Denon AH-D9200

Over Ear-Kopfhörer

  • Referenzklasse mit grandiosem Klang
  • Ohrschalen aus japanischem Bambus, aufwändig verarbeitetem Kunstleder und Polstern aus Memoryschaum
  • patentierte 50 mm FreeEdge-Treiber aus Nanofasern mit Neodym-Magneten von mehr als einem 1 Tesla liefern Hi-Res-Audio von höchster Präzision mit minimalen Verzerrungen
  • Impedanz: 24 Ohm
  • Empfindlichkeit: 105 dB/mW
  • Frequenzbereich: 5 - 56.000 Hz
  • max. Eingangsleistung: 1800 mW
  • Gewicht: 375 g
  • inkl. zwei Kabeln (1 x 3 m mit 6,3 mm Stecker und 1 x 1,3 m mit 3,5 mm Stecker) und luxuriöser Aufbewahrungsbox

Weitere Infos

Bauform Over-Ear
System Geschlossen
Impedanz 24 Ohm
Frequenzgang 5 Hz – 56000 Hz
Adapter Nein
Kabel austauschbar Ja
Farbe Braun/Silber
3 Kundenbewertungen
  • 5
  • 4
  • 3
  • 2
  • 1
4.3 /5
  • Sound
  • Tragekomfort
  • Verarbeitung
Gesamt
Sound
Tragekomfort
Verarbeitung
Sensationeller Klang und schöne Anmutung
HRA-Fan, 10.03.2020
Ich schreibe normalerweise ungern Rezensionen, aber hier springe ich mal über meinen Schatten. Es war mein Ziel, einen wirklich guten Kopfhörer zu kaufen mit dem man Musik optimal genießen kann und der dabei auch noch ansprechend aussieht. Dabei kam ich auf den Denon AH-D9200 und bin davon nun restlos begeistert. Hier meine Erfahrungen nach einer Woche.

Das Äußere
Da mich die asiatische Welt generell fasziniert, hat mich natürlich gleich das Design aus Bambus und mattem Edelstahl angezogen. Alles ist Japanisch feinst säuberlich verarbeitet und die Ohrpolster sowie Bügelverkleidung aus samtweichem Kunstleder erzeugen irgendwie ein gutes Gefühl. Die mit Memory-Schaum gefüllten Polster sitzen angenehm und der Bügel hat nur eine leichte Spannung. So kann man auch über Stunden entspannt Musik genießen. Nur, für draußen im Liegestuhl in der Sonne oder bei körperlichen Aktivitäten, die über bedachtes Gehen im Raum hinausreichen, taugt er nicht. Auch sind die Öffnungen in den Ohrpolstern nicht sonderlich groß (ca. 4 cm x 6,5 cm), so dass er nicht für alle Hörorgane passen mag. Die zwei beiliegenden Anschlusskabel unterschiedlicher Länge finde ich recht praktisch, wenn auch ein wenig schwer. Einzig die “luxuriöse Aufbewahrungsbox” finde ich unpassend. Sie besteht aus billigem Plastik und ist für mich persönlich unbrauchbar.

Generelles Klangerlebnis
Meine bisherigen Kopfhörer boten alle keine allzu große Bühne. Alles war irgendwie innerhalb meines Kopfes zu hören. Der AH-D9200 hat hier jetzt eine viel breitere Abbildung. Ich höre die Instrumente nun üblicherweise bis etwas über meine Schultern hinaus und das klingt recht naturgetreu. Insgesamt hat der Kopfhörer eine unbeschreibliche Transparenz. Das reicht vom Sub-Bass bis zu extremen Höhen und er bildet dadurch die Musik weich und gutmütig ab. Es ist einfach verblüffend, wie spielerisch leicht und unverkrampft das gesamte Frequenzspektrum wiedergegeben wird. Dafür braucht man aber auch einen passenden Zuspieler. Ich verwende den Cowon Plenue D2, bei dem ich einen recht linearen Frequenzgang von etwa 2 Hz bis 80 kHz ausgemessen habe. Gute HRA-Aufnahmen liefern dieses Spektrum problemlos und dann ist das Hörerlebnis wirklich grandios. Die immer wieder in Reviews beschriebene Gänsehaut war damit auch bei mir unausweichlich. Zu den Details nun mehr.

