Boss NS-2 Noise Suppressor

Effektpedal für E-Gitarre

  • Noise Suppressor
  • eliminiert Rauschen und Brummen ohne den Klang des Originalsignals zu verfälschen
  • der Noise Detection Schaltkreis separiert präzise den Gitarrenklang präzise von sämtlichen Störgeräuschen
  • Regler: Threshold, Decay, Mode (Reduction / Mute)
  • LED: Effekt An
  • Fußschalter: Effekt Bypass
  • Anschlüsse: Input (6,3 mm Klinke), Output (6,3 mm Klinke)
  • Netzadapter Anschluss: Hohlstecker Buchse 5,5 x 2,1 mm, Minuspol Innen
  • Stromaufnahme: 20 mA
  • Stromversorgung über 9 V Batterie oder 9 V DC Netzadapter (nicht im Lieferumfang enthalten - passendes Netzteil: Art. 409939)
  • Abmessungen (B x T x H): 73 x 129 x 59 mm
  • Gewicht: 400 g
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Soundbeispiel

Metal Noise Reduction 
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  • Metal Noise Reduction

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Art des Effekts Noise Gate

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695 Kundenbewertungen
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4.7 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Endlich ist auch das letzte Rauschen weg!
Metlieb, 05.09.2018
Vorweg: Ich hatte bisher auf meinem Pedalboard das Harley Benton NG-100, welches es leider nicht mehr zu kaufen gibt. Das Gate war seine damals 25 EUR mehr als wert, weshalb es auch 7 Jahre lang in meinem Dienst blieb. Allerdings wollte ich nicht irgendwann nicht nur Störgeräusche VOR dem Verstärker loswerden, sondern auch das Rauschen vor der Endstufe rausfiltern. Erste Idee wäre, einfach ein zweites Noisegate zuzulegen. Warum also nicht?

+++ Langversion +++

Nunja, für das Boss NS-2 sprachen mehrere Gründe. Zum einen kann es ein weiteres Pedal mit Strom mitbeliefern und zum anderen hat es sowohl einen In und out als auch einen Send und Return. Damit schien mir mein Wunsch erfüllt und ich sparte gleichzeitig Platz auf dem Pedalboard (aus 2 mach 1) und konnte außerdem ein zusätzliches Pedal mit Strom versorgen.

Nun allerdings zur eigentlichen Bewertung:

Wie Boss das Pedal vermarktet, ist es wohl offenbar NICHT für die Effektschleife eines Verstärkers gedacht. Laut Anleitung soll zunächst das Gitarrensignal in den INPUT und über den OUTPUT zum Verstärker. Effekte sollen dabei in einer Schleife zwischen SEND und RETURN verkabelt werden. Der Signalweg des Boss läuft hierbei allerdings "über Kreuz" zunächst vom INPUT durch das Gate zum SEND, danach durchläuft es hier zwischengeschaltete Pedale, worauf es zurück ind en RETURN geht. Von da aus geht es über den OUTPUT zum Verstärker. Diese Methode ist im Grunde genommen nur dazu gut, Störgeräusche rauszufiltern, welche die Gitarre und Pedale verursachen und meiner Meinung nach kaum ein Unterschied zu einem herkömmlichen Noisegate. Gut, das Gate filtert ein Mal nach der Gitarre und ein Mal nach den Effektgeräten, aber alles, was in der eigentlichen FX-Loop des Verstärkers ist, bleibt unberücksichtigt.

Um das Boss NS-2 sowohl in der FX-Loop als auch vor dem Amp verwenden zu können, muss man einen kleinen Workaround verwenden: Das Gitarrensignal geht in den INPUT (zwischen Gitarre und Noisegate sind bei mir noch ein Tuner, EQ und Wah), von da aus weiter über den SEND zum Verstärker (zwischen Gate und Amp sitzt bei mir noch der Compressor). Damit filtert das Gate zunächst das Gitarrensignal und Störgeräusche des EQ-Pedals (das Wah hat einen True Bypass und mein Compressor muss nicht gefiltert werden, da er auch kein Eigenrauschen produziert). Vom Verstärker-SEND geht das Signal nun in den RETURN des Noisegates. Hier wird das Meeresrauschen gefiltert, welchen High-Gain-Verstärker nunmal produzieren, selbst wenn die Gitarre still ist. Über den OUTPUT des Noisegates geht das Signal schließlich weiter und durchläuft einen Chorus, Delay, Reverb und einen Doubler, bevor es wieder zurück zum Verstärker geht.

Meiner Meinung nach hätte man den Signalweg des Noisegates gleich INPUT->Output und RETURN->SEND schalten können, anstatt INPUT->SEND und RETURN->Output. Ich sehe da wenig Zweck, das Pedal so zu verwenden wie ursprünglich von Boss vorhergesehen, es sei denn, man verwendet ein Distortion-Pedal und verzichtet auf die Verzerrung des Amps. Aber auch in dem Falle wäre die zunächst logischere Variante eingängiger. Daher bei der Bedienung nur 3 Sterne.

