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Clavia Nord Electro 6D 73

53

Stagepiano und Synth

  • 73 halbgewichtete Waterfall Tasten
  • Splitten und Layern aller drei Sektionen
  • 6 Splitpunkte mit LED Anzeige
  • 1 GB Speicher für Nord Piano Library
  • 512 MB Speicher für Nord Sample Library
  • Nord C2D B3 Tone Wheel Simulation
  • Principal Pipe Organ Model
  • B3 Tone Wheel Bass
  • Leslie 122 Simulation des Nord C2D
  • erweiterte Polyphonie
  • Programmauswahl mit Setlist-Funktion
  • Organisiermodus zum Umsortieren der Programme und Samples
  • nahtlose Übergänge (Seamless-Transitions-Funktion)
  • neuer Dual-Organ-Modus, der einen schnellen Zugriff auf zweimanualige Setups zulässt
  • 9 physische Zugriegel
  • Halterung für optional erhältlichen Half-Moon-Switch von Nord
  • Alle Effekte in Stereo
  • Tube Overdrive Simulation
  • Vibe Effect
  • getrennte Reverb und Delay Effekt
  • 2x Line-Out 6.3 mm Klinke (L/R)
  • Monitor-Eingang 3.5 mm Mini-Klinke Stereo
  • Kopfhörerausgang
  • Eingang für Control- und Sustain-Pedal
  • Eingang für Rotary Speaker Pedal
  • MIDI-In/Out
  • USB-Anschluss (MIDI)
  • Abmessungen: 1066 x 296 x 97 mm
  • Gewicht: 9,2 kg
Erhältlich seit April 2018
Artikelnummer 432649
Verkaufseinheit 1 Stück
Anzahl der Tasten 73
Hammermechanik Nein
Anzahl der Stimmen 120
Anzahl der Sounds 400
Effekte Ja
Lautsprecher Nein
Anzahl der Kopfhöreranschlüsse 1
Sequenzer Nein
Metronom Nein
Masterkeyboard-Funktionen Ja
Pitch Bend Nein
Modulation Wheel Nein
Anzahl der Splitzonen 2
Layerfunktion Ja
MIDI Schnittstelle 1x In, 1x Out
Mitgeliefertes Zubehör Netzteil
Gewicht 8,1 kg
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2.199 €
2.399 €
Alle Preise inkl. MwSt.
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Runde Nummer 6

Die markant roten Keyboards der schwedischen Firma Clavia sind von den Bühnen dieser Welt nicht mehr wegzudenken: Überall sind sie im Einsatz! Das muss gute Gründe haben und da fallen einem zunächst hervorragende Sounds, eine hohe Zuverlässigkeit und die praxisorientierte Benutzeroberfläche ein. Für den typischen Live-Keyboarder, der meist nach Pianos, Orgeln und Streichern lechzt, kommen je nach Einsatzgebiet der Nord Electro, Nord Piano/Grand oder Nord Stage in Frage. Ersteren gibt es mittlerweile in Version 6 und mit jeder neuen Runde kamen innovative neue Features hinzu, die ein ohnehin schon tolles Produkt noch besser gemacht haben.

Klingt klasse!

Der Nord Electro legt seit jeher den Fokus auf die Emulation klassischer elektromechanischer und akustischer Instrumente in einem kompakten, stabilen Gehäuse. In Version 6 sind die drei Soundsektionen jetzt wirklich unabhängig voneinander und lassen sich beliebig an- und ausschalten, splitten und layern. Neu sind auch die nahtlosen Übergänge zwischen den Sounds (Seamless Transition), es kommt beim Umschalten von Klängen also zu keinem Abreißen mehr. Die Orgelabteilung (neu: zwei Kirchenorgeln) mit Zugriegeln und Leslie-Simulation ist links, links-mittig folgen die Klaviere und jede Menge E-Pianos/Clavinets, rechts-mittig der Sample-Synthie. Hier stechen vor allem die kultigen Mellotron- und Chamberlin-Sounds hervor, aber auch gängige Klänge sind an Bord. Abgerundet werden die Sounds ganz rechts durch eine Effektsektion und wie am gesamten Gerät gibt es für jeden Parameter einen Regler oder Button.

