Egnater Goldsmith

Effektpedal für E-Gitarre

  • Overdrive und Boost
  • Overdrive: Volume-, Gain- und Tonregler, Tight Schalter, Voicing Control mit Frequency Select Schalter
  • Boost: Level- und Colorregler, Tight Switch
  • "Drive" regelt den Grad der Verzerrung
  • der "Path"-Schalter wählt die Effektreihenfolge: O > B = Overdrive vor Boost / B > O = Boost vor Overdrive
  • Stromversorgung mit optionaler 9V Batterie # 417473 oder optionalem Netzteil # 409939 (beides nicht im Lieferumfang)
No JavaScript? No Audio Samples! :-(

Soundbeispiele

 
0:00
  • Blues Off-On
  • Hazey Off-On
  • Indie Off-On
  • Rock

Weitere Infos

Overdrive Ja
Distortion Nein
Fuzz Nein
Metal Nein

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4.9 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Features
Sound
Verarbeitung
Bedienung
AMPtliches Arbeitstier mit großem Spektrum. KAUFEN! SPIELEN! Rest vergessen.
Chris-to-fair, 10.12.2016
Hey,
sehr zu meiner Verwunderung hat diesen Treter anscheinend noch kaum jemand gespielt.
Zumindest nicht bewertet.


LEUDE LEUDE (!), die Ihr nach einem dynamischen, offenen, flexiblen, kräftigen und amp-gleichen Zerrer sucht:

Hier ist er.

Er kann Classic Rock,
Rock,
Rock'n Roll,
Beatles (beat ;D ),
marshallesquen Hard Rock,
Texas Blues.....
Country....
U2..Coldplay.....
etc., etc. Alles auf hohem bis höchsten Niveau.

Keine engen Poti-Sweetspots.
Goldsmith ist fast in jeder Stilrichtung zuhause.
(außer Metall).

Viele(!!) top-klingende wirklich-einsetzbare Einstellungen.

Poti-Achsen, Poti-Knöpfe, Gehäuse, Beschriftungen, True Bypass, Buchsen..... alles top in Ordnung.


Und er ist nicht nur "IN SICH" - und für sich betrachtet - sehr gut;
sondern:
er lässt sich vor allem sehr gut mit anderen externen Zerr- bzw. -Boosttretern kombinieren!! Wie ein Verstärker. :)

(das können Bogner XTC Red und Weebo JCM Drive z.B. nicht von sich behaupten. Die sind auch gut. Aber nur IN SICH und ggfs. mit dem integrierten Boostschaltkreis. Externe Booster/Drives funzen meist nicht.)


Die Overdrive-Abteilung des Goldsmith hat mit Gain, Vol. und Tone erstmal die übliche Potiausstattung zu bieten.
Dazu kommt aber noch ein Mittenregler, der sehr natürlich, dezent, ampig arbeitet. In meinem Setup kann ich den Mittenregler auf 11 Uhr, 12 Uhr, aber auch bis 14h fahren. Alles klingt gut. Beispiel: Mitten auf 11 Uhr, klingen nicht scooped; lassen aber den gesamten Charakter der Overdrivetons etwas "größer" im Sinne von relativer Basswiedergabe erscheinen. Bei Mitten auf 1:30h haben die Mitten die Nase vorne, was im Bandmix genau richtig ist, und immernoch rockig-erdig-GROSS klingt.

Via Switch kann man dem Mittenregler entweder Mittenfrequenz a) oder b) zuordnen.

Aber beide Einstellungen klingen TOP.

Das ist echt der Wahnsinn.
Ob Suhr Riot oder Ecstasy Red.... nie war ich vollkommen zufrieden mit den Mittensettings.
Beim Goldsmith kann ich den einen Song mit Mitten a) spielen, und den nächsten Song mit Mitten b).
D.h. ich passe den Treter nicht notdürftig an den Amp an, um "einigermaßen" klarzukommen, sondern ich hab wirklich Klang-Variationen, die ich alle BENUTZEN kann, weil sie gut klingen. :)

Der Tight-Switch kann auf Wunsch zusätzlich die Bässe beschneiden. Das macht er aber so gut-abgestimmt-wirkungsvoll, daß das Klangergebnis weiterhin erwachsen klingt. Nichts klingt nach Mittennnase oder Telephonsound!! Der Sound und die Ansprache werden durch den Tight Switch insgesamt einfach straffer.
Alles am Sound bleibt groß - rockig - und ernstzunehmend!!

Der Treter macht mit und ohne Tight Switch einen Riesen-Spaß!!!

Die Boost-Seite des Goldsmith bietet Drive, Color (also Tone) und Level. Plus wieder einen Tight Switch.

