Electro Harmonix HOG2

E-Gitarreneffektgerät

  • polyphoner Synthesizer
  • mit neuen Algorithmen
  • Oktave, Midi, Wah Wah, Envelope Filter u.v.m
  • Freezefunktion
  • alle Parameter und Presets voll über MIDI steuerbar
  • Mastervolumeregler
  • Speichern und Abrufen von bis zu 100 Programme mit dem optionalen Foot-Controller (nicht im Lieferumfang enthalten)
  • True Bypass
  • Abmessungen (B x T x H): 235 x 152 x 57 mm
  • inklusive Netzteil (9LDC-500) und Expression-Pedal
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Soundbeispiele

 
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  • Hazey freeze
  • Progressive Wah

Weitere Infos

Art des Effekts Synthesizer
21 Kundenbewertungen
  • 5
  • 4
  • 3
  • 2
  • 1
4.7 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Für den Bastler, der sich vielseitig ausprobieren möchte
14.01.2016
Auf der Suche nach den etwas "anderen" Gitarreneffekte, bin ich auf das Hog 2 von EHX gestoßen. Inspirierend sind da vor allem die Effectology-Videos (siehe youtube), in denen schon ziemlich schräge Sounds vorgestellt werden: von Cello, Orgel bis hin zu Mellotron und Synths. Fast immer dabei, quasi als Grundstock: ein POG 2 oder HOG 2. Preislich nehmen sich die beiden mittlerweile ja nichts mehr, also griff ich zum, für mich, vielseitigeren Gerät.

Allgemeines:
Der HOG 2 fügt im Grunde ein oder mehrere Töne zum Grundton am Eingang (nicht nur für Gitarre nutzbar!) hinzu, als da wären:
- 2 Octave
- 1 Octave
Original
+ 5th
+1 Octave
+ 1 Octave +5th
+ 2 Octave
+ 2 Octave + 5th
+ 3 Ocate
+ 4 Octave

Hinzu lassen sich der Envelope (Dauer, bis der Ton "greift"), Frequenz und Resonanzfilter einstellen. Verschiedene Expressionmodi ergänzen die Funktionen.
Dazu wurde ein Expressionspedal der Next-Step-Reihe geliefert, um diese zu steuern.

Konstruktion:
Ziemlich groß und solide, wirkt nicht ganz so robust, wie der Big Muff. Bei mir fehlte leider ein Fuß, da es ansonsten funktioniert, wollte ich eicht extra das ganze Paket zurückschicken. Zum rauftreten ist es geeignet, aber ob man das will? Bei mir ruht das Gerät in Greifnähe, da alle Funktionieren via Midi auch von anderen Geräten steuerbar sind.

Bedienung:
Über die Schieberegler alles sehr gut änderbar.
Speichern geht leider am Gerät nicht wirklich gut, dafür braucht es etwas Externes (den dazugehörigen Foot-Controller oder ein Midi-Controller).

Sound:
Absolut gut, keine hörbare Latenz, lässt die Gitarre bisweilen künstlich klingen, was aber gewollt ist und auch der Natur der Dinge ist, wenn man auf einmal 6 zusätzliche Oktaven zum Klang beimischen kann.

Aber die Simulation von Bass, Flöte und Orgel sowie Cello kann man damit schon sehr gut hinbekommen (wer noch mehr in diese Richtung will, muss dann wohl zu den Roland Midi-Geschichten greifen). Mit den unterschiedlichen Envelope-Einstellungen (Bsp. die tiefen Oktaven mit schnellem Attack, die höheren mit einem Langsamen) können sehr schöne Klangteppiche produziert werden.
Zu empfehlen ist auf jeden Fall das Zusammenspiel mit anderen Effekten (Kompressoren zu Signalverstärkung, Reverb/Delay für Räumlichkeit etc.), um nochmal das gewisse Etwas rauszukitzeln.

Speichern/Midi:
Eigentlich der Grund, warum ich mich gegen das POG entschieden habe: die Speichermöglichkeit der HOG 2-Einstellungen, die per Midi-Befehl aufgerufen werden können. Mit dem richtigen Equipment (Midi-Controller) kann man sich dann auch den EHX-Foot-Controler sparen.
Übrigens: per Midi können ALLE Funktionen des Hog gesteuert werden, die beigelegte Bedienungsanleitung liefert da genug Überblick, hinter welchen Kommandos sich welche Funktionen steuern lassen.

