beyerdynamic TG V50 s

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Dynamisches Gesangs- und Sprachmikrofon

  • mit verriegelbarem Schalter
  • Richtcharakteristik Niere
  • 50 - 17.000 Hz
  • 600 Ohm
  • Höhenresonator zur Erweiterung des Übertragungsbereichs nach oben
  • spezielle Schallöffnungen für erhöhte
  • Rückkopplungsfestigkeit
  • abgestimmtes Volumen hinter der Membran für freiere Membranschwingungen und verbesserte Tiefenwiedergabe
  • Nachfolger des TG-X 48/58
  • Gewicht 270 g
  • inkl. Mikrofonhalterung

Maße

  • Länge: 167 mm
  • Schaftdurchmesser: 23/35 mm
  • Kopfdurchmesser: 54 mm
Erhältlich seit Mai 2011
Artikelnummer 263283
Verkaufseinheit 1 Stück
Schalter Ja
Charakteristik Niere
Farbe schwarz
Durchmesser 54 mm
Länge 167 mm
Gewicht 270 g
Frequenzgang von 50 Hz
Frequenzgang bis 17 kHz
Mikrofonklemme 1
Tasche 1
Windschutz optional 126546
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105 €
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Für den Bühnenalltag prädestiniert

Das beyerdynamic TG V50s ist ein dynamisches Gesangsmikrofon mit Nierencharakteristik, das für den professionellen Bühnenalltag konzipiert wurde. Seine gesamte Konstruktion zielt in auf den Live-Einsatz ab: Unter der „Touring Gear“-Serie bietet beyerdynamic verschiedene Mikrofone an, die speziell für den Livebetrieb entwickelt wurden, und so ist auch das TG V50s dementsprechend robust gebaut. Es ist äußerst unempfindlich gegenüber Rückkopplungen und dank integriertem Pop-Schutz auch gegenüber Plosivlauten. Der etwas kryptische Name ist schnell erklärt: TG steht für „Touring Gear“, während das V für „Vocal“s und das kleine S für den „On/OFF-Schalter“ stehen. Das TG V50s wird mit einer Mikrofonklemme und einer Transporttasche geliefert. Das TG-Modell gibt es auch in einer Version ohne Schalter unter der Bezeichnung TG V50 (Artikel-Nr: 263282).

Perfekt für die Stimmübertragung

Der Sound des beyerdynamic TG V50s ist auf eine saubere und transparente Sprach- und Stimmübertragung abgestimmt: Frequenzen unter 200Hz werden etwas gedämpft, die Höhen bei 5kHz und 10kHz hingegen leicht angehoben. Das sorgt für gute Sprachverständlichkeit und erfordert weniger EQ-Einsatz seitens des FoH-Mischers. Bei sehr geringem Mikrofonabstand bekommen feine Stimmen ein unterstützendes Bassfundament und der Klang wird voller und wärmer – dafür sorgt der ausgeprägte Nahbesprechungseffekt des V50s. Sehr praktisch: Der On/Off-Schalter lässt sich durch eine kleine Schraube in der On-Position feststellen, Künstler können es dann nicht mehr versehentlich ausschalten. Trotz der stabilen Konstruktion wiegt das TG V50s nur 270g und liegt so selbst an langen Bühnenabenden nicht schwer in der Hand.

Für ein extra langes Bühnenleben

Der raue Touralltag erweist sich meist als Härtetest für jegliches Equipment. Dass beyerdynamic den TG-Modellen diese Anforderung sogar in den Namen schreibt, zeugt von großem Vertrauen in die eigenen Produkte – und genau diesem Anspruch wird das TG V50s gerecht. Davon profitieren nicht nur professionelle PA-Verleiher, für die Betriebssicherheit manchmal wichtiger ist als die ultimative Klangqualität, sondern auch Musiker, die sich ein Mikrofon mit langer Bühnenlebensdauer wünschen. Zudem ist das TG50s durch seine normale Nierencharakteristik universell genug, um im Livebetrieb auch mal mit einem Instrument eingesetzt zu werden. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist beim beyerdynamic TG V50s extrem gut: Das Mikro liefert einen guten Sound und selbst die rauen Bedingungen auf der Bühne können ihm kaum etwas anhaben.

