Boss GE-7 Graphischer Equalizer Fußpedal

Graphischer Equalizer für E-Gitarre

Wieder so ein Boss-Schätzchen, das Karriere auf unzähligen Profi-Pedalboards gemacht hat. 7 Frequenzbänder, die genau auf die Bedürfnisse von Gitarristen zugeschnitten sind, ermöglichen es, den Sound wirklich fein abzustimmen

Ob man für Clean-Sounds Mitten herausfiltern will, oder im Leadkanal mehr singende Mitten benötigt, alles ist möglich. Mit dem 100 Hz-Regler kann auch einem Combo noch etwas mehr Dampf in den Bässen gemacht werden, ohne dass alles gleich im Mulm ersäuft. Mit dem Level-Regler ist ein Boost/eine Absenkung um +/- 15 dB möglich, somit eignet sich der GE7 auch bestens, um einen Röhrenamp zu boosten, ohne dabei den Grundsound zu verfälschen

  • 7-Band-EQ von 100 Hz bis 6,4 kHz mit jeweils +/- 15 dB
  • ideal für Gitarren-Sounds
  • perfekt als Boost-Pedal für Soli, zum Umschalten auf einen alternativen Klang oder zur Beseitigung von Rückkopplungen, insbesondere wenn es nach einem Verzerrer angeschlossen wird
  • Stromaufnahme: 10 mA
  • Maße (BxTxH): 73 x 129 x 59 mm
  • Gewicht: 450 g
  • Stromversorgung mit einer 9V Batterie oder einem 9V DC Netzteil (Koaxial Anschluss - Minuspol innen - nicht im Lieferumfang enthalten, z.B. Art. 409939)
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523 Kundenbewertungen
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  • Bedienung
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Bedienung
Viel Klang und "Volumen" fürs Geld
Stephen K., 02.11.2009
Habe den GE-7, live, in Studio und Proberaum verwendet und bin sehr zufrieden.
Der 7-bändige EQ macht einen sehr ordentlichen Job, sollte allerdings korrekt bedient werden.
Grundsätzlich gilt: lieber in einem Frequenzband etwas wegnehmen was einem nicht gefält, als immer etwas dazugeben. Glücklicherweise, kann der GE-7 mit dem Fader ganz rechts nicht nur ordentlich boosten, sonder auch etwas Gain aus dem Signal nehmen.

Hier ein paar Anwendungen aus meiner Erfahrung:
1. Ständig chrunchiger Clean-kanal am Röhrenamp der zwar satt klingt aber eben auch leicht zerrt. Was tun? GE-7 vorschalten und Gain reduzieren, wer möchte kann hier über den eigentlichen EQ natürlich auch den Sound anpassen oder gleich einen ganz eigenen Clean-Kanal schaffen und den Amp-Clean-Kanal einfach als Crunch nutzen.
Umgekehrt kann man natürlich auch fisteligen Cleansounds zu mehr Größe und Wucht verhelfen, oder schwachen Crunch-Kanälen mehr Gain einhauchen.
2. Man nehme den GE-7, verpasse Ihm extreme Einstellungen und pfeife ein Liedchen in Obertönen, .. das geht! wer drauf steht bekommt hier dermaßen viel Signal raus, daß der Amp ständig komplett übersteuert! In Kombination mit einem guten Comp, lassen sich völlig irre Sounds erzeugen, die allerdings natürlich und nicht "digital" klingen.
3. Wer bedingt durch eine ungünstige Gitarren - Amp - Kombination immer mit schwächelndem Signal in bestimmten Frequenzbereichen hat, kann hier wunderbar unauffällig kompensieren.
4. "Tiefspieler" deren Amps hohe Ansatzfrequenzen im EQ haben, wird der GE-7 zu einem besseren Signal im Bassbereich verhelfen, Mulm verhindern und somit auch die Durchsetzungsfähigkeit im Bandkontext steigern.
5. Lead-Gitarristen die sich sowohl einen Signal- / Volumeboost in Solopassagen wünschen und darüberhinaus zum Beispiel hohe Frequenzen betonen möchten, sollten den GE-7 testen!
6. Etwas außerhalb der Norm, doch ists auch schon vorgekommen:
Gitarristen mit einer Bassreflexbox, deren Amp nicht sauber auf die Box abgestimmt ist, können endlich mal das aus der Box holen was sie sich mit dem Kauf der (meist teuren) Box auch gewünscht haben, nämlich Druck!
Da beim Wechsel von offenen zu geschlossenen Reflexsytemen (haben ja beide Ihre spezifischen Vorzüge) IMMER eine Anpassung des Signals VOR dem Amp notwendig ist, hat man mit dem GE-7 ein gutes und vor allem sehr günstiges Werkzeug an der Hand. Wer allerdings derart professionell zu Werke geht, scheut wohl auch die Ausgabe für nen "großen" EQ nicht.
Allerdings sollte man hierbei auch immer das Packmaß im Auge behalten, und für seine Größe bietet der GE-7 mächtig viel Flexibilität.

