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Boss RC-500 Loop Station

Effektpedal für E-Gitarre und E-Bass

  • 2-Spur Looper mit integrierten Misch- und Steuermöglichkeiten
  • High-End-Klangqualität mit 32 Bit AD/DA und 32 Bit-Fließkomma-Verarbeitung
  • 13 Stunden Aufnahmezeit
  • mehrfarbiges hintergrundbeleuchtetes LCD-Display zur Anzeige des Loop-Status und der Bearbeitungsparameter
  • Mono-/Stereo-Eingänge für einfache Pedalboard-Integration sowie unabhängiger XLR-Mikrofoneingang mit Phantomspeisung
  • Reverse-Funktion und Loop FX (Repeat, Scatter, Shift und Vinyl-Flick)
  • 16 verschiedene Drum-Kits und 57 voreingestellte Rhythmen mit A/B-Variationen
  • erweiterte Steuerung über externe Fußschalter, Expressionspedal oder MIDI
  • 99 Phrasenspeicher
  • Sicherung und Laden von WAV-Loops über USB
  • Regler: Memory/Value, Mic Level, Track 1, Track 2
  • Drucktasten: Track 1 Edit, Track 2 Edit, Rhythm Tempo, Rhythm On/Off, Memory Button, Menu, Exit, Enter, Input
  • 96 x 32 Dot RGB LC-Display mit Hintergrundbeleuchtung
  • Fußschalter: Rec/Play, Stop, Track Select
  • Betrieb mit 4 AA-Batterien oder 9 V DC Netzadapter (nicht im Lieferumfang enthalten - passendes Netzteil: Art. 409939)
  • Abmessungen (B x T x H): 170 x 138 x 62 mm
  • Gewicht: 405 g

Anschlüsse:

  • Instrumenten Eingänge A/Mono & B: 2x 6,3 mm Klinke
  • Mikrofon Eingang: XLR
  • Ausgänge A/Mono & B: 2x 6,3 mm Klinke
  • Ctl 1,2/Exp: 6,3 mm Stereoklinke
  • Stop/Memory: 6,3 mm Stereoklinke
  • Midi In/Out: 2x 3,5 mm Stereoklinke
  • USB Micro B Type
  • Netzadapter Anschluss: Hohlstecker Buchse 5,5 x 2,1 mm, Minuspol Innen

Weitere Infos

Art des Effekts Looper

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45 Kundenbewertungen
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  • 3
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4.6 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Boss RC-500 Loop Station
Nargothrond, 04.01.2021
Hallo,

kurz vorweg: Updates/Editierungen der Bewertung ganz unten.

- Sound:
Der übliche Industriestandard (41khz) plus State of the Art 32 bit floating. Er ist wirklich gut!

- Verarbeitung:
Build like a tank.

- Allgemeine Bedienbarkeit:
Man braucht zum Speichern und für etwa ein Drittel der Funktionen definitiv die Bedienungsanleitungen. Es gibt mehrere im Netz (Paramter, Anleitung). Ohne kann man sich den Looper nur schwer bis gar nicht erschließen, da sie die umfangreichen Funktionen erläutern. Das ist teilweise etwas seltsam formuliert und man muss ein wenig überlegen oder ausprobieren aber es steht durchaus alles drin und ich rate jedem Käufer, sie sehr aufmerksam und vor allem oft zu lesen. Dieser Looper ist ein Prozess. Man liest, probiert aus, liest wieder, probiert andere Features, etc.
Kein (!) Plug and Play (außer einfach nur für Start Stop Dub Next Loop).

Also los gehts:

- Anwendungsgebiet und Features:
Ich habe den Boss RC 500 mit sehr hohen Erwartungen (nach ausführlicher Lektüre aller Reviews, Videos, Forumsbeiträge und mehrerer Bedienungsanleitungen geholt, um herauszufinden, ob er der neue Looper für mein Looperprojekt wird.
Ich arbeite dort zeitgleich mit einer geloopten Gitarrenstimme, einer geloopten Bassstimmen, teilweise gelooptem Gesang, gelopten Drone/Synth und einer aktiven Gitarre (alles vereint auf eine Person). Die Drums kommen vom Echt-Schlagzeuger, der Klick soll vom Boss RC 500 kommen (was super funktioniert, da er eine entsprechende Funktion hat - werde den Klick auch noch in eins der vorprogrammierten Schlagzeuge des Boss umwandeln, damit es ein 'schönerer' Klick ist).
Nachtrag hierzu: Funktioniert.

