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EBow Plus

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Effekt für Gitarre

Trotz seiner häufigen Verwendung in Klassikern der Rock- und Popgeschichte, führt der EBow heute im großen Fundus der Gitarreneffekte eine Außenseiterrolle - oft gehört, selten erkannt ist hier das Motto.

Dabei bietet dieser kleine unscheinbare Helfer das, was viele Gitarristen schon seit jeher erträumen: Sustain, unbegrenzt und quasi ohne Ende.

Doch auch darüber hinaus eröffnen sich dem geübten EBower zuvor auf der Gitarre ungekannte Klangwelten. Auf diesem Weg finden geigen-, und flötenartige Töne, Synthesizersounds oder Geistermelodien im Stil von Steve Hackett Eingang in das Repertoire des experimentierfreudigen E-Gitarristen.

  • der EBow erzeugt ein Magnetfeld, wodurch die Saite endlos zum Schwingen gebracht wird.
  • jetzt zusätzlich mit "Harmonic"-Modus
  • die Stromversorgung erfolgt über eine 9 V-Batterie (nicht im Lieferumfang enthalten)
  • inkl. Anleitung und Tasche
Art des Effekts Sonstige
Erhältlich seit November 1999
Artikelnummer 132715
94 €
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3 Verkaufsrang

714 Kundenbewertungen

S
Produktvergleich - EBow Plus vs. Joyo JGE-01 E-Bow
SirAdrianFish 29.11.2021
EBow Plus E-Bow
vor einigen Jahren einen Versuch mit einem EBow von Heart Ground Products der 1. Generation für die Verwendung mit einem E-Bass ausprobiert, bin daran aber grandios gescheitert und hatte diesen dann wieder retourniert.

Da dieses Thema aber immer wieder meinen Weg kreuzte und ich inzwischen wieder die Liebe zur E-Gitarre entdeckt habe, lag es nahe, hier nochmal einen weiteren Versuch zu starten. Aus dem EBow wurde inzwischen das EBow Plus mit der erweiterten Schalterfunktion >Standard< + >Harmonic<. Außerdem gibt es inzwischen ein Konkurrenzprodukt, das Joyo JGE-01 E-Bow, auch >Infinite Sustainer Device< genannt, welcher ebenfalls über zwei Schalterfunktionen, >Normal< + >Overtone< verfügt.

Das Joyo kommt in einer doppelt so großen Verpackung und wird mit „zwei“ 9 Volt Blockbatterien ausgeliefert. Heart Ground Products geht beim EBow vermutlich davon aus, wer gewillt ist, EUR 94,00 für dieses Produkt auszugeben, auch nicht davor zurückschreckt, nochmal +/- EUR 5,00 für eine 9 Volt Blockbatterie zu investieren. Diese fehlt hier nämlich gänzlich.

Als Ausgleich wird das EBow Plus mit einer sehr umfangreichen, zweiseitigen, englischsprachigen Bedienungsanleitung ausgestattet. Das Jojo wartet dafür mit einer zweisprachigen sehr knapp gehaltenen Kurzanleitung in englischer und chinesischer Sprache auf.
Im Punkto Gewicht (ohne Batterie) unterscheiden sich beide EBows (58g/59g) lediglich um 1g zum Vorteil für den Joyo.

Bis auf eine unterschiedliche Form, und einer hierdurch bedingten Haptik, sowie Farbe (weiß und schwarz) der beiden EBows, konnte ich in der Funktionsweise keine gravierenden Unterschiede feststellen. Beide Geräte benötigten meinerseits eine gewisse Anlauf- und (Kennen-)Lernphase, bis ich herausgefunden hatte, an welcher Stelle und mit welchem Abstand der jeweilige EBow am besten funktioniert. Beide liegen, trotz der sehr unterschiedlichen Formgebung, gut und sicher in der Hand. Mir persönlich gefiel hier das Joyo marginal besser – was aber auch tagesformbedingt sein kann.

Welchen Funktionsmodi man wählt, ist Geschmackssache. Ich fand den Standard- bzw. Normalmodus etwas einfacher zu bedienen, da resonanter. Allerdings hatte ich beide Geräte unter Wohnzimmerbedingungen getestet. Im Übungsraum bieten sich hier sicherlich deutlich mehr Optionen, was z.B. die Lautstärke angeht.
Richtig interessant werden beide EBows, wenn man sich mit den unterschiedlichen Techniken, also z.B. dem Wechsel über mehrere Saiten, oder der Verwendung von Bendings, sowie der Hinzunahme von verschiedenen Effektgeräten (Reverb, Delay, Distortion/Overdrive) auseinandersetzt.

