Fender Acoustasonic Tele NAT

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A/E-Gitarre

  • Korpus: Mahagoni
  • Decke: massiv Sitka Fichte
  • geschraubter Hals: Mahagoni
  • Griffbrett: Ebenholz
  • weiße Dot Griffbretteinlagen
  • Halsprofil: Modern Deep C
  • Griffbrettradius: 305 mm (12")
  • Mensur: 648 mm (25,5")
  • Sattelbreite: 42,9 mm (1,6875")
  • 22 Narrow Tall Bünde
  • 3 Tonabnehmersysteme: Piezosystem unter der Stegeinlage, interner Korpus-Sensor und magnetischer N4 Tonabnehmer
  • Regler: Master Volume, "Mod"
  • 5-Wege Schalter
  • Modern Asymmetrical Steg
  • Chrom Hardware
  • Fender Standard Cast/Sealed Staggered Mechaniken
  • Originalbesaitung: Fender Dura-Tone 880CL .011 - .052 (Art. 254208)
  • Farbe: Natur
  • inkl. Deluxe Gigbag
  • made in USA
Erhältlich seit Januar 2019
Artikelnummer 457702
Verkaufseinheit 1 Stück
Bauweise T-Style
Decke Sitka Fichte massiv
Boden und Zargen Mahagoni
Cutaway Ja
Griffbrett Ebenholz
Sattelbreite in mm 43,00 mm
Bünde 22
Tonabnehmer Ja
Farbe Natur
Koffer Nein
Inkl. Gigbag Ja
1.669 €
1.999 €
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Elektrisch? Nein, Akustisch!

Akustisch oder elektrisch? Zwar sieht die Acoustasonic Telecaster von Fender mit ihrer naturfarbenen Decke fast so aus wie eine normale Telecaster, aber im Inneren ist sie eine waschechte Akustikgitarre mit Resonanzkörper, Fichtendecke, Akustiksaiten und natürlich Akustiksounds. Die bekommt sie über die eingesetzte Modelingelektronik. Aber Fender wäre nicht Fender, hätten die Entwickler ihr nicht auch elektrische Gene eingepflanzt. Die Acoustasonic Telecaster kann auch wie eine normale Telecaster klingen, wenn sie soll. Die ideale Hybridgitarre also? Mit Sicherheit ziemlich nah dran! Und mit ein wenig Überlegung ist es tatsächlich möglich, nur mit dieser Gitarre einen ganzen Auftritt inklusive spektakulärem Soundwechsel zu bestreiten. So nebenbei: Das Schwestermodell, die Acoustasonic Strat, scheint zwar weitgehend baugleich zu sein, besitzt aber in ihrem digitalen Hirn anders klingende Models. Es lohnt sich also, sich auch diese anzuhören.

Drei Pickups sollt ihr sein

Die Fender Acoustasonic Telecaster besitzt einen Tele-typisch geformten Hals aus Mahagoni mit einem Griffbrett aus Ebenholz. Auch der komplett hohle Korpus besteht aus Mahagoni und besitzt eine darin passgenau eingesetzte Fichtendecke mit abgeschrägter Auflage für den Anschlagarm. Das Schallloch ist mehr als nur ein Loch, sondern das, was man beim Boxenbau einen abgestimmten Soundport nennt. Auf der Decke sitzt ein normaler Akustiksteg mit einer sorgfältig kompensierten Stegeinlage. Darunter befindet sich ein Piezo-Pickup von Fishman. Ein zweiter Pickup, ein Single Coil, sitzt gut sichtbar in der Stegposition der Decke, und bei dem dritten Pickup handelt es sich um einen Sensor, der das für moderne Akustiktechniken unentbehrliche Trommeln und Klopfen auf das Instrument aufnimmt. Diese drei Pickups sind mit einer ausgefeilten und aufwendigen Elektronik von Fishman verbunden, die über einen Fünfwegschalter und zwei Potis kontrolliert wird.

