BluGuitar Amp1 Iridium Edition

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Hybrid Metal Verstärker Topteil für E-Gitarre

  • vollanaloger Metalverstärker im Pedalformat
  • neu entwickelte 100 W Nanoröhren Endstufe
  • 3 unabhängige High-Gain-Kanäle mit unterschiedlicher Attack, Ansprache und Dynamik können in Gain-Struktur und Klangfarbe verändert werden: Full, Tight & Chug
  • speziell auf Humbucker abgestimmter Clean-Kanal
  • stufenlos regelbarer Gain-Boost, der allen Kanälen wie ein Pedal vorgeschaltet ist
  • abschaltbare Speaker-Simulation für Recording Anwendungen
  • Noise Gate mit drei verschiedenen Empfindlichkeitsstufen
  • PowerSoak Leistungsreduzierer
  • 4 Kanäle
  • Leistung: 100 W
  • 3 Fußschalter
  • Regler: Clean Volume, Overdrive Gain, Overdrive Master, Bass, Middle, Treble, Reverb, Master, Boost, Modern Volume & Tone, Classic Volume / Tone, Clean Tone
  • Schalter: Clean/Overdrive, Boost, Reverb, Parallel/Serial, Noisegate
  • Effekte: Reverb
  • Lautsprecherausgänge: 16 und 8 Ohm (6,3 mm Klinke)
  • Effekt Einschleifwege: seriell/parallel, +4/-10 dB schaltbar, programmierbar
  • Eingang: 6,3 mm Klinke
  • FX Send / Return: 2x 6,3 mm Klinke
  • Rec/Headphone Ausgang: 6,3 mm Stereoklinke
  • Abmessungen (B x T x H): 245 x 192 x 68 mm
  • Gewicht: 1,2 kg
Erhältlich seit Oktober 2019
Artikelnummer 473953
Verkaufseinheit 1 Stück
Leistung 100 W
Kanäle 4
Hall Ja
Effekte Nein
Fußschalter Ja
899 €
Alle Preise inkl. MwSt.
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Metalbrett im Kompaktformat

Auf kleinstem Raum wird hier ein bühnentauglicher Vollverstärker mit bis zu vier Kanälen geboten, der nicht nur durch seine ausgeklügelten Funktionen, sondern auch durch seine Klangqualität überrascht und überzeugt. Die Iridium Edition des Amp 1 ist dabei auf moderne High-Gain- und Metalsounds abgestimmt, deckt aber eben gleichzeitig auch das Spektrum von Clean- und Crunchsounds in einer modernen Abstimmung ab. Man mag es der kleinen Kiste nicht zutrauen, aber hier versteckt sich ein enorm straffer Metalsound, der auch im Downtune und in Djent-Genres bestens bestehen kann. Dabei ist der Amp1 aufgrund seiner integrierten 100-Watt-Endstufe mit zugehöriger Miniaturröhre uneingeschränkt im Proberaum und auf der Bühne nutzbar.

Vier analoge Kanäle mit moderner Abstimmung

Der Amp1 adressiert in der Iridium Edition insbesondere Liebhaber von High-Gain- und Metalsounds. Das kompakte Gerät bietet vier Kanäle plus Boost mit einer gemeinsamen dreibandigen Klangregelung und zumischbarem digitalen Nachhall. Alle Kanäle sind intern abgestimmt und lassen sich durch eine Auswahl an Trimpotentiometern weiter optimieren. Auch ein konfigurierbares Noise Gate, ein seriell oder parallel konfigurierbarer Einschleifweg sowie ein Ausgang mit Lautsprechersimulation, der auch als Kopfhörerausgang fungiert, fehlen nicht. Konzeptionell stehen zwei Betriebsarten zur Verfügung: In einem Fall schaltet man über die drei Fußschalter zwischen der Clean- und Overdrive-Sektion um und ergänzt nach Bedarf den Boost und Reverb-Effekt. Im anderen Fall kann man direkt zwischen drei frei definierbaren Gerätekonfigurationen und ebenso vielen Kanälen wählen.