Mit meiner Strat bietet die Boostsektion (alleine für sich) eigentlich nicht wirklich Verzerrung. Bis Drive-Poti auf 15Uhr passiert da in Richtung richtiger Zerre nicht viel.
Drive fühlt sich für mich eher wie eine Sensitivity Regelung an. Sie bestimmt also schon so'n bissl, wieviel Signal reinkommt, oder wie empfindlich oder wie komprimierend es dort empfangen und verarbeitet wird.
(mit Humbuckern sieht die Sache anders aus.)

Habe nach einer Woche Goldsmith-Spielen für mich rausgefunden, daß ich Drive auf NULL(Minimum) am besten und natürlichsten finde.
So bleibt das Gitarrensignal in meinen Ohren quasi unbearbeitet und klar und wird nur durch den Levelregler im Volume angehoben.
Level auf 11 Uhr bringt etwa Unity-Gain mit Bypass.

Levelreserven sind reichlich vorhanden.
Regelweg ist gleichmäßig und angenehm.

Tightswitch der Boostsektion bringt für mich keine Bereicherung - obwohl AUCH ER zuverlässig tut - was er soll.

D.h. ich benutze weder verschiedene Drive-Settings, noch den Tightswitch; was es mir bezügl. Boost-Einstellungen sehr einfach macht. Plug'n Play mit Level und ggfs Tone.

Tone auf 12 Uhr lässt den Klang neutral.
Nach links wird dezent abgerundet (dennoch niemals muffelig), nach rechts wird aufgefrischt oder ge-sparkelt (niemals aufdringlich schrill!).
Tone ist wirklich natürlich und trotzdem wirkungsvoll.

Die Boostsektion mit Level und Tone (so, wie ich sie benutze) ist m.E. den Pedalen MI Audio Boost n Buff und Xotic RC-Boost wirklich 100% ebenbürtig.
...eigentlich 120%..... ich find den RC Boost nicht ganz das gelbe vom Ei. Hab ihn schon verkauft. Und meinen Boost'n'buff (MKI) hat der Goldsmith-Boost jetzt auch überflügelt und entbehrlich gemacht. :)

Goldsmith's Overdriveseite und Boostseite arbeiten unabhängig voneinander.
Also 2 Pedale in einem Gehäuse.

Mittels Wahlschalter kann man die Boostsektion entweder VOR die Overdrivesektion setzen; führt also zu Gainboost.
Oder, dahinter. Das bringt dann Pedal-Gesamtlautstärkenanhebung/absenkung. Also z.B. Master-2 für Soli.
Selbst in der Verwendung als Gain-Booster (boost -> OD) bleiben Definition, Attack, Klang etc. wirklich top erhalten.
Der Toneknopf der Boostsektion kann voll-aufgedreht den Boost zum Treblebooster machen, und sorgt für schöne singende Obertöne!!

Selbst bei gleichzeitig aktivem Boost & OD bleiben die Nebengeräusche auf extrem niedrigem Level. Und das ganz ohne Noisegate.
Echt geil!!!

Setzt man den OD per Wahlschalter VOR den BOOST, hebt der Boost den OD-Sound klangneutral an (plus ggfs. anfrischen/abrunden via Tone).
Ist der angeschlossene Amp kurz vor maximaler Cleanlautstärke, dann pusht der Goldsmith-Boost naturgemäß den Verstärker in die Röhren-Sättigung, sodaß man dann Level- und Sustain-boost erhält.

-------

Das Sympatischste am Goldsmith ist,
daß er 1. klingt und arbeitet wie ein "Amp-in-a-box",
aber es 2. nicht nötig hat, das so rauszuposaunen und 3. nicht auf ein einziges Amp-Modell festgelegt ist.

Je nach dem, wie man den Mittenpoti stellt, und welche Mitten man vorgewählt hat, erhält man schon Grundklangfarben.
Mit Tone macht man ihn runder oder offener bis ruppiger.

Mit Tight beschneidet man die Bässe und bekommt etwas strammere Gainansprache.

Speist man ihn mit 10V - 12V (anstelle der normalen 9V) so werden Ansprache und Gesamtklangeindruck nochmal strammer und direkter.

Von Gain-Poti 11Uhr bis 15Uhr bekommt man - mit Strat - viele Facetten von ultra natürlichem Amp-Clean-Break-up, trockenem Crunch(AC15/AC30) bis richtig rockigem Crunch(1987X - JCM800). Von 15Uhr bis voll-auf gibt's saftigen leicht punchenden Overdrive(Texas Blues/Südstaaten Rock).
Mit Boost-Sektion davor kann man den Overdrive-Gain wieder getrost auf 1Uhr zurückdrehen und von frischen Stevie Ray Vaughan Sounds bis zu einsackenden hot rodded JMP Sounds alles realisieren.

