Elixir Nanoweb Super Light Saiten für E-Bass

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E-Bass-Saiten

  • Super Light
  • Long Scale
  • Nano Web
  • Stärken: .040, .060, .075, .095
Erhältlich seit April 2002
Artikelnummer 152178
Verkaufseinheit 1 Stück
Saitenstärke 040 - 095
Material beschichtet
Mensur Long Scale
Taperwound Nein
Anzahl der Saiten 4
47 €
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1
S
Keine anderen Saiten...
Sven014 15.01.2011
... haben mich mehr Euronen gekostet, als dieser Satz Elixir. Dem entsprechend hoch war meine Erwartungshaltung. Bisher waren meist ghs-boomer (rund 20,-€/ Satz) auf meinem Warwick-Streamer. Diese hielten bislang ca. zwei Monate klangtechnisch halbwegs durch, um einen Monat später ganz O-Ton-tot zu klingen. ( ca. 10 Stunden Einsatz/Woche - da ist normalerweise jede Saite platt)
Also, boomers runter, Päckchen auf und Elixir draufgezogen. Die mitbestellten Warwick-Black Label kommen erst mal auf die Seite.

Bei der A-Saite war eine leichte Beschädigung im Zupfhandbereich an der Beschichtung auffällig. Sieht aus wie sich abziehende Haut. Darum bin ich von der Verarbeitung her nur zufrieden. Ich wollte die Saiten eigentlich gleich zurückschicken. Wegen dem Preis war ich doch etwas angefressen. Aber ich hatte schon zwei Saiten drauf und meine Neugier war kaum zu überbieten.

Schon beim Stimmen wird klar, diese Saiten sind anders. Wenn auf Ton gestimmt ist, warten diese Saiten mit einem unerwarteten O-Tonspektrum auf, welches ich als nahezu angenehm ausgewogen und glockenrein intonierend zum gespielten Ton bezeichnen möchte. Auffällig fehlt die sonst gewohnte, sich im Regelfall schnell verlierende, scharfe Brillanz frisch aufgezogener Saiten. Die Elixier klingen von Anfang an wie eingespielt und das macht sich bei Studioaufnahmen besonders gut:-)

Vor allem klingen sie lange so. In den ersten drei Monaten habe ich mich gefragt, ob diese Saiten überhaupt altern. Aber das tun sie dann doch. Wenn auch erträglich langsam.

Diese Saiten fühlen sich beim Spielen einfach nur gut an. Kaum Geräusche beim Versetzen der Finger, lange präziese Slides wegen geringer "Rückhaltekräfte". Man möchte am liebsten nur noch schnell spielen. Das anfängliche seitliche Abrutschen von der Saite, die sind nämlich wirklich extrem glatt, wem es passiert, aber das legt sich sehr schnell. Ansonsten klingen Bendings mit diesen Saiten einfach nur geil. Man könnte daraus schliessen, diese Saiten erlauben eine deutliche Verbesserung der Spieltechnik.

Der allgemeine Sound der Saiten, von unten nach oben durchgespielt, ist ohne Lücken im O-Ton und ohne Schwankungen in der Durchsetzungskraft, was natürlich auch vom Instrument abhängig sein wird. Zumindest holt diese Saite wirklich alles aus dem Korpus raus. Nach meinem Geschmack klingt der Sound in Richtung Stegpickup und gut durchgezogen einfach nur funky und begeistert die Band gleichermaßen wie den Bassisten. Der Punch kommt knackig und die Slapps klingen "Latte".
Dynamisches Spielen mit diesen Saiten macht einfach nur Spaß, da die Präsenz und Klangfarbe vom gespielten Ton in keiner Phase Wünsche offen lässt. Das liegt nach meiner Auffassung eindeutig am ausgewogenen Klang dieser Saite, egal bei welcher Amplitude. Das macht diese Saiten auch ausgesprochen swingtauglich.

Haltbarkeit: erste Wünsche in Richtung frische Saiten kamen bei mir tatsächlich erst im sechsten Gebrauchsmonat auf. Und jetzt im siebten Monat war es dann soweit. Nun waren auch die Elixir am Ende, wie abgeschaltet. Schlagartig, so zu sagen. Jetzt habe ich natürlich frische Saiten drauf, Ihr wisst schon, die mitbestellten Warwick Black-Label. Ich dachte ja, wenn mein Bass und die Saiten vom gleichen Hersteller sind, was soll da schief gehen? Ich sage es gleich. Ich will frische Saiten! Sofort. Denn auf einmal hat mein Bass eine Bespielbarkeit, die man am ehesten mit der Griffigkeit einer Schruppfeile in Verbindung bringt.
Also habe ich mal eben gleich hier und jetzt zwei Sätze Elixir bestellt. Das reicht erst mal eine Weile:-)

In Summe kann ich diese Saiten nur empfehlen. Bei meinen ursprünglich ca. 4-6x Boomers im Jahr sind das auch rund 80-120 Euro. Dem gegenüber 2-3x im Jahr diese Elixier. Wobei diese zwei Sätze im Durchschnittsgebrauch einfach mindestens 4 Monate länger besser klingen. Die Rede ist hier wirklich von Durchschnittsgebrauch. Wer häufiger wechseln muss und will, der kann ja mal testen und gegenrechnen. Denn gewechselt werden Saiten nur aus ein und dem gleichen Grund, sie klingen nicht mehr.

