Electro Harmonix 45000 Multi-Track

Multi-Track Looping Recorder

  • Looper
  • unkomprimiertes Recording
  • 44,1 Khz/16-bit
  • einstellbare Loopgeschwindigkeit
  • Revers Recording
  • Playback
  • eingebautes Metronom
  • Monitorausgang
  • Kopfhörerausgang
  • Import von WAVE Files, Aux-In, Overdub oder Punch in/out Recording
  • MIDI Clock Sync als Master oder Slave
  • viele Parameter sind über Midi steuerbar
  • USB Ausgang
  • inkl. 9,6 V/DC 200 mA Netzteil
  • inkl. 4GB memory card
  • Maße: Breite 237 mm x Tiefe 160 mm x Höhe 70 mm

Weitere Infos

Aufnahmezeit in Minuten 125 m
USB Anschluß Ja
MIDI Ja
Stereo Ja
XLR Input Nein
Inkl. Netzteil Ja
20 Kundenbewertungen
  • 5
  • 4
  • 3
  • 2
  • 1
4.5 / 5.0
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
11 Textbewertungen Alle Bewertungen lesen
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Superlooper
Christian M. 387, 14.08.2013
Der EHX 45000 ist derzeit einer der besten Looper auf dem Markt. Einziges ernstzunehmendes Konkurrenzprodukt im Bereich der "XL-Looper" ist die - nicht unbedingt zu recht - beliebtere Boss RC300 Loopstation. Die folgende Rezension umfasst einen Vergleich der beiden Geräte (ich habe beide getestet), Stärken und Schwächen werden jeweils herausgearbeitet.
Der 45000 hat 4 Mono-Spuren sowie eine Stereo-Spur. Im praktischen Gebrauch ergeben sich hier für die meisten Anwendungen 2 Spuren mehr als beim Konkurrenzprodukt von Boss (3 Stereo-Spuren, jedoch: welcher Gitarrist braucht Stereo-Spuren?)! Die Klangqualität beider Geräte ist ebenbürtig und auf höchstem Niveau. Während Boss mit einer meiner Meinung nach vollkommen unnötigen und qualitativ teilweise katastrophalen Effektsektion aufwartet, bietet Der 45000 lediglich eine kombinierte Tempo/Pitch-Shift Funktion. Beispielsweise in Kombination mit der Reverse-Funktion lassen sich jedoch genau damit höchstinteressante und ungewöhnliche sounds kreieren. Auch Boss bietet Tempo und Pitch-Shift, sogar jeweils als einzelne Funktion. Leider ist die Qualität dieser Effekte allerdings miserabel. Weiterer Pluspunkt des 45000: Es gibt separate PAN-Regler für jede der vier Mono-Spuren. Wer z.B. zwei Amps anschließt kann live somit beeindruckende Stereo-Effekte erzielen.
Boss hat eine Mini-Beatbox eingebaut, beim Jammen und Komponieren kann dies inspirierend wirken, auch wenn die Beats sehr klischeehaft sind und wohl nur in den seltensten Fällen in eine Live-Performance übernommen werden. EHX bietet hier nur den Klick eines Metronoms (Wer will kann natürlich einen Drumcomputer anschließen). Weiterer Vorteil des 45000: Mittels der Loop-Up / Loop-Down-Funktion können Songs mit komplexen Strukturen ähnlich dem Ableton Live-Prinzip abgespielt werden.
Was Ein- und Ausgänge anbelangt ist der Boss-Looper deutlich besser ausgestattet, die Ausstattung des 45000 ist für die meisten Anwendungen jedoch ausreichend. Statt einer Undo/Redo-Funktion bietet der EHX-Looper "Punch-In-Recording". Ist dies aktiviert, so wird beim Aufnehmen das Material des ausgewählten Tracks überschrieben. Auch ok, aber Undo/Redo wäre praktischer. Die größte Schwäche des 45000 liegt in der Bedienung: Vor allem live ist es z.B. für Gitarristen wichtig, einzelne Spuren ein- und ausschalten zu können, ohne die Hände vom Instrument zu nehmen. Das geht aber nur bei Boss. Theoretisch ließe sich dies beim 45000 extern über MIDI-Befehle steuern, ich habe das jedoch 3 Tage lang ausprobiert, ohne Erfolg (MIDI-Befehle mit Behringer FCB1010 und aus Ableton Live kommen zwar an, bewirken jedoch NIE das was sie sollten, sondern immer irgendetwas unvorhersehbares). Auch der Import von Wav-Dateien ist mir bisher trotz sorgfältiger Recherche und nervenaufreibender Experimente nicht gelungen. Das funktioniert beim Boss-Looper problemlos.

Fazit: Der EHX-Looper kann teilweise mehr (Zahl der Spuren, PAN-Regler, kombinierte Tempo/Pitch-Shift-Funktion ohne Verschlechterung des Sounds), teilweise weniger (keine Onboard-Beats, weniger Ein- und Ausgänge, die einzelnen Tracks lassen sich nicht per Fußtaster ein- bzw. ausschalten) als der Boss-Looper. Für den experimentierfreudigen Heimwerker ist EHX meiner Meinung nach die bessere Wahl. Wer ein solides Live-Werkzeug haben möchte ist vermutlich mit dem Boss-Produkt besser bedient (wobei die Wirkung der durch Tempo-/Pitch-Shifting und die PAN-Regler erzeugten Effekte nicht unterschätzt werden sollte). Last but not Least: Der 45000 sieht sexy aus!! Deutlich cooler als die Boss-Maschine........
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Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Etwas ernüchtert...
Gertsch, 11.04.2017
Eines vorweg: Ich finde dieses Gerät in Ordnung und man kann damit arbeiten und Spass haben.

