DiMarzio DP 102BK X2N F-Spaced Tonabnehmer

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Tonabnehmer

  • X2N
  • für Bridge-Position
  • für Heavy und Hardrocksound
  • 4-adrig, splitbar
  • Keramik-Magnet
  • ausgewogenes Frequenzspektrum
  • sehr hoher Pegel
  • 510 mV Output
  • F-Spaced
  • Farbe: Schwarz
Artikelnummer 125474
Verkaufseinheit 1 Stück
Aktiv Nein
Verdrahtung 4-adrig
Output High
Kappe Nein
Farbe Schwarz
Position Bridge
115 €
136,85 €
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1
J
X2N vs. 81
JörgW. 20.02.2015
Um mal einen direkten Vergleich zwischen aktiven und passiven PU´s machen zu können, habe ich mir einen X2N und einen EMG 81 gekauft. Ich habe zwei gleiche Ibanez Prestige RG´s und jeweils einen PU dort eingebaut. Ziel war es, ein Maximum an Power aus den RG´s zu holen ... also nix mit schönen Cleansounds!

Zur Ausstattung EMG: EMG liegt dort ganz klar vorne! Man bekommt nicht nur den PU, sondern auch 1x Volumen- und 1x Tonepoti, Batterieclip, Stereoausgangsbuchse und alle nötigen Verbindungskabel für den Einbau. Der Einbau gestaltet sich, dank der Steckverbindungen, relativ einfach! Löten ist nur notwendig, wenn man den herkömmlichen 5-Wege-Schalter nutzen möchte! Alternativ dazu bietet EMG natürlich diesen ebenfalls mit Steckverbindungen an.
EMG PU´s kann man nicht splitten bzw. auf verschiedene Arten (seriell, parallel usw.) betreiben.

Ausstattung DiMarzio: PU, Federn, Schlitz- und Kreuzschlitzschrauben.
Der X2N ist 4-adrig und kann seriell, parallel, out-of-phase und quasi als SC betrieben werden.

Beiden PU´s liegt natürlich eine ausführliche Einbauanleitung bei!

Klang: Der 81er ist ja dafür bekannt, der ultimative Metalbucker zu sein!
Dem kann ich nicht zustimmen! Im direkten Vergleich hat der X2N mehr Druck und
Aggressivität und klingt ganz einfach fetter.

Für Stilistiken der härteren Gangart (hohe Gaineinstellungen) find ich, dass sich aktive PU´s im Bandkontext besser durchsetzen, da der Klang irgendwie linearer ist. Man hat einfach ein sehr ausgewogenes Verhältniß zwischen Bass, Mitten und Höhen. Bei passiven PU´s kann es bei hohen Gaineinstellungen schnell mal matschen, was besonders im Bandgefüge negativ auffällt. Wenn man aber nur für sich alleine etwas shreddert, fällt das nicht negativ ins Gewicht!

Es ist natürlich kein wissenschaftlicher Test mit irgendwelchen Messungen usw. gewesen. Es ging ganz einfach um das blose "wie hört es sich an" ...

Ganz klar haben EMG´s noch den Vorteil, dass man keinen Stromschlag mehr bekommen kann, da die Saiten nicht geerdet werden müssen. Allerdings ist man nun immer auf min. eine Batterie angewiesen.

Ich kann einen solchen Test jedem nur empfehlen! Keine Testberichte oder CD´s sind dazu in der Lage!
Sound
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D
Ein fieser Tonproduzent
Dödelbert 04.11.2009
Der, soweit ich weiß, ausgangsstärkste, passive Pickup überhaupt. Und genau das ist hör- und spürbar. Konzipiert für alle Bereiche von Rock bis Metal - also die, in denen Kraft und Zerre erforderlich sind. Meinem Amp entlockt er noch das letzte Bisschen Gain und eignet sich somit ideal, wenn der Grund-Verstärkersound durch Pedale weitestgehend unbeinflusst bleiben soll.
Meines Erachtens nach, geht der Klang mehr in Richtung Mitten und Höhen: Bissig und markant!
Coil-Splitting und Parallel-Schaltung bieten weitere Möglichkeiten, den Klang zu variieren.
Wer Freund der musikalisch härteren Gangart ist, keine Batterien verbrauchen möchte und auf den typisch dynamischen Sound passiver Tonabnerhmer steht, hat hiermit seinen Pickup gefunden.
Dieses Gerät clean zu verwenden ist allerdings keine grundsätzliche Empfehlung, (zu kalt und wenig bass-lastig) aber dafür wurde er ja auch nicht gemacht :)

Das einzige Problem, mit dem ich zu kämpfen hatte, nannte sich "Mikrofonie", wahrscheinlich bedingt durch die hohe Empfindlichkeit. Lösen konnte ich es, indem ich die gesamte Verkabelung und überhaupt das Meiste ordentlich abgeschirmt habe. Was bei anderen wohl normal ist, sehe ich hier als zwangsläufige Vorraussetzung!