Vintage Flair

Der Electro richtet sich vor allem an versierte Keyboarder, die ein Faible für Retro-Instrumente haben. Die B3-Klänge mit der Leslie-Emulation sind einfach eine Wucht und die Zugriegel sorgen für die entsprechenden Eingriffsmöglichkeiten. Ebenso wie die Klaviere und E-Pianos/Clavinets setzen sie sich auf der Bühne durch und machen jede Menge Spaß. Der Speicher des Sample-Synthesizers wurde aufgestockt und lässt sich mit Klängen aus der umfangreichen Nord-Sample-Library bestücken. Man muss allerdings beachten, dass es keinen Pitchbend und auch kein Modwheel gibt. Das hätte man bei einer Hammond B3 oder einem originalen Fender Rhodes aber auch vergeblich gesucht!

Über Clavia Nord

Die Geschichte der schwedischen Firma Clavia begann in den 1980er-Jahren mit elektronischen Schlagzeugen. Im Jahr 1995 erschien der Nord Lead und legte als einer der ersten virtuell-analogen Synthesizer der Welt den Grundstein für eine beispiellose Erfolgsgeschichte. Schon damals war das Markenzeichen die rote Farbe, durch die die Instrumente von Clavia weithin sichtbar sind. Bald stellte die Firma nicht mehr nur Synthesizer her, sondern entwickelte mit den Reihen Nord Electro, Nord Stage und Nord Piano Instrumente, die Keyboardern völlig neue Möglichkeiten auf der Bühne und im Studio eröffneten. Neben dem kompromisslos guten Klang und der exzellenten Fertigungsqualität war es von Anfang an auch die einfache, praxisorientierte Bedienung, die Clavia-Instrumente zu bevorzugten Werkzeugen für Live-Keyboarder/innen machte. Inzwischen werden die Instrumente unter der Marke „Nord Keyboards“ vertrieben, werden aber nach wie vor in Schweden von Hand hergestellt.

The key to success

Den Nord Electro 6 gibt es in verschiedenen Ausführungen: mit einer 61er-/73er-Waterfalltastatur (6 D 61/73) und echten Zugriegeln oder als 6 HP mit 73 Tasten Nord Hammer Action Portable (also einer gewichteten Tastatur mit Hammermechanik) und LED-Drawbars. Waterfall bedeutet, dass es sich um halbgewichtete Tasten ohne die für Klaviere typische kleine „Lippe“ am Tastenende handelt. Waterfalltastaturen erlauben es dem geübten Hammondspieler, typische Glissandi mit dem Handballen, dem Ellenbogen oder dem Fingerrücken einzustreuen, um seine Performance aufzupeppen. In diesem Text behandeln wir den Nord Electro 6D 73, wer mehr Pianos als Orgeln spielen möchte, der sollte sich das Modell 6 HP anschauen, obwohl auch mit der halbgewichteten Tastatur erstaunlich authentisches Klavierspiel möglich ist.

53 Kundenbewertungen

4.7 / 5

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Bedienung

Features

Sound

Verarbeitung

33 Rezensionen

H
Gelungene Weiterentwicklung des NE5, aber die Hardware wird schlechter
Heinrich282 15.04.2020
Ich spiele seit Jahren Nord Keyboards und hab mich durch die Reihen gekauft (NE2,3,4,5,6, Nord Stage 76).

Ich spiele viel live, mit einer 4 Mann Band, meist in kleinen Kneipen, mit dem Electro als einzigem Keyboard.

Ich liebe das Konzept des Electro und kann auch mit den Sounds gut leben. Beim NE 6 gefallen mir die "Xammond" Orgel und - dank der 128 Stimmen - die Acoustic Pianos richtig gut, aber die E-Pianos könnten auf Dauer eine klangliche Auffrischung brauchen.

Das Einzige was mich nervt (und was schon beim NE5 zu bemerken war) ist die "Bauqualität" des Keyboards. Bisher sind mir zwei Köpfe abgefallen ... und die Tastatur ist wirklich so schwammig, dass weder Orgelspiel noch E-Piano darauf Spaß machen (Acoustic Pianos will ich hier nicht einbeziehen, das wäre unfair). Keine Ahnung, was Fatar denen hinstellt - aber auf Dauer muss Nord was tun, sonst ist mein nächstes Keyboard nicht mehr rot.

