Blackstar FLY 3 Mini Amp BK

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E-Gitarren Combo

  • Leistung: 3 W
  • Bestückung: 3" Lautsprecher
  • 2 Kanäle
  • integriertes Delay
  • Aux-Eingang
  • patentierte ISF-Klangregelung
  • Kopfhörer- und Recording-Ausgang mit Speaker Simulation
  • Stromversorgung via Batterie oder Netzadapter (nicht im Lieferumfang, erhältlich unter Art. 353113)
  • Abmessungen (B x H x T): 17,5 x 13,6 x 10,7 cm
  • Gewicht: 1 kg
Erhältlich seit Oktober 2014
Artikelnummer 350399
Verkaufseinheit 1 Stück
Leistung 3 W
Lautsprecher Bestückung 1x 3"
Kanäle 2
Hall Nein
Effektprozessor Nein
Externer Effektweg Nein
Line Eingang Ja
Recording Ausgang Ja
MIDI Schnittstelle Nein
Anschluss für externe Lautsprecher Nein
Kopfhöreranschluss Ja
Fußschalter Anschluss Nein
Inkl. Fußschalter Nein
Gewicht 1,0 kg
Akku Laufzeit 20 h
77 €
107,10 €
Alle Preise inkl. MwSt.
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507 Kundenbewertungen

