BluGuitar BluBox VSC

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Professionelle Impulse-Response Speakersimulation in DI-Box Form

  • mit einer virtuellen Sammlung der bewährtesten Lautsprecherboxen der Musikgeschichte
  • erstklassig klingende Soundlösung für den Direktanschluss jedes beliebigen Gitarrenverstärkers an eine PA oder ein Aufnahmepult dank modernster Convolution Technologie
  • 16 Boxenmodelle
  • Schalter: Mic, Position, Ground Lift und Eingangsempfindlichkeit
  • Anschlüsse: Line In, Line Out, Speaker In, Speaker Through (jeweils Klinke), trafosymmetrierter XLR Mic, Out
  • 24 Bit Wandler
  • minimale Latenz von nur 1 ms
  • Stromverbrauch: 300 mA
  • Stromversorgung über 9 V DC Netzteil (Koaxial Anschluss - Minuspol innen, nicht im Lieferumfang enthalten)
  • Abmessungen: 120 x 95 x 38 mm
  • Gewicht: 350 g
Erhältlich seit November 2016
Artikelnummer 386629
Verkaufseinheit 1 Stück
Mehrkanalig Nein
Kanäle 1
Aktiv / Passiv Aktiv
19" Nein
Schaltbarer Pad Nein
Schaltbarer Gnd/Lift Ja
Batteriespeisung Nein
Speaker Simulation Ja
249 €
Versandkostenfrei und inkl. MwSt.
In 6-8 Wochen lieferbar
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16 Gitarrenboxen im Taschenformat

Die treffsichere Mikrofonierung einer Gitarrenbox bedarf sowohl live als auch während der Aufnahme Zeit und Expertise. Sie geht zudem in Kombination mit Röhrenverstärkern immer auch mit einem gewissen Pegel einher, der längst nicht immer gewollt oder tolerierbar ist. Mit der BluBox VSC bietet BluGuitar eine kompakte digitale Lautsprechersimulation, die auf der Basis von Impulsantworten arbeitet und somit nicht nur authentische Klangergebnisse liefert, sondern auch gleich 16 unterschiedliche Boxentypen zur Auswahl bereithält – eine ideale, praxistaugliche und klanglich flexible Ergänzung für alle Anwender analoger Verstärker.

Kleine Historie beliebter Gitarrenlautsprecher

16 sorgfältig ausgewählte, direkt am Gerät umschaltbare Boxensimulationen stellt die kompakte BluBox VSC in ihrem robusten, livetauglichen Gehäuse in Form von Impulsantworten hier zur Verfügung. Die Auswahl umfasst Boxen in den Formaten 1 x 12“, 2 x 10“, 2 x 12“, 4 x 12“ mit jeweils unterschiedlicher Bestückung – von Greenback bis Vintage 30. Ergänzend kann die Klangcharakteristik über einen Center-Edge-Regler im Höhengehalt verändert werden. Die Wandlung erfolgt mit 24 Bit, während die Latenz bei lediglich einer Millisekunde liegt. Ins Gerät gelangt man wahlweise mit Linepegel oder über den durchgeschleiften Lautsprechereingang. Ausgänge stehen über einen Klinkenausgang mit Linepegel sowie über einen XLR-Ausgang mit Mikrofonpegel bereit. Die BluBox VSC enthält allerdings keinen Lastwiderstand – entsprechend müssen Röhrenvollverstärker weiterhin abgesichert werden.

Klangvielfalt, Konsistenz und keine Pegelprobleme

Die BluBox VSC ist ein universelles Werkzeug zur Simulation von Gitarrenlautsprechern. Das kompakte Gerät arbeitet auf der Basis von selektierten Impulsantworten und bietet den Sound von 16 deutlich unterschiedlichen Boxentypen, die eine umfassende Bandbreite beliebter Klangfarben bereithalten. Eingesetzt werden kann die BluBox VSC über Line- und Lautsprechereingänge mit Voll- und Vorverstärkern, für Aufnahmen, auf der Bühne und überall dort, wo man die Pegel vollständig kontrollieren möchte bzw. wo keine Mikrofonierung möglich ist. Auch dort, wo verlässliche und schnelle Resultate verlangt werden, gelangt man mit der BluBox VSC stets schnell zu überzeugenden Ergebnissen. Dabei ist das Gerät ganz bewusst praxisgerecht explizit geradlinig ausgeführt.

