DPA 4188-DL-F-F00-LH

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4.3 / 5.0
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Features
Sound
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Gar nicht sooo schlecht (= Fränkischer Superlativ)
Wolfgang142, 22.06.2013
Auf der Suche nach einem Ohrbügel-Mikrofon, das auch ohne zusätzliches Pflaster zuverlässig hält, habe ich so einiges ausprobiert. Wer wie ich auf jeden Fall ein Pflaster vermeiden will, braucht ein Earset mit zwei Ohrbügeln. Gegenüber den teilweise aufwändigen und sperrigen Drahtkonstruktionen besticht das DPA d:fine Dual Earset mit einem extrem guten Tragekomfort. Nach wenigen Sekunden vergisst man, das man es überhaupt aufgesetzt hat. Cool.

Ein Anpassen des Mikrofonbügels an die Kopfform ist nicht vorgesehen und auch nicht nötig. Der Winkel, in dem der Mikrobügel vom Ohrhalter aus abgeht, wird durch vorsichtiges Bügen eines Weicheisendrahts eingestellt, bis die Mikrokapsel nahe des Mundwinkels platziert ist - genauer: dort, wo die Mundwinkel sind, wenn man lächelt. Die Länge des Mikrofonbügels lässt sich dazu ebenfalls sehr einfach verstellen.

Im "Dual Earset"-Modus hält das Mirko dann zuverlässig die Position. Wenn das gerade nicht so wichtig ist (z. B. beim Proben), dann kann man das Earset auch sehr einfach auf nur einen Ohrbügel umrüsten. Die Mikroposition wird dann nicht so stabil eingehalten wie mit zwei Ohrbügeln. Dafür ist das Auf- und Absetzen noch leichter.

Der Klang ist gut, bei mir in den unteren Mitten eine Spur nasal, aber das kann an mir liegen. Der Frequenzgang laut Katalog zeigt in diesem Bereich keine Auffälligkeiten. Mit sorgfältigem Positionieren der Mikrokapsel und minimaler Anpassung des Stimm-Timbres lässt sich das auch ohne Griff zum EQ korrigieren.

Anfänglich definitiv störend: Das Mikro ist auch mit dem integriertem Popschutz und zusätzlichem ausgesetztem Windschutz ziemlich anfällig für Übersteuerung durch direkte Atemluft. Mann muss es unbedingt so platzieren, dass bei absolut keinem der vielen Konsonanten unserer Sprache ein direkter Luftstrom auf das Mirko trifft. Sonst bläst der Wal, und das klingt nicht gut. Aber auch hier: Mit sorgfältiger Anpassung an die persönliche Kopf- und Mundform sowie umsichtigen Lippenbewegungen (daran gewöhnte zumindest ich mich schnell) lässt sich das Problem umgehen. Außerdem: Dies ist ein generelles Problem bei der Verwendung von Ohrbügel-Mirkos. Es gibt aber etwas unempfindlichere Typen.

Übrigens hat das Mikro etwas gegen Bartkontakt. Liegt der Mikrobügel zu nah am Gesicht und "Mann" hat Stoppeln, dann wird selbst die kleinste Berührung zwischen Mikro-Bügel und mimikbewegtem Gesicht deutlich hörbar. Auch hier hilft nur sorgfältiges Positionieren des Mikrofonbügels.

Sehr gut ist die Dynamik. Vielleicht ist der Vergleich unfair, aber hier liegen Welten zwischen dem T-Bone-Earset, das ich mir zunächst für Übungszwecke angeschafft habe, und dem um ein Vielfaches teureren PDA D:fine.

Die Rückkopplungsempfindlichkeit empfinde ich als gut bis sehr gut. An einer Säulen-PA (Fohhn Linea III) koppelt es im Live-Betrieb erst, wenn man sich den Boxen auf weniger als Ellenbogenlänge nähert. Aber auch bei herkömmlichen Industrieboxen ist die dank der Nierencharakteristik geringe Feedback-Neigung des Mikros sehr praxistauglich.

Bitterer Wermutstropfen sind die Kosten für die Adapter vom Micro-Dot-Anschluss zu Funksystemen oder zu XLR-Eingängen mit Phantomspeisung. Für das Geld bekommt man bei Thomann fast schon ein komplettes Einsteiger-Funkset. Mit einem Funk - und einem XLR-Adapter - da muss man seinem Herzen schon mehrere Stöße geben, bis man so viel Geld in die paar Gramm Draht und Plastik investiert.

Aber ist das Mikros dann erst einmal da und hat man sich daran gewöhnt, dann sind die Schmerzen im Geldbeutel genau so schnell vergessen, wie man es beim tragen vergisst, einfach weil es so komfortabel gut sitzt.

Es ist zwar nicht ganz perfekt, aber immerhin das beste Earset-Mikro, das ich bis jetzt in den Fingern hatte.
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Bewährtes noch verbessert.
C.K., 13.12.2016
Über dpa-Headsets muß klanglich und technisch wohl nichts mehr gesagt werden;
auch die neue Generation ist im schwierigen Feld der Nieren-Headsets eine feste Größe.

Verbessert wurden die Kopfbügel, die jetzt bequemer zu tragen sind und bei längerem Tragen nicht mehr drücken (vor allem mit Brille zusammen) und bei kleineren Ohren nicht mehr pieksen (wie manchmal der Drahtbügel der 4066-Serie).
Außerdem kann man jetzt durch einfaches Herumdrehen der Bügel das Mikro rechts oder links tragen.

Geliefert werden sie auch nicht mehr in einer viel zu kleinen Plastikkiste sondern in einem praktischen Etui mit Reißverschluß und sogar einem Mini-Spiegel drin zum leichteren Ausrichten.
Da hat jemand mitgedacht. Top!
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