Blackstar FLY 3 Mini Amp BK

E-Gitarren Combo

  • Leistung: 3 W
  • Bestückung: 3" Lautsprecher
  • 2 Kanäle
  • integriertes Delay
  • Aux-Eingang
  • patentierte ISF-Klangregelung
  • Kopfhörer- und Recording-Ausgang mit Speaker Simulation
  • Stromversorgung via Batterie oder Netzadapter (nicht im Lieferumfang, erhältlich unter Art. 353113)
  • Abmessungen (B x H x T): 17,5 x 13,6 x 10,7 cm
  • Gewicht: 1 kg
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Soundbeispiele

 
0:00
  • Rock
  • Prog
  • Blues
  • Hazey
  • Indie
  • Metal

Weitere Infos

Leistung 3 W
Lautsprecher Bestückung 1x 3"
Kanäle 2
Hall Nein
Effektprozessor Nein
Externer Effektweg Nein
Line Eingang Ja
Recording Ausgang Ja
MIDI Schnittstelle Nein
Anschluss für externe Lautsprecher Nein
Kopfhöreranschluss Ja
Fußschalter Anschluss Nein
Inkl. Fußschalter Nein
Gewicht 1,0 kg

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4.7 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Toll auf den 2. Anlauf!
carlos claptrix, 08.04.2021
Der Frühling kommt! Auf der Terrasse, im Garten auf einer Decke oder am nahen Bach sitzen und mit der Gitarre dahinplätschern - da braucht man doch einen kleinen, tragbaren, batteriebetriebenen Amp!

Alles durchgeforscht an Infos - wie halt üblich beim GAS - dann den Black* Fly 3 bestellt. Einen Tag später ausgepackt auf dem Küchentisch, Gitarre angeschlossen (Yamaha RDX721DG - super Soundvielfalt von warmem PAF bis crispem Strat-single coil!), Batterieisolationsstrip gezogen und - eher enttäuscht! Soviel Plastik im Sound! Klar, er ist aus Plastik, aber das sollte man nicht so stark hören.

Schon wieder einpacken und zurückschicken? Ich hatte jüngst zwei Gitarren probiert und einfach gemerkt, mein eigenes Zeug ist schon dermaßen gut, dass was Neues nur schwer Chancen hat, also leider zurück (ich mache es wirklich nicht gerne, ich verstehe die Händler und mag einen "faires" Deal, aber wenn es halt nix is...). Hm, kurz noch ne zweite Gitarre probiert, eine Ibanez S570B mit zwei Tonerider-Humbucker (schade dass Thomann die nicht hat, meine absolute Lieblingsmarke!), und siehe da: Ein ganz anderer Sound! Wieder mal gemerkt, wie der Sound einfach ein Zusammenspiel aus verschiedenen Faktoren ist, und dass die Yamaha einfach nicht zum Fly passte.

Langer Rede kurzer Sinn: Ich bin zufrieden! Ich habe diese Einstellung gefunden, in der ich nur mit dem Gitarren-Poti zwischen clean und crunch wechseln kann, die für mich schön klingt, auch das Delay als angenehme Soundzugabe ohne aufdringlich zu klingen:

Gain 15:00 Uhr, OD off, Vol 10:30 (als Zimmerlautstärke), EQ 11:00, Del Level 9:30, Del Time 11:30, Power ON! ;)

Ich vermisse ein wenig einen EQ mit B/M/T. Der ISF wird mir ab 13 Uhr viel zu dumpf, also eher von links bis ca. 13 Uhr ist für mich der brauchbare Bereich - ist aber wieder mal von der Gitarre abhängig. Zur Not nehme ich noch nen kleinen EQ mit in den Garten.

Zur Stromversorgung: Ich vermute - entgegen dem Protest mancher Rezensenten wegen der vorgesehenen Spannung von 6,5V - dass ein 9V-Netzteil gehen würde, schließlich geben die 6 AA-Batterien ja auch 9 Volt ab. Ich habe mir ein stufenweise regelbares Netzteil für gut 10 Eier besorgt und betreibe es mit 7,5 V ohne Probleme. Außerdem kaufte ich mir einen 7,4V zweizelligen LiPo-Akku aus dem Modellsportbereich, der schnellladefähig ist und frisch geladen 8,4V abgibt. Beides zusammen hat weniger als das originale Netzteil von Blackstar gekostet.