Kommen wir nun zu den übrigen Punkten, die deutlich schneller zu verarbeiten sind. Wie gesagt, haben wir hier die Möglichkeit, ein weiteres Pedal mit Strom zu versorgen und ferner (zumindest mit einem Workaround) das Pedal vor dem Amp und in der Loop zu verwenden. Ansonsten kann man per Drehschalter zwischen zwei Presetz wählen. Beim ersten kann man das Noisegate mit dem Fußschalter entweder ein- oder ausschalten, beim zweiten ist das Noisegate ständig an und per Fußschalter wird der Signalweg gemuted. Der Decay-Regler bestimmt, wie lange das Gate braucht, um nach unterschreiten der Threshold das Signal zu kappen. Für High-Gain empfehle ich, den Decay auf Minimum zu setzen, damit das Signal nicht noch lange nachhallt und sich Rauschen breitmacht. Allerdings leidet da wiederum der Sustain ein wenig. Quid pro qo. Der Threshold-Regler ist ebenfalls einfach und intuitiv zu bedienen: Einfach so lange im Uhrzeigersinn drehen, bis kein Fiepen mehr zu hören ist, wenn man nicht spielt. Einbußen am Sound konnte ich keine feststellen, dafür Daumen hoch. An der Verarbeitung habe ich ebenfalls nicht zu meckern, da macht das Boss NS-2 einen soliden Eindruck.

+++ Kurzversion +++

Der Sound wird in keinster Weise negativ beeinflusst, die Verarbeitung ist, wie von Boss gewohnt, robust. Das Gate kann ein weiteres Pedal mit Strom mitversorgen und ermöglicht es, mit einem anti-intuitiven Workaround, sowohl vor dem Verstärker als auch im FX-Loop verwendet zu werden: Gitarre in den INPUT, vom SEND in den Verstärker, Verstärker SEND in den RETURN vom Gate, OUTPUT vom Gate in den RETURN vom Verstärker. Klingt komisch, ist aber so.
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Features
Sound
Verarbeitung
altbewährtes Pedal
Oliver aus H., 10.06.2017
Bevor ich mir den NS-2 geholt habe, war er mir schon Jahre lang durch das bestaunen diverser Pedalboards von Gitarrist XY bekannt. Viele schienen drauf zu schwören und mein ISP Decimator hatte nicht mal ein Jahr durchgehalten und war dann kaputt, obwohl ich nun wirklich nicht schlecht mit meinen Tretern umgehe.

Der NS-2 sieht immer noch aus wie neu und tut seinen Dienst. Ich habe ihn vor einem Dual Rectifier im Betrieb und spiele eine Ibanez Iceman mit Bareknuckle Pickups, da möchte ich schon gern den Sound erhalten wissen. Und soweit ich es beurteilen kann, geht da absolut nichts verloren. Innerhalb von 2 Minuten war der NS-2 ohne Probleme so präzise eingestellt, dass der Lärm weg und bei Bedarf noch Feedback da ist. Es hängen verschiedene Zerrer davor, auch ein HM-2 oder ein ganz ekliger 3-in-1-Verzerrer und gespielt wird Brutal Death Metal. Kann mich jedoch über nichts beklagen, macht der NS-2 alles super mit!

Das Gehäuse wirkt sehr solide, wie von Boss gewohnt, ich hoffe also die große ISP-Enttäuschung wird sich nicht wiederholen. Worüber ich mich noch gefreut hätte, wäre Klett-Tape als Beilage, da kommen einem einige Hersteller ja bereits entgegen, was ich bei den heutigen Preisen für Marken- und Boutique Treter sehr begrüße.
Nun ja, dafür gibt's noch eine Mute-Funktion und einen Ausgang zur Stromversorgung eines weiteren Pedals, da wurde auf jeden Fall mitgedacht.
Fazit: Klare Empfehlung!
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Verarbeitung
Funktioniert fantastisch!
Nils aus K., 04.12.2009
Das faszinierende an diesem Pedal ist eigentlich, dass man es dafuer loben muss dass man es nicht hoert. Die Bedienung ist kinderleicht und der erzielte Effekt enorm.

Ich moechte zunaechst auf die Verarbeitung eingehen: Wie allgemein bekannt ist, sind alle Designer bei BOSS ehemalige Angestellte der US-Army und haben frueher Panzer entworfen. Scherz beiseite: Das Pedal ist schwer, massiv und unverwuestlich. Die Chance es ausversehen zu beschaedigen geht gegen 0 und somit ist auch sorglosestes Drauftreten kein Problem.

