Digitech The Drop

649

E-Gitarren Effektpedal

  • Pitch Shifter
  • polyphonischer Drop-Algorithmus des Whammy DT
  • von einem Halbton bis 1 Oktave herunterstimmen + Oktav/Dry-Modus
  • Kippschalter zum Wechseln zwischen momentary oder latching Modus
  • True Bypass
  • Metallgehäuse
  • Status-LED
  • Abmessungen (L x B x H): 121 x 73 x 45 mm (inkl. Buchsen und Regler)
  • Gewicht: ca. 360 g
  • inkl. 9V DC Netzteil
Art des Effekts Harmonizer
Erhältlich seit September 2014
Artikelnummer 343716
89 €
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1
8 Verkaufsrang

434 Kundenbewertungen

A
Sehr nützliches Werkzeug
Airwolf89 04.05.2016
Nachdem ein Kumpel von mir sich das Pedal geholt hatte war ich schnell davon überzeugt und hab mir auch gleich eins bestellt. Finde das Pedal wirklich überaus nützlich und möchte es nicht wieder hergeben.

Zum Pedal selbst: Es ist sehr robust gebaut und überlebt glaube ich so einiges. Der Drehschalter ist zwar sehr groß, aber er scheint recht stabil zu sein. Der kleine Schalter für die Momentary Funktion ist soweit auch stabil, nur sollte man aufpassen wenn man das Pedal vielleicht nicht auf einem Pedalboard untergebracht hat sondern irgendwo rein packt, könnte leicht abbrechen.

Im direkten Vergleich mit gleichen Gitarren in unterschiedlichen Tunings höre ich kaum einen Unterschied im Sound. Auch das Stimmgerät bestätigt dass das Pedal auf den Cent genau herunter stimmt. Verzögerung gibt es keine. Allerdings bin ich vorwiegend im High Gain Bereich unterwegs. Wer eher Blues oder andere Sachen spielt wo es auf jede Nuance im Sound ankommt, der wird mit Sicherheit ein paar Unterschiede feststellen. Allerdings denke ich dass in dem Bereich das Pedal nicht so stark zum Einsatz kommen wird.

Generell fällt auf, das Pedal versucht glaube ich den Effekt von dickeren Saiten und geringerer Saitenspannung zu simulieren indem es ein wenig den Bass erhöht und die Höhen raus nimmt (subjektiver Eindruck) Da kann man jedoch ein wenig mit dem EQ dagegen arbeiten.

Ich finde, bis zu 3 Ganztöne nach unten klingt der Sound noch gut, ab da wird es ziemlich matschig und undefiniert, aber ich glaube den Effekt hat man auch wenn man eine Gitarre auf herkömmlichem Weg eine Oktave herunter stimmt^^

Man sollte aber tatsächlich, wenn man zuhause übt oder bei geringerer Lautstärke spielt, dafür sorgen dass man die Gitarre selber (also den unverstärkten Ton der Saiten an sich) nicht mehr hört, entweder über Kopfhörer oder halt über die Lautstärke. Denn es kann ziemlich verwirren wenn man beides hört, den gedroppten Ton und den Originalton.

Die Momentary Funktion ist auch ganz nett, dann kann man halt ständig zwischen Originaltuning und Drop hin und herschalten. Wozu man das bräuchte, weiß ich aber ehrlich gesagt nicht.

Was ich ein wenig schade finde, ist dass das Pedal nur mit Netzteil funktioniert. Ich hätte mir noch eine Möglichkeit gewünscht es über Batterien zu betreiben, so hätte ich es auch einfacher beispielsweise im Unterricht benutzen können, oder hätte mir zuhause ein weiteres Kabel auf dem Schreibtisch erspart.

