Blackstar ID:Core Stereo 10 V2

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4.4 / 5.0
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4 Textbewertungen
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Raumklang-Aktivbox mit solider und ausreichend vielseitiger Amp-Ausstattung
18.02.2017
Habe die 10 W gegen die 20 W Ausführung und weitere kleine Modellingamps verglichen: Roland Micro Cube GX, Vox MINI5 Rhythm IV, Vox VX I, VOX VT20X, Orange Micro Crush PiX 3 und Blackstar Fly 3 Pack.

Zwischenstand:

Der Blackstar ID:Core Stereo 10 V2 hat meines Erachtens eine sehr praktische Doppelfunktion. Er eignet sich nicht nur als Amp, sondern besonders auch als MP3-Boombox. Die Wiedergabe ist viel besser als bei den Mono-Amps. Für die winzigen Speaker kommt, wie ich finde, ein sehr schön differenzierter und vor allem trockener und druckvoller Klang bei gleichzeitig klaren Höhen aus dem Teil. Es reicht locker für die Beschallung von 25-30 m² mit einem erstaunlich breiten räumlichen Sound. Taugt für mich absolut als Stereoanlagenersatz. Die Lautstärke muss allerdings am Abspielgerät geregelt werden.
Die 20 W - Version des Blackstar klang für meine Ohren übrigens nicht so gut wie diese hier - die Tiefen dröhnten mehr. Könnte sich in deutlich größeren Räumen wieder relativieren.

Zur Anwendung als Amp:

Hier bringt die "super wide stereo" Technik Nachteile, die Gitarre verliert an Präsenz und Attack. Je nach Geschmack kann natürlich auch dies gerade gewünscht sein. Interessant ist dabei, dass der Raumklang über die Software "Blackstar Insider" abgestellt werden kann. Ob der Blackstar in Sachen Attack und Durchsetzung dann an die Vox Amps herankommt, habe ich noch nicht direkt verglichen - kommt in einem Update.
Definitiv ist die Stereo-Geschichte aber in dieser Testgruppe ein Alleinstellungsmerkmal. Den deutlich teureren Yamaha THR5 mit ebenfalls 2 Speakern hatte ich bereits früher probiert und wieder zurückgeschickt.

Gespielt habe ich den Blackstar mit eine Ibanez RG121 und einer Harley Benton TE-40. Er bietet gute Einstellungen von Clean über Crunch bis ins "High Gain". Anführungszeichen, weil ich Engl & Co. nie gespielt, geschweige denn besessen habe. Ich möchte aber behaupten, dass dem Blackstar anständige moderne Metalgeräusche zu entlocken sind. Vorausgesetzt, man hat das passende Eingabegerät. Mit dem Seymour Duncan SH-6 brennt die RG schon ganz ordentlich. Auch bei sehr tiefer Stimmung matscht es kaum - nur eben der erwähnte Stereoeffekt nimmt dem Brett etwas Schärfe und Fokus, was in der Natur der Sache liegt. Wie gesagt bald ein Update zum "unräumlichen" Betrieb.

Überrascht hat mich nach Jahren der Abstinenz, in denen ich offenbar einiges verpasst habe, dass die Modelltransen kaum noch sägen. Auch aus dem Blackstar röchelt und singt es aus dem Halsbucker, dass man geneigt ist nachzusehen, wo die Röhren in dem Würfel versteckt sind.
Dabei gefällt auch die Transparenz und Differenzierung des Tons. Allenfalls die Dynamik ist bei den Vox Amps für mich besser, aber auch das kann wiederum mit der Doppelboxigkeit zusammenhängen. Jedenfalls fühlen sich die Vox noch etwas lebhafter und direkter, organischer an.

Sehr schön ist, dass es 2 Clean-Modelle gibt - clean warm und clean bright. Clean bright macht Schluss mit jedem Mumpf, ohne dass man noch einen EQ vor dem Amp braucht, und beide eignen sich auch super für die Akustikgitarre.
Die weiteren Modelle sind im Prinzip Gain-Stufen, aber das mag vielleicht etwas zu einfach gesagt sein, da es ja auch noch einen Gainregler gibt. Die beiden "höchsten" der 6 Modelle - OD 1 und OD 2 - haben eine hohe Noisegate Einstellung, für leise Saitenstreicheleien sind sie daher kaum zu missbrauchen. Aber für die Blueser gibt es noch die Modelle Crunch und Super Crunch. Auch die beiden Cleanmodelle zerren bei hohem Gain an, und auch das in mehr als nur annehmbarer Qualität ohne dass man hier von Kreissägen-Charme sprechen müsste.

Ein gutes Stück fällt der Kopfhörerausgang ab. Trotz (bzw. wegen?) Lautsprecher-Emulierung klingt dieser auch durch gute HiFi-Kopfhörer mehr nach Mono, Kompression und Säge. Wie ich festgestellt habe, hilft es hier aber, die Soundeinstellungen anzupassen, z. B. weniger Gain. Es könnte sich hier einfach um eine nicht ganz gelungene Speakeremulation handeln, weitere Tests folgen. Positiv ist an dieser Stelle aber zu bemerken, dass man über Kopfhörer wiederum deutlich ein röhrenmäßiges schmatzendes Attack in der Zerre vernimmt, was für einiges entschädigt.
Auch ist festzuhalten, dass der Sound am Kopfhörerausgang im Vergleich mit den anderen Testobjekten mit vorne liegt. Dies wird auch noch mal in einem Durchgang direkt verglichen und in einem Update berichtet.