Moderne Klangwelt mit straffem Sound und Spielgefühl

Explizit straffe High-Gain-Sounds sind mit dem Amp1 in der Iridium Edition kein Problem und werden durch einen spezifischen Noise-Gate-Modus im Modern-Kanal noch ergänzt. Gegenüber dem Schwestermodell Mercury wurden nahezu zahllose Parameter der analogen Schaltung ebenso wie der digitale Nachhall angepasst, sodass der Klangcharakter den veränderten Anforderungen gerecht wird. So zeigt sich der Verstärker im Bassbereich explizit aufgeräumt. Seine Verzerrung ist weniger körnig und die Ansprache schneller. Der übergreifenden Klangregelung stehen für die Bereiche Clean, Classic und Modern einzelne Miniaturpotis zur Seite, die zwischen zwei kompletten Tonestacks überblenden. Auch für die Pegel dieser Kanäle sowie die Boostfunktion stehen entsprechende "Feinstimmer“ bereit, um die Lautstärken in der Praxis perfekt abgleichen zu können.

Über BluGuitar

Hinter BluGuitar steht der deutsche Ausnahmegitarrist Thomas Blug. In seinem Genre, bewaffnet mit einer Fender Stratocaster, darf man ihn sicher zu den weltweit besten E-Gitarristen zählen. Die Suche nach dem bestmöglichen Sound und Spielgefühl treibt Thomas Blug seit Jahrzehnten an. Dabei brachte er seine Expertise über viele Jahre in die Entwicklung von Verstärkern ein, etwa bei Hughes & Kettner. Die Firma BluGuitar gründete er 2014 mit dem Ziel, Gitarristen innovative, überzeugend klingende und spielbare Produkte und bühnengerechte Geräte zu liefern, die gleichzeitig mit moderner und erweiterbarer Funktionalität ausgestattet sind. Hierzu zählen bislang die Amp-Modelle, eine Lautsprechersimulation im Pedalformat, mehrere Boxen und sogar eine Masterbuilt-Version seiner Stratocaster von 1961.

Volle Bühnentauglichkeit, kompromissloses Spielgefühl

Thomas Blug selbst setzt den Amp 1 in der klassischeren Mercury-Abstimmung seit Jahren live ein und reduziert so sein "Reisegepäck" um etliche Kilogramm. Zweifelsfrei sind die Amp-1-Modelle also vollkommen bühnentauglich und gleichzeitig ein ideales Backup im Falle eines Ausfalls. Auch für schnelle und gleichzeitig anspruchsvolle Aufnahmen oder im Proberaum leisten die Amp-1-Modelle ganze Arbeit und haben es sogar auf Albumproduktionen geschafft. Um die Funktionalität weiter zu erhöhen, lässt sich sinnvolles Zubehör ergänzen. Hierzu gehören ein MIDI-Adapter, der, ebenso wie die 10-Tasten-Fernbedienung Remote1, einen direkten Zugriff auf die einzelnen Kanäle und weitere Funktionen wie den Loop bietet. Über die BluBox VSC lässt sich eine Lautsprechersimulation auf der Basis von Impulsantworten ergänzen, während das sogenannte Looperkit gleich vier programmierbare True-Bypass-Loops ergänzt.

Im Detail erklärt: Analoger Signalweg mit Nanotube

Thomas Blug ist zweifellos ein Fachmann für hochwertige Röhrenverstärker. Deren dynamischen Ton, die stimmige Verzerrung und das Spielgefühl versucht er seit einigen Jahren mit seinen eigenen Produkten in kompakter Form authentisch zu reproduzieren. Im Unterschied zu den meisten Mitbewerbern setzen die Lösungen von BluGuitar dabei auf einen rein analogen Signalweg, der lediglich um digitale Effekte ergänzt wird. Die transistorisierte, mehrkanalige Schaltung wird dabei um eine echte Subminiaturröhre (Nanotube) unterstützt, die den Klang der verbauten ebenfalls transistorisierten Endstufe formt und die geschätzte dynamische Sättigung überhaupt erst ermöglicht.

27 Kundenbewertungen

4.7 / 5

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Bedienung

Features

Sound

Verarbeitung

18 Rezensionen

FB
Der Hammer
Franki Banez 25.09.2021
Für mich ist das Teil genau das, was ich schon lange gesucht habe. Als Hobby Gearhead der meist "at home" und nur gelegentlich im Proberaum spielt,(weil die lieben Bandkollegen keine Zeit haben), habe ich schon viele Amps, Multieffekts mit und ohne Fullrange Boxen und als letztes den Black Spirit 200 Floor Amp, durch.
Letzterer ist auch wirklich gut, aber für mich dann doch zu groß und mit zu vielen Features die ich nicht brauche.

