DiMarzio DP100 BK

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Tonabnehmer

  • Super Distortion
  • ideal für Steg-Position
  • Keramik-Magnet
  • hoher Output
  • deutliche Mittenanhebung
  • für den 70er und 80er Rock-Sound
  • Farbe: Schwarz
Erhältlich seit Mai 2004
Artikelnummer 170147
Verkaufseinheit 1 Stück
Aktiv Nein
Verdrahtung 4-adrig
Output High
Kappe Nein
Farbe Schwarz
Position Bridge
109 €
129,71 €
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Der erste Replacement-Pickup

Mit der Einführung des Super Distortion, dem DP100, startete DiMarzio 1972 nicht nur die eigene Firma, sondern auch das Business der sogenannten „Replacement-Pickups“. Es handelt sich um einen passiven Humbucker, vorrangig für die Steg-Position. Im Gegensatz zur Ur-Version besitzt die aktuelle Version mit vier Anschlusskabeln vielseitigere Schaltungsmöglichkeiten. Der Humbucker arbeitet auf der Basis von Keramik-Magneten und verfügt bei einem Widerstand von 13,68 kOhm über einen sehr hohen Output, der Röhrenverstärker, passend zum Namen, schnell in die Verzerrung bringt. Der Super Distortion ist ein fester Bestandteil des Rock-Sounds seit den 70er und auf unzähligen Platten zu hören, von Kiss über Boston bis zu Def Leppard. Neben der normalen Humbucker-Variante sind auch Versionen in Single-Coil- und P-90-Format sowie für die sieben- und achtsaitige Gitarre erhältlich.

Von 70er Rock bis High-Gain

Als der Super Distortion Anfang der 70er das Licht der Welt erblickte, kam dieser genau zur richtigen Zeit, um den Sound des Rocks voranzutreiben. Mit dem sehr hohen Ausgangspegel des DP100 konnten die damaligen Gitarrenverstärker ordentlich angepustet und ein höherer Verzerrungsgrad realisiert werden. Auch heute noch besticht der passive Humbucker durch diese Qualität. Er liefert sowohl präsente und bissige Mitten als auch ein kräftiges Low-End, das allerdings nicht matscht. Perfekt also nicht nur für 70er und 80er Hard-Rock-Sounds, sondern auch für modernes High-Gain. Trotz des sehr hohen Ausgangspegels sind cleane Klänge aber dennoch zu erreichen, wenn das Volume-Poti an der Gitarre etwas zurückgedreht wird. Zusätzlich kann auch noch durch das vieradrige Anschlusskabel ein Single-Coil-Betrieb umgesetzt werden.

Mehr Output bitte

Der Super Distortion ist genau der richtige Humbucker für Gitarristen, die sich mehr Power für ihre E-Gitarre wünschen. Die Kombination aus dem sehr hohen Ausgangspegel, dem satten Low-End-Anteil und den durchsetzungsfähigen Mitten liefern einen vollen Sound, der besonders „High-Gain-Jünger“ freuen wird. Dabei ist es egal, ob man klanglich eher das Vintage High-Gain der 80er bevorzugt oder auf modernere Sounds steht – ordentlich Mitten und Output sind für beide Richtungen gerne gesehen. Den Super Distortion gibt es sowohl für Gitarren mit Gibson-typischem Saitenabstand (normales Spacing), als auch im F-Spacing für Gitarren mit Tremolo bzw. Floyd-Rose. Das hier vorliegende Model DP100BK ist in Schwarz gehalten und besitzt ein normales Spacing. Je nach optischen Vorlieben ist er auch in anderen Farbvarianten, wie z. B. in Weiß, Creme oder Zebra, erhältlich.

Über DiMarzio

1972 stellte der spätere Firmengründer und Namensgeber Larry DiMarzio den ersten Austauschtonabnehmer für elektrische Gitarren überhaupt her. Längst ist der Hersteller DiMarzio mit Sitz in New York zu einem der größten Anbieter auf diesem Gebiet geworden und stellt dem Musiker eine umfassende Auswahl an Tonabnehmern und sonstigem Zubehör für Gitarristen und Bassisten zur Verfügung. Dabei arbeitet DiMarzio auch intensiv mit namhaften Künstlern wie Steve Vai, John Petrucci, Steve Lukather, Paul Gilbert, Steve Morse oder auch Billy Sheehan sowie verschiedenen Herstellern wie Ibanez oder Music Man zusammen.

