Eventide Space

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E-Gitarreneffekt

  • Hall
  • Mono/Stereo Ein- und Ausgang
  • Aux Switch
  • Anschluss für Expression Pedal
  • Guitar/Line-Level schaltbar
  • Amp/Line-Level schaltbar
  • MIDI in/out/thru
  • USB-Anschluss
  • Tempo Tapping
  • 100 Factory Presets
  • 12 Eventide Signature Reverb Combo Algorithmen
  • True Bypass
  • Softwareupdates via USB
  • Maße: 12,2 x 19,0 x 5,4 cm
  • Gewicht: ca. 1 kg
  • Stromversorgung über Netzteil (im Lieferumfang enthalten)
Erhältlich seit Mai 2011
Artikelnummer 262861
Verkaufseinheit 1 Stück
Analog Nein
Batteriebetrieb Nein
Inkl. Netzteil Ja
Ein- & Ausgangs Konfiguration Stereo Eingang / Stereo Ausgang
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In den Weiten des Raumes

Nachhall hat im Bereich der elektrischen Gitarre eine lange Tradition. Wer dabei in erster Linie an den charakteristischen Federhall in Combos denkt, liegt zwar nicht falsch, sollte aber bedenken, dass digitale Raumsimulationen auf eine inzwischen mehr als 40-jährige Entwicklung in der Tontechnik zurückblicken und dabei in Authentizität und Flexibilität stetig fortentwickelt wurden. Eventide Space adressiert diesen Effekttyp mit einem leistungsstarken Pedal, das von dezenter Räumlichkeit, über sustainbildende Tonunterstützung bis hin zu extraterrestrischen Klängen alles bereithält, was man sich für sein Instrument, aber auch für die Mischung wünschen kann – speicherbar, kompakt und bühnentauglich!

Studioeffekte im Pedalformat

Die Eventide-Factor-Modelle sind weit mehr als konventionelle Pedale. Vielmehr handelt es sich um spezialisierte Studioeffekte mit abgestimmter Algorithmenauswahl, die in robusten Kompaktgehäusen untergebracht sind und deren Bedienoberfläche für Echtzeiteingriffe optimiert wurde. Das auf Nachhall spezialisierte Space bietet zwölf erstklassige Effekttypen, drei Fußtaster, elf Regler, ein Display, Stereoein- und -ausgänge, MIDI sowie Eingänge für externe Fußtaster, ein Expressionpedal und eine USB-Buchse für den kostenlosen Editor. Natürlich ist auch eine konfigurierbare Bypass-Funktion vorhanden, um Klangeinbußen im Signalweg zu minimieren.

Effektfüllhorn mit zwölf Algorithmen und hundert Speicherplätzen

Jeder der 100 Speicherplätze greift auf einen von zwölf spezialisierten Algorithmen zurück, welche die gesamte Rechenleistung des verbauten Signalprozessors nutzen und damit uneingeschränkte Studioqualität liefern. Space wendet sich damit sowohl an anspruchsvolle Musiker als auch an Klangforscher. Zur Auswahl stehen Plattenhall, Raumsimulationen (Room, Hall), modulierte und dynamische Halleffekte, Rückwärtshall ebenso wie doppelte Hallräume und die Eventide-typische Kombination mit einem Pitch Shifter (Shimmer). Genauso wenig fehlt der obligatorische Federhall in einer flexiblen Variante mit integriertem Tremolo. Und schließlich gibt es mit Blackhole einen eigenständigen Halleffekt, der ganz bewusst übernatürliche Räume für surreale Klanglandschaften zu erschaffen vermag.

Über Eventide

Der US-amerikanische Hersteller Eventide gehört zu den Pionieren der digitalen Audiotechnik. Die Firma existiert bereits seit Anfang der 1970er-Jahre und begann damals mit Entwicklungen im Broadcast-Bereich und digitalen Verzögerungseffekten. Schon 1974 zeigte man mit dem H910 einen seinerzeit revolutionären Pitch Shifter. Einen Meilenstein im Bereich der digitalen Effekte setzte der H3000 (1986), der in Tonstudios, im Livebetrieb und unter professionellen Musikern hohen Anklang fand. Die Folgegenerationen dieses Modells wurden immer leistungsfähiger und mündeten schließlich im aktuellen Flaggschiff H9000. Seit 2007 entwickelt Eventide zusätzlich Kompaktpedals, die sich vornehmlich an Gitarristen und Keyboarder wenden. Bis heute zählt man die Algorithmen von Eventide zu den besten am Markt.

