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Erica Synths SYNTRX

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Analoger Desktop Synthesizer

  • 3 VCOs mit weitem Tonumfang (1Hz - 10kHz für VCO1&2, 0,05Hz - 500Hz für VCO3)
  • 2 mischbare Wellenformen pro Oszillator (inkl. Waveshaping)
  • V/Okt.-Tracking über bis zu 8 Oktaven
  • Synchronisation von VCO2 zu VCO1 schaltbar
  • Rauschgenerator mit Filter
  • Tiefpass-Filter mit Resonanz
  • Sample & Hold Generator
  • Ringmodulator
  • Funktionsgenerator mit AD-, ASR- und Loop-Mode
  • 2 VCAs mit Panorama-Regler
  • 2 Ausgang-Filter mit stufenloser Überblendung von Tiefpass zu Hochpass
  • zuweisbarer Joystic mit Abschwächer für X- und Y-Achse
  • integrierter Federhall mit Mix- und Feedback-Regler
  • VU-Meter zur Anzeige von Steuerspannung oder Audio-Pegel
  • 2 eingebaute aktive Lautsprecher mit Mute-Schalter
  • umschaltbar zwischen Line- und Mikrofonpegel
  • digital gesteuerte Modulationsmatrix mit 16 Quellen und 16 Zielen
  • Speicherplätze für 256 Patches
  • Abmessungen (B x T x H): 457 x 309 x 115 mm
  • Gewicht: 4.05 kg
  • inkl. externem Netzteil (12V DC)
  • passender Koffer: Art. 506035 (nicht im Lieferumfang enthalten)

Anschlüsse:

  • 2 CV-Eingänge: 6.3 mm Klinke
  • 1 Gate-In: 6.3 mm Klinke
  • 2 Audio-Eingänge: 6.3 mm Klinke
  • 2 Audio-Ausgänge: 6.3 mm Klinke
  • 1 Stereo Kopfhörerausgang: 6.3 mm Klinke
  • 1 MIDI In / Thru: 5-Pol DIN
Bauweise Desktop
Anzahl der Stimmen 1
Tonerzeugung Analog
Speichermedium Intern
USB Anschluss Nein
Effekte Ja
Arpeggiator Nein
Anzahl der analogen Ausgänge 2
Digitalausgang Nein
Display Nein
Artikelnummer 503009
2.975 €
Alle Preise inkl. MwSt.
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32 Verkaufsrang

Klassische Klänge neu aufgelegt

Der SYNTRX ist ein analoger Desktop-Synthesizer, der sich durch drei VCOs mit herausragend weitem Tonumfang auszeichnet. Der erste Prototyp des SYNTRX wurde von Girts Ozolins während des Dutch Modular Fests 2019 in Den Haag vorgestellt. Inspiriert wurde er vom kompakten EMS Synthi A, der unter Künstlern der elektronischen Musik auch als „VCS 3“ bekannt ist und 1971 vom Unternehmen EMS auf den Markt gebracht wurde. Bei der Entwicklung des SYNTRX ging es dem Team von Erica Synths nicht darum, einen Synthie-Klassiker gänzlich zu kopieren, sondern darum, das Konzept des VCS 3 lediglich aufzugreifen und es mit eigenen, zeitgemäßen Ideen zu tunen. So werden hier einige Features mehr geboten, wie etwa Beispiel ein Oszillator-Sync und ein Modul für Sample and Hold. Zudem ist die Modulationsmatrix digital gesteuert sowie analog und speicherbar, damit auch die Probleme der Synthesizer aus den 70ern der Vergangenheit angehören.

Zeitgemäße Features

Die ersten beiden Oszillatoren können Frequenzen zwischen 1Hz und 10kHz erzeugen, während der dritte zwischen 0,05Hz und 500Hz mitbringt. VCO 1 kann Sinus- und Sägezahnwellen und VCO 2 Rechteck- und Dreieck-Wellen erzeugen. Ersterer verfügt über einen Oktavschalter, der zweite hingegen über eine einstellbare Synchronisation. Über die Waveshaper können mittels verschiedener Einstellungen abwechslungsreiche Obertöne erzeugt werden. Mit dem Sample-and-Hold-Modul kann bei Eintreffen eines Triggersignals eine gerade anliegende Spannung gehalten werden. Außerdem kann die Amplitude des Ausgangsignals sowie die Triggergeschwindigkeit, die unabhängig von MIDI- und CV-Signalen ist, eingestellt werden. Verschaltet werden kann das Signal alleine oder mit dem Dreieckssignal von VCO 3. Das Reverb-Modul besteht aus einem klassischen Federhall, bei dem Mix und Feedback geregelt werden können. Ein verbautes VU-Meter kann Steuerspannungen und Audiopegel anzeigen.

