Diamond Memory Lane Jr

High End Delay

Das Diamond Memory Lane Junior ist die digitale Weiterentwicklung des weltweit ersten Analog-Delays mit Tap-Tempo, basierend auf dem Memory Lane-Konzepts. Die einzige Funktion der digitalen Diamond Memory Lane jr Sampling Engine ist das Signal zu kopieren, zu verzögern und zu vervielfältigen - ganz ohne Manipulation. Im Gegensatz zu Standard-Digital-Designs gibt es kein digitales Anti-Aliasing und Wiederaufbau-Filter, denn es wird mit analogem Anti-Aliasing gearbeitet.

Somit erfolgt die Signalverarbeitung bis auf das Erzeugen der Delay-Wiederholungen immer noch analog, um den einzigartigen Sound zu erhalten.

  • 1200 ms Delayzeit
  • Regler für Dly / Mod / Fbk / Mix
  • analoge Bucket Brigade Modulation
  • Schalter für Tap Tempo
  • Schalter für punktierte Achtel
  • True Bypass
  • Betrieb mit einer 9 V Batterie oder einem 9 V DC Adapter (nicht im Lieferumfang dabei)
No JavaScript? No Audio Samples! :-(

Soundbeispiele

 
0:00
  • Blues
  • Delay
  • Hazey
  • Lead
  • Rockabilly
  • Rotary

Weitere Infos

Analog Nein
Delayzeit 1,2 s
Tap-Funktion Ja
Batteriebetrieb Ja
Inkl. Netzteil Nein
13 Kundenbewertungen
  • 5
  • 4
  • 3
  • 2
  • 1
5 / 5.0
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
10 Textbewertungen Alle Bewertungen lesen
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Vergleichstest: Memory Lane Jr., Quantum Leap, Vapor Trail und Carbon Copy Bright
AudioPhil, 18.04.2017
Ich habe auf der Suche nach einem weiteren Delay eine ganze Reihe an Pedalen zum Test bestellt.

Es sollte ein analoges oder analog-hybrides Pedal sein. Klangliches Ziel: warm und - welch Wunder - "analog" mit der Fähigkeit, große Klangteppiche zu legen, trotzdem mit genügend Definition der Wiederholungen, um im Bandkontext nicht abzusaufen.

Die Testkandidaten:
1. Diamond Memory Lane Jr
2. Diamond Quantum Leap
3. Seymour Duncan Vapor Trail
4. MXR Carbon Copy Bright

Vergleichspedale (digital):
-> TC Alter Ego: tolle Emulationen von Echorec und DMM
-> Digitech Obscura Altered Delay: klasse saubere bis "kaputte" Tape-Simulation
-> Digitech (Hardwire) DL-8: insgesamt sehr gute Algorithmen
-> TC Flashback: guter Allrounder, kennen die meisten

Im Ergebnis überraschte mich vor allem das Vapor Trail, das sehr, sehr gut klang, wenig rauschte, sich toll bedienen ließ und einen Effekt-Insert besitzt, vor allem aber tolle analog-warme Repeats bietet, die trotzdem gut im Kontext heraushörbar (= definiert) sind.
Absoluter Preis-Leistungs-Tipp! Für mich persönlich leider etwas zu "düster", also tonal tief angelegt.

Die beiden Diamond-Pedale sind definitiv eine Klasse für sich!
Der Oberknaller ist definitiv das Quantum Leap mit seinem unglaublichen Funktionsumfang (zwei Delaytypen, Flanger, Chorus, Kammfilter) und dem tollen Ramping-Modus. Klanglich ist eines der Delays SEHR düster angelegt (mit zusätzlichem Transienten-Smearing). Dieses - in Zusammenhang mit der Space-Chorus artigen Modulation - erschafft riesige, reverbartige Klanguniversen. Für Ambient-Sachen perfekt!
Das zweite Delay des Quantum Leap ähnelt dem des definierteren Memory Lane, ist aber ebenfalls minimal tiefer angesetzt. Der Kammfilter ist aus meiner Sicht überflüssig, Chorus und Flanger reichen von moderat bis krass.
Schade ist, dass bei dem universaleren, definierteren Delay die Tap-Funktion NICHT funktioniert, da der Taster die Time/Pitch-Rampe steuert. Super-ärgerlich.

