Clavia Nord Electro 6D 61

Stagepiano und Synth

  • 61 halbgewichtete Waterfall Tasten
  • Splitten und Layern aller drei Sektionen
  • 6 Splitpunkte mit LED Anzeige
  • 1 GB Speicher für Nord Piano Library
  • 512 MB Speicher für Nord Sample Library
  • Nord C2D B3 Tone Wheel Simulation
  • Principal Pipe Organ Model
  • B3 Tone Wheel Bass
  • Leslie 122 Simulation des Nord C2D
  • erweiterte Polyphonie
  • Programmauswahl mit Setlist-Funktion
  • Organisiermodus zum Umsortieren der Programme und Samples
  • nahtlose Übergänge (Seamless-Transitions-Funktion)
  • neuer Dual-Organ-Modus, der einen schnellen Zugriff auf zweimanualige Setups zulässt
  • 9 physische Zugriegel
  • Halterung für optional erhältlichen Half-Moon-Switch von Nord
  • alle Effekte in Stereo
  • Tube Overdrive Simulation
  • Vibe Effect
  • getrennte Reverb und Delay Effekt
  • 2x Line-Out 6.3 mm Klinke (L/R)
  • Monitor-Eingang 3.5 mm Mini-Klinke Stereo
  • Kopfhörerausgang
  • Eingang für Control- und Sustain-Pedal
  • Eingang für Rotary Speaker Pedal
  • MIDI-In/Out
  • USB-Anschluss (MIDI)
  • Abmessungen: 900 x 296 x 97 mm
  • Gewicht: 8,1 kg

Weitere Infos

Anzahl der Tasten 61
Hammermechanik Nein
Anzahl der Stimmen 120
Anzahl der Sounds 8
Effekte Ja
Lautsprecher Nein
Anzahl der Kopfhöreranschlüsse 1
Sequenzer Nein
Metronom Nein
Masterkeyboard-Funktionen Ja
Pitch Bend Nein
Modulation Wheel Nein
Anzahl der Splitzonen 3
Layerfunktion Ja
MIDI Schnittstelle 1x In, 1x Out

Runde Nummer 6

Die markant roten Keyboards der schwedischen Firma Clavia sind von den Bühnen dieser Welt nicht mehr wegzudenken: Überall sind sie im Einsatz! Das muss gute Gründe haben und da fallen einem zunächst hervorragende Sounds, eine hohe Zuverlässigkeit und die praxisorientierte Benutzeroberfläche ein. Für den typischen Live-Keyboarder, der meist nach Pianos, Orgeln und Streichern lechzt, kommen je nach Einsatzgebiet der Nord Electro, Nord Piano/Grand oder Nord Stage in Frage. Ersteren gibt es mittlerweile in Version 6 und mit jeder neuen Runde kamen innovative neue Features hinzu, die ein ohnehin schon tolles Produkt noch besser gemacht haben.

Klingt klasse!

Der Nord Electro legt seit jeher den Fokus auf die Emulation klassischer elektromechanischer und akustischer Instrumente in einem kompakten, stabilen Gehäuse. In Version 6 sind die drei Soundsektionen jetzt wirklich unabhängig voneinander und lassen sich beliebig an- und ausschalten, splitten und layern. Neu sind auch die nahtlosen Übergänge zwischen den Sounds (Seamless Transition), es kommt beim Umschalten von Klängen also zu keinem Abreißen mehr. Die Orgelabteilung (neu: zwei Kirchenorgeln) mit Zugriegeln und Leslie-Simulation ist links, links-mittig folgen die Klaviere und jede Menge E-Pianos/Clavinets, rechts-mittig der Sample-Synthie. Hier stechen vor allem die kultigen Mellotron- und Chamberlin-Sounds hervor, aber auch gängige Klänge sind an Bord. Abgerundet werden die Sounds durch eine Effektsektion rechts, und wie am gesamten Gerät gibt es für jeden Parameter einen Regler oder Button.

Vintage Flair

Der Electro richtet sich vor allem an versierte Keyboarder, die ein Faible für Retro-Instrumente haben. Die B3-Klänge mit der Leslie-Emulation sind einfach eine Wucht und die Zugriegel sorgen für die entsprechenden Eingriffsmöglichkeiten. Ebenso wie die Klaviere und E-Pianos/Clavinets setzen sie sich auf der Bühne durch und machen jede Menge Spaß. Der Speicher des Sample-Synthesizers wurde aufgestockt und lässt sich mit Klängen aus der umfangreichen Nord-Sample-Library bestücken. Man muss allerdings beachten, dass es keinen Pitchbend und auch kein Modwheel gibt. Das hätte man bei einer Hammond B3 oder einem originalen Fender Rhodes aber auch vergeblich gesucht!

