Dübreq Stylophone S2

Kompakter Analoger Synthesizer

  • monophone 37 Noten Folientastatur aus Metall
  • +/- 2 Oktaven Umschalter
  • analoger Signalpfad
  • klassisch britischer 12dB/Oktave State-Variable Filter
  • Dual Transistor spannungsgesteuerter Oszillator
  • Sub-Oscillator
  • 8 Wellenformen LFO mit 14 Oktav Umfang
  • eingebauter Lautsprecher
  • Line-Ausgang 6,3 mm Klinke
  • Kopfhörerausgang 3.5 mm Miniklinke
  • Control Voltage und Trigger-Eingang 3.5 mm Miniklinke
  • Stromversorgung: 4x AA Batterien oder externes DC Netzteil (nicht enthalten)
  • Metallgehäuse
  • Abmaße: 308 x 120 x 26 mm
  • inkl. Stift
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Soundbeispiel

Weird 
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  • Weird

Weitere Infos

Anzahl der Tasten 37
Anschlagdynamik Nein
Aftertouch Nein
Keyboard Split Nein
Modulation Wheel Nein
Anzahl der Stimmen 1
Tonerzeugung Analog
MIDI Schnittstelle Keine
Speichermedium Keine
USB Anschluss Nein
Effekte 0
Arpeggiator Nein
Anzahl der analogen Ausgänge 1
Digitalausgang Nein
Display Nein
10 Kundenbewertungen
  • 5
  • 4
  • 3
  • 2
  • 1
3.9 / 5.0
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
9 Textbewertungen Alle Bewertungen lesen
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Monster-Synth für's Handtäschchen
maXXX, 01.11.2013
Um ehrlich zu sein, es ist ziemlich schwer, eine vernünftige Bewertung für das Dübreq Stylophone S2 zu schreiben, denn es handelt sich um ein wirklich ungewöhnliches, außergewöhnliches Instrument.

Auf den ersten Blick sieht es aus wie ein Spielzeug: das rotierende Blaulicht, die aneinandergereihten Drehregler ohne zweckmäßige Beschriftung, eine Folientastatur, die man stilecht mit einem Metallstift spielen könnte - das alles in einem batteriebetriebenen Gehäuse mit Ecken, Kanten und eingebautem Mini-Lautsprecher. Es deutet eigentlich nichts darauf hin, dass man mit dem Gerät ernsthaft Musik machen kann...

... bis man den Kopfhörer oder das Line-Kabel einstöpselt und von einem Sound überrumpelt wird, der analoger nicht sein könnte: kraftvoll, direkt, rau, voluminös, lebendig, vielseitig und eben doch musikalisch.

Es handelt sich um einen Analogsynthesizer mit Vollausstattung: zwei Oszillatoren, zwei Suboszillatoren, Ringmodulation, Hardsync, LFO mit acht Wellenformen und Frequenz, Amplituden- und Filtermodulation, Lowpass-, Highpass- und Bandpassfilter. Das Klangspektrum ist gewaltig. Es reicht von satten Bässen über fette Leads bis hin zu metallischen Klängen. Und was immer sofort auffällt: das S2 klingt jederzeit ganz ausgezeichnet.

Die Oszillatoren sind phänomenal. Sie verfügen über eine erstaunliche Durchsetzugskraft, vor allem, wenn man sie ungefiltert spielt. Die Filter (abschaltbar) sind erstklassig, offensichtlich keine Moogfilter und ohne Eigenresonanz, aber schön sahnig und crispy. Der LFO ist nicht nur sehr variabel, sondern reicht auch weit in den Audiobereich hinein, was die Klangvielfalt um experimentelle Geräusche erweitert. Die Hüllkurve ist rudimentär, aber vollkommen ausreichend.

Die Bedienung ist natürlich etwas gewöhnungsbedürftig. Damit meine ich nicht einmal die Folientastatur, die sich sowohl mit Fingern als auch mit dem mitgelieferten Stylus spielen lässt, sondern die mehrfach belegten Funktionstasten, die in Verbindung mit dem Blaulicht zwar signalisieren, dass sich etwas ändert, aber nicht über die genaue Art der Veränderung informieren. Hier braucht man entweder sehr gut geschulte Ohren bzw. die keineswegs zu ausführlich geratene Bedienungsanleitung (englisch). Auf diese Weise ist das S2 aber immer auch für Überraschungen gut. Das macht die Klangmanipulation intuitiv und rätselhaft zugleich. Man weiß nicht immer genau, was man tut, bzw. man kann das, was geschieht nicht immer 100%ig kontrollieren - aber es klingt fast immer grandios.

Wer würde dieser kleinen Metallschachtel schon zutrauen, dass sie ausgerechnet im Bassbereich ihre Stärken ausspielt? Hier klingt das S2 sehr voll, sehr rund, sehr musikalisch, aber bei Bedarf auch bissig oder knarzig. In den höheren Lagen klingt das Stylophone eher etwas harsch, jedenfalls nicht so samtig wie z.B. ein klassischer Moog, sondern mit einer eigenständigen Klangcharakteristik.

Für mich ist das Dübreq Stylophone S2 ein echter Geheimtipp: einer der besten Synthesizer auf dem Markt, wenn man Klang, Direktheit, Originalität und Preis in die Waagschale wirft. Habe ich schon erwähnt, dass das (von Hand gefertigte) Gerät einen extrem soliden Eindruck macht?

Was man vermissen könnte, ist ein MIDI-Anschluss, doch der passt beim besten Willen auch nicht ins Konzept. Natürlich kann man auch keine Klänge speichern. Mit dem S2 wurschtelt man rein analog herum, mit Vor- und Nachteilen, vor allem aber ohne Kompromiss. Wer will, kann das S2 über Trigger- und CV-Eingang extern steuern, sei es mit Tastatur oder über einen Sequenzer. Das klappt z.B. mit dem Doepfer Dark Time völlig problemlos. Nach einiger Zeit macht aber auch die Folientastatur richtig Spaß. Was zunächst wie eine Einschränkung erscheint, entpuppt sich in der Praxis als kreative Anregung.

Wer noch Zweifel hat, sollte sich das S2 unbedingt anhören, denn der Klang ist eine Offenbarung mit diesem typisch analogen Schmunzeleffekt, dazu noch aus einem Instrument, das mit Sicherheit Seltenheitswert haben wird - ein Stylophone für den Individualisten abseits des Mainstreams.
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Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Voll abgefahren!
02.02.2015
Ich bin keiner, der Synths aufgrund massig vorhandener Features oder Presets
kauft. Deshalb bin ich mit den Features, die der Kleine bietet, zufrieden. Ich komm
rasch zu guten Ergebnissen. Und er ist nicht so spartanisch, wie es scheint.
Der VCO verstimmt sich schon mal, kann sich aber innert 30 Sekunden selber
tunen. Sobald man mit CV arbeitet, lässt sich die Edelstahl(!) Tastatur nicht mehr
spielen. Das der Stylus, also der Stift, nicht fest sitzt, lotterig ist, kann und will ich
nicht negativ bewerten. Ansonsten ist er gebaut wie ein Panzer.

Das Wichtigste:
Der Sound ist seeehr eigen. Man kann ihn essen. Er schmeckt nach Crème brûlée,
yammyamm!
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