Alles in allem bin ich sehr zufrieden damit. Ich spiele es vorwiegend zuhause beim üben, da es mir so möglich ist jeden Song in jedem Tuning zu spielen. Der Gitarrist in meiner Band konnte seine dritte Gitarre damit weg rationalisieren weil er nun nur noch zwei benutzen muss (theoretisch würde eine auch reichen)
Fazit: Ein sehr nützliches Tool wenn man gerne verschiedene Tunings spielt.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
5
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N
Funktioniert! und das sogar mit Bass!
Neukunde_2020 21.04.2021
Ich hatte mir diesen kleinen Treter zugelegt, weil einige Songs die ich gerne spielen wollte in D oder Es gestimmt sind und ich weder Geld für drei verschiedene Bässe ausgeben wollte, noch hin und her stimmen wollte. Da der Drop egentlich für Gitarren gedacht ist habe ich eine Weile daran überlegt ob der mit Bass wohl klarkommen würde, da man bei Thomann Fehlkäufe aber ja zurückschicken kann dachte ich: "Probier's". Und siehe da: er kommt - mit Einschränkungen - klar!
Die Bewertung im Einzelnen:
Bedienung: Kinderleicht, absolut nichts auszusetzen. Einige sind vielleicht unzufrieden, weil man Live nicht per Fußschalter zwischen verschiedenen Drop-Tiefen wechseln kann (dafür muss man ja am Drehregler anfassen), aber wieviele verschiedene Tunes braucht man schon,erst Recht in einem einzigen Song? und zwischen zwei Songs einmal kurz bücken und ein- zwei Rasten nach links oder rechts drehen dürfte, wenn man wirklich den Bedarf hat, auch nicht zuviel sein...
Freatures: Alles da, was der Name verspricht. Ich persönlich hätte mich über ein "OctaveUp" oder ein "DeTune" gefreut, aber hey: das verkauft Digitech in einem anderen Pedal, ich wusste ja, was ich kaufe...
Sound: zumindest am Bass merkt man deutlich einen Unterschied. Ich habe das Gefühl, dass die Bandbreite des Signals eindeutig verringert wird - allerdings ist das für meine Ohren gar nicht mal unbedingt schlimm, der Sound wirkt nach dem Drop... aufgeräumter?!? keine Ahnung wie ich es sagen soll, aber es ist m.M. nicht übel. Mit einer Ausnahme: Aus oben erwähntem Grund mit den Droptunes hatte ich bereits auf Bass mit H-Saite umgestellt. Und bei den tiefsten Tönen der H-Saite bekommt der Drop dann irgendwann doch Probleme, der Ton wird irgendwie waberig undefiniert. Das kriegt man aber mit ein wenig Spielerei an der Klangregelung des Basses hin (weniger Bässe in den Drop speisen -> weniger ultra-sub-tiefbässe rausbekommen ;)).
Verarbeitung: (Fast) Perfekt. Gehäuse wir ein Panzer, der Fußschalter stabil, die Buchsen sauber verarbeitet - nur der Wahlhebel für den Betriebsmodus des Fußschalters wirkt dünn und zerbrechlich. Ob der es überleben würde, wenn man den mal versehentlich mit dem Fuß erwischt... ist zwar an sich weit genug weg vom Switch, aber bei Auf- und Abbau, durch all zu wildes Treiben auf der Bühne oder mit Pech auch einfach bei Transport könnte er ja doch mal grob behandelt werden. Passiert ist mir das allerdings noch nicht, daher kann ich nicht sagen, ob er wirklich ernsthaft gefährdet ist.

FAZIT: absolut zufrieden - auch wenn ich ihn letztendlich viel weniger nutze als ich geplant hatte ;)
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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MS
Der Drops ist gelutscht
Martin Skandera 03.04.2019
Es gibt Licht und Schatten, insgesamt bin ich aber sehr zufrieden.

Hintergrund der Testanschaffung ist der, dass wir in sich geschlossene Dreierpacks von zusammengehörigen Songs spielen und im ersten Set zwischen Song 2 und 3 die Instrumente wechseln müssten, weil das Tuning von E nach Eb wechselt. Der Wechsel in einer in sich stimmigen Einheit wäre zwar rein theoretisch möglich, aber sehr unpraktisch und nicht unbedingt stimmungsfördernd (pun intended) - wir würden live mit Blick auf die Außenwirkung lieber durchzocken.

Zunächst sei folgendes unmissverständlich gesagt: für zu Hause und/oder sehr leise Musik taugt der Drop leider definitiv nichts, weil man bei niedriger Lautstärke den original gespielten Ton noch mithört. Aber da sich auf dem heimischen Sofa das Schleppereiproblem egalisiert, halte ich den Punkt erstmal für vernachlässigbar.