Über BluGuitar

Hinter BluGuitar steht der deutsche Ausnahmegitarrist Thomas Blug. In seinem Genre, bewaffnet mit einer Fender Stratocaster, darf man ihn sicher zu den weltweit besten E-Gitarristen zählen. Die Suche nach dem bestmöglichen Sound und Spielgefühl treibt Thomas Blug seit Jahrzehnten an. Dabei brachte er seine Expertise über viele Jahre in die Entwicklung von Verstärkern ein, etwa bei Hughes & Kettner. Die Firma BluGuitar gründete er 2014 mit dem Ziel, Gitarristen innovative, überzeugend klingende und spielbare Produkte und bühnengerechte Produkte zu liefern, die gleichzeitig mit moderner und erweiterbarer Funktionalität ausgestattet sind. Hierzu zählen bislang die Amp-Modelle, eine Lautsprechersimulation im Pedalformat, mehrere Boxen und sogar eine Masterbuild-Version seiner Stratocaster von 1961.

Ideal für die Bühne, Aufnahmen und als Backup

Die digitale Lautsprechersimulation auf Basis von Impulsantworten bietet Anwendern authentische und konsistente Klangergebnisse, ganz ohne Mikrofon und störenden Lärm. Im Falle der BluBox VSC erfreut man sich an der Vielfalt von 16 kompetenten und jeweils unterschiedlich abgestimmten Boxensimulationen, die die verschiedensten Anforderungen erfüllen. Je nach Konfiguration kann man seinen Verstärker so mit der passenden authentischen virtuellen Box oder mit erweiterter Klangvielfalt in variabler Lautstärke spielen bzw. aufnehmen. Das ist sowohl zuhause als auch im Proberaum für Demoaufnahmen von Nutzen und stellt live einen Garant für verlässliche Klangquellen dar. Außerdem bietet die BluBox als Sicherheitsnetz einen echten Mehrwert für Voll- und Vorverstärker aller Art.

Im Detail erklärt: Impulsantworten

Die mathematische Faltung (engl. Convolution) verrechnet ein Nutzsignal in komplexer Weise mit einer sogenannten Impulsantwort. Im Falle einer Lautsprechersimulation erfolgt diese Berechnung mithilfe schneller Signalprozessoren in Echtzeit und prägt letztlich dem Nutzsignal auf diese Weise den spezifischen Frequenzgang eines beliebigen Lautsprechers auf. Genauer: Es verleiht dem Signal die Eigenschaften einer spezifisch mikrofonierten Box in einer ebenfalls spezifischen Raumsituation. Neben hinreichender Rechenleistung ist bei der Erstellung solcher Impulsantworten also auch Expertise bei der Erstellung derselben gefragt, die sich letztlich in der Qualität der Lautsprechersimulation äußert. Bei Profigitarrist und Verstärkerexperte Thomas Blug darf man sich da auf die richtige Auswahl verlassen.