Über beyerdynamic

Die Firma beyerdynamic wurde 1924 in Berlin als Hersteller von Kinolautsprechern gegründet. 1937 entwickelte Eugen Beyer mit dem DT 48 einen ersten dynamischen Kopfhörer, zwei Jahre später mit dem M 19 ein dynamisches Mikrofon. Nach dem Krieg siedelte das Unternehmen nach Heilbronn um, heute gibt es in Farmingdale, New York auch ein Tochterunternehmen in den USA. Zu den gefragtesten Produkten von beyerdynamic gehören traditionell Kopfhörer und Mikrofone - sowohl für den Live- als auch den Studiobetrieb. Auch in der Consumerbranche und in Sachen Konferenztechnik ist die Firma stark vertreten, außerdem bei Installationsmikrofonen, Dolmetscherpulten und Tour-Guide-Systemen.

Ideal für laute Bühnen

Ganz klar: Das beyerdynamic TG V50s gehört auf die Bühne, und zwar bevorzugt auf eine laute. Die leichte Höhenanhebung und die hohe Rückkopplungsfestigkeit machen es Live-Mischern leicht, Gesangsstimmen gut hörbar über die Band zu mischen. Einen Schalter sehen FoH-Mixer generell ungern an Gesangsmikrofonen – die Feststellmöglichkeit wirkt dieser Abneigung allerdings entgegen. So ein Schalter kann aber auch nützlich sein: zum Beispiel dann, wenn der Mischer das TG V50s als Talkbackmikrofon selbst in den Händen hält. Damit das TG V50s seine hohe Rückkopplungsfestigkeit voll ausspielen kann, muss der entsprechende Bühnenmonitor richtig aufgestellt sein: Bei einer Nierencharakteristik steht der Monitorlautsprecher direkt hinter dem Mikrofon, sprich in einem Winkel von 180° zur Mikrofonlängsachse.

41 Kundenbewertungen

22 Rezensionen

Dm
Sehr gut für Männerstimmen an der PA
Der mit der Gutemine singt 02.02.2022
Der mit der Gutemine singt 28.01.2022
Ich suchte ein Mikro für Gesang welches beim Proben am Mischpult und Pa Lautsprechern, als auch daheim an meinem Mooer SD50A (übrigens ein toller Akustik Amp mit vielen Zusatzfeatures wie Loop, Drums, USB und Fußtreter mit Bluetooth) gut klingt. Meine Musikrichtung liegt von alten Schlagern über Rock bis zu modernen Singer/ Songwritern.

Zur Auswahl standen das Beyerdynamik V50s, Beyerdynamik V70s,
Sennheiser 835s, Sennheiser 935 und das allgegenwärtige Shure 58s.

Am Mooer getestet ergab sich folgendes Urteil:

Shure 58: Kein Mikro für mich, macht zwar Druck wirkt aber für meinen Geschmack zu komprimiert und Feinheiten in der Dynamik ist nicht.

Beyerdynamik 50s>:
Schon um Welten besser, aber noch nicht das was ich mir vorstelle. Ich muss auf den Abstand zum Mikro achten.

Beyerdynamik V70s>:
Nochmal ein gutes Stück nach vorn, klingt offener und ich muss nicht so sehr auf den Abstand zum Mikro achten.

Sennheiser 835s:
Ähnlich wie das V70, klingt aber irgedwie heller, die Dynamik vom V70 empfinde ich als besser.

Sennheiser 935:

Jawoll, so muss das. Sehr gute Dynamik . Meine Stimme kommt sehr detailreich rüber. Ich höre genau das was ich singe und kann mich so auch selbst gut kontrollieren. (Könnte für einige aber auch anstrengend sein) Auch für Aufnahmen über ein Roland Super UA und Ableton ist es sehr gut geeignet.

Am Tag drauf erfolgte der Test über die PA:

Beyerdynamik 50s:
Ein ganz anderes Bild. Meine Stimme klingt so gut wie nie zuvor, alles wie es soll und gute Dynamik. (O-Ton meines Band Kollegen: Gib ja das Mikro nicht mehr her)

Beyerdynamik V70s:
Klingt irgendwie etwas anstrengender, dünner. Einer Bandkollegin, die es kurz antestete stand es aber überragend gut. Empfehlung für Frauenstimmen.

Shure 58:
Ich werd nicht warm mit dem Ding. Ist wirklich nicht schlecht, mir fehlt aber im Vergleich mit allen getesteten Mikros die Dynamik.

Beyerdynamik 835:
Klingt gut, ist Dynamisch aber kommt bei meiner Stimme nicht an das V 50. Es klingt im Vergleich eher dünn.

Beyerdynamik 935:
Zeichnet sehr fein ist sehr dynamisch dies fängt mich aber an der Pa eher an zu nerven. Klingt auch nicht, wiegesagt bei meiner Stimme, so
voll wie das V50.

Mein Fazit:

Ich kaufe 2 Mikros(-:
Das V50 für die PA und das Sennheiser 935 für den mooer und Aufnahmen.