In einigen Kundenrezensionen ist zu lesen, dass einzelne Nutzer Probleme beim Ansteuern der beiden E-Saiten haben. Mit der entsprechenden Technik in der Handhabung des EBow hat dies bei mir allerdings bei beiden Geräten gleichermaßen gut funktioniert.

Meine Erfahrung nach arbeiten beide EBows deutlich besser mit Humbucker- als mit Single Coil-PUs zusammen. Ferner sind diese auch geräuschärmer.

Beide Gehäuse sind aus Kunststoff, machen aber, soweit einen robusten Eindruck. Allerdings habe ich bei beiden EBows keinen Falltest durchgeführt. Auch hierzu gibt es verschiedene Kundenrezensionen im Netz zu lesen, die davon berichten, dass das eine oder andere Gerät schon bei einer geringen Fallhöhe auseinanderbrach und Schaden nahm.

Eine nette Ergänzung sind die EBows übrigens auch im Zusammenspiel mit einer Lap Steel-Gitarre –auch hier bieten sich vielfältige kreative Optionen.

Aktuell (28.11.2021) wird das Joyo bei Thomann für EUR 48,00 statt der ursprünglichen EUR 69,00 angeboten.

Da ich mit beiden Geräten gut zurechtkam, diese aber auch nur gelegentlich als Ergänzung nutze, bin ich im konkreten Fall bei meiner Entscheidungsfindung für eines der beiden EBows, über den Preis gegangen – es wurde das Joyo JGE-01 E-Bow.
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PM
Tolles Gimmick, mieses Produkt
Philipp M. N. 12.11.2012
Bis ich meinen eigenen E-Bow erworben hatte, war ich immer begeistert bis fasziniert von den sphärischen Sounds, die mit diesem Gerät zu erzielen und auf unzähligen Releases zu hören sind. Oft erkennt man den speziellen Sound auch garnicht als das, was er ist, und hält ihn schlichtweg für einen geschmackvollen Padsound oder ein Sample.

Ich müsste mein Exemplar nun knapp 2 jahre besitzen und bin mit der Funktion und dem Handling ansich nun vertraut und zufrieden. Den Obertonmodus, den die neueren Modelle (wie meines) aufweisen können, finde ich völlig überflüssig, mit outputstarken Pickups produziert dieser nurnoch ohrenkrebserregendes Feedback, die Saiten schlagen schlechter an als beim Normalbetrieb. Außerdem hat mich die Wahl zwischen den zwei Modi mithilfe des sehr wackligen Switches anfangs nur durcheinandergebracht, er rutscht auch gerne mal beim In-der-Hand-halten einfach auf die andere Seite. Ich kenne auch keinen anderen E-Bow-User, der irgendeinen sinnvollen Anwendungszweck für dieses Feature entdecken konnte.

Desweiteren - um zu dem Punkt zu kommen, der mich absolut in Rage versetzt hat - sind die verwendeten Materialien und die Verarbeitung generell ein sehr, sehr, sehr schlechter Witz. Nachdem ich bei einem Bekannten mal einen der "Ur-E-Bows" in der Hand halten durfte - die aus Metall - war ich schon reichlich enttäuscht, als ich meinen auspackte. Die Haptik ist richtig mies. Das Teil hat nach ugf. 6 Monaten im Einsatz (1x wöchentlich für eine Songpassage von 5 Minuten Länge) sprichwörtlich angefangen, sich aufzulösen: Der Schalter hat nun überhaupt keine Raster oder Druckpunkte mehr, das Batteriefach ist ausgeleiert, umwohl ich nur einmal die Batterie gewechselt habe. Außerdem zieht sich ein Riss durch den Kunststoff, der jedes Mal, wenn ich das Gerät in der Hand halte, durch magische Hand größer wird. Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, bis ich einen Neuen brauchen werde - ich werde mir aber, allein aus Protest gegenüber dieser Firmenpolitik, sehr gut überlegen, ob ich nicht einfach selber ein ähnliches Gerät mit einer Magnetspule bastle. Man könnte ja an das "Gute im Menschen" glauben und vermuten, dass die Firma schlicht nichts von der Problematik weiß, doch angesichts dessen, dass das Problem seit ca. 10 Jahren besteht, muss man einfach von bösem Willen zugunsten des Profits ausgehen.