Die Tonregelung ist etwas speziell, man hat nur einen Regler, der quasi von "amerikanisch" zu "britisch" reichen soll. Grob lässt sich damit ein etwas "dumpferer" oder "hellerer" Charakter einstellen. Mit der Effektsektion kann ich leider weniger anfangen. Sie treffen nicht meinen Geschmack. Chorus, Flanger, Tremolo finde ich weniger gelungen, das Auto-Wah noch am ehesten. Sie klingen für meine Begriffe zu künstlich bzw. einfach falsch. Das gilt auch für die Halloptionen - es gibt nur Delays in Varianten, die sich kaum unterscheiden. Ein Spring Reverb fehlt oder ich habe ihn noch nicht gefunden. Es gibt an den Reglern nur Nummern als Bezeichnungen. Vielleicht hat mein das Reverb auch wegen des Raumklangs gleich weggelassen.

Den Blackstar empfehle ich wegen der für meine Zwecke sehr guten Musikwiedergabe und den bodenständigen Amp-Modellen mit der Möglichkeit, im Modell clean bright auch über Akustikgitarre sehr schöne Töne zu entlocken - hier spielt das "super wide stereo" seine Stärken aus.

Faszinierend, wie ausgeprägt die Härte des Saitenanschlags inzwischen im Nicht-Röhren-Bereich abgebildet wird, der Blackstar macht da keine Ausnahme: Selbst in den stark verzerrten OD 1 und OD 2 kommt man auf fast cleane Töne - trotz Noisegate.

Übrigens gibt es als Dreingabe noch einen kostenlosen Zugang zu "Studio One 3".

Die Begeisterung - natürlich immer gemessen am geringen Preis - dürfte wohl perfekt sein, wenn ich ihn auch im Highgain noch "knackiger" bekomme, dazu dann im Nachtrag!
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Blackstar ID Core Stereo
21.02.2017
Der kleine Blackstar bietet viel Sound für einen schmalen Taler. Der Stereo Effekt ist wirklich beeindruckend. Mit ordentlich Hall hat man beinahe das Gefühl in einer Kathedrale zu jamen. Insgesamt finde ich die Bedienung im Vergleich zum Yamaha Thr 5 wenig intuitiv und man verliert sich ein wenig in der Unendlichkeit der Möglichkeiten, was für ein Modeler ja nicht unüblich ist. Der Sound über die Kopfhörer ist gut. Die Verarbeitung ist insgesamt recht einfach und der Amp ist erstaunlich leicht, aber man darf auch nicht zu viel für den Preis erwarten. Zum üben zu Hause ist der Amp auf jeden Fall geeignet. Dennoch bei mir ist der Funke nicht wirklich übergesprungen und das Ding geht zurück. Doch der Yamaha? Oder der Blackstar Ht-1? Mal sehen, was es wird.
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Solide
Poblozkism, 03.07.2018
Dies ist der zweite Blackstar ID Core 10 den ich kaufe. Jedoch nicht, weil der erste kaputt ist, sondern da ich ab und zu ohne Auto am Pendeln bin. Ich habe zwar überall eine E-Gitarre, aber unverstärkt machts auf Dauer einfach keinen Spass. Diesmal ist es die Version 2 geworden, auch wenn ich zur ersten Version keine richtigen Unterschiede ausmachen kann. Das ist aber auch nicht weiter schlimm, denn auch den ersten benutze ich fast täglich. Mein Röhrenverstärker ist zu laut für die Wohnung und für den kleinen Preis bekommt man hier einen hervorragenden Verstärker.
Ich kann ihn als Übungsverstärker wärmstens empfehlen.
Preis/Leistung Top
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Praktisch aber mit Mängeln
Julian aus C., 04.09.2017
Insgesamt ein sehr flexibler, sehr günstiger und mit dem PC editierbarer Übungsamp. Ich habe ihn gekauft um im Urlaub üben zu können. Die Bedienung ist überwiegend einfach, einige Features sind nur mit der Software über den PC erreichbar. Lediglich das sehr präsente White Noise welches zu hören ist, sobald das Gitarrenkabel eingesteckt wird ist ein Zeichen minderer Qualität. Dies kann bei einer sehr ruhigen Übungssession leider den Spass nehmen. Die Cleansounds, Crunchsounds und Effekte sind klasse. Die Leadsounds sind eher für Soli, statt für Rhythmusarbeit gevoiced. Sie klingen eher fett und weniger tight. Insgesamt klingt der Verstäker sehr groß und der Stereoeffekt ist klasse. Empfehlenswert für jeden Anfänger und Fortgeschrittenen der nicht über iPad oder Software üben möchte. Im Vergleich zur Konkurrenz steht der Amp sehr gut dar.
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Blackstar ID:Core Stereo 10 V2

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