Allerdings hat sich bei mir nach der ersten Euphorie darüber, im Besitz eines "Multitrack-Loopers" zu sein, bald Ernüchterung eingestellt.

Ich habe einige Monate mit einem kleinen "JamMan Express" musiziert:
Gitarre mit Multieffekt / Didgeridoo / Eggshaker am kleinen Behringer Xenix-Mixer und ab in den Looper. Das funktioniert grossartig und macht einen Heidenspass!

Nach einiger Zeit musste natürlich ein Looper her, mit dem man die einzelnen Loops auch mal wieder muten/ausfaden kann, um nicht immer nur "draufzupacken" sondern auch wieder "auszudünnen"
- also ansatzweise zu mixen, inkl. Stereoposition.
Auch eine Speicherfunktion

Nach etwas (zu) oberflächlicher Recherche hab ich mich für den EH 45000 Multi-Track entschieden.

Das Ding funktioniert einwandfrei, ist schön anzusehen und aus Metall!
Gut gefällt mir auch die Speicherfunktion: Es werden einfach 4 Mono und eine Stereospur als WAV automatisch auf der Speicherkarte abgelegt und können ohne "Spezialsoftware" o.ä. Schnickschnack im PC geladen und mit jeglicher Audiosoftware weiterverarbeitet (z.B. abgemischt) werden. Tempo u.a. wird dabei in einer txt. Datei mitvermerkt.
Die Minifader und die gummierten Regler fühlen sich gut an, die Bedienug hat man schnell raus.

Sehr schön und hilfreich ist auch die "Mixdown"- Funtion, mit der man den Mix der 4 Monospuren auf eine Stereospur zusammenfassen kann und somit wieder Spuren frei hat.

Auch gefallen hat mir die Möglichkeit, jederzeit zwischen 2 x Stereo oder 4 x Mono umzuschalten, um z.B. auch Stereosignale aufnehmen zu können, danach aber wieder auf nur einen Kanal desselben Signals aufzunehmen.

Über die ganze Midi-Geschichte kann ich nichts sagen, da ich diese bis jetzt nicht genutzt habe.

Nun zu den Schattenseiten:

- Die Plastik-Taster wackeln und fühlen sich billig an

- Die Lackierung/der Siebdruck ist nicht sehr hochwertig (als ich einen kleinen Fleck mit dem Fingernagel entfernen wollte, habe ich einen massiven Kratzer im schwarzen Lack hinterlassen)

- KEINE UNDO/REDO-FUNKTION! Wenn ich damals schon gewusst hätte, wie einem das auf Dauer auf die Nerven gehen kann, hätte ich das Gerät zurückgeschickt! Meines Erachtens ist diese Funktion ein MUSS bei jeglichem Gerät mit Loopfunktion.
Man kann also einen Loop nicht einfach "weghauen" sondern muss erst die "Punch In"-Funktion bemühen um dann das Audiomaterial zu ersetzen.

- Keine Mute-Funktion: Bei so einer Maschine, mit der man ja auch mixen kann, wäre ein Mute-Schalter pro Spur mehr als wünschenswert, um beatgenau einen Track einzustarten / auszuschalten.

- ohne Fussschalter: Das weiss man zwar, wenn man den EH 45000 bestellt - trotzdem erwähnenswert, weil man sich irgendwann fragt ob das Konzept überhaupt Sinn macht...? Vermutlich hat man doch meistens ein Instrument zu bedienen... wie startet man z.B. einen frischen Loop mit der Gitarre in der Hand? Richtig! Man greift nochmal tief in die Tasche und kauft sich den optional erhältlichen "Foot Controller", der einem ausserdem zum ersten Mal ermöglicht, die Nummer des Loops zu erfahren, auf der man gerade arbeitet.

Das klingt jetzt alles evtl. etwas negativ. Darum möchte ich nochmal darauf hinweisen, daß man mit dem EH 45000 sehr wohl gut arbeiten kann und das Teil auf keinen Fall schlecht ist.

Aber ich wundere mich einfach über die Produktdesigner einer renommierten Firma wie Electro Harmonix, die dem Musiker zwar ein weitgehend sinnfreies und wohl eher selten genutztes Feature wie "Reverse" gönnen, aber kein "Mute" oder "Undo" zugestehen.
Auch auf "Octave" hätte ich gerne zugunsten einer Loopnummernanzeige und -Weiterschaltung verzichtet.
Schön wäre auch gewesen, wenn man den pitch regeln könnte OHNE die Geschwindigkeit zu verändern... aber dieses Manko ist wohl eher der "Vintagetradition" geschuldet.
Kommt halt - wie immer - darauf an, was man mit so einem Gerät anstellen will. Ich bin mir sicher daß es viele Loopenthusiasten gibt, für die das EH 45000 genau das Richtige ist...
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