Das Memory Lane Jr. ist im Funktionsvergleich fast etwas "langweilig", macht aber in Wirklichkeit alles richtig! :-) Tolle, warme, aber sehr definierte Delays im tonal genau richtigen Frequenzbereich... dabei nicht zu schmalbandig... Tap-Funktion, bis zu 1200 ms (!!) Delay-Time und praxisnahe Teiler (Viertel, Achtel, punktierte Achtel, Triolen) - alles an Bord was man braucht.
Die Modulation ist "gemäßigter" als die sehr dreidimensionale des Quantum Leap, aber nicht schlechter.
Insgesamt funktioniert das ML Jr. perfekt im Kontext mit anderen Instrumenten, klingt aber auch solo noch "groß" genug. Daumen hoch!

Das enttäuschendste Pedal war das Carbon Copy Bright von MXR.
In Kurzform muss ich sagen:
-> das Pedal rauscht stark. Jaa jaa, Bucket Brigade und so weiter und so fort. Aber hey: es rauscht WIRKLICH stark. Doppelt so stark wie das Vapor Trail.
-> Es verschluckt Wiederholungen: die letzten Delays saufen einfach ab. Das Vapor Trail tut dies nicht. Ok, die hybriden QL und ML Jr. tun dies auch etwas , aber viel später und sie rauschen dabei null.
-> Jetzt der Killer: es klingt einfach nicht gut. Die Wiederholungen sind beim CC Bright extrem schmalbandig in einen höheren Mittenbereich gesetzt. Sie machen also recht scharf "peck - peck" im Gegensatz zum wärmeren "pock - pock" der übrigen Pedale. Sehr enttäuschend, vor allem zu dem aufgerufenen Kurs!

Es ist möglich, dass mein Testkandidat einen Fehler hatte, allerdings deutet ansonsten nichts darauf hin. Es funktionierte. Ich gehe davon aus, dass das CC Bright genau so klingen soll wie es klingt - und das ist aus meiner Sicht nicht besonders gut.

Behalten habe ich schlussendlich das Diamond Memory Lane Jr. aus den oben genannten Gründen. Ja, es ist ziemlich teuer, aber es ist auch jeden Cent davon wert.
Die 1200 Millisekunden verschaffen einem jede denkbare Freiheit, die Tapping-Funktion in Verbindung mit den Notenwert-Teilern ist klasse und - das Wichtigste - es klingt schlichtweg hervorragend.

Wer weniger ausgeben will, Tapping nicht braucht und eher etwas klanglich dunkleres sucht, dem sei das günstige Vapor Trail nahegelegt. Sehr gut bei diesem das "im Takt" blinkende Delay-Poti!
Hilfreich · Nicht hilfreich · Bewertung melden
Bewertung melden...

Finden Sie diese Bewertung falsch oder aus irgend einem Grund unzumutbar?

Meldung abschicken
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Edles Delay: hohe Qualität, einfache Bedienung
Alexander235, 16.04.2015
Verarbeitung:
Das Diamond Memory Lane ist sehr gut verarbeitet und auch von Kollegen weiß ich, dass sie die Verarbeitungsqualität schätzen.

Funktionen:
neben dem On/Off gibt es natürlich den Tap Schalter, auf dem man das gewünschte Tempo Tappen kann. Sehr praktisch finde ich die Zweitfunktion, die (bei 2 sekündigem Gedrückthalten des Tap Schalters das Taptempo verdoppelt. Aus 4tel werden also 8teln.
Mit nur 4 Reglern lässt sich alles absolut zufriedenstellend einstellen. Das Tempo, die Modulation (also pitch-Schwankungen im Delay), Feedback (wie viele Delays erzeugt werden bzw. wie schnell diese in der Lautstärke absinken) und der Mix (Mischung wet/dry Signal).
Dazu gibt es einen kleinen Schlater, der verschiedene Delay Modi anbietet:
4tel, punktierte 8tel, Triolen. Also alles was man benötigt (zumal ja die Geschwindigkeit verdoppelt werden kann). In der letzten Stufe wird die Modulation hinzugeschaltet (nur bei 4teln möglich).