Für die Idee und den Sound beide Daumen hoch. Für alles andere, inkl. und insbesondere der Firmen- und Preispolitik: Absolute Frechheit, Asche über ihre Häupter! Für sowas kann man keine 90,- verlangen, das ist eine Zumutung.
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GW
Aufwändiger als man denkt...
Gary W. 12.05.2012
...ist doch die Einarbeitung. Der E-Bow ist nicht einfach irgendein Effekt, den man mal anschließt, und los geht's. Ich hatte mir das trotz der Warnungen in manchen Bewertungen einfacher vorgestellt. Intuitiv, d.h. vor dem Studium der sehr ausführlichen Anleitung, ging sogar ziemlich wenig (ich dachte sogar kurz, ob mein Gerät vielleicht defekt sei?). Man muss Einiges wissen, z.B. benutzt man fast nur den Hals-Pickup. Es gibt einen "Sweet Spot" über dem Tonabnehmer, wo das Signal dann plötzlich sehr laut wird - man kann aber auch etwas entfernt vom Sweet Spot spielen, um die Lautstärke zu kontrollieren. Es geht nur sehr schwer auf der hohen E-Saite - um einen Ton herauszubringen, muss man hier etwas auf die Saiten drücken, aber nicht zu fest, sonst würgt man den Ton wieder ab. Hier ist Millimeterarbeit angesagt und ungewöhnliches Feingefühl. Man bekommt das erst nach einigen Tagen intensiven Übens heraus. Tatsächlich ist der Umgang mit dem E-Bow ein bisschen wie das Erlernen eines neuen Instruments! Nichts für Ungeduldige.
Wenn man aber zäh dran bleibt, erschließt sich allmählich eine ganze neue Klangwelt, von der Imitation verschiedener (Blas- und Streich-)Instrumente bis zu abgefahrenen Experimentalsounds. Man muss auf den Plektrum-Attack nicht mal verzichten, denn - so erzählt einem das die Anleitung - das geht ab jetzt Alles mit dem E-Bow. Man muss nie mehr konventionell spielen - so möchte das zumindest der Hersteller.
Es gehen: endloses Sustain, Fade-In-Sounds wie mit dem Volume-Poti, Arpeggios (die sind aber leiser, und man muss den Sound entsprechend umstellen), Tremolo, Spiccato, schnelle Läufe, der sog. "Energy Slide", "Distortion Pick" und noch andere Möglichkeiten. Auch verschiedene Arten, das Teil zu halten, sind möglich, sowie sogar eine Kombination mit einem Pick!

Ich für meinen Teil kann den E-Bow gut gebrauchen, und übe jetzt erst mal weiter. Die Stabilität des Gehäuses macht wirklich nicht den vertrauenerweckensten Eindruck, wie schon von anderen Rezensenten zurecht bemerkt. Man sollte es nicht fallenlassen! Eine echte DVD (nicht bloß Audio) zum Erlernen hätte ich mir auch gewünscht.

Der Preis ist happig - ich bin dennoch insgesamt zufrieden - zumal es auf dem Markt keine Alternative zu geben scheint.
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s
Ab ins Land der Obertöne
spampoets 01.12.2021
Ich hatte schon lange mit dem Ebow als Tool für neue Sounds geliebäugelt - wenn auch eher für Shoe-Gazing/Post-Punk atmosphärische Sounds mit viel Delay und Hall als für Tapping-Soli.

Man muss kurz für sich herausfinden, wie man den EBow hält - die Position über der Saite ist entscheidend - und dann geht es auch schon los… ich nutze vor allem den Harmonic-Mode. Funktioniert bestens! Das Erzeugen schwebender endloser Töne ist damit ein Selbstgänger.

Verarbeitung ist OK, fallen lassen sollte man den EBow vermutlich aber nicht.
Für mal „andere“ Sounds an der Gitarre auf jeden Fall ein schönes Spielzeug - ich würd ihn wieder kaufen! :)
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