EDIT: Da der Speaker wohl die Schwachstelle des Gerätes ist, baute ich einen besseren 3“-Breitbandlautsprecher ein, und zwar den FaitalPRO 3FE22 3" 4Ohm Neodym. Er hat einen guten Wirkungsgrad von 91 dB (1W/1m) und passt gerade so rein mit einer Tiefe von 46mm. Der originale hat eine Tiefe von 40mm. Die vordere Rundung passt saugend in die Rille des Gehäuses. Ich musste die Anschraubflansche ein wenig abzwicken und größere Schrauben nehmen, damit das dann auch passte. Beim Umlöten des LS verschmorte ich einen der Kontakte und musste den Zugang zu einer der Leitbahnen freikratzen und dort ein Kabel anlöten. Also Vorsicht! Ich kleidete die Box auch noch seitlich ein wenig von diesem leichten offenzelligen Schaumstoff aus, der oft als Verpackungsmaterial verwendet wird,
Zum Klang: Unglaublich! Der „Plastikboxklang“ ist komplett weg und das Ding ist fast doppelt so laut wie vorher! Der Neodymmagnet zieht einem den Schraubenzieher so fest an, dass man ihn kaum wieder weg kriegt. Das ganze Modding hat sich extrem gelohnt und ich bin mehr als zufrieden.

Den Klang bewerte ich mit vier Sternen. Mit dem Originallautsprecher hätte ich drei gegeben, mit dem neuen LS fünf.
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Features
Sound
Verarbeitung
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be60gee, 25.12.2016
Es ist schon faszinierend, was sich im Bereich Amptechnik in den letzten Jahren alles tat. Meine erste Erfahrung mit einem wirklich gut klingenden Minisoundsystem machte ich vor etlichen Jahren mit dem Wave Radio von Bose, daher ging ich an den Ankauf des Fly3 ohne große Bedenken heran und wurde nicht enttäuscht. Der kleine Amp ist bei mir seit knappen zwei Jahren nicht nur aufgrund seiner minimalistischen Abmessungen treuer Reisebegleiter. Er kommt mit zwei Kanälen, Clean und Crunch (OD), die nur getrennt betrieben werden können, einem als ISF bezeichneten Equalizer, einem moderaten Delay sowie einer getrennten Regelung für Volume und Gain. Dazu gibt es noch einen Kopfhöreranschluss und eine Eingangsbuchse für MP3 Player, Smartphone oder Soundkarte. Liest sich absolut amtlich, hört sich auch so an, grössere Amps haben oft auch nicht mehr an Bord. Die patentierte ISF Ampsimulation findet man mittlerweile an vielen Blackstar Produkten, sie soll ermöglichen, stufenlos zwischen Soundcharakteristiken amerikanischer bzw. britischer Amphersteller zu wählen. Meine derzeit favorisierte Einstellung ist 9 Uhr, also "Mesa Boogie mit einer Schippe Marshall" obendrauf. Das kleine Teil kann mit seinen 3 Watt Leistung ziemlich laut werden, ohne ins Schrill - Plärrige abzurutschen. Habe mir für den Einsatz in der heimischen Stube vor kurzem noch das Extension Cabinet mit echter Stereofunktion zugelegt, im Verbund und voll aufgedreht gibts garantiert Ärger mit den Nachbarn. Im Clean Kanal bei maximalem Output kommt es zu keiner hässlichen Transistorzerre, alles bleibt glasklar bis zum Potianschlag. Im OD Modus ebenfalls bei Rechtsanschlag ist nur saubere, crunchige Zerre zu hören, ein Übersteuern des kleines Amps über die Volume Einstellung ist offensichtlich und glücklicherweise nicht möglich, das erledigt dann der Gainregler in sauberster Modulationstechnik. Klar ist der kleine Amp eine Volltranse, die Anschlagsdynamik ist aber und vor allem trotz seiner "Größe" wirklich beachtlich. Wer sich eine Metallzerre erwartet, wird enttäuscht, das bringt der Kleine dann doch nicht. Für Ausflüge in den Ultra High Gain Bereich habe ich mir den Blackstar HT Metal Treter dazugekauft. Der hat auch nochmal eine ISF Regelung an Bord und harmoniert mit dem Fly3 als wären sie füreinander geschaffen. Natürlich entsteht Sound, wenn es um die Beschallung grösserer Räume geht, über die Fläche der Speakermembranen und Ausgangsleistung der Vor-, bzw. Endstufen. Dafür ist der Fly3 nicht konzipiert, er ist ein prima kleiner Übungsamp, der sich am besten anhört, wenn man unmittelbar davor steht oder sitzt.
Ohne das Extension Cabinet und bei häufigem Gebrauch hält ein Satz Akkus oder Batterien etwa ein halbes Jahr (!), mit Extension Cabinet ist der Saftverbrauch natürlich etwas höher. Ich empfehle euch den Ankauf des Bundles mit Netzteil, Blackstar hat da leider eine produktspezifische Sondernorm, es gibt auf dem freien Markt keine kompatiblen Stromversorger. Von mir gibt es einen klaren Kauftip für Gitarristen, die viel unterwegs sind und nicht immer mit Kopfhörer spielen wollen, sowie alle, die mit völlig überdimensionierten Amps Zuhause üben wollen, die sich erst bei einer Lautstärke gut anhören, bei der garantiert der Kontaktbereichsbeamte vorbeischaut.
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Features
Sound
Verarbeitung
Gute Qualität + zwei sehr brauchbare Sounds
Stefan1907, 08.01.2021
Das FLY ist bei mir Corona-bedingt auf dem Schreibtisch eingezogen, weil mein Home-Röhrenamp zwar leise, aber nicht leise genug kann und ich zusätzlich auch einen Kopfhöreranschluss brauche. Das Ding macht genau was es soll: Rauscht nicht, reagiert auf Anschlag und Volumenpoti, hat ein schönes Delay und tönt für Größe und Leistung überraschend erwachsen. Alle meine Gitarren klingen unterschiedlich wie sie sind, die Zerre ist für einen Transistoramp dynamisch und mit dem EQ ausreichend beeinflussbar. Man darf aber keinen "echten" Röhrensound erwarten und die Beschreibung, er klinge entweder Richtung US-Clean oder Brit-OD halte ich für etwas gewagt. Mir gefällt er aber entschieden besser als z.B. ein Line6 POD, der mich schon wegen der kryptischen Bedienung zum Wahnsinn getrieben hat, denn man bekommt jeweils einen guten Clean- und OD-Sound. Das langt mir für meine Zwecke völlig. Als Nebeneffekt dürfte er auch ein prima Backstage- oder Reiseverstärker sein, der passt in jeden Rucksack oder Trolley und wiegt gerade mal 1kg.