Vieradrig und vielseitig

Der DP100 Super Distortion Humbucker ist vorrangig für die Steg-Position einer Solid-Body-E-Gitarre angedacht. Für Semi-Hollow-Gitarren ist der Ausgangspegel möglicherweise zu hoch, was vermehrt zu Feedback führen würde. Trotz der bevorzugten Steg-Position ist ein Einbau in der Hals-Position nicht ausgeschlossen, wofür der Tonabnehmer allerdings etwas weiter heruntergeschraubt werden sollte für ein Output-Gleichgewicht mit dem Steg-Humbucker. Baut man den DP100 schließlich ein, dann lassen die vier Anschlusskabel verschiedene Schaltungsoptionen zu, wie z. B. das Splitten des Humbuckers, wodurch nur eine Spule arbeitet und Klänge ähnlich eines Single Coils erzeugt werden können. Zudem können auch zwei Super Distortion Humbucker in einer Parallel-Schaltung fungieren, wie es einst Paul Gilbert zu Racer X Zeiten favorisierte.

b
Bissig, Tight & Klar!
bHybrid 30.01.2019
Ich bin super zufrieden mit dem HighGain Sound.
Für alle, die einen guten Clean Sound erwarten rate ich ab.

Einsatzort:
Music Man Silhoutte HSS 1996 mit Floyd Rose
Bridge Position

Erwartungen:
Ich kenne diesen Tonabnehmer von der Fender Kurt Cobain Signature.
Da fiel mir die Wahl für den Bridge Tonabnehmer leicht.

Wünschsound: Bissig, tight und viel Gain ohne Brei.


Einbau:
Der Einbau und die Verkabelung war schnell erledigt,
eine Beschreibung mit der Belegung war dabei.
In meinem Fall (ohne Split):
- Rot als Hot
- Schwarz & Weiß zusammengelötet und Schrumpfschlauch drauf
- Grün & Ohne Isolierung als Ground (Schrumpfschlauch auf das nackte drauf)


Verarbeitung:
Hochwertiges Kabel, gute Optik und leichter Einbau.

Sound:
HighGain & Crunch: Wie erwartet sehr bissig und klar.
Clean: Wie bei allen HighGain Bridge Tonabnehmer sehr mäßig


Wünschenswert:
Wunschlos glücklich


Fazit:
Klare Kaufempfehlung für alle, die einen bissigen Sound mit jede Menge Gain wünschen.

Schade eigentlich dass kaum einer diese Marke noch
auf dem Schirm hat.. (Zumindest mein Eindruck im Netz.. sehe fast nur Semyour Duncan in Videos).

Komma & Rechtschreibfehler dienen zur Unterhaltung,
Rock on ! :-)
Sound
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M
Der Ur-Distortion Pickup
Michael9153 15.05.2020
Der DP100 Super Distortion verrichtet seit einigen Monaten seinen Dienst an der Brückenposition einer Superstrat, die früher mal auf den Namen Auto-Tune Peavey AT-200 gehört hat. War ein Mist, die damalige Technik aus heutiger Sicht fast Steinzeit.
Daher musste ein neues Set Tonabnehmer nebst passender Elektronik her. Der DP100 ist ja wohl einer der ersten Pickups, die zum Austausch an Gitarren überhaupt auf den Markt kam. Viel Druck und Power im Bass- und Mittenbereich machen ihn zu einer wahren Ohrenweide. Kräftige Rocksounds und sogar Metal schüttelt er aus dem Ärmel. Blues und Clean hat er ebenso drauf. Mit großer Freude switche ich zwischen ihm und seinem Dream-Teamkollegen in der Halsposition, dem DiMarzio LiquiFire hin und her. Einziger Wermutstropfen: Ich hatte übersehen, dass es ihn in normalem und F-Spacing gibt. Da ich eine feste Brücke habe dachte ich, F-Spacing sei zu breit, was leider nicht stimmte. Hab ihn trotzdem drin gelassen, ob man den Unterschied hören würde, weiß ich nicht.
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s
Für den härteren Sound der 80er
strippedsun 15.10.2009
Bestes und bekanntestes Beispiel für den Sound dieses Humbuckers sind wohl Iron Maiden, und im Speziellen Adrian Smith (z.B. "Revelations" live, oder auch "2 Minutes to Midnight").

Sehr präsente Mitten bis Tiefmitten, zusammen mit einem ordentlichen Bass (ohne, dass es zuviel wird); immer etwas komprimiert.
Und definitiv laut genug, um auch alte Amps noch mehr zu übersteuern (GA5 Head auf knapp über halber Lautstärke und es beginnt schon leicht im Preamp zu crunchen); er macht seinem Namen eben alle Ehere ;)

Ich habe ihn in einer Powerstrat mit (echtem ;) ) Mahagonie Body und Ahorn Hals (Rosewood Fretboard), genauer einer Starfield Altair Traditional und es klingt einfach nur unglaublich kraftvoll in dieser Kombination; eben schwerer 80er (mit einem JCM800) Lead Sound.
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T
ein klassiker
Tobias590 19.03.2013
hatte vor fast zehn jahren schonmal einen super distortion in ner epiphone verbaut und war damals begeistert und bins auch heute noch, ausgepackt angelötet fertig, einbauanleitung is top, und ein sound an meinem mesa das dir die schädeldecke abrasiert, an nem 5150 funktionieren sie allerdings nicht so optimal...
macht mir aber nix aus....
Den Sound wusste auch Kurt Cobain schon zu schätzen.
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