Über Clavia Nord

Die Geschichte der schwedischen Firma Clavia begann in den 1980er-Jahren mit elektronischen Schlagzeugen. Im Jahr 1995 erschien der Nord Lead und legte als einer der ersten virtuell-analogen Synthesizer der Welt den Grundstein für eine beispiellose Erfolgsgeschichte. Schon damals war das Markenzeichen die rote Farbe, durch die die Instrumente von Clavia weithin sichtbar sind. Bald stellte die Firma nicht mehr nur Synthesizer her, sondern entwickelte mit den Reihen Nord Electro, Nord Stage und Nord Piano Instrumente, die Keyboardern völlig neue Möglichkeiten auf der Bühne und im Studio eröffneten. Neben dem kompromisslos guten Klang und der exzellenten Fertigungsqualität war es von Anfang an auch die einfache, praxisorientierte Bedienung, die Clavia-Instrumente zu bevorzugten Werkzeugen für Live-Keyboarder/innen machte. Inzwischen werden die Instrumente unter der Marke „Nord Keyboards“ vertrieben, werden aber nach wie vor in Schweden von Hand hergestellt.

The key to success

Den Nord Electro 6 gibt es in verschiedenen Ausführungen: mit einer 61er-/73er-Waterfalltastatur (6 D 61/73) und echten Zugriegeln oder als 6 HP mit 73 Tasten Nord Hammer Action Portable (also einer gewichteten Tastatur mit Hammermechanik) und LED-Drawbars. Waterfall bedeutet, dass es sich um halbgewichtete Tasten ohne die für Klaviere typische kleine „Lippe“ am Tastenende handelt. Waterfalltastaturen erlauben es dem geübten Hammondspieler, typische Glissandi mit dem Handballen, dem Ellenbogen oder dem Fingerrücken einzustreuen, um seine Performance aufzupeppen. In diesem Text behandeln wir den Nord Electro 6D 61, wer mehr Pianos als Orgeln spielen möchte, der sollte sich das Modell 6 HP anschauen, obwohl auch mit der halbgewichteten Tastatur erstaunlich authentisches Klavierspiel möglich ist.

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18 Kundenbewertungen
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4.9 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Ein wirklicher Schatz!
Kaidabei, 04.03.2020
Ich nutze das Nord Shows zusätzlich zu einem akustischen Flügel insbesondere für Vintage-Orgeln (B3 und Vox), aber auch für Wurli, Honkeytonk. Dazu ein wenig für Sample-Sounds wie pizzicato und Chor-aahs etc.. Ich kann nur sagen: Ich liebe dieses Instrument! Ich habe noch nie so viel Spaß gehabt beim Programmieren und spielen. Bedienung top. Sounds brilliant. Kein Synth sonst kommt der Hammond mit seinem Percussion (Anschlagsound) so nahe. Die Sounds haben so viel Druck, dass man aufpassen muss. Sie sind extrem durchsetzungsfähig. Ich würde mir Nord allerdings nicht für die Pianosounds kaufen, sowieso nicht mit Waterfall-Tastatur. Pianos bei Nord sind gut gesampelt, aber so messerscharf, dass man besser ein wenig Chorus drauflegt oder/und ein Upright wählt, weil der scharfe Nachklang im Gesamtmix eher irritieren kann. Und noch eins: Man kann nicht alles mit allem layern oder splitten. Nur die 3 Sektionen Orgel Piano, Sampler lassen sich kombinieren. Aus jeder Sektion immer ein Sound (Ausnahme: Orgelsplit) Aber das schränkt einen auf eine gute und natürliche Weise ein. Ist also gut so! ;) Insgesamt: Ein wirklicher Schatz!
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Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Ich liebs
Mathea, 30.07.2019
Nachdem ich lange auf der Suche nach einem Stagepiano war, das alle meine Sound-Bedürfnisse (E-Piano, Orgel-Sounds, Pad-Sounds & Synth-Sounds in einem Teil bitte) erfüllt, bin ich irgendwann auf das Nord Electro gestoßen und hab mich sofort verliebt. Die Bedienung ist benutzerfreundlich und in sich stimmig, es gibt eine Menge freien Speicher und tausende Möglichkeiten, diesen zu füllen. Besonders cool sind für mich die Split-Keyboard Funktion, mit der ich zwei Sounds gleichzeitig bedienen kann und die Möglichkeit, die verschiedenen Soundgruppen (Orgel, Piano, Synth) miteinander zu mischen und dennoch Effekte nur auf eine bestimmte Gruppe zu legen.Schön ist auch der Live-Mode, der jeden klanglichen Feinschliff direkt abspeichert. Ich habe das Nord sowohl live als auch im Studio eingesetzt und finde es in beiden Situationen entzückend.
Für meine mageren Spielkünste sind die 61 Tasten völlig ausreichend, zusätzlicher Pluspunkt ist das geringe Gewicht. Das Einzige, was ich an dem Teil vermisse, sind Modulation-Wheel und/oder Pitch-Bender. Da hat mir auch das Internet noch nicht weiter helfen können, wie ich diese Features anbringen kann.
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Sound
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Tolles Gerät - hab aber eine etwas exotische Anwendung
WoMo-Horst, 08.08.2018
Meine Anwendung ist sicher etwas exotisch: Hab das Instument wegen der Größe gekauft um unterwegs im Reisemobil Klavier üben zu können (ich weiß, das Teil ist eine Orgel). Ich hatte die 73 Tasten HP Variante und das Nord Stage 3 HP ausprobiert. Die Nord "Hammer Action Portable" Tastatur des Electro fand ich furchtbar; so ein komisches federndes Teil, das m.E. mit einer Klaviertastatur wenig zu tun hat. Die Hammermechanik des Stage 3 HP war für mich in Ordnung. Gewicht, Größe und Preis sprachen aber gegen das Stage. (Zuhause hab ich ein Kawai ES8, das ich nicht transportiere und das wegen Größe und Gewicht auch nicht im Mobil betrieben werden kann). Die Waterfall-Tastatur des kleinen Elektro 6D gefiel mir da als Kompromiss noch am besten. Wenn ich nicht mit dem Mobil unterwegs bin, möchte das 6D als Orgel nutzen und mit Pedal und 2. Manual eine B3 emulieren Da hat es mit den physichen Zugriegeln natürlich auch Vorteile. Die Sounds sind toll und die Bedienung scheint mir schlüssig (bin da aber noch nicht so richtig durchgestiegen).

