Ernie Ball EB2833 Hybrid Slinky Bass Saiten Set

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Saitensatz für E-Bass

  • Stärken: 045, .065, .085, .105
  • Hybrid Slinky
Erhältlich seit Januar 2000
Artikelnummer 141174
Verkaufseinheit 1 Stück
Saitenstärke 045 - 065 - 085 - 105
Material vernickelt
Mensur Long Scale
Taperwound Nein
21,50 €
Inkl. MwSt. zzgl. 2,99 € Versand
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Ein echter Saiten-Pionier

Der US-amerikanische Musiker und Gitarrenlehrer Ernie Ball revolutionierte in den frühen 60er Jahren den Markt für Gitarren- und Basssaiten. Ihn selbst gibt es leider nicht mehr, aber die von seinem Sohn geführte und nach Ernie Ball benannte Company zählt heute zu den führenden Herstellern für Basssaiten. Bei den Ernie Ball Hybrid Slinkys in der Stärke 0.45 bis 105 handelt es sich um Nickel Plated Steel Roundwound Saiten für Bässe mit „normaler“ Long Scale Mensur. Das entspricht dem üblichen Standard von 34 Zoll bzw. 86,4cm. Die Kennzeichen aller Ernie Ball Slinky Saiten sind ein über den gesamten Frequenzbereich ausgewogener Sound und überdurchschnittliche Langlebigkeit. Nach wie vor handelt es sich bei Ernie Ball um ein Familienunternehmen, welches alle Saiten in den USA herstellt.

Ausgeprägte Mitten, straffe Bässe

Die Ernie Ball Hybrid Slinkys bestehen aus einem inneren Draht (Seele), der mit einem Runddraht aus Nickel Plated Steel (mit Nickel legiertem Stahl) umwickelt wird (Roundwound). Im Gegensatz zu reinem Stahl verfügt die Nickellegierung über eine relativ geschmeidige Oberfläche und eine angenehme Haptik. Typische klangliche Charakterzüge von Nickel-Plated-Steel-Saiten sind ausgeprägte Mitten, straffe Bässe und nicht zu aufdringliche Höhen. Alle Ernie Ball Slinkys werden in einer luftdichten Verpackung geliefert, die sicherstellt, dass alle Saiten auch nach längerer Lagerung noch in einwandfreiem Zustand sind

Für alle, die Wert auf Sound legen

Ernie Ball Slinky Saiten sind vor allem für diejenigen interessant, die bei der Wahl ihrer Basssaiten besonderen Wert auf Qualität, Sound und Langlebigkeit legen. Schließlich interagiert man über die Saiten mit dem Instrument und bekommt die gewünschte Rückmeldung. Kompromisse sollte man also bestenfalls keine eingehen – und die Ernie Ball Slinkys sind alles andere als das. Die Hybrids mit den Stärken 0.45 bis 105 bilden sozusagen den Standard unter den Ernie-Ball-Saiten. Sie dienen als Allrounder für alle Stilrichtungen und Spieltechniken. Die E-Saite ist dick genug, um auch mal Drop Tunings durchzuführen, während die höheren Saiten auch schnellere Slap- und Tap-Gewitter erlauben, ohne dabei zu viel Widerstand zu leisten.

Über Ernie Ball

Die Firma Ernie Ball wurde nach ihrem Gründer benannt. Der Hauptsitz des Herstellers befindet sich im kalifornischen San Luis Opisbo. Da Ernie Ball selbst Gitarrist war, kannte er deren Bedürfnisse sehr gut. Ein großes Problem stellte für ihn in den 1950er und -60er Jahren der Mangel an qualitativ hochwertigen Gitarren- und Basssaiten dar. Ernie Ball erfand mit der „Slinky“ 1962 eine sehr flexible und daher deutlich angenehmer zu spielende Saite, die zudem besser klang und langlebiger war. Er brachte gezielt individuelle Saitenstärken für eine junge Klientel und tourende Musiker auf den Markt. Der Erfolg war nicht mehr aufzuhalten und so ist Ernie Ball heute der weltgrößte Hersteller für Gitarren- und Basssaiten. Im Laufe der Jahre erweiterte sich das Sortiment um Accessoires wie Kabel, Plektren, Gurte etc. Ernie Ball kennt man außerdem im Zusammenhang mit dem Instrumentenhersteller Music Man, den das Unternehmen 1984 aufkaufte, der aber weiterhin als eigenständige Marke agiert.

Praktische Helferlein

Basssaiten altern durch Verschmutzung und auch durch mechanische Belastung, wie etwa Spannung und Schwingung. Die Saiten regelmäßig zu wechseln, ist also unumgänglich. Weil dieser Vorgang gerade wenn man nur wenig Routine beim Saitenwechsel hat, ein kleiner Aufwand ist, tut man sich dabei oft schwer. Zur Unterstützung bietet Ernie Ball daher einige sinnvolle Helferlein an. Mit der praktischen Kurbel für die Stimmwirbel spart man beim Abwickeln der alten und beim Aufziehen der neuen Saiten jede Menge Zeit. Wer noch schneller sein möchte, greift zum Power Peg, einem kleinen Akkuschrauber mit einer fest montierten Kurbel. Außerdem hat Ernie Ball ein praktisches Set mit allem Werkzeug im Sortiment, das man für das Wechseln der Saiten und die wichtigsten Einstellarbeiten benötigt.

