Eventide UltraTap

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Effektpedal für E-Gitarre

  • Delay
  • ermöglicht die Einstellung der Positionen der Taps zwischen maximaler Stereobreite und Monowiedergabe
  • 5 Presets direkt per Fußschalter und jede Menge weitere Sounds über die Software Eventide Device Manager (EDM) abrufbar
  • Active-Fußschalter mit Doppelfunktion für Latch- und Momentary-Betrieb
  • rückwärtiger Guitar/Line-Pegelumschalter zum Abgleich mit dem Pegel von Gitarren, Synthesizern, Einschleifwegen oder eines DAW-Interfaces
  • Mapping jeder beliebigen Kombination von Parametern auf ein Expression-Pedal
  • einzelner Aux-Schalter nutzbar für die Tap-Tempo-Funktion,dreifacher Aux-Schalter für einen einfachen Preset-Wechsel (Up/Down/Load)
  • MIDI-Fähigkeit über TRS (mit einem MIDI-TRS-Adapterkabel oder einem Konverter) oder USB
  • Multiple Bypass-Optionen: gepuffert, Relay, DSP+FX oder Kill Dry
  • Catch-Up-Modus zur leichteren Soundeinstellung beim Wechsel von Presets und Parametern
  • Eventide Device Manager Software für PC oder Mac für Updates Systemeinstellungen sowie zur Erstellung und zum Speichern von Presets
  • Eingang: 6,3 mm Klinke
  • Ausgang 1 + 2: 6,3 mm Klinke
  • Mini USB
  • Expressionpedalanschluss: 6,3 mm Klinke
  • Netzadapteranschluss: Hohlstecker Buchse 5,5 x 2,1 mm, Minuspol Innen
  • Stromversorgung mit 9 V Batterie oder über 9 V DC Netzteil (im Lieferumfang enthalten)
  • Abmessungen (B x T x H): 102 x 108 x 43 mm
  • Gewicht: 480 g
Erhältlich seit April 2021
Artikelnummer 516256
Verkaufseinheit 1 Stück
Analog Nein
Tap-Funktion Ja
Batteriebetrieb Nein
Inkl. Netzteil Ja
229 €
319 €
Alle Preise inkl. MwSt.
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Multi-Tap-Delay für facettenreiche Echos

Inspiriert von klassischen Geräten wie dem Echoplex oder dem Binson Echorec, hebt das Eventide UltraTap das Prinzip der Echoerzeugung auf Basis von Tonköpfen auf ein neues Level. Bis zu 64 „Virtual Heads“ erzeugen in zahlreichen Kombinationen Echos der besonderen Art. Zur Bearbeitung des Signals stehen verschiedene Werkzeuge zur Verfügung. Im Handumdrehen entstehen damit Sounds, die vom simplen Mono-Delay über breite Stereo Ping-Pong-Echos bis hin zu modulierten und rhythmisch ausgefeilten Delay-Patterns reichen. Abgespeichert werden sie auf fünf den Speicherplätzen des UltraTap. Da das Pedal über eine Stereosignalführung verfügt, begrenzt sich sein Einsatzgebiet nicht nur auf die Gitarre. Der UltraTap übernimmt auch mühelos Aufgaben im Studio und arbeitet mit Tasteninstrumenten zusammen.

Eventide Ultratap Digital Delay

Vollbedienung in Sachen Echos

Trotz seiner starken Performance erscheint das Bedienpanel des UltraTrap äußerst aufgeräumt, wodurch es einen schnellen Zugriff auf die wichtigsten Parameter gewährt. Die 64 frei konfigurierbaren „Virtual Heads“ des UltraTap eröffnen unzählige Möglichkeiten, sodass man nicht nur einfache Echos oder rhythmisch-hypnotische Patterns erzeugt, sondern auch die Grenzen zwischen Delay, Chorus und Hall ganz neu zu definieren kann. Zur Modulation des Signals oder zum Morphen der Sounds hält der UltraTrap weitere Optionen bereit, die auch mit einem Expression-Pedal gesteuert werden können. Die volle Kontrolle über den UltraTap erhält man mit dem Eventide Device Manager, mit dem man das Pedal via USB vom Computer aus steuert. Daneben gewährleistet das Gerät die volle MIDI-Kompatibilität, sodass es problemlos in ein bestehendes MIDI Set-up eingebunden werden kann.