Zehn Sounds sollt ihr liefern

Wer immer eine perfekte Bühnen-Akustikgitarre mit der Bespielbarkeit einer E-Gitarre sucht, hier wird er fündig. Da die Fender Acoustasonic Telecaster im Herzen eine Modelinggitarre ist, kann sie die unterschiedlichsten Modelle authentisch an die Ausgangsbuchse liefern. Eine Rosewood-Dreadnought ist dabei genauso enthalten wie eine kleine Parlor-Gitarre mit Ahornkorpus. Die elektrischen Tele-Sounds sind dabei eine praxisgerechte Zugabe, denn dank Modeling laufen sie über eine Speakersimulation und können daher auch direkt in die PA gespielt werden. Über den Fünfwegschalter erhält man intuitiv und einfach den Zugriff auf zehn verschiedene, über das so genannten „Mod“-Poti paarweise ineinander überblendbare Models. Je nach Stil wird man einen kompletten Auftritt mit nur dieser einen Gitarre bestreiten können. Und sie sorgt durch ihr extrem geringes Gewicht außerdem dafür, dass man danach keine Rückenschmerzen bekommt.

Über Fender

Fender ist ohne Zweifel einer der legendärsten Hersteller von Gitarren und Verstärkern. Gegründet wurde die Firma 1946 durch Namensgeber Leo Fender († 1991), der der Musikerwelt mit seinen innovativen Ideen zu etlichen neuen Impulsen verhalf. Seine Entwürfe wie Tele- und Stratocaster, Jazz- und Precision-Bass sind nicht nur Klassiker, sondern bis heute stilprägend unter Musikern verschiedener Genres. Auch die Verstärkermodelle Bassman, Twin, Deluxe oder Princeton genießen einen ausgezeichneten und zeitlosen Ruf. Das Unternehmen pflegt aber nicht nur seine eigenen Legenden, sondern entwirft unermüdlich innovative Produkte, die die Marke Fender auch im heutigen Umfeld zu einem Motor der Musikindustrie machen.

Gigmeister und Couch-Potato

Man benötigt tatsächlich nur die Fender Acoustasonic Telecaster sowie einen Breitbandverstärker (Acoustic-Amp, PA), um loslegen zu können. Vielleicht noch ein bisschen Hall oder Chorus, und natürlich ein USB-Ladegerät, denn sie ist mit einem Akku ausgestattet, der mit einem gängigen Handyladegerät oder einer Powerbank geladen wird. Wer zusätzliche High-Gain-Sounds benötigt, der greife am Besten zu einem Multieffekt mit Speakersimulation. Dabei sollte man die rein akustischen Kompetenzen der Acoustasonic Telecaster nicht unterschätzen. Nicht zuletzt dank des Soundports im Schallloch tönt sie auch jenseits eines Verstärkers akustisch - vielleicht nicht laut, aber satt und authentisch. Ideal zum Abhängen nach dem Job oder vor dem Fernseher ...