Einzigartige Matrix

Die Matrix macht nicht nur Patchkabel vollkommen überflüssig, sondern kann auch Verbindungen intern abspeichern. Hierzu stehen 256 interne Speicherplätze zur Verfügung. Im Performance-Modus können Patches automatisch umgeschaltet werden. Darüber hinaus werden auch Programmwechselbefehle für die Matrixsteuerung akzeptiert. Die beiden Drehregler inklusive Tastfunktion an der Matrix sind für das Einstellen der Verbindungen über die horizontale und vertikale Auswahl an den Verbindungspunkten zuständig. Durch das Drücken des rechten Drehreglers wird eine Verbindung ein- oder ausgeschaltet, über den linken lässt sich eine Kopplung zu 100%, 70% oder 30% wählen. Insgesamt können 16 Quellen und 16 Ziele eingestellt werden. So kann etwa der Joystick mit seiner X- und Y-Achse Daten zur Klangverarbeitung an die Matrix schicken.

Progressive Synth-Klänge

Der SYNTRX richtet sich an alle Synthesizer-Fans, die sich mit den analogen Klängen der 70er Jahre, wie sie von progressiven Rockbands wie King Crimson und The Who genutzt wurden, einen Traum erfüllen möchten. So lässt sich mit dem SYNTRX ein charakteristisches Wummern erzeugen – wie es etwa in „On the Run“ von Pink Floyd oder in “I Robot“ von The Alan Parsons Project zu hören ist. Mit den beiden integrierten Lautsprechern von Visaton aus Deutschland kann der Klang des Synthesizers abgehört werden. Verbaut ist der SYNTRX in einem soliden Gehäuse aus weißem Stahlblech. Die Seitenteile sind aus braun lasiertem Eschenholz gefertigt – damit bietet der SYNTRX einen echten Retro-Look. Die Poti-Klappen sind mit Schrauben an den Poti-Achsen befestigt, sodass sich der Synthesizer intuitiv und ganz ohne wackelnde Drehregler bedienen lässt. Mit Strom versorgt wird der SYNTRX über ein 12V-Netzteil, das sich im Lieferumfang befindet.

Über Erica Synths

Die 2014 von Girts Ozolins in Riga gegründete Firma hat sich schnell zu einer festen Größe im Modularsektor etabliert. Durch die enge Zusammenarbeit mit Musikern aus der EDM-Szene überzeugen die Module und Geräte von Erica Synths durch ihre musikalische wie praktische Einsatzfähigkeit. Es werden mehrere Serien von Eurorackmodulen angeboten, die auf unterschiedliche Anwendungen zugeschnitten sind. Die Fusion-Serie basiert auf Röhrenschaltungen, die Pico-Serie besteht aus platzsparenden 3-TE-Modulen, während die Black-Serie hochwertige analoge sowie digitale Module kombiniert und die Drum-Serie zu einer modularen Drummaschine zusammengestellt werden kann. Außerdem wird der Bereich von performanceorientierten Stand-alone-Effektgeräten und Synthesizern nach und nach ausgebaut.

Technik auf dem neusten Stand

Die VCOs des SYNTRX verwenden die analogen AS3340 Chips und erlauben eine sichere Stimmstabilität, die sich auch bei der Verarbeitung von MIDI-Daten bewährt. Diese Eigenschaften sind den verwendeten SMD-Schaltungen zu verdanken, die kleinere Toleranzen bieten als die damalige Schaltungstechnik. Das nach dem Diodenprinzip arbeitende Filter verwendet einen AS194DE-Chip und nutzt zudem eine Exponentialschaltung, bestehend aus einem „matched transistor pair“. Für die Transistoren werden Quad-OpAmps vom Typ TL074C genutzt. Den klassischen Sound analoger Synthesizer aus den 70ern des SYNTRX beeinflusst das aber nicht, denn das Verhalten der originalen Schaltungen wurde vom grundlegenden Design her akkurat nachgebildet. Wie in alten Zeiten können Klänge so über die zehn mitgelieferten Template-Bögen mit ausgestanzten Löchern für die Bedienelemente mit einem Stift festgehalten werden.