Fazit:
Die Lobpreisungen der Bespielbarkeit und Haltbarkeit dieser Saiten sind alles andere als aus der Luft gegriffen. Und das sich ergebende Preis-Leistungsverhältnis kann sich auf jeden Fall sehen lassen.
Keine anderen Saiten ............. kommen mir vorerst auf meinen Bass! Eine bessere Saite in diesem Preissegment müsste sich erst noch finden und dann noch deutlich mehr bieten. Aber was?
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S
It's not „all about your fingers“ …
Singinbull 29.10.2020
... wenn es um den Sound geht. Ne, nada, es liegt auch gehörig an den Saiten.

Als „spät bekehrter“ Gitarrist bin ich nach 45 Jahren auf den … Bass gekommen. Und da kommen Dir alle „Drähte“ natürlich erstmal vor, als wären die irgendwann in der engeren Wahl für die Aufhängung der Golden-Gate-Bridge gewesen. Also ging öfters eine kleine Summe (>= 25,- EURO) digital rüber nach Bayern. Ich musste mir bei vergleichenden Tests auf verschiedenen Instrumenten (4er, 5er und sogar 6er) erstmal klar werden, wohin die Reise geht.
Bass-Saiten kann man ja weiter verkaufen (bei Gitarrensaiten habe ich darüber nicht einmal nachgedacht).

Kurzum: Beim „alternativ-getunten“ 5-String mit „hohem C“ bin ich gelandet und da fühle ich mich zu Hause. Beim Test auf ein und dem selben Instrument - also nur ein einzige Saite im Set ersetzen - habe ich mich auch durch die Saitenstärken 40er, 45er, 75er, 80er oder 85er etc. und diverse Hersteller get(a)estet.

Ergebnis: Wenn es stimmt, was Hadrien F. über die Saiten behauptet, die er spielen würde, dann hat er eine gute Wahl getroffen. Diese Elixir(e) sind ihr Geld wert. Aber so was von.
Mein CORT Rithimic V erschien mir mit den original aufgezogenen DR DDT Stahlsaiten einfach „disigned for a lumberjack“ ganz oben im Norden von Kanada. Da braucht es kein Gefühl, weil die Hände eh eingefroren sind.
Mit den DR Nickels, die Jeff B. empfiehlt, war mir alles zu weich und vom Sustain her zu kurzlebig.
Aber diese beschichteten Elixire haben diese Axt zu meinem Lieblingsbass gemacht. Da gibt es keinerlei Widerstand für die linke Hand "up and down the neck" und auch keinen rauen, bremsenden Kontakt der Fingerkuppen beim Aufdröseln von Vierklängen.
Einmal getunt bleibt die Stimmung tagelang erhalten, eine Tonmodulation kann ich mir auf einem Bass feiner nicht vorstellen, das Holz geht gerade in den mittleren und höheren Lagen spürbarer mit und das natürliche Sustain (passives Instrument) lässt Dich im Spiel inne halten, eine Pause machen und genießen.

Also: Das Geld für Restaurant- und Kneipenbesuche im November, während des 2. Lockdowns, nicht aus der Not heraus in Bringdienste investieren, sondern ein- oder zweimal Aussetzen und diesen Satz bestellen.
Wenn ich den dann bei den Kleinanzeigen finde, melde ich mich ;)
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t
Die unschlagbare Alternative
testsieger 10.09.2010
Ich spiele nun seit 2 Jahren auf allen meinen Elixier Saiten und bin mehr als zufrieden. Jeder, der den Kauf in Erwägung zieht, sollte einmal das Spielgefühl mit Elixier Saiten erprobt haben. Anfangs fühlt es sich an als würden die Saiten kleben; das stellt sich aber mit der Zeit ein. Man hat hat im Gegensatz zu reinen Stainless Steel oder Nickenwound Saiten das Gefühl weniger Widerstand beim Sliden zu haben. Für mich hat sich das etwas gewöhnungsbedürftige und von jeden anders wahrgenommene Spielgefühl bewährt.

Rechnet man den finanziellen Aufwand, z.B. mit mit einem Satz Ghs Boomers (etwa 25,-), den man nach 4 Gigs und 10 Proben im Monat wechseln sollte, so schneiden die Elixier Saiten deutlich besser ab. Im Schnit hält bei mir ein Satz 6-8 Monate, der brilliante Klang läßt erst nach 6 Monaten nach. Alles in allem mein Favorit und eine deutliche Empfehlung für Leute, die viel spielen und einen konstanten, brillianten Sound mögen.
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M
Es gibt nichts besseres!
Müllek 12.11.2009
Ich hab noch nie bessere Saiten gespielt. Die Haltbarkeit ist kaum mit anderen zu vergleichen. Es ist ein Spielgefühl als ob man die Saiten vor dem Spiel einölt, man gleitet förmlich über das Griffbrett und nicht nur für eine Woche, und dabei geht nicht mal die Brillianz verloren. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass nach ca. 3 Monaten intensiven Fingerspielens die Saiten immer noch neu klangen. Der einzige Nachteil ensteht wenn man die Saiten mit dem Plektrum bearbeit, dann verkürzt sich die Zeit um ca. 1/3, weil die Beschichtung der Saite durch das anschlagen mit dem Plektrum mit der Zeit beschädigt wird und somit verhält sich der Teil dieser Saite wie ains normale und setzt sich irgendwann mal zu.

Aber dies fand ich eh nicht so tragisch da ich meist mit Fingern spiele und es ja nicht sofoert passiert. In der Regel spiele ich diese Saiten zwischen 3 und 6 Monaten bei 5Tagen pro Woche im Einsatz!
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