Epiphone Casino NA Halbresonanzgitarre

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E-Gitarre

John Lennon spielte bei den Beatles ab ca. 65 fast ausschließlich seine Epiphone Casino Semi-Acoustic. Ursprünglich hatte die Gitarre ein Sunburst-Finish, 1967 wurde sie im Zuge der Psychedelic-Mode vollkommen ausgeflippt übermalt, ein Jahr später dann komplett von allen Farben befreit, das Ergebnis war das vorliegende "Natural Finish".

Eine Casino hat im Gegensatz zu den meisten gängigen Semiacoustics keinen Sustainblock, daher kann die Decke viel freier mitschwingen. Das macht die Casino zwar eher anfällig für Rückkoppelungen, verzerrte Leadsounds sind also eher heikel, der cleane oder "angecrunchte" Sound ist aber einzigartig: Sagenhafte Dynamik mit einem gehörigen Anteil Holz! Klar - Beatlessounds sind ein Leichtes (auch George Harrison spielte oft eine Casino), aber auch für Bluesgitarristen könnte die Casino die Gitarre fürs Leben sein!

  • Bauform: 335er Design Semiakustik mit F-Löchern
  • laminierter Ahornkorpus
  • eingeleimter Mahagonihals
  • Pau Ferro Griffbrett
  • Parallelogramm Griffbretteinlagen
  • Tonabnehmer: 2 P90 Single Coils
  • 2 Volume- und 2 Tonregler
  • verchromte Hardware
  • Farbe: Natur
Artikelnummer 123530
Verkaufseinheit 1 Stück
Farbe Natur
Korpus Ahorn
Decke Ahorn
Hals Mahagoni
Griffbrett Pau Ferro
Bünde 22
Mensur 628 mm
Tonabnehmerbestückung P90, P90
Tremolo Nein
Inkl. Koffer Nein
Inkl. Gigbag Nein
589 €
649 €
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58 Kundenbewertungen

45 Rezensionen

m
Da schwingt was mit...
mauze2201 10.10.2009
Bei der Epiphone Casino handelt es sich um keine geringere Gitarre, als die, die auch einst John Lennon spielte und ich kann mir auch gut vorstellen warum er sich für diese Gitarre entschieden hat, denn die hier kann einiges und das trotz ihres geringen Preises von gerade mal 475€.

Diese Semi-Akustikgitarre hat gegenüber anderes Gitarren aus der selben Kategorie meiner Meinung nach den Vorteil, dass sie mit P 90 Tonabnehmern ausgestattet ist und das sie auf einben Sustainblock verzichtet hat. Hier geht es jetzt speziell um den Sound, denn die P 90 Tonabnehmer sorgen für eine große Klangvielfalt. Hier kann man Sounds zwischen bissig und twangig bis hin zu fett und voll finden und das durch fehlen des Sustainblocks nur mit geringer Lautstärke gespiet werden kann ist nur ein Gerücht.

Eines jedoch vorweg: Für Metall ist diese Gitarre natürlich in keinester Weise geeignet. Wer jedoch poppige oder "rotzig" bluesigen Sound mag, der wird hier voll auf seine Kosten kommen. Ich selbst spiele sie in Kombination mit einem Fender Blues Deluxe Amp und bin vor allem begeistert von dem cleanen Sound, der äußerst organisch klingt. Bei der Einstellung des Zerrsounds muss man etwas Geduld mit der feinjustierung haben, vor allem, wenn man die Gitarre als Rythmus Gitarre nutzt. Ein weiterer Vorteil dieser Gitarre ist, das sie durch vermissen des Sustainblocks schön leicht ist und dadurch so richtig schön hohl klingt.

Das soll nichts schlechtes sein, denn im Gegensatz zu ähnlichen Gitarren hilft der hohle Korpus zu einem sehr authentischen Sound, der natürlich das Prädikat Vintage verdient. Das die Gitarre in Fernost produziert wird, fällt kaum auf und ist daher nicht als negativ zu bewerten. Ich bin keine laie auf diesem Gebiet und habe selbst teurere Gitarren gespielt, getestet und auch zu Hause und kann diese Gitarre vorbehaltlos weiterempfehlen.