Wer mehr "Einsacken" möchte, um das dreckige Rotzen einiger Orange Verstärker Modelle zu "spüren", der benutze den Boost-Drive-Regler im Übermaß.

OD-Gain und Boost-Level jeweils 70-90% ausgereizt erlauben einem sogar mit SSS-Strat das "Beat it"-Solo (M.Jackson/Eddie Van Halen) mit ausreichend rockig-mittigem Schub und singenden Obertönen zu bewältigen.
(dazu die OD-Mitten eher so um 13-14 Uhr rum, Gain 14-17Uhr, Tight Switches OFF, Boost VOR OD-Sektion, Color auf 14-16Uhr.)


Also kurz und gut: Der Goldsmith ist in meinen Ohren nicht festgenagelt auf einen Sound.
Er macht den Break up eines kleinen unter-10Watt Fender Amps oder VoxAC15 genauso, wie ich in ihm AC30 Gene hören/spüren kann. Plexi non Master, JMP Master, JCM800 Master, Hot Rodded Marshalls und auch Verstärker, die weicher klingen als Marshalls.... alles kein Problem.
Er ist also: Mehrere-Amps-in-a-box.

Er bewahrt sehr viel Natürlichkeit,
und lässt dem Gitarristen sehr viel Formungsmöglichkeiten in den Händen.


Ein paar Vergleiche:
- Von seiner natürlichen, direkten Ansprache her,
ist er m.E. den Wampler Pedalen überlegen.
Der Goldsmith kkkrrrrunscht einfach ampiger.

-Von seinem kraftvollen, natürlichen Frequenzumfang ist er dem Xotic SL weit überlegen. SL klingt dünn und mittig dagegen.

- Von seiner Reaktionsgeschwindigkeit her, ist er dem Rockett Animal überlegen.
(Das Animal klingt angenehm. Erdig/holzig, kraftvoll, rauh und warm.
Echt toll, um "let me put my love into you"-Intro (ACDC/Back in Black) zu spielen.
Möchte man aber mal ein bißchen "stratteln" und hat eine
Stevie-Ray-Vaughan-mäßig-geartete Phrase am Start, dann versackt diese in der Behäbigkeit des Animals.)

-Von seiner Ausgeglichenheit in den Mitten, ist er dem Bogner Ecstasy Red überlegen. Der XTC hat sehr viele Optionen, aber die Mitten standen mir immer irgendwie quer in den Ohren.

-Ggü. Suhr Riot und JHS AT Pedal fällt auf, wie Distortion-mäßig Riot und AT klingen und wie wohlig crunchig röhrig ampig der Goldsmith klingt.
(dennoch: der Goldsmith ist kein Weichei. Er kann rauh, er kann unnachgibig. Aber er macht's NATÜRLICH.)

(*** Achtung: Klar, das sind meine Eindrücke, und eben alles bezogen auf die Nutzung vor clean eingestellten Fender Blues/Hot Rod Deluxe/Deville Amps sowie Bassman or Bassman and the like.
Ebenso über cleanen Vox 15W Röhren Amp aus den 80ern über Marshall-type 2x12" Celestion equiped Cabinet. ***)



Zu externem Boost-Treter-Gebrauch:

Der Goldsmith Overdrive angeblasen durch einen vorgeschalteten Analogman KOT klingt auch super Spitze.
Hat deutlich mehr "Hair" als das Resultat durch den internen Goldsmith-Booster.
Richtig schöne JMP Sounds, die etwas einsacken.
KOT clean boost ist ewas schneller, KOT OD-Seite ist etwas dicker, behäbiger.

Klingt einfach nur traumhaft für Lenny Kravitz + Slash "Always on the run".
Kick ass, Bad ass.


Ähnliche fette Ergebnisse gibt's wahrscheinlich auch mit andern LOGain-Tretern vor dem Goldsmith.

Z.B. TS-9, OD-1, usw..


Falls Ihr Euren Goldsmith mit externem Treter boostet,
könnt Ihr den Goldsmith-internen Boost getrost als Master-Vol 2 für's gesamte Board benutzen.
(Die wenigsten Clean-Amps haben ein footswitchable Volume-2 schon mit drin.)


Die Signalkette KOT(driven clean) -> Goldsmith Boost (Boostlevel ca 14h) -> Goldsmith Overdrive ist übrigens auch möglich.
Und das klingt richtig gut.
Matscht nicht!! Liegt sauber in der Hand der Ton. :p


Ja richtig:
3 dynamisch-zerrende Einheiten hintereinandergeschaltet, und immernoch gescheites Attack, kein Bass-overload, und die Nebengeräusche bewegen sich im grünen Bereich.