Eventide Ultratap Digital Delay Anschlüsse

Für Tüftler und Klangarchitekten

Der UltraTap ist die perfekte Echomaschine für alle Musiker, die ihr Delay nicht nur als schnödes Werkzeug zur rhythmischen Wiederholung betrachten, sondern sich auf eine kreative Entdeckungsreise begeben möchten. Dazu gibt es mit den bis zu 64 frei konfigurierbaren und modulierbaren Tape-Heads und den reichhaltigen Modulationsmöglichkeiten eine Menge Proviant mit ins Gepäck. Das reicht aus, um auch nach Jahren immer wieder neue Sounds zu entdecken. Durch seine zahlreichen Schnittstellen und Anschlüsse sowie die Stereosignalführung empfiehlt sich das UltraTap nicht nur für das Pedalboard von Gitarristen oder Bassisten, sondern auch für viele weitere Instrumente mit Line-Level.

Eventide Ultratap Digital Delay Fußschalter

Über Eventide

Der US-amerikanische Hersteller Eventide gehört zu den Pionieren der digitalen Audiotechnik. Die Firma existiert bereits seit Anfang der 1970er-Jahre und begann damals mit Entwicklungen im Broadcast-Bereich und digitalen Verzögerungseffekten. Schon 1974 zeigte man mit dem H910 einen seinerzeit revolutionären Pitch Shifter. Einen Meilenstein im Bereich der digitalen Effekte setzte der H3000 (1986), der in Tonstudios, im Livebetrieb und unter professionellen Musikern hohen Anklang fand. Die Folgegenerationen dieses Modells wurden immer leistungsfähiger und mündeten schließlich im aktuellen Flaggschiff H9000. Seit 2007 entwickelt Eventide zusätzlich Kompaktpedals, die sich vornehmlich an Gitarristen und Keyboarder wenden. Bis heute zählt man die Algorithmen von Eventide zu den besten am Markt.

Echos in Premiumqualität

Das Eventide UltraTap bloß als weiteres Delay auf dem überschwemmten Markt zu bezeichnen, würde dem Potenzial, das sich dahinter verbirgt, nicht gerecht werden. Durch den Einsatz von bis zu 64 virtuellen Tonköpfen und die umfangreichen Möglichkeiten, das Signal weiter zu modulieren, entstehen räumliche Sounds, die sich nur schwer in eine Kategorie einordnen lassen. Daneben beflügeln sie die Kreativität von Gitarristen, Bassisten und Synthesizer-Fans nachhaltig. Die flexiblen Anschlüsse, der kostenlose Editor und die MIDI-Kompatibilität unterstreichen den professionellen Anspruch, den das UltraTap an sich selbst stellt.