- Midi-Anforderung:
Ich arbeite dort mit einem komplett midi- und remote-gesteuerten System - also muss sie Midi-Clock jitter frei können, bug-frei midi-steuerbar sein und ihre für mich relevanten Funktionen (Start, Stop, Track Select, Memory Select, Taktwahl, Tempowahl, Taktwechsel, Tempowechsel, Overdub (nutze ich nicht aber ich weiß, viele tun), Löschen eines Tracks) müssen ebenfalls alle bugfrei midi-steuerbar sein.
Hier kann man kurz und bündig sagen - gelungen, aber mit einer (für mich und ich denke auch für andere, die sie so nutzen) wichtigen Ausnahme (zu der ich später kommen möchte).

- Midi-Clock:
Läuft bisher und nach dem bisher einzigen Firmware-Update so wie sie soll (endlich, bedenkt man andere Produkte). Ich habe zwar im Netz anderes gelesen, kann das für mein Produkt aber nicht bestätigen - die Clock-Synch. (kommt vom Morningstar MC8 und auch vom Polyend Tracker) funktioniert (bisher).

- Midi-Steuerbarkeit:
Jeder Parameter lässt sich mit einem Midi-Befehl (CC) belegen und die Zahl kann auch noch fast frei gewählt werden. Supersache.
Nachtrag: Im Netz wird sich gelegentlich über die endliche Belegungszahl (7) ausgelassen. Nun, ich denke natürlich wäre es schöner, wenn diese unbegrenzt wäre, aber 7 Befehle... Start, Stop, Mem. Up, Mem. Down, Track Select, One Shot/Dauer-Repeats-Wechsel, Beatwechsel - von mir aus eins davon ersetzt durch Overdub - passt doch, damit man sagt: Super. Jammern ist hier schon jammern auf hohem Niveau.

Midi-In Depth:
Doch - was ist das? Eine einzige Funktion entzieht sich der Midi-Steuerbarkeit - und das ist auch noch gleich die wichtigste! Der Rec.-/Startbefehl, der in Kraft tritt, wenn der aktuelle Loopzyklus endet (nicht der einfache Startbefehl, bei dem einfach durch Fußdruck auf dem Midi-Controller sofort Rec./Start des Loops ausgelöst wird). Das ist speziell für mich und Looperartits, die rein auf Midi-Basis arbeiten natürlich zunächst ein ziemlicher Supergau, da ich durch den komplexen Aufbau meines Setups die Menge an notwendigen Tritten minimieren muss und so das Problem habe, dass ich auf neue Einsens eines Part immer Treten muss (i.d. Fall den Controller) und dadurch im Controller verschiedene Fußschalter brauche, die den gleichen Befehl des Boss Loopers (Start/Rec.) haben, aber andere Presets bei den Effekten (mal loopt man clean, mal verzerrt, mal mit diesem Effekt, mal mit jenem) - was viele Fußschalter im aktuell aufgerufenen Preset und viele Bänke für weitere Presets bindet.

Midi-In Depth - die Konkurrenz:
Der Boss Looper pulverisiert jeden großen ernstzunehmenden anderen Looper im Hinblick auf die Midisteuerung, EHX, TC, ältere andere Boss, Boomerang, Looper in Strymon Timeline, Mooer Ocean Machine, etc. etc. Keiner hat diese Konfigurierbarkeit bei gleichzeitiger Bugfreiheit und Null-Latenz:
Der große EHX Performance hat zwar interessante Mix-Features aber eine Prozessorlatenz bis zum Mond, kostet viel, ist riesig und seine Midibefehlsauswahl ist winzig.
Der TC hat viele Modelle die buggy sind. It's a gambling.
Die älteren Boss sind Midi-Clock-Katastrophen.
Der neue Singular Sound ist buggy und unfertig sagt das Netz und sauteuer (aber hands down - ich hab ihn nie getestet).
Die Headrush Loopstation käme noch in Frage, aber sie ist sauteuer, riesengroß und hat diverse Probleme (ebenfa beschrieben in diversen Rezensionen im Netz).
Der Infinity Looper (ich benutze derzeit zwei, die funktionieren) hat auch von Werk her ein paar verbuggte Modelle. Meine tuns. Nun ist hier der Speicherplatz aber denkbar gering, der Preis hoch, er nimmt mehr Platz weg in der Breite, hat limitiertere Feature und Zuweisungen des Expr. Pedals, keine Möglichkeit externer Schalter (mir egal) und man muss im Netz tief graben um wirklich alle korrekten Midi-Befehle zu finden (die bekannte Liste ist unvollständig und fehlerhaft) - Updates gibt es schon seit Jahren nicht mehr.
Der Boomerang hat 24 Bit (und nicht wie fälschlich von mir angenommen 16), hat sehr feine Features, kann aber nur Midi-Clock und ist daher super für synch. aber nicht brauchbar für externe Steuerung (durch Midiswitcher oder die DAW) und kostet mehr als das doppelte.