Aber nun zum Amp 1 Iridium Edition.
Erstmal finde ich, dass Thomas Blug ein sehr sympathischer Typ ist, der weiß was er macht.
Der Amp 1 besitzt genau das, was ich brauche.
Durch die gut beschrifteten Potis lässt sich der eigene Sound in sekundenschnelle einstellen.
Mitten raus, Bass und Höhen rein, da ist er der Metallica 80er Sound. Mehr Mitten rein fürs Band Gefüge, Reverb dazu fürs Lead spiel, Booster an/aus und zwischen Clean und Distortion Kanal umschalten.
An der linken Seite kann man noch feinjustieren und z.B.das Gate schalten.
Die kleinen Drehknöpfchen an der Seite sind etwas fummelig, aber wenn man seinen Sound eingestellt hat, lässt man die auch in Ruhe.

Auch wenn der Iridium auf Metal ausgelegt ist, so ist z.B.der Clean Kanal auch für viele andere Genres sehr gut zu gebrauchen.
Der Amp 1 kann auch leise sehr sehr gut. Ich spiele zu Hause an einer Harley Benton 2x12, welche da natürlich, ich sag mal "leicht"überdimensioniert ist :).
Aber mit der Masterlautstärke auf 2-3 geht das ziemlich gut.
Man kann den Amp zudem auch im 50 Watt Modus laufen lassen, braucht man aber nicht unbedingt.
Im Proberaum braucht man natürlich andere Einstellungen als zu Hause und da gefällt mir die einfache Bedienung noch mehr. Keine Menüs und rumgescrolle auf LCD Bildschirmen, einfach ein paar Rädchen drehen und gut ist.
Seinen Proberaum Sound dann einfach auf einen der 3 Taster speichern und das nächste mal per Presetmodus abrufen.
Wer mehr Tasten braucht kann einen 2er Fußschalter anschließen oder die Bluguitar Remote.

Ich habe das Teil auch schon zum Üben an einer Bose S1 pro per Kopfhörer/Line Out betrieben...Top.
Da brauche ich keine Yamaha THR's oder sonstige Desktop Übeverstärker mehr. Über Kopfhörer klingt er natürlich auch super und weil er so kompakt ist kann man ich einfach überall mitnehmen.
Durch die 100Watt Nanoröhre bläst der Amp 1 alles vergleichbare weg und klingt einfach Bombe.

Von mir ne klare Kaufempfehlung.

Das einzige was mich ärgert ist, dass ich nicht schon früher auf den Amp 1 gekommen bin und das Thomas Blug nächstes Jahr seinen Amp X rausbringen will...ich hoffe ich kann wiederstehen :)

Aufgemerkt: wer weniger Metal spielt holt sich die Amp 1 Mercury Edition und wer warten will und das wahrscheinlich doppelte ausgeben will holt sich den Amp X.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
11
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M
In dem Preisbereich unschlagbar!
Markus73 27.06.2020
Absolut durchdachtes Design, sieht schick aus und nach kurzer Eingewöhnungszeit auch super easy zu bedienen, wenn man erst einmal die Kanäle aufeinander abgestimmt hat.

Die Cleansounds sind phänomenal, im Vintage-Modus bekommt man fantastische Plexi-Sounds hin und für die härtere Gangart gibt es dann eben noch den Classic- und den Modern-Modus sowie einen zusätzlichen Boost, Reverb und ein tolles Noise Gate, welches bei Rhythmussounds hart eingestellt sofort cuttet und automatisch auf "soft" stellt, wenn das Reverb aktiviert ist. Das sorgt dafür, dass das Signal nicht knallhart abschneidet, wenn man beispielsweise Soli spielt und vielleicht auch noch ein Delay einschaltet - sehr clever!
Die 100 W knallen geradezu brutal alles weg, mit einem zusätzlichen Cleanboost für Soli und einem kleinen Delaypedal hatte ich ein komplettes Live-Rig zusammen das gerade mal zwei Kilo wog und mit jedem Vollröhrenamp mithalten konnte und kann - in jeder Situation!
Die Klangregelung ist einfach und übersichtlich gehalten und man muss sich dran gewöhnen, die auch wirklich auszunutzen. Ganz einfach weil man es kann!

Niemand würde evtl. bei einem High Gain-Kanal sonst auf die Idee kommen, den Gain-Regler voll aufzudrehen und auf ein Drive-Pedal komplett zu verzichten. Warum nicht? Naja, weil es eben meist matscht. Beim Iridium nicht, es bleibt tight. Ich musste mich anfangs fast zwingen, manche Regler auch mal in "ungewohnten Positionen" zu nutzen, mittlerweile macht mir gerade das das richtiggehend Spaß. Man kann so extrem viele Sounds aus dieser Wunderkiste kitzeln, es ist unglaublich! Selbst im Modern-Channel ist es kein Problem, zwischen Classic Rock und totaler Death Metal-Säge zu wechseln, alleine durch die Klangregelung. Der Wahnsinn!