354 Rezensionen

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Volle Punktzahl
be60gee 25.12.2016
Es ist schon faszinierend, was sich im Bereich Amptechnik in den letzten Jahren alles tat. Meine erste Erfahrung mit einem wirklich gut klingenden Minisoundsystem machte ich vor etlichen Jahren mit dem Wave Radio von Bose, daher ging ich an den Ankauf des Fly3 ohne große Bedenken heran und wurde nicht enttäuscht. Der kleine Amp ist bei mir seit knappen zwei Jahren nicht nur aufgrund seiner minimalistischen Abmessungen treuer Reisebegleiter. Er kommt mit zwei Kanälen, Clean und Crunch (OD), die nur getrennt betrieben werden können, einem als ISF bezeichneten Equalizer, einem moderaten Delay sowie einer getrennten Regelung für Volume und Gain. Dazu gibt es noch einen Kopfhöreranschluss und eine Eingangsbuchse für MP3 Player, Smartphone oder Soundkarte. Liest sich absolut amtlich, hört sich auch so an, grössere Amps haben oft auch nicht mehr an Bord. Die patentierte ISF Ampsimulation findet man mittlerweile an vielen Blackstar Produkten, sie soll ermöglichen, stufenlos zwischen Soundcharakteristiken amerikanischer bzw. britischer Amphersteller zu wählen. Meine derzeit favorisierte Einstellung ist 9 Uhr, also "Mesa Boogie mit einer Schippe Marshall" obendrauf. Das kleine Teil kann mit seinen 3 Watt Leistung ziemlich laut werden, ohne ins Schrill - Plärrige abzurutschen. Habe mir für den Einsatz in der heimischen Stube vor kurzem noch das Extension Cabinet mit echter Stereofunktion zugelegt, im Verbund und voll aufgedreht gibts garantiert Ärger mit den Nachbarn. Im Clean Kanal bei maximalem Output kommt es zu keiner hässlichen Transistorzerre, alles bleibt glasklar bis zum Potianschlag. Im OD Modus ebenfalls bei Rechtsanschlag ist nur saubere, crunchige Zerre zu hören, ein Übersteuern des kleines Amps über die Volume Einstellung ist offensichtlich und glücklicherweise nicht möglich, das erledigt dann der Gainregler in sauberster Modulationstechnik. Klar ist der kleine Amp eine Volltranse, die Anschlagsdynamik ist aber und vor allem trotz seiner "Größe" wirklich beachtlich. Wer sich eine Metallzerre erwartet, wird enttäuscht, das bringt der Kleine dann doch nicht. Für Ausflüge in den Ultra High Gain Bereich habe ich mir den Blackstar HT Metal Treter dazugekauft. Der hat auch nochmal eine ISF Regelung an Bord und harmoniert mit dem Fly3 als wären sie füreinander geschaffen. Natürlich entsteht Sound, wenn es um die Beschallung grösserer Räume geht, über die Fläche der Speakermembranen und Ausgangsleistung der Vor-, bzw. Endstufen. Dafür ist der Fly3 nicht konzipiert, er ist ein prima kleiner Übungsamp, der sich am besten anhört, wenn man unmittelbar davor steht oder sitzt.
Ohne das Extension Cabinet und bei häufigem Gebrauch hält ein Satz Akkus oder Batterien etwa ein halbes Jahr (!), mit Extension Cabinet ist der Saftverbrauch natürlich etwas höher. Ich empfehle euch den Ankauf des Bundles mit Netzteil, Blackstar hat da leider eine produktspezifische Sondernorm, es gibt auf dem freien Markt keine kompatiblen Stromversorger. Von mir gibt es einen klaren Kauftip für Gitarristen, die viel unterwegs sind und nicht immer mit Kopfhörer spielen wollen, sowie alle, die mit völlig überdimensionierten Amps Zuhause üben wollen, die sich erst bei einer Lautstärke gut anhören, bei der garantiert der Kontaktbereichsbeamte vorbeischaut.
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Sound
Verarbeitung
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A
Die Suche hat ein Ende
Anonym 04.03.2015
Also Hobby-Musiker mit viel Übebedarf bin ich schon seit einiger Zeit auf der Suche nach einem kleinen Übungsamp der mich vom eigentlich Sinn, dem Üben, nicht ablenkt. In Verwendung habe ich bisher den Line6 Pod, der immernoch großen Spaß macht. Leider funktioniert er für mich nur über Kopfhörer. Für Sound-Experimente besitze ich nich einen Mustang I VII. Ein toller Amp, der mich aber immer allzusehr mit den vielfältigen Einstellmöglichkeiten ablenkt.
Nun habe ich mir, vor allem für den vergangenen Winterurlaub, dieses kleine Plastikkistchen bestellt. Die Erwartungen waren auch nicht allzu hoch, auch wenn ich bereits von den Blackstar ID.Cores begeistert war.
Der Amp kommt mit Batterien. Ein Netzteil kann separat bestellt werden. Die Einstellungen sind minimalstisch. Der ISF-Regler erzeugt eine gute Varianz und erlaubt sowohl Clean als auch im maximalen Overdrive ein breites Spektrum. Der Clean-Kanal klingt mit meiner Strat auf Singlecoils sehr gut und 'crisp'. Bei maximaler Lautstärke entsteht ein leichtes Rauschen. Es ist immer eine gewisse Dynamik vorhanden, die aber natürlich nie an eine Röhre heranreicht. Der Gain-Regler erlaubt eine sehr feine Justierung von Quasi-Clean bis Crunch. Richtig ab geht's Blackstar-typisch natürlich im Overdrive-Kanal. Der Sound ist erstaunlich fett (aktive Humbucker). Was der kleine 3"-Speaker hier leistet ist echt beeindruckend. Bei maximaler Lautstärke pustet der kleine auch merklich aus dem Gehäuse. Das integrierte Delay erzeugt eine tolle Tiefe für das kleine Gerät. Es lassen sich Intensität und Verzögerung justieren. Hiermit lässt sich erstaunlich viel, von einem dezenten Raumhall bis zu einer Echo-Stimme, einiges erzeugen.
Die Lautstärke ist ausreichend. Für Zuhause nach 22:00 voll aufgedreht, definitiv zu laut. Für den Gitarrenunterricht mit drei Mitschülern aber ausreichend. Der Klang leidet auch im Low-Volume-Bereich überhaupt nicht (das Feeling natürlich schon ein wenig).
Der Kopfhörerausgang emuliert ordentlich. Mir persönlich ist er an geschlossenen 8Ohm Kopfhörern insgesamt zu leise.
Toll ist natürlich in dieser Größenordnung den Amp als Musikanlage zu missbrauchen. Gerade im Urlaub fanden wir es toll immer eine ausreichende Beschallung mit unserer Lieblingsmusik parat zu haben. Ein separter Volume-Regler wäre allerdings noch echt die Krönung. Die Lautstärke ist leider nicht über den Master-Volume zu regeln.
Noch ein Wort zur Stromversorgung. Die mitgelieferten Batterien haben ca 12 Stunden durchgehalten. Aktuell verwende ich eneloop-Akkus und habe damit bereits die 14 Stunden-Marke überschritten.

Fazit: Der Amp tut genau das was er soll. Er ist als kleiner Immer-Dabei-Übungsamp immer parat. Alleine klingt der Amp schon sehr ordentlich. Wer aber wirklich beeindruckt sein sollte muss sich unbedingt auch das Extension-Cab dazu bestellen!
Bedienung
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Sound
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6
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C
Starker Winzling
Crash 27.01.2018
Zugegeben er kommt schon ein bisschen billig daher der kleine Fly mini und hat auch nur ein unauffälliges plastikgehäuse, fast möchte man ihn schon zu den zahlreichen spielzeigbrüllwürfeln stellen doch wenn man ihm die Chance gibt wird man ohren machen, er ist ein echter kampfzwerg von clean bis volles brett macht er alles souverän mit und klingt nie nach kunststoffkiste.
Die Abstimmung ist insgesamt ein bischen dunkel aber so hat blackstar wohl den fehler anderer hersteller vermieden denn der kleine marshall und auch der kleine fender klingen einfach nach hummel in ner gießkanne der kampfzwerg hier nicht, eine echte röhre kauft man ihm nur phasenweise ab aber das macht nichts denn selbst größere kollegen aus dem transistorlager machen da gerne nur die halbe arbeit.