Probiert die Mikros mit der Anwendung für die ihr sie braucht aus, ich hätte nicht gedacht dass so ein riesen Unterschied zwischen Akustik amp und PA ist, aber es ergibt sich ein ganz anderes Bild.
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h
Warm, druckvoll und klar...
hansjörg1 01.12.2012
... klingt das TG V50ds von Beyer - und dass mir genau dieser Sound am besten von allen getesteten Mikros gefallen hat, ist natütrlich eine sehr, sehr subjektive Geschichte.

Objektiv festhalten lässt sich:
- Klangcharakteristik - ist bei dem Frequenzgang ja auch kein Wunder - ist leicht loudnessartig, d.h. unten rum voll und warm, oben sehr hell (je nach Stimme für manche vielleicht schon zu spitz); das besondere ist, dass trotz dieser Charakteristik die Mitten nicht zu kurz kommen. Das sorgt für einen warmen, klaren, runden und trotzdem noch sehr druckvollen Sound.
- Das Mikrofon glänzt durch eine hohe Qualitätsanmutung: Es fühlt sich durch das Gewicht und die verwendeten Materialien sehr wertig an. Gleichzeitig ist die Gewichtsbalance sehr gut gelungen, so dass man/frau es lieber in der Hand als auf dem Ständer hat.
- Es ist gut verarbeitet, hat einen soliden Schalter und einen robusten Korb mir hat es für unsere Musik, zu dem Preis, für meine Stimme am besten gefallen
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TB
Nach wie vor: gut.
Tom Bellee 01.11.2019
Das TG V50 ist ein tolles Allroundmikrofon für Gesangs- und Sprachübertragung aller Art. Das Mikro ist sehr gut verarbeitet und extrem belastbar und langlebig. Inzwischen - so verrät ein Aufdruck - kommen die Dinger aus Tschechien. Aus meiner Sicht hat das keinen Nachteil. Im Gegenteil: der Preis ist in den letzten 10 Jahren um etwa ein Viertel gesunken. Ich setzte beide Varianten im Livebetrieb ein. Dieses Mikro wird auch in einer kabellosen Variante geliefert. Leider ist es (für mich) dann zu teuer.

Hier einige Einsatzvergleiche:
Das TGV50 gegen ein baugleiches altes aus deutscher Produktion: das neue ist ausgeglichener im Klang. Das alte ist etwas spitzer (mit Höhenanhebung). Sopranstimmen klingen mit dem neuen V50 (CZ) besser und wärmer.

Das TGV50 gegen Shure SM58: Das TGV ist ausgeglichener und weiter im Frequenzgang und klingt wärmer. Die Gefahr von Feedback ist bei beiden gleich gering.

Das TGV50 gegen Shure SM86: Eigentlich ein blöder Vergleich, weil das SM86 ein Kondenser ist. Das SM86 zeichnet feiner und klarer. (Chanson und Singer/Songwriter). Das TGV hat mehr Druck und Wärme (Rockband).

Das TGV50 gegen Sennheiser E945: Das ist ein lohnenswerter Vergleich, obwohl das Sennheiser erheblich teurer ist. Das Sennheiser hat eine angehobene Hochmitten/Höhen-Nase. Für manche Stimmen kann das gut sein. Für eine ausgebildete Gesangsstimme (Bariton bis Sopran) kann das aber einen spitzen und ekligen Effekt haben. Beide Mikros sind wenig feedbackanfällig.

TGV gegen Shure Beta 58: Hier nehmen sich die beiden Mikrofone nichts. Das TGV ist geringfügig klarer. Das Shure ist erheblich teurer.
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RT
Besser als SM 58
Robin Te 16.02.2021
Klingt wesentlich offener als der Hauptkonkurrent in der Preisklasse, das SM 58 von Shure. Der Nahbesprechungseffekt ist ausgeprägter aber das lässt sich schon mit einem LowCut in den griff bekommen.
Würde es zu 90 % den Shure bevorzugen.
Der Schalter knackt nicht, lässt sich verriegeln und geht im allgemeinen ziemlich "straff". Keine Gefahr das Mikrofon ungewollt auszuschalten.
Ich nutze es zum Großteil als TalkBack Mic aber es hat den Vorteil, wenn man doch mal ein Ersatz auf der Bühne braucht, kann man dieses Mikrofon bedenkenlos einsetzen. Das SM 58 erfüllt diese Kriterien des "Notfall Mic?s" auch aber ich bevorzuge jetzt das Beyer. Auf jeden Fall eines der besten Mic?s in der Preisklasse.

Trotz allem ist es ein Mikrofon, welches einem selbst gefallen muss, also Bestellen, Testen und Vergleichen.
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