5 Kundenbewertungen

4.2 / 5

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Bedienung

Features

Sound

Verarbeitung

4 Rezensionen

F
Ein bisschen zu teuer
Flow-Tschi 26.04.2021
Das UltraTap wollte ich als Delay-Pedal in meinem Electro-Livesetup nutzen. Entgegen der Angaben: Batteriebetrieb ist nicht möglich. Dies war für mich jedoch ein wichtiger Kaufgrund, da ich auch akkubetrieben am Lagerfeuer performen möchte. Ein Netzteil wird jedoch mitgeliefert. Die Midi-Implementierung über USB finde ich nicht gut gelöst, d.h. mir fehlt eine schlichte Midi-Buchse oder die Möglichkeit, unproblematisch per BPM-Eingabe zu synchronisieren wie z.B. beim Timefactor. Ein exaktes Eintappen der BPM v.a. bei langen Delayfahnen ist nur sehr schwer möglich und der Vorteil von digitalen Delays ist ja eben auch eigentlich die Möglichkeit, exakt zu synchronisieren (wenn man das möchte). Der Klang ist gut, aber der Tone-Regler greift für meine Bedürfnisse nicht intensiv und präzise genug ein. Da wäre ein Bandpassfilter eine tolle bzw. fast notwendige Ergänzung gewesen und hätte zum insgesamt chirurgisch-präzisem Klangbearbeitungscharakter des Pedals sehr gut gepasst. Die "Slurm"-Funktion ist nett, bleibt aber immer deutlich ein Delay- und nicht Reverb-Effekt, d.h. rhytmisch-akzentuiert Eingespieltes wird nicht zur komplett sphärisch-verwaschenen Hallfläche. Die Bedienung durch die Doppel-Belegung ist vor allem im Livebetrieb etwas tricky und intransparent, da die Werte beim Umschalten der Bedienoberfläche nicht angezeigt werden. Das fällt deshalb mehr ins Gewicht als bei anderen Pedalen, da man alle Funktionen tatsächlich auch nutzt, weil sie toll sind, aber eben auch notwendig: Beispiel folgender, sehr häufig genutzter Workflow Mix>Tone>Taps>OutLevel>Taper usw. bedeutet, dass man ganze 4 mal die Bedienoberfläche wechseln und im Idealfall sich merken muss. Live sehr schwierig und auch im Studio unpraktisch. Klanglich ist es sehr vielfältig, aber eben auch digital klingend, was aber ja kein Nachteil sein muss...
Zusammengefasst: ein guter digitaler Delay-Algorithmus in schönem Metall-Gehäuse, der eher für den Studio-Gebrauch am PC und für Gitarre geeignet ist, aber fürs Liveschrauben mit Drummaschinen, Synthies und Midi-Synchronisation eher weniger. Mein Eindruck ist, dass man sich bei Eventide leider an ein paar Stellen nicht getraut hat ein tolles Pedalkonzept (sehr flexible, direkte und präzise Delaykontrolle z.B. sogar als Mastereffekt live auf der Bühne nutzbar) konsequent zu Ende zu führen und dafür vielleicht sogar einen "Hunni" mehr zu verlangen. So ist es nur ein weiteres digitales Delaypedal geworden, das gut, aber in meinen Augen für das Gebotene dann doch zu teuer ist...
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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G
Geiler Sound, leider nach 2 Jahren tot.
G3CD  13.07.2021
Ergänzung nach 2 Jahren Benutzung: Leider sind sämtliche Effekte gerade ausgefallen. Während sich der Ultratap noch einschalten lässt und auch ein Firmware Upgrade akzeptiert, kommt bei "100% Wet Mix" kein Sound mehr raus. Ich habe das Gerät an Thomann eingeschickt und habe es nach 6 Wochen unrepariert zurück erhalten. Darum kann ich leider keine Kaufempfehlung mehr aussprechen. Auch wenn der Ultratap geil klingt: ich würde jetzt die Finger davon lassen.

Ursprpngliche Bewertung: Ich verwende das Ultratap mit einem 8-Voice Wavetable Synth (Modal Argon8), der mir generell zu "schön" und zu "nett" klang und bei dem der Ultratap bewirkt, dass die Klänge manchmal fieser, manchmal verwaschener werden, manchmal stereo-iger mit einer Art Ping-Pong-Delay oder dass ich aus quasi allem Ambient-Pads basteln kann, wenn ich das Feedback ganz nach rechts auf "Hold" stelle. Tatsächlich benutze ich seitdem kaum noch mein Empress Reverb zusätzlich. Mit dem Nord Drum 3P Drum-Synth holt das Ultratap Delay nochmal ungeahnte Dinge raus, die Kick wirkt "pulsierend", die Open Hi-Hats kriegen einen "Shimmer-Pad" im Hintergrund, die Sounds werden insgesamt viel interessanter und weniger Stangenware. Mit dem Ultratap kann ich nicht nur Delays machen (BPM per rechtem Footpedal einstellbar) und dabei einstellen, wieviele "Echos" ich habe möchte und ob die lauter oder leiser, dichter oder weiter werden, sondern mit "Slurm" und dem Mix auf "Wet" auch alles total verwischen. Großes Manko: die Drehregler haben alle eine Doppelbelegung. Schaltet man mit dem Button oben rechts auf die blau beschriftete Belegung um, dreht dann was und schaltet dann zurück auf "schwarze Beschriftung", zeigt der Regler den blauen Wert an während der schwarze Wert im Hintergrund weiter wirkt. Das ist etwas schwer zu kapieren, hier hat mir aber die App "Eventide Device Manager" geholfen, die über USB angeschlossen ALLE Reglereinstellungen gleichzeitig optisch darstellt und dadurch klar macht, was gerade eigentlich passiert. Tipp: mit dem ElGarage "Expression Knob" kann man auch den Ultratap Anschluss des Expression Pedals noch sinnvoller nutzen.
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