Fender AM Acoustasonic Strat 3-SB

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A-/E-Gitarre

  • Korpus: Mahagoni
  • Decke: massiv Fichte
  • geschraubter Hals: Mahagoni
  • Griffbrett: Ebenholz
  • weiße Griffbretteinlagen
  • Halsprofil: Modern Deep C
  • Griffbrettradius: 305 mm
  • Mensur: 648 mm
  • Sattelbreite: 43 mm
  • Graph Tech TUSQ Sattel
  • 22 Narrow Tall Bünde
  • 3 Tonabnehmersysteme: Piezosystem unter der Stegeinlage, interner Korpus-Sensor und magnetischer N4 Tonabnehmer
  • Master Volume und "Mod" Regler
  • 5-Wege Schalter
  • Ebenholzsteg
  • Fender Standard Cast/Sealed Staggered Mechaniken
  • Chrom Hardware
  • Originalbesaitung: Fender Dura-Tone 860CL .011 - .052 (Art. 444882)
  • Farbe: 3-Color Sunburst
  • inkl. Gigbag
  • made in USA
Erhältlich seit März 2020
Artikelnummer 482937
Verkaufseinheit 1 Stück
Farbe Sunburst
Korpus Mahagoni
Decke Fichte, Massiv
Hals Mahagoni
Griffbrett Ebenholz
Bünde 22
Mensur 648 mm
Tonabnehmerbestückung Sonstige
Tremolo Nein
Inkl. Gigbag Ja
Inkl. Koffer Nein
1.749 €
1.999 €
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Elektrisch? Nein, Akustisch!

Akustisch oder elektrisch? Zwar sieht die Acoustasonic Stratocaster von Fender mit ihrem Finish in 3-tone sunburst fast so aus wie eine normale Stratocaster, aber im Inneren ist sie eine waschechte Akustikgitarre mit Resonanzkörper, Fichtendecke, Akustiksaiten und natürlich Akustiksounds. Die bekommt sie über die eingesetzte Modelingelektronik. Aber Fender wäre nicht Fender, hätten die Entwickler ihr nicht auch elektrische Gene eingepflanzt. Die Acoustasonic Stratocaster kann auch wie eine normale Stratocaster klingen, wenn sie soll. Die ideale Hybridgitarre also? Mit Sicherheit ziemlich nah dran! Und mit ein wenig Überlegung ist es tatsächlich möglich, nur mit dieser Gitarre einen ganzen Auftritt inklusive spektakulärem Soundwechsel zu bestreiten. So nebenbei: Das Schwestermodell, die Acoustasonic Tele, scheint zwar weitgehend baugleich zu sein, besitzt aber in ihrem digitalen Hirn anders klingende Models. Es lohnt sich also, sich auch diese anzuhören.

Drei Pickups sollt ihr sein

Die Fender Acoustasonic Stratocaster besitzt einen Strat-typisch geformten Hals aus Mahagoni mit einem Griffbrett aus Ebenholz. Auch der komplett hohle Korpus besteht aus Mahagoni und besitzt eine darin passgenau eingesetzte Fichtendecke mit abgeschrägter Auflage für den Anschlagarm. Das Schallloch ist mehr als nur ein Loch, sondern das, was man beim Boxenbau einen abgestimmten Soundport nennt. Auf der Decke sitzt ein normaler Akustiksteg mit einer sorgfältig kompensierten Stegeinlage. Darunter befindet sich ein Piezo-Pickup von Fishman. Ein zweiter Pickup, ein Single Coil, sitzt gut sichtbar in der Stegposition der Decke, und bei dem dritten Pickup handelt es sich um einen Sensor, der das für moderne Akustiktechniken unentbehrliche Trommeln und Klopfen auf das Instrument aufnimmt. Diese drei Pickups sind mit einer ausgefeilten und aufwendigen Elektronik von Fishman verbunden, die über einen Fünfwegschalter und zwei Potis kontrolliert wird.

Zehn Sounds sollt ihr liefern

Wer immer eine perfekte Bühnen-Akustikgitarre mit der Bespielbarkeit einer E-Gitarre sucht, hier wird er fündig. Da die Fender Acoustasonic Stratocaster im Herzen eine Modelinggitarre ist, kann sie die unterschiedlichsten Modelle authentisch an die Ausgangsbuchse liefern. Eine Rosewood-Dreadnought ist dabei genauso enthalten wie eine Maple-Auditorium. Die elektrischen Strat-Sounds sind dabei eine praxisgerechte Zugabe, denn dank Modeling laufen sie über eine Speakersimulation und können daher auch direkt in die PA gespielt werden. Über den Fünfwegschalter erhält man intuitiv und einfach den Zugriff auf zehn verschiedene, über das so genannten „Mod“-Poti paarweise ineinander überblendbare Models. Je nach Stil wird man einen kompletten Auftritt mit nur dieser einen Gitarre bestreiten können. Und sie sorgt durch ihr extrem geringes Gewicht außerdem dafür, dass man danach keine Rückenschmerzen bekommt.