Wer sich gern mit Gitarren und deren Einzigartigkeit beschäftigt, kommt hier voll auf seine Kosten. Mit etwas Geduld lernt man alle Facetten dieser tollen Gitarre kenne und lieben und so kann man selbst mit einer Gitarre knapp unter 500€ auch eine Gitarre fürs Leben gefunden haben. So auch John Lennon...
Features
Sound
Verarbeitung
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2
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MD
Lennons Erbe
Michael D. 362 21.04.2017
Als alter P90-Fan habe ich in der Vergangenheit einige Gitarren mit den legendären Einspulern getestete, gespielt und dann wieder abgegeben. Mit fehlte immer etwas schwer Erklärliches, ein luftiges, die Holzkonstruktion wiederspiegelndes Soundelement, das ich nun bei der EPIPHONE Casino NA endlich gefunden habe. Der fehlende Sustainblock gibt dem Klang genau das, was ich bisher immer suchte. Das Sustain ist im Übrigen gar nicht soo schlecht wie man glauben könnte. Natürlich sind in der Hinsicht die meisten Solidbody-Gitarren überlegen, aber im insgesamt addieren sich alle Elemente der Klangausbeute bei dieser Gitarre zu einem lohnenden Resultat. Rockige Rhythm-Parts gelingen ebenso wie jazzige Single-Note-Lines, selbst in Fingerpicking-Style gespielte Parts klingen glaubwürdig und variabel. Die Gitarre kann (fast) alles richtig gut. Die Grenzen sind eher durch das eigene Können gezogen, als durch etwaige klangliche Einschränkungen des Instruments. Eine gute Wahl! Die Verarbeitung ist (inzwischen sehr) guter chinesischer Standard, besonders gefällt mir hierbei die Abrichtung, Entgratung und Politur aller Bünde. Die Lackierung ist überall ohne Fehl und Tadel, nur die Innenkanten der F-Löcher sind wohl nicht mit letzter Konzentration (schwarz) angestrichen worden: da meint man einige "Pinselschwingungen" erkennen zu können. Die Stimmmechaniken könnten etwas leichtgängiger sein, aber andererseits hält die Gitarre die Stimmung sehr gut.
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Sound
Verarbeitung
2
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GH
Für Jazzer ein tolles Instrument
Gereon H. 15.11.2011
Für meinen Sound ist diese Gitarre einfach toll. Ich wollte die Handlichkeit einer Semiakustik mit der Ansprache und dem Holzton einer Vollresonanz verbinden.
Ich spiele damit Fingerstyle Jazz Solo, aber auch mit Plektrum.
Ich habe nun einen sehr farbigen, dynamischen und detailreichen Sound, trotzdem sehr warm. Die P90 Pickups haben dafür eine sehr gute "Auflösung" (weiß nicht, wie ich es anders nennen soll). Es geht von der Gitarre mit Vovox Kabel in einen Lehle Sunday Driver (Buffer/Booster) und dann in einen Roland Cube 60, cleaner Kanal.
Um die Vorzüge des Instruments zu nutzen, sollten mindestens 11er Saiten drauf.
Die Gitarre kam mit dünnen Roundwounds - für meinen Geschmack nicht zu dem Instrument passend.

Ich habe die Saiten runter gemacht und das Griffbrett gereinigt und geölt, es machte einen trockenen und etwas staubigen Eindruck. Die Bundstäbchen musste ich ein bisschen nachpolieren. Beides ist für eine Gitarre aus der Fabrik völlig normal.
Der Hals war ursprünglich ein kleines bisschen zu sehr nach hinten gespannt, aber zeigte dabei einen sehr gleichmäßigen Bogen - so soll es sein, dann kann man nämlich mit dem Halsstab einstellen. Auf den Bünden IV - VI gab es leichtes Rappeln.
Nachdem ich 11er aufgezogen hatte und der Hals einen Tag Zeit hatte, auf den stärkeren Zug zu reagieren, musste ich lediglich mit einer halben Drehung den Trussrod lockern.
Was ein Kollege hier als nicht abstellbares Rappeln festgestellt hatte, könnte von dem Bügel kommen, der am Steg die Einstellschrauben für die Reiter unten hält - hab ich bei anderen Instrumenten erlebt, hier nicht. Das lässt sich auch leicht abstellen, wenn man den Draht mit den Schrauben festklemmt. Bei meiner Casino war das schon so.
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Sound
Verarbeitung
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DC
Tadellose Allroundgitarre für die einsame Insel
Der Co 04.06.2019
Die vielen prominenten historischen Nutzer haben schon Recht - die Casino ist wirklich eine extrem vielseitige Gitarre, eigentlich die erste Wahl für die einsame Insel...

Mein Exemplar stammt laut Kärtchen "Handmade in China" aus Fernost (eigentlich klar), die Verarbeitung ist - bis auf den schlecht eingepassten Satttel - eigentlich tadellos. Na klar, eingestellt ist da gar nix ordentlich, hier sollte man selber nachbessern oder den Gitarrenbauer bemühen - aber das ist selbst bei Premium Instrumenten fast immer nötig...

Der Sound ist mit den beiden P90 eigentlich genauso, wie man ihn von einer Casino erwartet, die Optik ist ebenso gelungen, und die No-Name Tuner sind vom Feeling her überraschend genial (wollte zuerst Grovers montieren, habs aber dann bleiben gelassen).

Alles in Allem einen vernünftigen Koffer dazubestellen, dann kann man eigentlich nix falschmachen mit dem Teil!
Features
Sound
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