Klang:
absolut sauber und keinerlei Qualitätsverluste (was bei der Länge eines Signalweges auf dem Effektboard sehr wichtig ist). Hier zeigt sich, dass das Diamond wirklich ein Edeleffektgerät ist.
In meiner Signalkette ist es nach Vol, Wah, Distortion und vor Hall. Macht eine gute Figur.

Fazit:
Das Diamond ist simpel in den Features, lässt aber trotzdem nichts vermissen. Ich mag die Einfachheit der Bedienung, da sich alle gängigen Delaywünsche in hoher Klangqualität realisieren lassen. Der Preis ist nicht gerade niedrig aber aufgrund des gebotenen Gegenwertes nicht übertrieben. Wer ausgefallenere und sehr komplexe Delays will sollte jedoch besser nach einem anderen Gerät ausschau halten.
Hilfreich · Nicht hilfreich · Bewertung melden
Bewertung melden...

Finden Sie diese Bewertung falsch oder aus irgend einem Grund unzumutbar?

Meldung abschicken
349 €
Versandkostenfrei und inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
Sofort lieferbar

Dieser Artikel ist auf Lager und kann sofort verschickt werden.

Informationen zum Versand
Dieses Produkt teilen
Ihre Ansprechpartner
Tel: 09546-9223-20
Fax: 09546-9223-24
Online-Ratgeber
Modulationseffekte
Modu­la­ti­ons­ef­fekte
Man muss schon ein ausgesprochen strenger Purist sein, um an Modu­la­ti­ons­ef­fekten gänzlich vorbei zu kommen.
Online-Ratgeber
Delay-/Echoeffekte
Delay-/​Echoef­fekte
Für viele der Gitar­ren­ef­fekt schlechthin. Egal ob für Soli oder für Rhyth­mus­gi­tarre, ein Delay macht viel her.
 
 
 
 
 
Testfazit:
* Preise inkl. MwSt. und Versandkosten. Lieferung innerhalb Deutschlands versandkostenfrei ab einem Bestellwert von 25 €. Angebote solange Vorrat reicht. Für Druckfehler und Irrtümer wird keine Haftung übernommen. UVP = Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers.
(2)
Kürzlich besucht
Casio PX-S3000 BK Privia

Casio PX-S3000 BK Privia Digitalpiano, 88 Tasten mit Skalierter Hammer Mechanik Tastatur (Smart Scaled Hammer Action Keyboard), 700 Sounds, 200 Rhythmen, 192 stimmige Polyphonie, Audio- und Midi-Recorder, Hammer-Response, Dämpfer-Resonaz, Split und Layer Funktion, Chorus, DSP, Brillianz, Pitch Bend, 60 interne...

Kürzlich besucht
Dreadbox Hypnosis

Dreadbox Hypnosis; Multieffekt- Prozessor; drei voneinander unabhängige Effekte: analoger BBD Chorus/Flanger inkl. LFO mit drei Wellenformen, Digital-Delay mit drei Modi und Freeze-Funktion sowie analoger Federhall mit drei Hallspiralen und Pitch-Modulation; Ein- und Ausgangspegel können variabel angepasst werden (von Mikrofonsignalen bis...

Kürzlich besucht
Arturia MiniLab MKII Deep Black

Arturia MiniLab MKII Deep Black; USB Controller Keyboard; Limitierte Sonderedition mit schwarzem Gehäuse und schwarzer Tastatur; 25 Minitasten anschlagdynamisch; 16 Encoder (zwei davon klickbar); 2 Bänke mit 8 anschlag- und druckempfindlichen Pads mit RGB Beleuchtung (einstellbare Farben); Touchstrips für Pitchbend...

Kürzlich besucht
Tannoy Life Buds

Tannoy Life Buds; Wireless In-Ear Kopfhörer; Bluetooth 5.0; DSP-Steuerung für präzise Klangwiedergabe; Bluetooth-Profil: HSP / HFP / A2DP / AVRCP; bis zu 4 Stunden Betriebszeit für Musikwiedergabe oder Telefonate; bis zu 120 Stunden Stand-By; integriertes Mikrofon; Multifunktionstaste zur Steuerung von...