Praktisch ist auch die Möglichkeit, mit den Tonreglern an der Seite noch zusätzlich die Klangfarbe des jeweiligen Kanals zu ändern und die Lautstärke aufeinander abzustimmen.

Irgendwelche Brumm- oder Nebengeräusche (wurde ab und an angekreidet) konnte ich sowohl im Live- als auch im Studiobetrieb nicht feststellen, das Ding ist absolut leise - quasi unhörbar.

Ein paar kleine Details, die mich etwas gestört haben:
- Im Livebetrieb waren die Schalter für mich teilweise etwas umständlich zu bedienen. Gerade im Preset-Mode sieht man anhand der "Lichter" sowieso nicht, was man gerade ausgewählt hat, und da man keinen spürbaren "Klick" hat, ist es mir öfter passiert, dass ich dachte ich hätte umgeschaltet und war dennoch auf dem alten Sound. Wer den iridium per Fußleiste erweitert, hat das Problem aber sowieso nicht.

- Die Regler an der Seite sind sehr wackelig und wirken im Vergleich zum Rest geradezu billig. Sind halt winzige Plastikregler. Anderseits stellt man die auch wirklich einmal richtig ein und macht dann eh nur noch selten Korrekturen. Trotzdem, wer dicke Finger hat wird Probleme haben oder sollte einen Schraubenzieher zu Hilfe nehmen.

Egal, das sind Kleinigkeiten und ändert nichts daran, dass der iridium beinahe alles an großen Röhrenamps wegpustet, was ich bisher gespielt habe! Ein toller Amp, super variabel und mit spitzenmäßigen Sounds; dabei federleicht, platzsparend und mit 4 Kanälen ausgestattet. Eigentlich ein Wunder, dass nicht jeder das Teil spielt!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
6
3
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O
Ich möchte 6 Sterne vergeben!
Olli665 08.02.2023
Ich bin lange Zeit um diesen Amp geschlichen, viele YT Vidoes geschaut und insbesondere bei Videos härterer Gangart genau hingehört.
Ich bin seit ca 25 Jahren im Death Metal unterwegs, ich weiss, was ich brauche und schätze.
Ich bin nun kein BoutiqueAmp Verkoster, aber habe doch einige Amps durch.

Wer Metal macht, einen Amp sucht, der leicht ist und genau out of the box, das bringt wonach man sucht? Kaufen! Ganz simpel. Kaufen, anschließen, Mode auswählen, loslegen.

Der Amp ist der absolute Hammer. Ich fahre damit eine Mesa 4x12 Roadking an. Der Master steht auf 4,5 und mir fallen die Ohren ab.
Der Amp ist so tight, die Anschläge so akzentuiert hörbar. Der Wahnsinn.
Jede kleinste Bewegung der rechten Hand auf die Saiten kommt durch die Box an. Der Recording Out liefert ebenfalls top Ergebnisse.
das schöne ist, ich benötige keine weitere Screamer NoiseGates EQs Comps , ich habe nur noch diesen Amp vor der Box.
Für mich kleines Designproblem, aber lösbar: Der abgewinkelte Stecker ist eine gute Idee und clever, wenn man den Iridium auf einem Pedalboard einsetzen will, er versperrt aber den Port für die Remote.
Da es aber ein normaler Kaltgerätestecker ist, beliebig ersetzbar.
Eine kleine Handbag für den Amp kommt dazu. Putzig! :) Dieser Amp ersetzt ein 3 HE 19" Rack und ein grösseren MultiFX board.

Bin angekommen!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
4
0
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C
Kracher als Röhrenversion
Criz80 18.01.2022
Ich kann noch nicht viel über das Gerät sagen. Es klingt ordentlich, man hat viele Möglichkeiten, den Klang auf seine eigenen Bedürfnisse anzupassen.
Er ist sehr klein und handlich.
Jedoch habe ich mittlerweile das Zweite Austauschgerät.
Beim ersten ist innerhalb kurzer Zeit das Netzteil abgeraucht. Beim zweiten Austauschgerät liegt ein Wackelkontakt an einem der seitlichen Potis vor und muss somit erneut ausgetauscht werden.
Das ist sehr schade. Aber Dank Thomann ist auch dies schnell getauscht.
Es spricht allerdings nicht für die beste Verarbeitung des Gerätes meiner Meinung nach..
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
4
0
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