ABER: Der Infinity Looper kann zum Ende eines Loopzyklusses einen vorher gesendeten Rec./Start-Befehl ausführen - und der Boss kann es NICHT. Warum? Völlig unverständlich, bedenkt man den Rest. Das ist ein übler Kritikpunkt - zumindest für mich - aber wahrscheinlich für 99% aller Looperuser nicht, weswegen es dafür auch keine Abzüge im gesamten, wohl aber bei den Features von mir gibt.

- Besondere Bemerkungen zu anderen Features:

One Shot Loops: Supersache - Loop endet nach einem Durchgang.

Vordefinierte Längen: Etwas, das der Infinity Looper rudimentär schon kann ist die Bestimmung von unterschiedlichen Looplängen. Auch hier kann die Anzahl von Takten bestimmt werden, die ein Loop läuft, ist aber umständlicher als beim Boss und nicht so umfangreich ausgearbeitet. Da man so in One-Shot-Kaskaden keine Stop-Befehle mehr braucht gibt es einen Kniefall für den Boss.

Daher Fazit:
Ich bitte Boss UNBEDINGT und weiterhin (ich werde definitiv auch die ein oder andere Mail hinschreiben) das Feature eines vorgelagerten Rec./Startbefehls, der beim Ende des Loopzyklusses in Kraft tritt, hinzuzufügen (Firmware Update). Ich behalten ihn trotzdem und konfiguriere mein System solange entsprechend von den Infinity Loopern um.

Ich liebe diesen Looper jetzt schon und empfehle ihn eingeschränkt (siehe Updates) so ziemlich jedem, der noch Geld für ein Expression-Pedal, 1-2 Switcher (um Memory Up Down zu switchen) oder ggf. einfach einen cc-fähigen Midi-Controller (spart den up down switcher und man kann den Looper irgendwo nach hinten packen, sowie weitere Funktionen abrufen) ausgeben will ...
... und ebenfalls eingeschränkt (siehe Rec./Start-Topic weiter oben) jedem Midi-Looperartist der auf Ableton aus Gründen der Systemstabilität, Kosten (A. / Interface, etc.), Latenzen, etc. verzichtet.

Nachtrag:
Im Netz kursieren ein paar Beschwerden über Freeze-Bugs bei der Track-Select-Action! Dies kann ich bestätigen (wenn man den Knopf zu lang gedrückt hält bzw. zu schnell nach dem vorherigen Drücken) - der (unregelmäßig auftretende und lästige) Fehler kommt aber nicht vor, wenn man den Looper einfach via Midi-Befehl steuert.

Nachtrag 2:
Bisher gibt es leider kein weiteres Firmware Update!

Edit: 06.01.2021 - kleinere hauptsächlich orthographische Korrekturen.
Edit: 19.02.2021 - kleinere inhaltliche und orth. Korrekturen.
Edit: 16.04.2021 - Korrektur im Vgl. z. Boomerang