Für meine Anwendung hätte es sicher auch ein Electro 5 aus dem Abverkauf getan. Den Ausschlag für das Electro 6 gab der Notenhalter, den man tatsächlich nur am Electro 6 und nicht am Electro 5 montieren kann (die Electro 5 Spieler können wohl alles auswendig)!

Einen Wunsch hätte ich noch gehabt: Möglicher Batteriebetrieb. So hab ich mir für ca. 100,- ? noch einen kleinen Sinus Spannungswandler für den 12V Betrieb zulegen müssen.

Die Features kann ich mit meiner geringen Erfahrung mit dem Gerät eigentlich nicht bewerten. Da ich die Bewertung aber nicht ohne Bewertung der Features abschicken kann, hab ich 5 Sterne gegeben um die Gesamtbewertung dadurch nicht zu verschlechtern.

Den Punkt Abzug in der Gesamtbewertung mach ich, da der Notenhalter separat gekauft werden muss. So etwas gehört beim Instrument mitgeliefert - bei einem teuren Intstrument sowieso.

Ich würde das Gerät wieder kaufen.
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Nord Electro 6D 61 - Klein – leicht – schlagfertig!
HermannSmMusik, 13.03.2020
Endlich ist es so weit!
mit dem neuen Update „Nord Sample Editor V 3.04“ der Anfang März ?20 verfügbar ist, kann man eigens erstellte Samples nun auch ins Nord Electro 6D laden und mit dem Sample Synth abspielen. Das geht so einfach und schnell, dass man wieder Spaß am Samplen hat: Klänge, die man nicht braucht, lagert man aus oder löscht sie, erstellt mit Hilfe seiner DAW eigene Samples (WAV-Dateien) von den Klängen seiner Keyboards oder Audio-Aufnahmen und läd diese direkt ins Nord Electro 6D. - Das nenn ich Fortschritt!
Steuert man die Pianosounds des Nord Electro 6D über eine gewichtete Hammertastatur per Midi an, dann kommt erst der volle Dynamikumfang der Klänge zum Tragen. - Die Sonne geht auf! – Das Splitten der Orgel über MIDI funktioniert tadellos. Die Kombi aus Synthi, Piano und Orgel auf so engem Raum ist wohl gelungen und durchdacht, wertig verarbeitet und der Preis hinsichtlich der kostenlosen Sound - Library gerechtfertigt.
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