Und noch was:

Der Goldsmith bietet nicht nur das Wählen der Reihenfolge von OD- und Boostseite an.
Er bietet einem sogar die Möglichkeit, zwischen beide Abteilung ein oder mehrere andere Pedale zu setzen!!
D.h. der Goldsmith besteht quasi wirklich aus "zwei unabhängigen Pedalen".

Dazu gibt's die "Patch IN/OUT"-Buchsen.
Man kann also Signalfluß z.B. wie folgt führen :

guitar-> wah -> comp-> chor-> Goldsmith BOOST -> overdrive X -> Overdrive Y -> Goldsmith OVERDRIVE -> trem-> echo -> Verstärker.


IN & OUT Buchsen,
sowie auch Pach OUT, Patch IN und die 9V Buchse
sind auf der Stirnseite angebracht.
Stirnseite ist auch immer so geil gell;
weil's Platz spart und ordentlich ausschaut. :)

A Propos 9V:
Der Goldsmith verbraucht etwas mehr Strom als die meisten herkömmlichen analogen OD-Treter.
Er zieht auch schonmal 50-60mA Spitze.
Maximalverbrauch entsteht während Switch-Betätigung (OD-ON/OFF und Boost ON/OFF).
Er braucht nicht unbedingt ein eigenes Netzteil.
Daisy Chain mit andern analogen Tretern zusammen geht schon in Ordnung. Aber ein bißchen Netzteil-Reserven tun gut. D.h. wenn alle Board-Treter zusammen auf einen Verbrauch von 100-150mA kommen, ist dem Board am besten gedient mit einem 200-300mA Netzteil (das haben sowieso die meisten klassischen Spulennetzteile von Ibanez, Electro Harm., Boss, Palmer, Dunlop, etc.)
Boss PSA-230S Schaltnetzteil (das macht schon so 500mA) ist natürlich auch Top. Bestes kleines Wandsteckdosen-Schaltnetzteil, das mir bisher unterkam!!!




Fazit:
Wenn Ihr den Goldsmith habt, könnt Ihr fast alle andern Treter verkaufen. :)

Goldsmith kaufen, Restgeld versaufen!!!


Außer, Ihr wollt noch Geld für einen Friedman BE-OD übrig haben!!
Der sei auch dringend empfohlen. ;D
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Der beste Overdrive, den ich je hatte.
chr1stoph, 26.04.2020
Alle schwärmen über den Goldsmith - aber auch viele andere Overdrive-Pedale haben ihre überschwänglichen Fans. Gibt es etwas, das dieses Teil wirklich anders macht als andere?

Ja, dieser ist einfach rundum "mehr" - krass schwer und solide, 2 Pedale in einem, PLUS eigenem Einschleifweg für weitere Effekte, eine Menge erstaunlicher Feineinstellungen (2 umstellbare Frequenzbänder für die Mitten!), ein extra Drive-Regler für den Boost - ich spiele seit Jahrzenten und habe vieles davon noch nie gesehen.

Aber was wirklich herausragt, ist, dass der Goldsmith gar nicht erst behauptet, irgendetwas zu emulieren. Er bildet keinen alten Marshall nach, er ist kein Tubescreamer-Klon und auch kein nachgemachter "heißer Fender". Sondern ein absolut authentisches Musikinstrument.

Genau das war auch meine Hoffnung. Ich hatte für kurze Zeit einen Egnater Tweaker-Combo und war bei dem schon verblüfft und erfreut über die eigenständige, runde und flexible Zerre. Und ja, genau die kommt aus diesem Pedal! Und zwar bis in Kleinste dosierbar, was auch den Studiomusiker erfreuen sollte. Der Overdrive geht von minimal angezerrt bis kräftigen Rhythmus-Crunch, und der Tritt auf den Boost treibt ihn in einen fetten Rock-Lead. Und jeder Zentimeter Regelweg macht da einen Unterschied.

Was Puristen und Tüftler obendrein lange beschäftigen wird, ist das Spiel mit dem Booster vor einem cleanen oder leicht angezerrten Clean-Röhrenkanal. Denn die wenigsten Booster haben ja on top auch noch einen Ton- und Drive-Kanal. Und deren Wirkungsweise ist auch deutlich nuancierter als die selben Regler auf der Overdrive-Seite - genau das Richtige für Gitarristen, de das Gras wachsen hören.