Edit: 01.05.2021:
Im Netz ist ein mir bisher unbekannter Fehler (System Error auf rotem Bildschirm; darunter (A) 49) aufgetreten, der auch im Netz dokumentiert ist (mit einer noch nicht verifizierten Antwort des Herstellers mit Bitte um Rücksendung). Der Fehler trat 2x nach dem Anschalten auf, ohne dass ich eine Ursache festmachen konnte (das einzige Firmware Update ist natürlich drauf). Solange der Fehler nicht geklärt/behoben ist, gibt es einen Stern Abzug wegen Unberechenbarkeit in Live-Situationen.
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Ganz weit vorne...
herrerbse, 23.11.2020
Das RC500 ist wirklich sehr zeitgemäß. Viele Features in einem relativ kompakten und kleinen Gehäuse - besonders im Vergleich zum bisherigen Flagship RC300. Der Sound ist absolut hervorragend. Ich bin vom RC2 umgestiegen auf dieses Teil und bin begeistert. Es gibt zwar einige Punkte, die immer noch verbessert werden könnten, aber dennoch sehe ich hier ein Gerät, dass mich über viele viele Jahre begleiten wird. Zu verbessern wären aus meiner Sicht die Overall-Einstellungen wie z.B. Gesamtlautstärken der Rhythmustracks. Deren Grundeinstellung ist immer extrem laut. Lässt sich zwar alles individuell, per Speicherplatz, regeln ist aber aufwändiger als mit einem "Master" - und der fehlt. Auch die Tracklautstärke empfinde ich als sehr laut. Das Spektrum läuft hier von 0-200. Mit rasseln aber schon die Ohren bei über 10 ... Immer im Vergleich zum durchgeleiteten Pegel der angeschlossenen Gitarre.
All das lässt sich sicherlich softwareseitig, also über Updates optimieren. Blöd finde ich, dass es keinen An/Aus-Schalter gibt. Läuft ausschließlich über Klinkenstecker-Belegung. Und ein nicht enthaltenes Boss-Netzteil zur Verpflichtung zu machen, finde ich ärgerlich und nicht zeitgemäß - kostet außerdem nochmal zusätzlich viel Geld. (Meine hochwertigen Multi-Netzteile haben jedenfalls nicht funktioniert.)
Aber: Der Rest ist großartig. Die individuellen Einstellungen sollten jeden zufriedenstellen. Und trotzdem kann man auch alle Werkseinstellungen so lassen und sofort loslegen.
Ich hoffe, dass sich im Laufe der Zeit ein Nutzerforum etabliert, in dem noch weitere Anwendungstricks und Details ausgetauscht werden können. Die Bedienungsanleitung hält sich damit total zurück und erklärt nur die Features, nicht aber deren Einsatz und Sinn. Übrigens ist auch die Boss-Tonzentrale eine gute Quelle für gute, brauchbare komplette Backingtracks.
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Boss RC-500 / RC-10R Vergleich
Wernie, 02.12.2020
Den RC-10R habe ich seit einem Jahr und benutze ihn fast nur zuhause zum Üben und Songschreiben. Dafür ist er prädestiniert mit seinen über 300 ausgefeilten und meist 2taktigen Rhythmuspattern (daher das R im Namen). Diese kommen jeweils in 2 Varianten plus Intro/outro/fills und sind per Software noch um 99 eigene erweiterbar. Damit ist er dem neuen RC-500 mit nur 57 eintaktigen Patterns in Sachen Rhythmus haushoch überlegen. Wozu also der Neue?

Kaufanreiz für den RC-500 war bei mir hauptsächlich der Mikrofoneingang, weil ich auch singe und akustische Instrumente verwende. Das ist cool, weil man damit zugleich einen MikrofonVerstärker und 2kanaligen Mixer bekommt. Mit einem Miniaturmikrofon an der Gitarre kann man so auch schnell mal einen Percussiontrack reinklopfen.

1. Was haben RC-10R und RC-500 gemeinsam?

- 99 Speicherplätze für Loops
- 2 unabhängige Stereo-Spuren.
- 32 Bit Architektur, daher gehören Rauschen und Verzerrungen der Vergangenheit an (es sei denn, das Eingangs- oder Ausgangssignal ist heißer als +7dBu).
- Rhythmus mit 15 HiFi-mäßig klingenden drumsets
- Umfassende Midi-Steuerung, sogar die einzelnen Drum-Instrumente sind spielbar
- Eigene Patterns per Software ladbar
- USB nur zum Datenaustausch und Steurung, kein Audiointerface
- Abspielen der Aufnahmen in einem anderen Tempo führt zu Klangstörungen