Über Fender

Fender ist ohne Zweifel einer der legendärsten Hersteller von Gitarren und Verstärkern. Gegründet wurde die Firma 1946 durch Namensgeber Leo Fender († 1991), der der Musikerwelt mit seinen innovativen Ideen zu etlichen neuen Impulsen verhalf. Seine Entwürfe wie Tele- und Stratocaster, Jazz- und Precision-Bass sind nicht nur Klassiker, sondern bis heute stilprägend unter Musikern verschiedener Genres. Auch die Verstärkermodelle Bassman, Twin, Deluxe oder Princeton genießen einen ausgezeichneten und zeitlosen Ruf. Das Unternehmen pflegt aber nicht nur seine eigenen Legenden, sondern entwirft unermüdlich innovative Produkte, die die Marke Fender auch im heutigen Umfeld zu einem Motor der Musikindustrie machen.

Gigmeister und Couch-Potato

Man benötigt tatsächlich nur die Fender Acoustasonic Stratocaster sowie einen Breitbandverstärker (Acoustic-Amp, PA), um loslegen zu können. Vielleicht noch ein bisschen Hall oder Chorus, und natürlich ein USB-Ladegerät, denn sie ist mit einem Akku ausgestattet, der mit einem gängigen Handyladegerät oder einer Powerbank geladen wird. Wer zusätzliche High-Gain-Sounds benötigt, der greife am Besten zu einem Multieffekt mit Speakersimulation. Dabei sollte man die rein akustischen Kompetenzen der Acoustasonic Stratocaster nicht unterschätzen. Nicht zuletzt dank des Soundports im Schallloch tönt sie auch jenseits eines Verstärkers akustisch - vielleicht nicht laut, aber satt und authentisch. Ideal zum Abhängen nach dem Job oder vor dem Fernseher ...

Im Detail erklärt

3 Kundenbewertungen

2 Rezensionen

A
Ergonomie: Sehr gut
Arftown 24.05.2020
Gleich mal eines vorweg: Ich habe mir die Fender Acoustasonic Strat NICHT für Gigs etc. gekauft - dafür wird sie ja oft empfohlen. Für Auftritte bin ich (noch) nicht gut genug :-)

Für mich war entscheidend die hervorragende Ergonomie: Kleiner/schmaler als jede normale Westerngitarre und viel leichter als meine normale Strat oder gar meine Les Paul. Längere Übungs-Sessions auch stehend sind viel angenehmer mit der Acoustasonic als mit meinen anderen Gitarren. Ich sitze beruflich schon viel - da brauch ich das nicht auch noch bei meinem Hobby!

Der Klang kommt natürlich nicht an die original Vorlagen heran, ist aber wirklich sehr gut und macht richtig Spass. Besonders die Akustik-Simulationen sind sehr gelungen.

Zu den Features: Besser hätte Fender den Ladeanschluss machen können: Wieso kein USB-C? Wir haben das Jahr 2020. Auch eine wenigstens einfache Anzeige des Akku Ladezustandes wäre gut. Auch habe ich keine Infos gefunden ob es möglich sein wird Firmware Updates zu machen. Klingt vielleicht komisch bei einer Gitarre - aber wenn die Möglichkeit besteht ein Produkt mit der Zeit besser zu machen ist das ja gut. Und bei vielen anderen eher klassischen Produkten ist das ja mittlerweile auch auch möglich.

Alles in allem: Eine tolle Gitarre die sehr gut klingt, sich richtig gut spielen lässt und einfach Spass macht!! Mit dem richtigen Anwendungsfall sogar ein absolutes Hammer Brett!

Jetzt kann ich extra viel üben und dann klappt's auch bald mit den Gigs... :-)

Ergänzung am 5-August 2020:
Die Acoustasonic Strat ist mittlerweile meine am meisten gespielte Gitarre. Bin nach wie vor begeistert von der Ergonomie (leicht etc.) und der Sound ist klingt auch ohne Verstärkung richtig gut und ist vor allem von der Lautstärke perfekt zum üben zu Hause: Lauter als eine E-Gitarre (ohne Verstärker) aber nicht so laut wie eine richtige Akustik Gitarre. Perfekt! Habe den Sound daher auf 5 Sterne erhöht.
Features
Sound
Verarbeitung
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T
Gute Idee- schlampig umgesetzt
Thomas6552 25.03.2022
Die erste Acoustasonic ging wegen unerträglicher Schnarrgeräusche im Bereich von Korpus und Decke postwendend zurück. Nummer zwei klang besser, aber immer noch schnarrte es bei stärkerem Anschlag zwischen Pickup und Decke. Abhilfe schaffte ein Dünner Gummiring, der um den Pickup gelegt diesen von der Decke minimal distanziert. Jetzt ist Ruhe- und die Acoustasonic klingt prima, bietet eine Fülle von Klangvarianten, stört beim Spätabendlichen Klampfen nicht die Nachbarn , ist federleicht und eine Augenweide. Bei der Verarbeitung ist, wie gesagt, noch Luft nach oben!
Features
Sound
Verarbeitung
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