A
Moderner Sound mit schönen Höhen und langer Haltbarkeit
Anditore 23.10.2021
Inspiriert von Justin Chancellor (Tool) bestellte ich mir diesen Satz damals als ich anfing mit dem Spielen und war sofort zufrieden. Nach vielem Testen verschiedener Saiten komme ich gerne auf diesen Satz zurück.
Ich habe ebenfalls die Super Slinky (45-100) und Regular Slinky (50-105) gespielt und jeder Satz hat einen etwas anderen Sound und eine etwas andere Anwendung meines Erachtens:
- Super Slinky (45-100): Tonal sehr ausgeglichen (gleicher Klangcharakter auf allen Saiten) mit angenehmen Bässen der E-Seite und schönem Dynamikverhalten. Habe Sie auf meinem Jazz-Bass, da auf diesem die E-Seite gerne mal etwas zu boomy sein kann.
Höchste Saitenspannung auf der D- und G-Saite mit eher weicher E-Saite.
- Hybrid Slinky (45-105): Tonal mehr Umfang mit punchiger und massiger E-Seite und spritzigen Höhen der G-Saite. Höchste Saitenspannung auf der A- und D-Saite.
Super für meinen Stingray, da die E-Seite sehr viel Punch und Bassdruck bietet.
- Regular Slinky (50-105): Ähnlich wie Super Slinky mit ähnlichem Klangcharakter der Saiten zueinander, jedoch insgesamt Piano-ähnlicher Klang mit starkem Bass und glatten Höhen der D- und G-Saite, die hier auch die höchste Saitenspannung haben.
Ich konnte mich mit diesem Satz (auf Stingray) nicht anfreunden, da erstens mir die Gesamtspannung zu hoch war und ein gemütliches Spiel nicht möglich war und mir der Sound an Dynamik fehlte; der Sound war halt immer fett (kann ich mir für einen P-Bass gut vorstellen).
Sound
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S
Sound gut, aber G-Saite arg kurz
Sebastian5292 11.01.2015
Spiele diese Saiten normalerweise auf einem Stingray-Bass und bin vom Sound überzeugt. Crispy in den Höhen, behalten sie auch beim Slappen recht lange diesen knackigen Charakter bei.
Erheblich teurere Saiten können dies auch nicht besser.
(Ich persönlich kaufe lieber 2-mal im Jahr preiswerte Saiten, als einen teuren Satz dreimal auszukochen. Weil: der Dreck in den Fingern ist das eine, aber irgendwann ist jede Saite "zerhämmert", und das erste "WOW" neuer Saiten ist ohnehin nach 3 oder 4 Stunden Spielen weg)
Ich habe sie nun aber erstmals auf meinen Jazz-Bass aufgezogen. Was ich vorher wegen der unten liegenden G-Mechanik beim Stingray gar nicht realisiert habe: die G-Strippe ist arg kurz! Ohne zu kürzen, lediglich 2,5 Wicklungen hin zu bekommen, zeugt von - gelinde gesagt -"äusserster" Sparsamkeit beim Hersteller. Fazit: Sound gut für diese Preisklasse, aber G-Saite für Bässe mit 4 Mechaniken in Reihe wie Fender JB (und wahrscheinlich auch PB) zu kurz!
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B
Brilliant und bewährt
Bassinger 14.11.2021
Diesen Typ spiele ich schon "ewig" und hole sie mir für Saitenwechsel immer wieder. Ich schätze die Brillianz und das Sustain dieser Saiten.
Und dass man sich nicht "die Finger schmutzig macht" wie bei Stahlsaiten, wo man nach dem Spielen aussieht, als ob man von Montage kommt.
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a
Satter Ton und crispe Höhen
alikante 18.10.2009
Was soll ich sagen, die Saiten liegen einfach gut in der Hand. Der Ton ist ohnehin super, aber das Spielgefühl hat mich überzeugt. Die oberen Saiten gehen sich etwas leichter an, die tiefen Saiten haben eine Extraportion growl.

Ich habe diese Saitenmarke zuerst auf meiner "Hobbygitarre" gespielt, aber da ich hauptsächlich Bassist bin, bin ich von den GHS Bassboomers zu den Hybrids gewechselt und habe es nicht bereut!

Im Gegensatz zu den GHS sind die E-und A Saite viel differenzierter und besser "zu orten". Die Bassboomers machen ihrem Namen zwar alle Ehre, aber viel hilft eben nicht immer viel... Die Haltbarkeit der Saiten ist auch sehr gut, sie fallen in den Höhen in den ersten Tagen etwas ab, bleiben dann aber LANGE auf einem guten Level. Ich spiele viel und freue mich sehr darüber.
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