Auch der emulated out (kopfhörer/line out) macht einen guten eindruck, es gibt sogar einen line in dazu, an effekten hat er ein delay an board welches in den unteren regelbereichen eher in richtung reverb geht, der blackstar eigene ifs regler arbeitet sehr fein grundsätzlich handelt es sich um einen regler welcher von unterhalt der 12 uhr stellung den bass reduziert und darüber die höhen drosselt.

Die lautstärke lässt sich sehr fein regeln er beginnt sogar in minimaler lautstärke nicht zu husten und auch der overdrive arbeitet bis in sehr hohe gainbereiche sehr gut, die größte schwachstelle stellt für mich der kleine lautsprecher dar.

Zusammenfassend kann man hier nur eine kaufempfehlubg aussprechen denn dieser kampfzwerg kann auf ganzer linie mehr als überzeugen möglicherweise fragt der eine oder andere sich jetzt naja ein paar effekte hätte man ihm spendieren können, ja vielleicht hätte man das aber hier hat sich blackstar richtig entschieden und auf Qualität gesetzt anstatt die Mitbewerber mit einer wagenladung an features zu übertrumpfen und das bei einem mobilgerät.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
7
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M
Der Reise Amp schlechthin!
Magman 08.04.2015
Ich habe mir den Fly3 aus Neugier einfach mal bestellt zusammen mit der Zusatzbox. Ich hatte null Erwartungen aber das Konzept fand ich einfach gut. Kein Modeler mit 1000 Einstellungen und 97 Sounds. Ein Übungs- und Reiseamp mit einem Sound und einem Delay-Effekt.
Zuhause angekommen, angeschlossen und gestaunt! Wowww was klingt diese kleine Kiste geil! Zusammen mit meiner Epiphone Casino Coupé mit P90 im voll aufgedrehten Cleankanal AC/DC purer denn je. Ich hab dann die Zusatzbox angeschlossen und kann sagen das sich die 25 Euro mehr als lohnen. Nicht nur die Wattzahl verdoppelt sich, sondern auch der Spaß und das Grinsen im Gesicht :)

Das Delay ist dann auch Stereo, klingt sehr gut und macht tierisch Spaß. Der Gainkanal fängt in etwa dort an wo der Cleankanal aufhört und hat kräftig Gain der zB für Classic Rock a la Thin Lizzy vollkommen ausreicht. Ja es gibt sogar natürliche Feedbacks in Bedroom Level!
Nun mal schnell das iPad angeschlossen und wieder nur gestaunt. Das klingt richtig gut, voll und warm. Auch wieder super für Urlaub, oder auch als Küchenradio! Meine Frau wollte die Kiste gar nicht mehr hergeben beim dortigen Test :)
Ich hab dann ein paar gute Backingtracks laufen lassen und dazu gespielt. Das macht irre Spaß. Blackstar hat mitgedacht und das Audiosignal bleibt unverziert und die Lautstärke lässt sich nur über das angeschlossene Gerät selbst regeln.

Und jetzt kommts:

Ein Kumpel rief mich an er hätte nen leisen Kneipengig (Blues) mit Cajon, A-Bass und Bluesharp. Ich sollte die Gitarre bedienen. Zu einer Wohnzimmer Probe hab ich den Fly3 mitgenommen und war erstaunt wie homogen sich der Amp im Bandsound anpasste. Die Kollegen staunten nicht schlecht und waren recht begeistert. Ich spiele den Amp nur im voll aufgezogenen Cleankanal und regle ihn mit der Gitarre von clean bis dirty - genau so bin ich es auch gewohnt. Ich habe ihn dann auch live in der Kneipe gespielt und ihn ganz leicht über die Kleinst PA laufen lassen. Die Miniklinke im emulierten Ausgang nur halb eingesteckt und es tönt aus den Speakern sowie aus der Anlage! Das hat sowas von Spaß gemacht das ich den Kleinen nun außerhalb von üben zuhause auch bei Wohnzimmer- und Kneipengigs benutze. Jeder der nun schmunzelt sollte das selbst mal testen! Mit der Zusatzbox übertönt er voll aufgedreht schon das Cajon, also etwas leiser gedreht und es passt. Ach ja, der ISF EQ ist klasse. Nach rechts britisch, nach links California. Super gemacht! Mit der Tele und ein wenig Slapback Delay macht der Fly3 auch regelrecht süchtig. Antesten!!!

Ein gutes Spiel- und Werkzeug!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
5
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