Fazit:
Auf die Fresse - Fertig - X2N!
Sound
Verarbeitung
7
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S
Mein absoluter Lieblings-Humbucker!
Schorrschi 02.01.2020
Habe den X2N in einer ESP M2, in einer ESP Horizon und in einer ESP Telecaster an der Bridge-Position verbaut.

In jeder Gitarre macht er einen unglaublich guten Job:-)

Muss aber auch sagen, dass ich ihn nicht gemäß der Dimarzio-Empfehlung verlöte. Früher hatte ich ihn, wie es Dimarzio vorschlägt verlötet (grün an Masse, rot an Hot und schwarz und weiß zusammen).
Durch Zufall habe ich ihn verkehrt angeschlossen (grün an Hot, rot an Masse und schwarz und weiß zusammen).

Der Klangunterschied war so gravierend, vom "ich verkaufe ihn" bis "mein absoluter Lieblingshumbucker"!

Zudem muss ich sagen, dass der Humbucker sehr viel Saft hat. Daher habe ich ihn relativ weit von den Saiten weggeschraubt.
Bei der tiefen E-Saite sind es 4,0mm und bei der hohen E-Saite 5,5mm.
Dadurch habe ich einen schön offen und nicht zu stark komprimierten höhenreichen Sound, der einfach unglaublich warm und angenehm ist.

Das ist echt ganz wichtig! Nicht an die Saiten ranknallen. Dann klingt er einfach nicht. Jedenfalls nach meinen Ohren. Die oben genannten Werte (4,0mm und 5,5 mm) sind für mich der optimale Abstand.

Zudem bin ich hingegangen und habe eine bisschen mit der Resonanzfrequenz der jeweiligen Gitarren bzw. mit den Humbuckern experimentiert. Wenn sich hier schon jemand mit befasst hat, der weiß was ich meine.

Dadurch bekommt man auch noch ein paar Spitzen (bzw. Höhen) weggebügelt.
Muss aber auch sagen, dass ich es bevorzuge, wenn die Gitarre nicht so höhenreich ist. Mag es lieber schön mittig mit angenehm und nicht spitz sondern warm klingenden Höhen.

Spiele ihn an einem VH4 mit einer 412 Mesa oversized ohne irgendwelche vorgeschalteten Verzerrer.

Probierts mal aus:-)
Sound
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W
Der Chuck Schuldiner "Dampfhammer" :-)
Whiplash! 04.11.2009
Der X2N ist ein Pickup mit einer großen Dynamik. Es sind einerseits brutale Metal-Sounds möglich, nutzt man die Möglichkeit des Coil-Splittings, kann man aber auch fast komplett cleane, klare Sounds erzeugen (und das ganze ohne den Gain-Regler am Verstärker zu benutzen, nur mithilfe des Volume-Potis!).

Optimal ist er für grundsätzlich etwas voller klingende Gitarren (Explorer, ML), denn bei hell klingenden Gitarren (Strats, SGs usw) kann man schon mal Probleme mit stechenden Höhen kriegen, spreche da aus Erfahrung, da ich den Pickup in verschiedenen Gitarren benutze (Dean ML und Peavey/Eigenbau).
Im cleanen Kanal kommt er als Humbucker ein bisschen steril rüber, hier kann man aber durchaus akzeptable Sounds durch Coil-Splitting oder den Dual Sound Mode (sowas wie Singlecoil, nur mit beiden Spulen -> weniger Rauschen und Single-Coil Sound) rauskriegen. Der Einbau gestaltet sich aufgrund der Coil-Splitting-Möglichkeit (vier Drähte statt zwei) etwas komplizierter, die Anleitung ist aber gut verständlich und erklärt prima, wofür die einzelnen Schaltungen gut sind und auf was man beim Einbau achten muss, vorausgesetzt man ist in Englisch einigermaßen fit :-)

Im Allgemeinen also ein ziemlich vielseitiger Pickup mit Schwerpunkt auf High-Gain Sounds, ein "Dampfhammer" mit Qualitäten auf der "ruhigen Seite" :-).
Sound
Verarbeitung
3
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