66 Kundenbewertungen

47 Rezensionen

R
Etappenziel erreicht
ReinhardF 22.03.2018
Die BluBox ist - nach dem Torpedo CAB von Two Notes - mein zweiter Versuch, digital mit Impuls Responses (IR) im Homerecording weiter zu kommen als mit meinem analogen Speaker-Simulator. Beim Torpedo CAB hat das für mich noch nicht funktioniert, weil trotz vieler Einstellmöglichkeiten der Sound in Sachen Punch und Artikulation doch nicht an den analogen Simulator rankam. Zudem hat mir das Bedienkonzept des Torpedo CAB nicht gefallen - zu viele Menüs und extra Software, was letztlich wieder dazu führt, das man sich mehr mit Hard- und Software und weniger mit Musik beschäftigt.
Deshalb war ich auf das bewußt reduzierte Konzept von Thomas Blug gespannt und der erste Eindruck war auch gleich positiv: Die 16 Speakeroptionen plus Mikro-Positionsregler (eigentlich eine gut abgestimmte Präsenz-Höhenregelung) führten auf kurzem Weg zu guten Ergebnissen und ich hatte in wenigen Minuten mein 3 Favoriten gefunden und hatte Spaß. Nach ein paar Recording-Tests war dann klar, daß die BluBox nicht nur mehr Optionen als mein analoger Speaker-Simulator bietet (was bei IR zu erwarten ist), sondern auch die Klangqualität (Punch / Artikulation) in etwa der gleichen Liga spielt (was beim Tornado CAB nicht der Fall war). Mein Interface ist übrigens ein SPL Crimson 3 und auch der Rest des Recording-Setup ist incl. Kabel auf gleichem oder höheren Qualitätsniveau - soll heißen: Detailunterschiede sind klar hörbar. Deshalb war ich auch noch nicht ganz zufrieden, als ich die BluBox zunächst mit einem Standard-Schaltnetzteil betrieben habe. Da ich bereits beim Crimson die Erfahrung gemacht hatte, daß das mitgelieferte Schaltnetzteil die Klangqualität beeinträchtigt (leicht verwaschene Details, glasiger Digitalcharakter) und ein gutes klassisches Netzteil mit Ringkerntrafo mehr bringt, habe ich zwischenzeitlich ein Cioks-Netzteil bei Thomann beschafft, an das ich auch die BluBox hängen kann. Damit hat die Klangqualität der BluBox nochmals gewonnen und im Mix ist der Sound detailliert, hat Punch und klingt (ganz wichtig) authentisch und organisch. Ob das im Life-Einsatz so durchschlägt, kann ich noch nicht sagen - beim Recording mit gutem Interface ist der Vorteil eindeutig.

Was mit nicht so gut gefällt ist die Einschränkung auf 3 Eingangspegelstufen, was die Anpassung ggf. schwierig macht, wenn die Klangquelle nicht den perfekt passenden Pegel liefert. Ebenso wäre es hilfreich, wenn man den Ausgangspegel anpassen könnte.
Davon abgesehen habe ich sowohl mit dem Line-Out als auch mit dem symmetrischen Mic-Out sehr gute Ergebnisse über die passenden Inputs des SPL Crimson erzielt.
Zum Einsatz als DI-Box im Life-Betrieb und zum Einsatz mit Speaker Load kann ich noch nichts sagen, da ich mit der Gitarre mit/ohne Overdrive-Pedal in einen Amp gehe und über dessen Effekt-Out in die BluBox. Auch ohne Endstufe, Ausgangstrafo und reaktive Last klingt das in meinem Setup sehr, sehr gut. Das hängt aber sicher von der Art des Amps ab und in vielen Fällen ist der Weg über die BluBox mit Loadbox vermutlich besser.

FAZIT: Die BluBox bietet zwar nur 16 IR Grundoptionen, man kann keine weiteren IR laden aber die 16 decken eigentlich alles ab, was in den letzten 60 Jahren an charakteristischen Speaker-/Boxensounds für Gitarre vorgekommen ist. Die Bedienung ist super-einfach und man kommt sehr schnell zu sehr guten Ergebnissen. Die Klangqualität beim Recording ist auch für anspruchsvolle Ohren überzeugend, besonders wenn man auf gutes Netzteil und gute Kabel (mein Bewertung zum Sommer Carbocab) achtet.
Meine Favoriten sind bislang die IR für die 2x12 Alnico Blue (sowohl für Clean als auch im soliden Overdrive), die 2x12 Blackface und (für die Marshall-Seite) das 1967 Stack.
Der Rest ist persönliche Geschmackssache und je nach Song, Stilart und Amp vielleicht passender.
Features
Sound
Verarbeitung
5
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C
Reduced to the max
CA 25.02.2017
Eine Impulse-Response Speakersimulation ohne Möglichkeit eigene IRs hineinzuladen? Kann das taugen - und vor allem langfristig befriedigen?
Aus Interesse habe ich die BlueBox einfach mal kommen lassen und finde sie, das gleich vorweg, hervorragend.