Ohne Kompromiss vom Studio auf die Bühne

Die üppige reglerbestückte Bedienoberfläche mit Display erlaubt eine schnelle Kontrolle der klangformenden Parameter der Effektalgorithmen sowie eine zusätzliche Steuerbarkeit per Expressionpedal und MIDI. Hinzu kommen der mögliche Zugriff auf die Parameter der Algorithmen und die Presetverwaltung über den kostenlosen Editor H9 Control für macOS, Windows und iOS. Kein Wunder also, dass die Factor-Modelle sich seit ihrer Markteinführung sowohl auf der Bühne als auch im Studio großer Beliebtheit erfreuen, zumal sie dank Speicherbarkeit ständig wechselnde Effekte generieren können. Die hohe Klangqualität, die funktionale Ausstattung und Performancetauglichkeit machen die Factor-Pedale keinesfalls nur bei Gitarristen zum Renner, sondern auch bei Keyboardern, EDM-Liveacts und in Tonstudios.

102 Kundenbewertungen

50 Rezensionen

W
Hui! Was für ein Raumschiff!
Wolkenbruch 28.06.2016
Ich verwende den Space in Verbindung mit einem Arturia Microbrute oder einem Microkorg und erziele damit erstaunliche Ergebnisse hinsichtlich akustisch-galaktischer Reisedistanzen. Und obwohl ich schon viele Stunden experimentiert habe, dürfte ich die Höhe, Tiefe und Breite dieses Gerätes (metaphorische Abmessungen) noch bei weitem nicht ausgelotet haben.

In der Bedienung habe ich einen Punkt abgezogen, weil das Speichern ein nicht intuitiver, umständlicher Prozess ist, bei dem man mit den Fingern ordentlich auf die Fußschalter drücken muss. Hier wären zwei beschriftete Drucktaster für die Eingabe / das Löschen von Buchstaben wirklich sehr hilfreich gewesen. Ich könnte den konkreten Speicherprozess hier auch nicht spontan wiedergeben, sondern müsste zum wiederholten Mal im Handbuch nachlesen. Das hätte man einfacher gestalten können.

Ein Stern in der Gesamtwertung geht für den hohen Preis drauf. Diesen halte ich angesichts «ASSEMBLED IN CHINA» für nicht gerechtfertigt. Und das ist eine Kritik an den Hersteller, nicht an den Verkäufer.
Features
Sound
Verarbeitung
Bedienung
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DW
Traumhaft! (mit Abzügen)
Dr Woe 14.09.2021
Ich benutze das Space Pedal als Sendeffekt für Synths, MPC und Percussion- und Vocal-Recordings und bis jetzt habe ich keinen Reverbsound vermisst. Von superspacig über kleine Percussionräume bis geerdetes Otto-normal Reverb oder 80er bigger than life Hallfahnen bietet das Teil alles. Der Sound ist durchgehend hochwertig und vielfältig, man muss sich echt zusammenreissen nicht alle Aufnahmen völlig zuzuhallen. Im Mix setzt sich der Reverbsound sehr gut durch und man brauch deutlich weniger Pegel als bei manch anderen Pedalen oder Plugins. Ich habe einen Haufen Reverb Plugins installiert und auch noch das EHX Oceans 12 Pedal sowie das Hall Of Fame 2 - keines dieser Reverbs kommt ansatzweise an den Sound des Space ran. Die Bedienung macht Spaß, auf die meisten Parameter ist sofort Zugriff möglich und auch die Steuerung über Midi läuft einwandfrei. Alle Algorithmen lassen sich schnell und intuitiv an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Aus einfach Synth- oder Percussion-Grundsounds lassen sich schnell eigene Sounds kreieren und man erreicht sehr schnell eine gewisse Tiefe und der Effekt harmoniert sehr gut mit meinem Boss DD 500 Delay Pedal.

Ein paar Kritikpunkte habe ich dennoch, immerhin ist dieses Effktpedal nicht gerade ein Schnäppchen:

Die Firmware zu updaten war nicht so einfach, aber nach ein paar Mails mit dem freundlichen Eventide Support war dies dann doch recht schnell möglich, allerdings nur nachdem ich meine gesamte USB und Midi Periferie vom Rechner getrennt habe damit das Space Pedal überhaupt mit dem Rechner kommuniziert...wenn ich öfter mit der Software UND meinen anderen MIDI und USB Geräten arbeiten wollen würde, wäre das doch schon sehr ungünstig.