Expression:
alle Modi funktionieren an sich sehr gut, Octave-Bending (Whammy lässt grüßen), Volume-Swell, 2 Freeze-Modi, Wah- sowie Filter können per Fuß gesteuert werden.

Mein große ABER: das Expressionspedal ist für mich nicht gut zu gebrauchen, da es 1. über Batterien läuft (kann also im Gig auch mal ausfallen) 2. und was ich eigentlich schlimmer finde, man kann es nicht "parken". D.h, möchte ich es auf der Hacken- oder einer Zwischenstellung lassen, muss der Fuß draufbleiben. Das ist unpraktisch, auch wenn das Grundkonzept "keine beweglichen Teile" sinnvoll ist. Sicherlich kann man auch ein Pedal von einem anderen Hersteller benutzen, dann könnte man das Hog auch ohne Expressionspedal anbieten können und den Preis dafür niedriger ansetzen.

Fazit:
Ein tolles Gerät für Soundbastler, einige Kleinigkeiten trüben allerdings den Gesamteindruck. Die vielen SOundmöglichkeiten sowie die externe Steuerbarkeit und Speichermöglichkeit eigener Einstellungen sind für mich die Gründe es dennoch zu behalten.
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Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Kleines Sound-Monster
Andreas F. 607, 24.02.2014
Ausgesucht hab ich mir das Teil um schöne breite Soundteppiche zu produzieren, was auch mal auf die schnelle mit der freeze Funktion möglich ist, also Akkord anspielen und Effekt auslösen und dann drüber improvisieren. Aber nun zu den Details.

Verarbeitung: Da gibt es absolut nix auszusetzen, die Schieberegler laufen angenehm (also nicht zu locker) und das ganze macht einen ziemlich stabilen Eindruck.

Bedienung: Klassisch, einfach, übersichtlich so wie ich es mag. Das ist solange man nur an einem Sound bastelt super, aber in dem Moment, in dem man mit verschiedenen Sounds abwechselnd arbeiten will ist der Remote Controller unverzichtbar. Und da wird das klassische Schieberegler Konzept zum Problem, der einmal abgespeicherte Sound kann zwar wieder aufgerufen werden, aber eben nicht mehr angepasst werden ohne alle Einstellungen noch mal von vorn einzustellen, und ob man das immer auf die schnelle wieder hinbekommt ist halt fraglich.

Sound: "Wow" gigantisch von der fetten Orgel über Synthi bis zum Cello ist wirklich fast alles möglich, ganz abgesehen von allen möglichen "Alien" Sounds, die aber zumindest bei mir weniger Verwendung finden. Das schöne ist, dass das was man rein schickt auch korrekt verarbeitet wieder raus kommt, egal ob single Note oder Akkord (bei einigen octavern bekommt man bei Akkorden eher etwas undefinierbares zu hören)
Meine Lieblingskombi ist ein Overdrive vor dem HOG, das auf einen fetten Orgelsound eingestellt ist, dass so "angedickte" Eingangssignal macht den Orgelsound noch wesentlich fetter...einfach geil.

Das ganze ist zwar keine günstige Anschaffung, aber wenn man sich überlegt was man aus diesem einen Treter alles herausholen kann dann relativiert sich der Preis auch wieder....ich würde ihn wieder kaufen :-)
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Wunderkiste, die mein Herz am Ende nicht erobert hat
Fritz1496, 08.05.2015
Im Hog II stecken wahnsinnig aufregende Sounds und Möglichkeiten. Ich musste es einfach mal antesten, auch wenn mir nicht so richtig klar war, wie ich es in meinem Setup verwenden würde. Ich besitze schon den POG2 und nutze ihn in meinem Akustik-Setup, von daher war mir zumindest die grundlegende Bedienung vertraut. Aber auch ohne dieses Vorwissen ist die Bedienung (nahezu) intuitiv.
Am Ende habe ich den HOG II zurückgeschickt, weil mir für das viele Geld nicht so richtig Anwendungsmöglichkeiten klar wurden in meinem (0-8-15) Setup.
Für Soundbastler und Liebhaber von Klanglandschaften ist der optisch umwerfende Kumpel allerdings ein absolutes Muss.

Das mitgelieferte Exp.-Pedal hat sich mir nicht so richtig erschlossen. Mal hats super gefunzt und im nächsten Moment musste ich erst hin- und herwackeln, um eine Reaktion zu erhalten. Da ist also noch Nachholbedarf...
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