Kürzlich besucht
tc electronic BC208 Bass Cab

tc electronic BC208 Bass Cab ; E-Bass Lautsprecherbox; Kompakt und leicht, horizontal & vertikal stapelbar, rutschfester Überzug; Lautsprecher: 2 x 8" Turbosound custom drivers; Boxen Konstruktion: Bassreflex; Belastbarkeit: 200 Watt; Impedanz: 8 Ohm; Frequenzgang: 70-4000 Hz ±3dB, 50-6000 Hz -10...

(1)
Kürzlich besucht
KRK Rokit RP5 G4

KRK Rokit RP5 G4; Aktiver Nahfeld Studiomonitor; 5" Glass-Aramid Tieftöner; 1" Glas-Aramid-Hochtöner; Class-D Verstärker 55 Watt bi-amped: 20 Watt Hochtöner, 35 Watt Tieftöner; max. Schalldruck: 104 dB (SPL); Frequenzbereich: 43 Hz - 40 kHz; integriertes beleuchtetes LC-Display; 25 visuelle Grafik-EQ-Presets...

Kürzlich besucht
the t.mix Rackmix 821 FX USB

the t.mix Rackmix 821 FX, 8 Kanal Rackmixer mit eingebautem USB Audio Player und Multieffektgerät, 3 Band Klangregelung, +48V Phantomspeisung und Panorama pro Kanal, 2 Auxwege (1x FX 1x Aux), Main Out mit XLR oder Klinke möglich, Record Out via...

Kürzlich besucht
K&M 18820 Omega Pro Black

K&M 18820 Omega Pro Black, kompakte Stahlrohrkonstruktion, große, runde Parkettschoner, Rast-Klemmschrauben zur einfachen Höhenverstellung, Auflagearme individuell einstellbar, einklappbaren Beine, Belastbarkeit max. 80 kg, die optionale zweite Ebene bis 25 kg, flaches Packmass (950 x 575 x 180 mm), Gewicht: 9,8...

Kürzlich besucht
Positive Grid BIAS FX 2 Standard

Positive Grid BIAS FX 2 Standard (ESD); Gitarreneffekt-Plugi n; Guitar Match-Technologie simuliert spezifische Gitarren, die mit üblichen Gitarren gespielt werden können; enthält G uitar Match-Essential mit 2 Gitarren, 45 Effekt-Pedale und R ack-Prozessoren sowie 30 Amps; 60 Werkspresets für den...

Kürzlich besucht
Moog Sirin

Moog Sirin; Analog Desktop Synthesizer; Limitierte Auflage - basierend auf der Moog Taurus Sound Engine; monophon; 2 VCOs mit Sägezahn und Rechteck Wellenformen; Oszillator-Sync; Mixer für VCO-Signale; klassischer Moog Ladder-Filter (Tiefpass); 2 ADSR-Hüllkurven; LFO für VCO und VCF Modulation, zur...

(1)
Kürzlich besucht
KRK Rokit RP7 G4

KRK Rokit RP7 G4; Aktiver Nahfeld Studiomonitor; 6.5" Glass-Aramid Tieftöner; 1" Glas-Aramid-Hochtöner; Class-D Verstärker 145 Watt bi-amped: 48 Watt Hochtöner, 97 Watt Tieftöner; max. Schalldruck: 110 dB (SPL); Frequenzbereich: 42 Hz - 40 kHz; integriertes beleuchtetes LC-Display; 25 visuelle Grafik-EQ-Presets...

Kürzlich besucht
Arturia V-Collection 7

Arturia V-Collection 7 (ESD); Plugin-Bundle; enthält 24 Arturia Software Instrumente: Analog Lab, ARP2600 V, B-3 V, Buchla Easel V, Clavinet V, CMI V, CS-80 V, CZ V, DX7 V, Farfisa V, Jupiter-8 V, Matrix-12V, Mellotron V, Mini V, Modular V,...

Feedback geben
Feedback Sie haben einen Fehler gefunden oder möchten uns etwas zu dieser Seite mitteilen?

Wir freuen uns über Ihr Feedback und werden Probleme möglichst schnell für Sie lösen.