Klang – der Bass
Fangen wir mit dem am schwersten zu beschreibenden Bereich an. Insgesamt hat der AH-D9200 nativ eine eher zurückhaltende Sub-Bass- und Basswiedergabe im Vergleich zu den Mitten und Höhen. Trotzdem halte ich die Basswiedergabe des AH-D9200 für seine herausragende Stärke. Wie passt das zusammen? Trotz Zurückhaltung beim Bass wird dieser nämlich absolut präzise von ganz, ganz unten weg abgebildet. Am Anfang half ich mir damit aus, dass ich die Lautstärke höher als üblich eingestellt hatte und siehe da, der Bass war druckvoll und sauber hörbar. Dann habe ich stattdessen am Plenue D2 den sogenannten “super-low-end Bass” leicht um drei von zehn Ticks nach oben gestellt und siehe da, der AH-D9200 braucht sich vor keinem bass-betonteren Kopfhörer mehr zu verstecken. Der Bass kommt samtweich und rund von ganz, ganz unten und wird absolut präzise dargestellt. Keine Resonanzen, keine für mich hörbaren Frequenzlöcher oder Anhebungen. Einfach nur Musikgenuss pur. Hintergrund ist wohl die unglaubliche maximale Eingangsleistung des AH-D9200 von fast 2 W, die niemand braucht und ihm eine riesige Leistungsreserve verleiht. Auf der anderen Seite bedeutet das aber auch, man braucht unbedingt einen passenden Zuspieler, der ggf. ganz unten leicht angehoben werden kann. Und ich meine hier keinen einfachen Equalizer ab 80 Hz, damit macht man sich sicher den ganzen Klang kaputt. Somit mag es durchaus Kombinationen geben, die nicht perfekt klingen. Ich habe es spaßeshalber mal mit dem TASCAM DR40X probiert, der erst so ab 15 Hz linear wird und das klang tatsächlich unbefriedigend.

Klang – die Mitten
Da gibt es nicht viel zu sagen. Alles wird sauber und ohne hörbare Resonanzen, Überhöhungen oder Absenkungen übertragen, halt so wie es ein soll und wie man das in dieser Preisklasse erwarten kann.

Klang – die Höhen
Die sind m.E. das zweite Highlight am AH-D9200. Schon die Spezifikation von bis zu 56 kHz deutet ja an, dass er damit ganz vorne mitspielt, auch wenn ich die garantiert nicht mehr höre. Aber hoppla, da gibt es doch was, was ich sogar noch mit 60+ höre: Im Vergleich zum Beyerdynamic DT-770 Pro, der mit 35 kHz auch jenseits der Hörgrenze spezifiziert ist, klingt am selben Zuspieler das selbe Schlagzeug in den obersten Frequenzen nicht mehr metallen, sondern irgendwie “dumpf” und detaillos. Beim AH-D9200 hört man dagegen eindeutig, dass da eine Metallplatte schwingt samt feinster Klangdetails. Das hört sich jetzt etwas esoterisch an und ich kann es auch nicht wirklich erklären, aber ich habe das völlig problemlos mehrmals nachvollzogen. Sie merken schon, auch hier bin ich restlos begeistert.

Fazit
Ich persönlich habe mit dem Denon AH-D9200 meinen ultimativen Kopfhörer gefunden: Er sieht gut aus, er sitzt angenehm und hat einen phänomenalen, samtigen Klang der mit einer unglaublichen Leichtigkeit dargeboten wird. So kann ich jetzt wirklich über Stunden ermüdungsfrei Musik hören. Die Bässe und die Höhen sind für mich dabei beide ein absolutes Highlight. Aufpassen muss man beim Zuspieler, der muss untenrum genügend Power haben und sollte idealerweise über eine einstellbare (Sub-)Bass Einstellung verfügen. Auch die Öffnungen in den Ohrpolstern mögen nicht für alle Personen passend sein. Ob der nicht unerhebliche Preis gerechtfertigt ist muss wohl jeder für sich entscheiden. Ich werde ihn sicher behalten und in absehbarer Zeit auch keinen neuen kaufen.
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