Im Detail erklärt

8 Kundenbewertungen

6 Rezensionen

o
Wacklige Schönheit
olliek71 07.07.2021
Zunächst muss ich sagen, dass ich die Gitarre schon vom ganzen Konzept sofort klasse fand, hohe Erwartungen hatte und diese eigentlich sofort erfüllt fand. Die Gitarre spielt sich toll, ist leicht wie eine Feder, die Mechaniken sind stabil - zum üben hat man auch genug Sound aus dem Holzbody. Die Sounds: vom feinsten. Man muss immer bedenken: diese Gitarre muss nur linemäßig ins Pult, bedarf keinerlei "Tretminen", Combos oder sonst was - die Sounds sind allesamt toll, ich find den Telecastersound ("Stegposition") besonders cool und frech. Genug des Lobes. Die "Lebendighaltung" der Sounds ist ebenfalls neu und leider auch durchaus verbesserungsbedürftig. Die Gitarre muss mittels eines Mini-USB-Anschlusses aufgeladen werden. Schon diese Art der Schnittstelle ist unmöglich. Es kippelt, es wackelt - unmöglich - ein Äquivalent zur im Audiobereich zurecht kritisierten "Miniklinke". Es passierte dann auch tatsächlich, dass ich auf der vermeintlich vollgeladenen Gitarre keinen Saft mehr hatte - bei einer Hauptprobe (ich musste das Instrument wechseln...). Das liegt daran, dass der Ladezustand durch nichts angezeigt wird, nur der Ladevorgang selbst wird durch eine winzige rote Betriebsleuchte angezeigt. Und jetzt der Hammer: Diese eh zweifelhafte Mini-USB-Schnittstelle befindet sich direkt über dem "Einschussloch" des Gitarrenkabels. d.h. die eh fragile Technik der USB-Schnittstelle wird, vor allem im Life-Betrieb, wo eben mal schnell und grob gekabelt wird, immer in Mitleidenschaft gezogen, Pannen sind also abzusehen. Meine Gitarre ging nach der verk....ten Probe sofort wieder zu Thomann, kam zurück mit dem Vermerk "kein Fehler gefunden". Aber es war ein Ladefehler gewesen und ich hatte noch in der Nacht, bevor ich das Teil zurückgeschickt hab, mit zwei Tontechnikern des Landestheaters, an dem die Vorstellung läuft (jetzt auch endlich, nach 2 Wochen "Krankenstand" mit der Stratacoustic) alles versucht. das USB-Ladelich zu "entfachen" war aber nicht mehr möglich gewesen, auch durch Kabeltausch nicht. Nach der Rücksendung jetzt Gottseidank geht alles. Trotzdem - der Ladevorgang ist immer in Lotteriespiel, das USB Kabel springt bei meinem Modell nicht zuverlässig an. Man muss immer ein wenig drücken, bis das Ladelicht konstant leuchtet. Das also zu den Ängsten, die den Liveeinsatz dieses Instruments in der derzeitigen Ausführung begleiten. Fender sollte da dringend etwas ändern. Zur Ladesicherheit wäre ein traditioneller 9 V-Block gut - die USB Schnittstelle sollte nur für Updates dieser ansonsten wirklich sehr sehr coolen Gitarre genutzt werden.
Features
Sound
Verarbeitung
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Ra
Die Gitarre, die ich schon immer haben wollte...
Robert aus B. 11.03.2021
...es nur nicht wusste!
Vorbei sind die Zeiten des schleppens von mindestens 3
drei Gitarren, Kabelknoten und Stolperdrähten auf der Bühne. Kein endlos nerviger Soundcheck mehr.

Verarbeitung und Spielbarkeit sind klasse, nichts zu meckern
Die Saitenlage ist perfekt eingestellt.
Der Hals wie Seide, die linke Hand gleitet ohne jeden Widerstand von tiefsten bis in die höhsten Lagen, bleibt nirgends "kleben". Absolut bundrein ist sie auch.

Der aufgezogene 011er Satz ist ein Kompromiss zwischen akustischem und elektrischem Sound. Wer den Schwerpunkt auf E-Gitarre legt, wird vielleicht dünnere Saiten bevorzugen, für mich passt es so.

Kann die Fender A. nur empfehlen.
Features
Sound
Verarbeitung
1
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O
Sehr gut
Oswald 04.06.2019
Ich habe die Gitarre jetzt getestet, zu Hause und gestern bei der Bandprobe, sie kommt sehr gut durch, mit dem Klang muss man etwas spielen am Poti, aber das ist kein Hexenwerk.
Ich bin sehr zufrieden und nicht nur ich sondern auch andere Freunde aus verschiedenen Bands diese auch gespielt haben.
Der Klang kommt wunderbar an eine akustische Gitarre heran, das Griffbrett ist sehr gut bespielbar und mit dem laden habe ich kein Problem. Ich denke die 20 Std. die in der Beschreibung stehen bekommt man hin, bis zum wieder laden des Akkus.
Features
Sound
Verarbeitung
2
0
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e
Gute Mischung!
eliasfink 18.02.2019
Zum Sound kann man mit leichten Nachbearbeitungen am Pult nichts sagen, klingt für eine Hybrid-Lösung sehr amtlich! Und ist vor allem nicht anfällig für Rückkopplungen.
Einziger sehr großer Nachteil und auch der Grund warum sie von mir retour geschickt wurde, ist dass man den Tonabnehmer via Mini-USB laden muss, dies hat aber bei mir nicht funktioniert während dem Betrieb. Somit Batterie beim Auftritt fertig und dann steht man halt ziemlich doof da! Deswegen nicht zu empfehlen für Leute die täglich mit dieser Gitarre spielen möchten, außer sie laden immer fleißig den Pick-Up!
Features
Sound
Verarbeitung
22
7
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