Allgemeines:
Lässt man alle Fader in Ruhe, kann man schalten wie man möchte und wird praktisch keinen Unterschied wahrnehmen. Gut so!
Spricht in meinen Augen für die saubere Grundeinstellung des Geräts.
Ich denke, daß der GE-7 ursprünglich zu Kompensationszwecken im Signalweg konstruiert wurde, allerdings lassen sich auch sehr abgefahrene Sounds erzeugen, wer allerdings zuviel boostet wird mit erheblichen Nebengeräuschen zu kämpfen haben. Solange es ohnehin verzerrt zugeht, fällts praktisch nicht auf, in der Spielpause dafür sehr deutlich;-)

Zum Schluss bleibt noch die von BOSS gewohnte sehr gute Verarbeitung zu bemerken. Stabile Grußkonstruktion, ansprechende Lackierung, ordentlicher Fußtaster, der von Anfang an nicht hakelt.
Die rote Status-LED (nur im eingeschalteten Zustand aktiv) ist aureichend hell und auch in dunkler Umgebung sofort zu erkennen.
Die Klinkenbuchsen halten die Stecker sehr gut, und kratzen beim Verdrehen des Kabels nicht.
Die Fader sind geräuschfrei und leichtgängig und eben BOSS-typisch versenkt, also ist ein versehentliches Verstellen praktisch ausgeschlossen.
Mein Fazit: Ich hätte gerne zwei GE-7 nativ im Amp, einen vor dem Preamp und einen danach,-) Spaß beiseite!
Bei modertaen Einstellungen arbeitet der Boden-EQ nebengeräuscharm und sauber, klingt wirklich sehr natürlich und ist eine Bereicherung auf jedem Pedal-Board! Mehr Flexibilität in den verschiedensten Anwendungsbereichen gibts glaube ich sonst nirgendwo.
Wers extrem mag, wird extremes ernten, denn die Nebengeräusche nehmen mit härteren Einstellungen auch zu.
Ich kauf mir gleich nen Zweiten,-P
Viel Spaß damit,

Kaz
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wie konnte ich je ohne
Thomas938, 21.01.2017
Ich hatte schon lange die Idee mal einen EQ vor dem Verstärker auszuprobieren.
Meine Idee war es den Sound, der auf den Verstärker trifft, vorher zu formen.
So, zumindest hoffte ich es, würde ich viel mehr Sounds aus meinen Verstärkern holen als sonst.

Was soll ich sagen genau so läuft es.

Zum einen, kann ich störendes heraus filtern.
Zum anderen die Frequenzen Anheben auf die der Amp "empfindlicher" reagieren soll. Also sprich Zerren. Oder eben diese absenken.

Mein erster Einsatz, war eine Aufnahmesituation, wo nur ein alter Fender Verstärker zur verfügung stand.
Gefordert waren aber eher ein etwas "anderer" Gitarren Sound.

Mit dem GE-7 meisterten wir dies ohne Probleme.
Wir holten seltsame, fast Synthesizer artige Zerrsounds aus dem Fender, oder auch "Larger than Live" Clean Sounds.
Der Volumen Regler ist ideal als Booster um den Amp noch mal extra etwas in den A.... zu treten oder eben nicht in den Selben zu treten um Verzerrung zu vermeiden.

Ich empfinde die Regler als recht Wirkungsvoll. Wenig bewirkt hier schon viel.
Viel klingt dann schnell anders.
Die Bedienung ist aber in meinen Augen eher Spielerich. Man "formt" sich seinen Sound durch kleine Bewegungen bis man zufrieden ist.

Ich würde es wieder tun und weiß nicht warum ich so lange damit gewartet habe mir einen zu Kaufen.

Im Studio für mich ein Muss!
Ob ich sowas Live einsetzen würde?
Ja, aber eventuell sind mir da die Regler zu wirkungsvoll.

Da es meine erste Begegnung mit dem Thema ist, weiß ich nicht ob andere Besser sind.
Mich würde ein Parametrische EQ reizen.
Mal sehen ob es einen gibt.
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Wenn da nicht das Rauschen wäre
FrankGuitar, 22.07.2019
Eingesetzt werden sollte der EQ als Booster und Soundoptimierer hinter den Tretminen vor einem JCM 800.

Boost:
der GE-7 kann den 800er meiner Meinung nach mindestens ebensogut anfeuern, wie ein SD-1 oder Tube Screamer oder Bluesbreaker- Pedal, o.ä.