Die Presets finde ich zum Großteil unbrauchbar, da geht echt mehr als das! Wahrscheinlich sind diese aber auch einfach für andere Zwecke gedacht, man hätte sie aber wenigstens vernünftig einpegeln und nach Art sortieren können und die Boxen- und Ohren- gefährdenden Sounds rausschmeissen können...es macht echt keinen Spaß die Presets durchzugehen, am besten baut man gleich seine eigenen. Ich brauche bei einem Reverbpedal nicht 15 Ohrenbetäubende digital klingende Distortion Presets zwischen den Reverbeinstellung, allgemein finde ich als einziges das mangled Reverb als recht schwach und nicht schön klingend, da sorge ich lieber selber für die Verzerrung vor oder nach dem Reverb. Bei der großen Auswahl an Algorythmen und Features finde ich 100 Speicherplätze auch etwas wenig, zumal ja auch viele bestimmt die Werkspresets behalten wollen. Eine Userbank mit zusätzlichen 100 Speicherplätzen wäre schon nett.

Wenn man den EQ voll aufdreht rauscht das Space relativ stark, man sollte also beim Recorden den Effekt lieber recht laut anfahren und im Mix runterregeln, sonst hat man später Probleme im Mix mit unerwünschtem Rauschen, aber ich bilde mir ein dass das bei meinen anderen Effektpedalen ähnlich ist, hier ist das rauschen aber schon deutlich lauter als zBsp. bei meinen Strymon Mobius oder Boss DD500 Pedalen.

Das Display ist auf den ersten Blick schon echt cool mit seiner blutroten Laufschrift...aber mal ehrlich: warum nicht lieber zwei Text Reihen anlegen und somit die etwas kryptische Bedienung der Sub-Menus vereinfachen? Wahrscheinlich ist jedoch für den Live Gitarristen die Schriftgröße genau richtig...nach drei Stunden Presets programmieren sehe ich jedenfalls überall grüne Punkte, als hätte ich die ganze Zeit in meine Deckenlampe gestarrt.

Alles in Allem trotzdem ein sehr gelungener, einzigartiger Effekt den ich nicht mehr hergeben möchte, perfekt für meine Zwecke!
Features
Sound
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Bedienung
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UA
Nicht für Line Signale
URS A 07.01.2019
Möglicherweise ist das Space über Gitarrenanlagen ein hervorragendes Gerät, bzw ganz bestimmt ist das so. Allerdings ist m.E. entgegen der oftmals kolportierten Meinung in Foren oder sog. Fachzeitschriften , das Gerät nicht dazu geeignet, auch in Studioumgebungen eingesetzt zu werden. Jeder Hall-Algorithmus auf dem Space klingt gleich, für meine Ohren eindimensional, immer etwas zu dick aufgetragen. Jedes Signal wird auch bei kleinen Mix- Werten zu sehr verändert , das mag aber auch an den AD/DA des Space liegen. Es passt einfach nicht, zumindest nicht für meine Ohren. Ich hatte mir sicherlich kein Bricasti oder Quantec erwartet, aber ich dachte schon, ich könnte es nutzen, um ein paar alte Synths mit Reverb zu bereichern. Aber noch einmal, das ist auch Geschmacksache, das ist klar.
Das Empress und das OTO BAM (beide Geräte habe ich) empfinde ich als besser , sowohl was die Bedienung , wie auch den Klang bzw die Algorithmen betrifft. Leider geht das Space zurück.
Features
Sound
Verarbeitung
Bedienung
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W
Es gibt noch Raum für Verbesserungen...
Wernie 19.01.2012
Der Grundklang ist zwar super und ziemlich edel, an mein 15 Jahre altes Lexicon PCM-90 kommt es allerdings nicht ganz ran... Der Hall klingt immer sehr sauber, aber irgendwie auch etwas steril, trotz vieler Parameter. Am meisten hat mich der Omnipressor beeindruckt.

Wie bei den meisten Effektgeräten sind die Werkspresets nicht der Hit. Wenn man sich aber mit der Programmierung beschäftigt, kann man aber sehr viel aus dem Gerät rausholen. Leider ist die Bedienung keineswegs so intuitiv wie es zunächst aussieht:

1. Der Sinn der Play- und Preset Modes erschließt sich nicht sofort.

2. Die Programmierung ist durch die vielen Knöpfe komplex, besonders im Hotswitch-Modus. Man sieht ja erst wenn man an einem Knopf dreht, was für einen Wert der jeweilige Parameter hat.

3. Die Präzision der Drehknöpfe ist mangelhaft, die Parameter lassen sich auch mit der Feineinstellung oft nicht genau justieren.

4. Unausgereift wirkt auch die Editor-Software. Sie tut oft nicht das, was man erwarten würde. Es fehlt leider auch eine Möglichkeit, die Parameter direkt in Zahlenwerten einzugeben. Aber da gibt es ja noch Update-Möglichkeiten!
Features
Sound
Verarbeitung
Bedienung
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