Im Preissegment finde ich den FLY insgesamt auch angesichts der guten Verarbeitung sensationell, kein Vergleich zu den Bonsaiausführungen der klassischen Verstärker, simpel zu bedienen und mit aktuell 59 Ocken mehr als günstig. Man darf aber keine Wunderdinge erwarten, die beiden effektiv nur vorhandenen Grundsounds müssen einem gefallen und genügen, sonst braucht es Pedale davor, was aber auch erstaunlich gut funzt, solange man es nicht übertreibt. Zum Schluss noch der Hinweis, dass der FLY sehr direkt vermittelt, wie die Gitarre klingt. Das ist kein Schönzeichner und mit einer schlechten Gitarre wird man wenig Spaß haben.
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Verarbeitung
Starker Winzling
Crash, 27.01.2018
Zugegeben er kommt schon ein bisschen billig daher der kleine Fly mini und hat auch nur ein unauffälliges plastikgehäuse, fast möchte man ihn schon zu den zahlreichen spielzeigbrüllwürfeln stellen doch wenn man ihm die Chance gibt wird man ohren machen, er ist ein echter kampfzwerg von clean bis volles brett macht er alles souverän mit und klingt nie nach kunststoffkiste.
Die Abstimmung ist insgesamt ein bischen dunkel aber so hat blackstar wohl den fehler anderer hersteller vermieden denn der kleine marshall und auch der kleine fender klingen einfach nach hummel in ner gießkanne der kampfzwerg hier nicht, eine echte röhre kauft man ihm nur phasenweise ab aber das macht nichts denn selbst größere kollegen aus dem transistorlager machen da gerne nur die halbe arbeit.

Auch der emulated out (kopfhörer/line out) macht einen guten eindruck, es gibt sogar einen line in dazu, an effekten hat er ein delay an board welches in den unteren regelbereichen eher in richtung reverb geht, der blackstar eigene ifs regler arbeitet sehr fein grundsätzlich handelt es sich um einen regler welcher von unterhalt der 12 uhr stellung den bass reduziert und darüber die höhen drosselt.

Die lautstärke lässt sich sehr fein regeln er beginnt sogar in minimaler lautstärke nicht zu husten und auch der overdrive arbeitet bis in sehr hohe gainbereiche sehr gut, die größte schwachstelle stellt für mich der kleine lautsprecher dar.

Zusammenfassend kann man hier nur eine kaufempfehlubg aussprechen denn dieser kampfzwerg kann auf ganzer linie mehr als überzeugen möglicherweise fragt der eine oder andere sich jetzt naja ein paar effekte hätte man ihm spendieren können, ja vielleicht hätte man das aber hier hat sich blackstar richtig entschieden und auf Qualität gesetzt anstatt die Mitbewerber mit einer wagenladung an features zu übertrumpfen und das bei einem mobilgerät.
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