Fazit: Die bekannten Vorzüge des Konzepts sind geblieben, das Sound-"Paket" ist besser als je zuvor ... aber wegen der Hardware muss ich Abstriche machen.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
17
2
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i
Super Gerät - no regrets!
ilmagneto 25.09.2018
Ich nutze das Electro 6D derzeit zuhause für Orgel- und E-Piano-Sounds und werde es bald auch im Live-Einsatz testen. Wahrscheinlich wird es auf der Bühne mein Nord Stage 2 komplett ablösen, da es mit nur ca. 10kg doch um die Hälfte leichter ist und die ständige Schlepperei meine Handgelenke malträtiert. Die Electro-Tragetasche hat hingegen sogar eine Rucksackfunktion, juchee!

Hammond-Orgel zu spielen ist zudem auf dem Electro 6D wesentlich lustiger, da meine Finger dabei erheblich weniger bluten als auf der gewichteten Klaviatur des Stage - nämlich gar nicht. Auch Klaviersounds lassen sich eigentlich relativ passabel auf dem Electro 6D spielen, obwohl ich hinsichtlich halbgewichteter Klaviaturen als ursprünglich klassischer Pianist sonst immer sehr kritisch bin/war. Klar ist es nicht dasselbe wie auf einem Steinway-Flügel, es ist aber sicher leichter, Klavier auf dem Electro zu spielen als Orgel auf dem Stage.

Was das Handling betrifft, bin ich soweit auch sehr zufrieden: Besonders erwähnenswert finde ich das große und gut ausgeleuchtete Display mit diversen Listenansichten und Menüstrukturen, die recht intuitiv zu bedienen sind. Bislang musste ich zumindest noch nicht oft ins Handbuch schauen - das kann aber natürlich auch daran liegen, dass ich mittlerweile doch schon etwas Nord-Erfahrung vom Stage mitbringe. Aber auch für Neueinsteiger tun sich da denke ich keine unüberwindbaren Hindernisse auf. Sehr nett finde ich auch die fließenden Übergänge beim Wechseln von Sounds bzw. beim Spielen über die Splitpunkte - im Livebetrieb sicher eine gute Sache.

Wichtigste Kaufgründe waren für mich die Orgelsounds (die ich ja schon vom Stage kannte und die einfach super klingen), diese auf einer halbgewichteten Klaviatur spielen zu können (Stichwort Blutverlust), und schließlich die physischen Drawbars, da ich mit den Button-LED-Pseudodrawbars des Stage nie wirklich warm geworden bin.

Vor dem Kauf hatte ich auch das Hammond SK-1 intensiv getestet, das sich bzgl. Sound und Spielgefühl ebenfalls sehr gut präsentierte. Im Gesamtpaket gibt das Electro 6D dann aber meines Erachtens doch um einiges mehr her (z.B. bessere Piano-Sounds, Sample Synth und generell das ganze kostenlose Nord Library-Angebot), ist entwicklungstechnisch um 7 Jahre jünger und nur marginal teurer.

Als das Gerät dann endlich bei mir zuhause stand (?endlich? nur wegen meiner Vorfreude, die Lieferung erfolgte nämlich superschnell und problemlos), gab es gleich mal eine ausgiebige Jamsession mit meinem Bassisten, während der ich zahlreiche Sounds getestet habe. Seitdem bin ich noch begeisterter vom Electro 6D und würde es mir auf jeden Fall wieder kaufen!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
15
3
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K
Für mich perfekt aber nicht generell!
Kohlköpfchen 21.05.2023
Vorweg: ich liebe dieses Stage-Piano. Es ist wie gemacht für meine Bedürfnisse und ich möchte es nie wieder hergeben!
Dennoch kann ich die berühmt-berüchtigten Nord Fantasten nicht verstehen. Warum? Das zeigt sich gleich.

Zum Sound:
Man bekommt, was es verspricht. Die Electro Reihe ist (mehr oder weniger) spezialisiert auf elektro-akkustische Instrumente wie Rhodes, Wurli, CPs, Hammond- sowie Transisitorgeln und die Mellotron/Chamberlin Sounds. Das hört und spürt man am grandios Klang sowie Einstellungsmöglichkeiten (echte Drawbars, Dyno Einstellungen, String Resonanz, Waterfall-Tastatur, Hammond- und Leslie Settings etc.) der genannten Instrumente.
Auch die Klaviere sind wunderbar und authentisch. Besonders die Hammond sowie die Rhodes stechen positiv heraus.
Was das Electro vom Stage unterscheidet sind neben Pitchbend, Modwheel, Speicher- sowie Einstellungsmöglichkeiten, mehr Effekte, der Größe und Gewicht vor allem der Synth. Das Electro hat kein Synth (abgesehen vom Sampler) und das ist auch in Ordnung. Ich benutze meine rote Perle mit einem externen Synth nämlich den Roland JD-08 samt zweiter Tastatur. Damit bin ich deutlich flexibler, habe mehr Soundmöglichkeiten und zahle deutlich weniger! Das ist sicherlich auch das Konzept hinter dem Electro.