2. Hardware-Unterschiede beim RC-500:

- 70% breiter als RC-10R
- 13 statt 6 Stunden Aufnahmekapazität
- Viel kleineres Display aber mit farbiger Hintergrundbeleuchtung
- Keine „Uhren“ für die Songposition
- Mischbarer XLR Mikrofoneingang mit Phantomspeisung
- 3 statt 2 Fußtaster (belegbar)
- 2 Fader für die Tracks aber keinen für den Rhythmus
- Loop-Effekte wie zb Reverse Play
- Mehr Taster und LEDs zur Direktanwahl von Menü-Funktionen
- Batteriespeisung möglich

3. Neue Menü-Optionen beim RC-500:

- Overdub oder wahlweise Replace
- Auto-Start Recording
- Loop-Quantisierung
- Fade-in und fade-out
- Aufnahmedauer und Looplänge in Takten einstellbar
- Benennung der Speicherplätze (Songname)
- Flexible Zuordnung von Taster-Funktionen (Quelle-Ziel)

4. Praxis RC-500 versus RC-10R:

- Die Bedienung des Menü ist deutlich anders, sodass man umlernen muss. Statt nur einem Menütaster gibt es 6 die auf verschiedene Menübereiche zugreifen.

- Zwar erleichtert der dritte Fußtaster den Bedienungsablauf, aber auch hier braucht man einen externen Fußschalter wenn man sich nicht bücken will (zb fürs Wechseln von Songs oder Parts). Wichtige Funktionen des RC-10R wie Loop-Sync per Fußtaster oder Lautstärke des Rhythmus per Drehknopf sind beim RC-500 nur noch übers Menü erreichbar.

- Das winzige Display des RC-500 kann bei weitem nicht so viele Informationen anzeigen wie die beiden „Uhren“ und das scharfe s/w-Display des RC-10R, da hilft auch der farbige Hintergrund nicht viel. Man hat nicht mehr alle Infos im Blickfeld und muss häufiger Knöpfe drücken.

- Die simplen Rhythmen des RC-500 finde ich wenig inspirierend. Beispielsweise wird beim Bossa Nova nur ein eintaktiges Schema abgespielt, das ist ein No-Go, denn die Clave muss 2taktig sein. Es gibt weder einen extra Fußtaster für den Rhythmus, noch einen Lautstärkeregler. Dafür gibt es eine Count-in Option.

- Der Mikrofoneingang klingt sehr gut und rauscharm, hat aber wenig Verstärkungsreserven. Mit einem Shure SM58 wird es schon etwas knapp. Auch mit meinem DPA-Minimikrofon an der Gitarre muss ich voll aufdrehen, obwohl dieses ziemlich empfindlich ist.

5. Fazit:

Die Ablaufsteuerung ist beim RC-500 flexibler und die Rhythmen sind weniger kompliziert. Daher bestens geeignet für die Bühne. Für Tüftler und Songwriter empfiehlt sich der RC-10R plus Fußtaster FS-7. Aber insgesamt sind beide zu empfehlen und gehören zu den derzeit besten Loopern auf dem Markt. Ich würde mir wünschen, dass Boss einige der genannten Menüfunktionen auch in den RC-10R übernimmt.

Übrigens: Der RC-10R hat eine Art "Konstruktionsfehler": Wenn man ihn nur als Rhythmusmaschine ohne Looper benutzt und nur mit dem rechten Fußtaster bedient, startet er nicht beim Drücken des Fußtasters, sondern erst beim Loslassen desselben. Wenn man das nicht weiß und beachtet, hat man immer eine kleine Verzögerung beim Starten des Rhythmus. Zum Glück ist das bei Verwendung der Looperfunktion (linker Fußtaster) nicht der Fall. Wie das beim RC-500 ist, habe ich nicht getestet.
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Sound ist top, einfach zu bedienen...
MIDI 4 ever, 08.05.2021
Bin sehr zufrieden mit dem Boss RC-500, die Soundqualität ist top. Ich habe das Gerät an einen Stereo-Output am Mischpult gehängt um ALLE Ideen (die oft spontan entstehen) mit einen kurzen "Klick" festzuhalten. Habe dazu einen Fusschalter angeschlossen, um die Loops zu starten/stoppen - das war mein Hauptkriterium an das Gerät. Funktioniert problemlos ;-) Sehr schön auch die Funktion, das eben aufgenommene wieder "per pedes" zu löschen. Die Hände bleiben einfach am Instrument und es heißt "next take, please..."
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