Ach ja, dass der Goldsmith auch bei hoher Zerre wenig rauscht und es keine Schaltknackse gibt, kann man auch noch erwähnen. Alles in allem: Der Goldsmith ist sozusagen das kleinste Pedalboard der Welt. Dieses Ding in der Gitarrentasche, und man hat überall einen geilen Sound.
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Hammer Teil!
RalfS, 20.02.2017
Ich hatte ja kürzlich schon den Thomann eigenen Booster "Golden Face" bewertet und dem Teil einen erstklassigen britischen Sound bescheinigen müssen, und das zu einem tollen Preis. Ich habe nun aber trotzdem ein paar Teuronen mehr in die Hand genommen, und auch auf Grund von Bewertungen hier, sowie bei You Tube, den "Egnater Goldsmith" geordert. Und ich habe das nicht bereut! Das Teil setzt dem Ganzen noch den Punkt auf das I, top Verarbeitung, unglaublich flexibel, null Rauschen, null Nebengeräusche (mit Markennetzteil von Boss).
Der Sound ist vielleicht nicht ganz so britisch wie beim "Golden Face", trifft eher genau die Mtte zwischen Marshall und der Oberliga amerikanischer Kongurenz. Und genau DAS ist eigentlich mein Ding!
Am allerbesten gefällt mir die Tight -Funktion, weil ich sooo beim Groove, den Chords wunderbar die leicht mulmigen Bässe meines Engl Retro 50 eliminiere. Ich mag es da nun einmal straffer und definierter.
Im Prinzip handelt es sich aber um eine zwei kanalige Vorstufe, wobei ich beide völlig getrennt, oder in Reihe hintereinander schalten kann, die Reihenfolge ist dabei auch noch umkehrbar. Dazu sind beide Stufen getrennt regelbar im Gain, in der Lautstärke und im Klang. Für Soli ist so z.B. die Tight Funktion sinnigerweise auf out setzbar. Hammer!
Insgesamt agiert und reagiert der "Egnater Goldsmith" völlig wie ein Röhrenamp. Allein durch die Spielweise kann ich z.B. selbst bei hoher Verzerrung der Gitarre noch cleane Töne und Accorde entlocken. Suuuuper geil!
Ich habe das sooo bislang nicht für möglich gehalten, war immer ein Gegner irgendwelcher Trampelkisten vor dem Amp, hatte viele schon probiert, von Boss bis Marshall, und alle sofort wieder aussortiert. Ich habe meine Meinung definitiv geändert!
Volle Kaufempfehlung für dieses Teil, und der Preis ist in Anbetracht der Gegenleistung völlig in Ordung, mehr als nur in Ordnung !!!
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Wahnsinn!!!!
Ronny B. Goode, 12.10.2018
Ein Vorredner hat?s ja schon sehr wortreich ausgeführt: diese Kiste ist der Wahnsinn!!!! Keine Ahnung, warum der Goldsmith nicht mehr Beachtung bekommt....
Ich spiele ihn mit einer Heritage H-150 mit Burstbuckern über einen HT5R an einer 1960er AX, meistens über den Cleankanal. Der Booster alleine verleiht dem sowieso schon wunderbaren Cleansound des HT5 noch eine schöne Portion Cremigkeit (sehr objektiv, ich weiss.....). Nur der Zerrer klingt sehr schön oldschool, midgain, Richtung ZZ-Top?s first album (wer?s nicht kennt: ANHÖREN!!!!!). Er bietet sehr viele Möglichkeiten, sich seinen Wunschsound zusammenzubasteln, aber auch plug ?n play ist möglich, denn er klingt immer richtig gut.
Mit Boost gekoppelt legt?s dann nochmal ne Schippe drauf, entweder mehr Verdichtung (Boost vorne, meine Favorit) oder mehr Lautstärke (Boost hinten).
Antesten unbedingt empfohlen!!!!!
PS. Der von mir ebenfalls bewertete mudhoney 2 kommt jetzt ertsmal auf?s Heimbrett....

Nachtrag: Hatte meinen ersten Goldsmith auf ebay vertickert und bin auf Vahlbruch Jewel Drive umgestiegen.....ABER nur für kurze Zeit: habe mir noch ein Goldsmith geholt, und der Sound war wie nach Hause kommen.... Sorry Henning, der Jewel Drive ist super, aber der Goldsmith ist einfach deutlich vielseitiger....
BEST PEDAL EVER!!!!!
...nochmal Nachtrag: nach diversen GAS-anfällen und Ebay-orgien habe ich mittlerweile meinen dritten (!!!!) Goldsmith gekauft, und dieser bleibt nun wirklich bei mir, no more expiriences!!!!!!
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