Was beim Sound jedoch auffällt, ist dass der Sample-Synth schrecklich klingt (Mellotron sowie vereinzelnde andere Sachen ausgenommen). Selbst mein altes Kinder-Keyboard hatte bessere Brass, Streicher und Vocals. Das nervt mich jedoch absolut nicht, da ich diese sowieso nie brauche und dem Konzept treu bleibe, dass ich nur spiele, was auch wirklich Tasten hat!
Der Sampler hat jedoch auch Vorteile. Der Attack und Release Regler sind Goldstaub und werten den Sampler auf. Zudem kann man selber Samples erstellen und einspeichern. Das ist ein grandioses Feature. So habe ich beispielsweise unseren Sänger als Chor im Mellotron-Stil gesampelt oder manche Synth Klänge.
Die Effekte klingen gut, könnten aber mehr regelbare Parameter vertragen. Unbedingt nachrüsten, Clavia Nord!

Bedienung:
Die Bedienung ist sehr übersichtlich und leicht durchschaubar. Der Sample- sowie Preseteditor machen das Editieren sehr einfach und ermöglichen es Instrumente auszutauschen, von der Website aufs Nord zu ziehen und vieles mehr. Grandioses Konzept!
Was allerdings keiner, wirklich keiner, verstehen kann, ist die kleine Speichergröße. Wir leben nicht mehr in 2008 und Speicherkapazität kostet mittlerweile ziemlich wenig. Warum hat das Electro dennoch sehr wenig Speicher, sodass man vor allem bei den Pianos aussortieren muss. Sowas stößt auf Unverständlichkeit, zumal man auch nicht nachrüsten kann.
Außerdem kann man die 3 Sektoren (Orgel, Piano, Sampler) zwar gleichzeitig nutzen, aber nicht z.B. zwei Samples gleichzeitig. Das nervt und könnte verbessert werden!

Verarbeitung.
Das Piano macht einen stabilen Eindruck. Vor allem das minimalistische Design ist nennenswert. Kein Schnickschnack, kein Gedöns. Top. Ausreichend Anschlüsse und Holzseitenteile. Ich weiß nicht wieso, aber Holzseitenteile sind wahrlich etwas Feines.
Was allerdings schlecht ist, sind die Lücken. Richtig gehört! Zwischen den Tasten und den Panel klafft eine erhebliche Lücke, in die Objekte hereinfallen können. Stab und Dreck können dadurch einfach ins Innere gelangen. Selbst ein kleines Sheet hat mein rote Monster schon verschluckt. Was soll das? Der Standard wäre ein Filzstreifen, der genanntes Problem behebt. Warum erst aufwändig nachrüsten?
Außerdem gibt es ebenfalls eine Lücke zwischen der letzten/ersten Taste/n und den Holzseitenteilen. Das muss absolut nicht sein!
Ansonsten stabil und leicht gebaut.

FAZIT:
Das Nord Electro 6 ist perfekt für diejenigen, die E-Pianos, Orgeln, Klaviere sowie das Mellotron lieben und brauchen. Wer einen Synth oder anderes Zeug wie Bläser erwartet, wird enttäuscht.
Das Keyboard ist gut verarbeitet, weißt aber manche Schönheitsfehler auf. Man beachte zudem die geringe Speicherkapazität.
Damit ist das Electro nicht zwangsweise besser oder gar erhaben anderen Stage-Pianos sondern gesellt sich mit in deren Reihe.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
4
0
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MN
Sicherlich nichts für Anfänger aber Top Gerät
Malte N. 10.12.2021
Wer Qualität sucht ist hier wohl richtig. Ich bin kein Keyboarder... Dennoch aber begeistert von dem Gerät :)
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
1
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