Das Set-Up verlaeuft Problemlos: Die Vintage Strat mit brummenden und pfeifenden Single-Coils geht in den Input des Pedals. Eine bunte Mischung aus Effektpedalen die gerne Laerm machen in den Einschleifweg, und der Output geht zum Amp. Ich habe hier fuer einen Extremtest eine Single-Coil-Strat, ein BOSS HM-2 (ein Pedal aus den 80ern, welches bevorzugt von schwedischen Old-School-Death-Metal Bands benutzt wird), ein BOSS DS-1 Distortion Pedal und einen BOSS BF-2 Flanger, alle voll aufgerissen, benutzt. Ist das NS-2 nicht aktiv, wird aus dem lauten Brummen sehr schnell ein Ohrenzerfetzendes Pfeifen, selbst wenn die Gitarre noch im Staender steht. Schaltet man das NS-2 jedoch ein geschieht ein Wunder: Das einzige was man jetzt machen muss, ist den Threshold Regler soweit aufzudrehen bis die "Reduction" LED aufleuchtet. In diesem Moment vergewissert man sich verstaunt und unglaeubig, dass der Verstaerker ueberhaupt eingeschaltet ist, denn das Einzige das man hoert, ist Stille. Schlaegt man jetzt einen Powerchord an, bruellt einem der unverfaelschte, infernalische Sound entgegen, den man eigentlich wollte. Dann legt man kurz seine Hand auf die Saiten und es ist wieder absolut Still. Faszinierend. Der "Decay" Regler ist dazu da, die Schnelligkeit des NS-2 einzustellen. Diesen kann man getrost am linken Anschlag lassen, denn in der Regel solls ja auch still sein wenns still sein soll. Der "Mode" Regler hat zwei Stellungen: "Reduction" und "Mute". Im ersten Fall schaltet man zwischen Noise-Gate und Bypass um, im zweiten zwischen Noise-Gate und Mute. Einfacher gehts nicht.

Alles in Allem: Single-Coil-Brummen gehoert genauso der Vergangenheit an wie rauschende und laermende Pedale. Absolute Kaufempfehlung, jeder Pedal-Head erweitert sein Board hiermit um ein extrem nuetzliches Pedal das er nie wieder missen muessen will.
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Verarbeitung
BRUMM BRUMM BRUMM *klick* zrip zirp zirp
Johannes G. 28, 07.02.2013
Hatte mir vorher ungefähr 1000 Erfahrungsberichte und Tests usw angehört und war somit erwartungsvoll und ängstlich zugleich.
Viele loben das Teil im höhsten Maße andere sagen absoluter Schrott weil es den Sound abschneidet und nicht so funktioniert wie es soll.
Meine Erfahrungen (nach 2 Stunden gebrauch wohlgemerkt) sind sehr sehr positiv.

Als erstes mal wieder zu loben die Optik von Boss, echt topp schönes mattes Weiss und das ganze natürlich wie gewohnt gestaltet wie ein Panzer mit schön viel Metall ^^.
Verkabelung ist eigentlich sau einfach wenn man schonmal was von SEND und Return gehört hat. Kurze erklärung: Gitarre/Bass in den INPUT und dann über den OUTPUT in den AMP. Über SEND und RETURN haut ihr die Effekte ran (z.b. Metal Zone MT-2 als Zerrer bei mir) und alles andere ACHTUNG ihr Sendet erst und bekommt es dann zurück ;) also von SEND in den Input vom Effekt und vom Output des Effektes ins RETURN.
So dann zur Bedienung nach einmaligem durchlesen verstanden... der erste Poti regelt wie viel unterdrückt wird der zweite ab welchem Pegel und der dritte ist eigentlich ein 2 Wege Schalter im Körper eines Potis ^^ der gibt an ob das Metal bei tritt alles Mutet oder nur das Noise Gate anschaltet.

SO und jetzt mal zum Klang hehe.... kurz gesagt ich höre nichts mehr =( ... ok will ich ja auch nicht ;)
Habe meine Potis am MT-2 und am AMP beide zu 1/4 aufgedreht (120W AMP) ohne Gate brummt es so sehr das ich das Ganze gern wieder ausschalten würde. Aber beim tritt auf das Pedal zack ruhe ... aber wirklich nur ganz nah am AMP hört man noch rauschen was aber eher von den Boxen kommt würde ich sagen.
Bei beiden Reglern auf 1/2 brummt es aber wieder jedoch recht leise.
Bei beiden Reglern auf 3/4 brummt es schon recht dolle aber erträglich.
Bei beiden Reglern voll aufgereht brummt es wie bei den Reglern vorhin auf 1/4.
ABER ... mach ich das Noise Gate aus ^^ ... ähm ... naja es klingt als wäre ich grad aufm Rollfeld und der A 380 Startet soeben ;)
Es tut seine Arbeit sehr gut würde ich sagen ;)

Desweiteren zu allen "Das Ding vernichtet den Sound" ähm ich würde sagen nope es wirkt geilerweise wie ein Compressor und komprimiert das Signal so das es anschlagsbetonter wird und das gefällt mir sehr gut.
Aber is ja wie immer Geschmackssache.

Also ich spreche hiermit ne Kaufempfehlung aus ^^
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