5 Kundenbewertungen

5 5 Kunden
4 0 Kunden
3 0 Kunden
2 0 Kunden
1 0 Kunden

Bedienung

Features

Sound

Verarbeitung

W
Endlich!
WilhJohM 23.03.2021
Der Platz für ein Gerät der britischen Firma EMS war in meinem - zugegebenermaßen bereits gut bestückten - Heimstudio bisher noch immer leer. Der Traum vom Synthi A(KS) oder VCS3 war jahrelang immer am fehlenden Kleingeld bzw. der horrenden Preise auf dem Gebrauchtmarkt und den auch nicht gerade niedrigen Preisen für ein (refurbished oder neues) Gerät bei EMS/Rehberg selbst (Wartelisten und jahrelange Wartezeiten!) gescheitert. Umso erfreulicher, daß die Firma Erica Synths jetzt den Syntrx ins Rennen geschickt hat. Zwar auch kein Schnäppchen, da ebenfalls keine Massenware, aber definitiv günstiger als die Originale oder die wenigen Klone am Markt. Zwar hat Behringer vor einiger Zeit seinen VCS-Klon geflasht, aber ob und wenn ja, wann es ihn geben wird, ist z.Zt. noch unklar. Außerdem: der Syntrx ist kein Klon im eigentlichen Sinne, denn die Schaltungen wurden laut Erica von Grund auf neu entwickelt und nahezu 1-1 in das EMS-Bedienkonzept integriert. So finden sich einige erfreuliche Erweiterungen wie ein Oktavschalter beim Oszillator 1, Sync bei Oszillator 2, eine Sample-and-Hold-Einheit bei Oszillator 3, Feedbackregler für den Federhall, statt der störanfalligen Pin-Matrix eine digital gesteuerte Matrix, die das Speichern von Patches (jedoch nicht der Reglerstellungen!) erlaubt sowie serienmäßig ein MIDI-Interface. Die Fertigungsqualität kann man nur als sehr gut bezeichnen. Built like a Tank! Der Sound ist über jeden Zweifel erhaben, wobei ich mangels Original nicht direkt beurteilen kann, inwieweit dieser tatsächlich mit dem eines AKS oder VCS3 übereinstimmt. Dank der über 8 Oktaven stimmstabilen Oszillatoren ist der Syntrx in der Lage, auch Tonales und Melodisches ohne Schwankungen wiederzugeben, während den Originalen bekanntlich immer der Ruf einer Effektmaschine anhaftete, die für Melodielinien nur sehr bedingt einsetzbar war. Die Bedienung und das Erstellen von Sounds bedürfen allerdings eingehender Beschäftigung und Übung, auch wenn man über einschlägiges Wissen in Sachen Synthesizer verfügt, denn das Bedienungskonzept ist recht eigenwillig und bisweilen gar trügerisch ob der augenscheinlich recht überschaubaren Anzahl von Bedienelementen und Verschaltungsoptionen. Man lernt jedoch schnell und mir persönlich macht es einen Riesenspaß, zu versuchen dieses Biest zu zähmen. Man könnte darüber streiten, ob die Patch-Optionen der Matrix trotz modernerer Schaltungen nicht allzu dicht am Original gehalten worden sind - Stichwort fehlende Modulationsmöglichkeiten der Oszillator-Wellenformen oder der Filterresonanz, aber das ist m.E. Jammern auf hohem Niveau. Der wie beim Original eingebaute Federhall ist wegen der bauartbedingten Rückkopplungsanfälligkeit in vielen Fällen besser wohldosiert einzusetzen, es sei denn, man bezieht die damit erzeugten Feedbackschleifen absichtlich in sein musikalisches Konzept mit ein, was durchaus so vorgesehen ist. Wie sein Vorbild ist der Syntrx ein Instrument für Spezialisten, die bereit sind, sich darauf einzulassen und die dafür mit einzigartigen Klängen und jeder Menge Spielspaß belohnt werden. Ich werde meinen jedenfalls nicht wieder hergeben!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
1
0
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J
(M) ein Traum ist wahr geworden!
Jonson 07.09.2021
Habe lange gezögert, ob ich vergleichsweise viel Geld für einen doch sehr speziellen Synthesizer ausgeben möchte - und wie froh bin ich, das ich es getan habe!!!

Seit Monaten nun immer wieder die verrücktesten Klänge bzw. Klanggeschehen.
Ich nutze den Syntrx bisher nur als sich selbst spielende Maschine, und es ist absolut fantastisch, wie sich kleinste Änderungen auf den gesamten Klangverlauf auswirken können - da ist es auch schon vorgekommen, das eine Klangszene nach fünf Minuten urplötzlich durch irgendein umherirrendes Signal im Inneren die Szene zum „kollabieren“ brachte … um sich dann allmählich wieder zu stabilisieren - sooo faszinierend!

Auch wenn der Syntrx „nur“ an die Architektur des EMS Synthi A angelegt, darüberhinaus aber kein Klon ist, so bin ich einfach nur super-zufrieden, das ein Traum wahr wurde - war der Synthi A doch immer etwas gern gehabtes, aber schlicht zu kostspieliges Instrument …

Die Verarbeitung, die Knöpfe … alles wertig - mir macht es einfach nur unglaublichen Spass, mich vor dieses recht grosse Instrument zu setzen und abzutauchen - und das auch nach Monaten.

Syntrx - für mich einer meiner besten Käufe jemals!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
0
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S
Ich muss neu lernen ;-)
Schwertmaid 27.10.2020
1979 lötete ich meinen ersten Synth zusammen und dachte bisher, ich kenne mich mit Synthesizer aus...
Bei diesem EMS VCS Nachbau ist alles anders und ich muss erst lernen, wie DIESER Synth funktioniert, habe allerdings schon das klassische Potential der Maschine erfasst... Aber noch beherrscht er mich (-: aber nicht mehr lange :-)
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
3
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