Die Sounds die Thomas Blug eingebaut hat sind extrem praxisgerecht, ohne übertriebenen Bass und doch nicht dünn, ohne wummerige Tiefmitten und trotzdem tragfähig und haben ein fabelhaftes Attack- und Höhenverhalten, das ich so sonst nur bei wesentlich teurerer Highend-IR-Hardware gefunden habe.
Gepaart mit gerade mal einer Millisekunde Latenz vom Ein- bis zu Ausgang ergibt sich ein prima Spielgefühl, egal ob über Floorwedges, Studio-Monitore oder In-Ear-Hörer.
Die Bandbreite der eingebauten Sounds ist groß genug um in jeder Stilistik und mit jedem Amp, mit dem ich bislang konfrontiert war, einen ansprechenden und passenden Sound zu erzielen.
Finetuning lässt sich mit einem einzelnen Regler betreiben der "Mic Position" heißt, letztendlich jedoch einfach mehr oder weniger Höhen ins Klangbild bringt.
Aber ganz ehrlich: wenn der Grundsound stimmt braucht es für mich nicht mehr und es hat etwas sehr befreiendes nicht an tausend Parametern in tausend Menüs herumknibbeln zu müssen sondern einfach kurz an einem Regler zu drehen und fertig.
Um auf die Eingangs gestellte Frage, ob die beschränkten Möglichkeiten der Hardware langfristig ok sind, zurückzukommen:
Mein Appetit auf neue IRs aus dem Netz oder von diversen Herstellern ist mit dem Erwerb der BluBox auf Null zurückgegangen.
Der eingebaute XLR-Ausgang mit Groundlift macht live zudem eine DI-Box überflüssig.

Ich möchte das Teil nicht mehr missen. Es hat bei mir live die Abnahme per Mikrofon komplett ersetzt und auch im Studio nehme ich es für "Brot und Butter-Sounds" und mache mir nur noch für spezielle Klänge und Raum-Sounds die Mühe Mikrofone aufzustellen.
Features
Sound
Verarbeitung
10
0
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MN
klare Empfehlung!
Mr. Nightingale 11.05.2021
ich habe etwas gesucht, um den Gitarren Amp ohne Mikrogedösel abzunehmen. Nachdem mehrere Versuche eher suboptimal waren (u.a. Nux Solid Studio) hab ich mir das kleine Kistchen von Thomas Blug geleistet.
Und ich finde es klasse!
Es geht mit Speaker Out durchgeschliffen, Preamp Out, Bodentreter-Verzerrer oder die blanke Gitarre. Und es klingt immer gut.
Die drei Stufen des Eingangspegels (kleiner Hebel) reichen vollkommen auf für alle möglichen Anwendungen.
Die Soundpresetz des Cab-Sim sind alle gut, manche mag ich sehr andere nicht so, aber sie sind okay. Interessant, dass bei manches Sound der eine, bei anderen ein anderer besser ist. Live ist das vermutlich eine Einschränkung, aber für's Homerecording klasse, mit einem Dreh stell ich alles ein und fertig!
Interessdanterweise funktioniert es sogar mit ner Akustic mit Piezo-PU, das hatte ich nicht erwartet. Aber der Klang wird wirklich aufgewertet.
Eine ganz klare Empfehlung
Features
Sound
Verarbeitung
2
0
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E
Eddelfisch 23.05.2021
Ich nutze die Blubox ausnahmslos zu Hause in meinem kleinen Homestudio und bin restlos von dieser Kiste begeistert.Ich hatte mir erhofft das die Blu aus meinen 1x 12" und 2x12" Creambacks auch mal was anderes macht, macht sie.Gerade für Recordingzwecke oder einfach nur zum zuhören ist das Teil von seiner Flexibilität was Sound und Bedienbarkeit angeht einfach klasse, und ich nutze nur ca.1/3 der möglichen Konfigurationen.Über den Livebetrieb kann ich nichts sagen aber ich denke mal da würde sich das genauso verhallten.
Features
Sound
Verarbeitung
1
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