Sound:
Mit den Frequenzreglern lässt sich auch die Charakteristik der obigen oder anderer Pedale nachbilden und oder optimieren. Oder der Sound völlig anders gestalten - z.B. Mid Scoopt modern Metal - was auch immer. Also die eigentliche Aufgabe beherrscht der GE-7 sehr gut.
Aber!!!! das tut er mit unglaublich starkem Rauschen im Bereich oberhalb der Nullstellung - aber auch selbst darunter ist immer noch deutliches Rauschen hörbar.
Und der Bypass ist mal so was von nicht True. Es zeigt sich eine deutliche Klangänderung bei nicht eingeschaltetem GE-7 im Vergleich zum Klang ohne Pedal.
Woher stammen blos die guten Bewertungen? Waren Pedale füherer Baureihen vielleicht besser?

Features:
Die Frequenzbandwahl funktioniert für Gitarre gut. Mehr brauche ich nicht. Die Regler arbeiten gut. Das Pedal scheint ansonsten Solide.
Die Boost-Reserven sind völlig ausreichend.

Fazit:
Mit einem Materialufwand (bessere Bauteile) von wenigen Euro hätte Boss das Pedal in deutlich besserer Soundqualität anbieten können.
Ich überlege noch, ob es wieder zurück geht oder ob ich selber eine Mod nachrüste, da die nächsten (angeblich) besseren Pedale ja preislich bereits deutlich höher rangieren.
Also vermutlich wohl Löten in Nöten. Mal sehen ...
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Tut was es soll.
Metlieb, 01.02.2018
Vorweg: Ich habe dutzende Bewertungen zu diesem EQ-Pedal gelesen und was mich immer gestört hat war, das kein Wort darüber verloren wurde, wie es überhaupt eingesetzt wurde, daher wird das hier ein äußerst ausführliches Review.

Mein Setup: Zuhause spiele ich über einen 15 Watt Peavey Vypyr (Transistor Modelling Amp), im Proberaum über eine 120 Watt Vollröhre (Laney Ironheart). Ich spiele überwiegend mit ca 60 % Gain, Mitten auf 3 Uhr, Höhen auf 1 und Bässe auf 11 Uhr. Ansonsten befindet sich auf meinem Pedalboard zunächst ein Tuner-Pedal, als nächstes in der Kette folgt auch gleich das Boss-EQ, anschließend ein Ibanez Weeping Demon Wah sowie ein Boss NS2 als Noise Gate. In der FX-Loop meines Amps folgt zunächst erneut das Boss NS2, darauf ein Chorus, Echo und Reverb jeweils von Mooer und ein Doubler von TC Electronics.

Wie schon ersichtlich ist, ist das EQ Pedal nach dem Tuner-Pedal das erste in meiner Effektkette. Ich wollte in erster Linie mein Gitarrensignal boosten, bevor es weiter ans Wah und meinen Amp geht. Die 100- sowie 6.4K-Frequenzbänder habe ich um 5 dB abgesenkt, die 200- sowie 3,2K-Bänder bei 0 dB gelassen, die 400- sowie 1,6K-Bänder um 5 db angehoben und das 800-Band um 7.5 dB angehoben. Den Level-Regler habe ich bei 0 gelassen. Es ist eben ein klassischer Mid-Boost. Ich kenne auch noch radikalere Varianten, in denen die Mittenfrequenz gleich um 15 dB geboostet und die ganz hohen/tiefen frequenzen um 10 dB gecuttet werden, aber dadurch wird der Sound meines Erachtens nach zu viel aggressiv (nicht schön-aggressiv, sondern bissig, steril und scharf). Ja, es ist ein gewisses Rauschen zu hören, allerdings nur, wenn man bei vollem Gain Frequenzen anhebt und auch noch den Level-Regler hochdreht. Da braucht man sich nicht zu wundern und eben das finde ich an viele Reviews beklagenswert. Generell ist die beste Idee an EQ-Pedals, eher Frequenzen wegzunehmen als anzuheben, sofern man zu viele Störgeräusche wahrnimmt. Und insbesondere bei High-Output-Pickups sollte auch der Level-Regler sparsam eingesetzt werden. Bei meinem DiMarzio Evolution und LiquiFire reicht es, wenn er bei +/-0 bleibt. Das Signal anhöhen würde ich auch höchstens bei äußerst schwachen Pickups oder langen Signalwegen. In meinem Falle dient das Pedal dazu, die ganz hohen und ganz tiefen Frequenzen abzusenken und die Mitten zu boosten, damit ein bereits runderes, durchsetzungsfähigeres Signal in meinen Amp gelangt, sodass sich mein Sound im Bandgefüge deutlich besser abhebt und gleichzeitig dem Bass und Co-Gitarristen mehr Platz bietet.

Um mal die Bewertung abzuschließen: Das EQ-Pedal tut seinen dienst. In Neutralstellung der Regler ist der Sound vom Bypass nicht zu unterscheiden. Bei sparsamer und vor allem bedachter Regelung der anzuhebenden und abzuschwächenden Frequenzbänder sind zufriedenstellende Ergebnisse zu erreichen. Das Pedal kann insgesamt sowohl als Solo-Boost, als auch als weiterer Channel oder als permanenter Effekt verwendet werden. Rund um zufrieden.
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