Im Proberaum sah die Sache dann ganz anders aus. Sowohl der Gitarrist #1, als auch meine Wenigkeit haben versucht, völlig wertfrei an den Test heranzugehen und wurden tatsächlich nicht enttäuscht. Dass das Teil grundsätzlich das tut was es soll, stand für uns schon vorher außer Frage - darauf kann man sich bei Produkten von Digitech eigentlich ziemlich blind verlassen. Man hört ja mitunter wilde Gruselgeschichten à la "Klingt nur noch nach Digitaleffekt.", "Bloß nicht am Röhrenamp benutzen." etc.... das können wir definitiv nicht unterschreiben. Bis zwei Halbtöne (weiter haben wir nicht getestet) runter ändert sich der Grundsound minimal hörbar, was im Mix jedoch gar nicht mehr auffällt. Das Spielgefühl ändert sich auf Gitarre und Bass ebenfalls nicht - da ist die Tatsache, dass man Song XY statt mit Klampfe A nun mit Klampfe B spielt wesentlich ausschlaggebender. Latenzen konnten wir ebenfalls nicht feststellen.

Einziger wirklich gravierender Nachteil: den True Bypass finden wir gar nicht mal so true, weil die Kiste auch inaktiv permanent am Strom hängen muss, sonst tut das Instrument vor der Wampe keinen Mucks.

Ob man ihn nur für den Praxiseinsatz tauglich findet, hängt meines Erachtens tatsächlich von der Art der Musik ab, die gemacht wird.

Der feinsinnige Jazzer, der das Gras wachsen hört und sich in steter Furcht vor der dort allgegenwärtigen Musikerpolizei durch Flageolett-Stücke virtuositiert, wird mit vermutlich die Finger von dem Treter lassen. Rocker und Metaller, die ab und an mal 1-2 Halbtöne runter müssen und deswegen nicht auf einen Fünfsaiter umsteigen wollen oder sich nicht mit mehr Gepäck als nötig abbuckeln wollen, sollten hier definitiv mal einen Blick riskieren. Für diesen Bereich ist der Drop bestimmt eine enorme Alltagserleichterung.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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R
Ralf2018 12.06.2018
Ich habe mir das Teil bestellt, weil wir einige Songs aufgrund der stimmlichen Performance unseres Sängers einen Ton tiefer spielen und ich dachte, dass ich damit das Geschleppe und ewige Hin- und Herwechseln zweier Gitarren reduzieren kann.

Das Positive vorweg:
-das funktioniert wirklich!! Es ist schon sagenhaft, was heute mit guten Signalprozessoren möglich ist. Die "gedroppten"Töne sind auch bei Kontrolle mit einem Stimmgerät absolut genau und auch Bendings folgt das Gerät ohne Probleme. Außerdem ist keinerlei Latenz wahrnehmbar. Daumen hoch!
-die Bedienung ist intuitiv und lässt keine Wünsche offen, alles klar strukturiert
-die Verarbeitung ist hervorragend. Stabiles Metallgehäuse. Das hält was aus

Leider wird der Sound doch zu sehr in Richtung Digitaleffekt verändert. Ich spiele über einen Röhrenamp. Gewohnte Dynamik und Attack gehen damit leider völlig verloren, die Höhen sind stark beschnitten. Das alles auch schon bei nur einem Halbton Downtuning.
Das fällt sicher weitaus weniger bis garnicht auf, wenn man ohnehin über Digitaleffektgeräte spielt. Für eine Spielweise von der Gitarre ohne Umwege in den (Röhren-)Amp ist TheDrop eher nicht zu empfehlen und ich habe es aus diesem Grund auch zurückgegeben.

-Man hat ein (zumindest in Spielpausen recht nerviges) 50Hz-Netzbrummen. Könnte aber sein, dass das mitglieferte Netzteil defekt war und das kein grundsätzliches Problem ist.
-Weiterhin ist ein relativ lautes Knacken beim Ein-/Ausschalten (TrueBypass per Relais) im Amp zu hören. Da das Umschalten meistens zwischen den Liedern erfolgt, ist das eher unschön. Könnte man aber durch Muten z.Bsp. per Stimmgerät vor dem Umschalten umgehen.

Fazit: Funktioniert, wird soundtechnisch aber wohl nicht jeden Puristen begeistern.
Bedienung
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