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beyerdynamic M88TG Dynamisches Richtmikrofon

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Dynamisches Mikrofon

Das M 88 ist ein dynamisches Tauchspulenmikrofon für allerhöchste Ansprüche. Seine Richteigenschaften liegen annähernd bei den theoretisch überhaupt möglichen Werten. Es verringert die Gefahr akustischer Rückkopplung in Übertragungsanlagen jeder Art auf ein absolutes Minimum. In Rundfunk- und Aufnahmestudios schätzt man es wegen seines ungewöhnlich weiten Übertragungsbereiches, der die Gewähr dafür bietet, dass auch die letzten klanglichen Feinheiten aufgezeichnet werden. Eine Spezialaufhängung des Mikrofonsystems unterdrückt die Übertragung von Körperschall. Eine Brummkompensationsspule verringert den Einfluß magnetischer Fremdfelder um mehr als 20 dB.

Das Studio-Richtmikrofon M 88 findet in immer größerem Maße Anwendung in professionellen ELA-Anlagen. Man findet es als Konferenzmikrofon in Parlamenten, Banken und Industriefirmen - kurz überall dort, wo schwierige akustische Verhältnisse zu beherrschen sind. Es eignet sich aber auch hervorragend zur Abnahme der Bassdrum, Bassgitarre oder von Blechblasinstrumenten. Bei Abnahme der Bassdrum bitte Poppschutz PS 88 oder Windschutz WS 59 verwenden.

  • Hypernierencharakteristik
  • für Gesang, Blech, Overhead, Bassdrum und Percussion
  • außergewöhnlich weiter Übertragungsbereich
  • extrem rückkopplungsarm
  • Brummkompensation gegen magnetische Fremdfelder
  • robuster Bauweise
  • geeignet für hohe Schalldrücke
  • Übertragungsbereich: 30 - 20.000 Hz
  • Nennimpedanz: 200 Ohm
Schalter Nein
Charakteristik Hyperniere
Erhältlich seit November 1999
Artikelnummer 129579
Mikrofonklammer 1
Farbe schwarz
Durchmesser 48,5 mm
Dynamisches Mikrofon 1
Länge 181 mm
Gewicht 320 g
Frequenzgang von 30 Hz
Frequenzgang bis 20 kHz
Mikrofonklemme 1
Tasche 1
Windschutz optional 126546
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B-Stock ab 259 € verfügbar
279 €
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10 Verkaufsrang

Ein Mikro, das Popgeschichte schrieb

Einmal so klingen wie Phil Collins? Ganz so leicht ist es zwar nicht, aber das M 88 TG von beyerdynamic war bekanntermaßen lange Zeit das Lieblingsgesangsmikrofon des Superstars. Auch als Bassdrum- und Bassamp-Mikro hat das M 88 eine lange Geschichte. 1962 auf den Markt gekommen, damals noch ohne den Zusatz „TG“ im Namen, war es seitdem auf unzähligen Aufnahmen zu hören. Bis heute erfreut sich das dynamische Tauchspulenmikrofon großer Beliebtheit. Sein gerader Frequenzgang mit sanfter Höhenanhebung und außergewöhnlich guter Basswiedergabe macht es zu einem flexiblen Helferlein in jedem (Heim-)Studio und auf der Bühne.

Why mess with success?

Über die Jahre hat die Heilbronner Firma nur wenig an diesem Mikrofonklassiker verändert. Die Tuchelverbindung aus den Anfangstagen wurde durch einen dreipoligen XLR-Stecker ersetzt. Der Mikrofonkorb ist mittlerweile schwarz (früher silber), das Maschengeflecht etwas gröber, dafür dicker und stabiler. Der Magnet im Inneren wurde 2003 durch eine Neodym-Variante ausgetauscht, die deutlich mehr Output-Pegel hat (Übertragungsfaktor: 2,9mV/Pascal). Geblieben sind das hervorragende Klangverhalten, die Membran aus Hostaphan, der robuste Messingkorpus, die Pegelfestigkeit und die stark gerichtete Hyperniere als Charakteristik. Rückkopplungen und Übersprechungen sind kein Thema für das M 88 TG, und die eingebaute Brummkompensation sorgt für Ruhe in der Nähe von elektromagnetischen Feldern.

Ein Sound für Anspruchsvolle

Das M 88 TG wird von beyerdynamic nicht umsonst als Gesangsmikrofon gepriesen. Gesangsstimmen klingen präsent und durchsetzungsfähig, und auch Sprechstimmen erhalten durch die Anhebung im Präsenzbereich einen kräftigen, kernigen Charakter. Bassisten, die ihr Instrument gerne über einen Verstärker abnehmen, sollten das M 88 TG ebenso ausprobieren wie Schlagzeuger und Percussionisten, denn gerade an Instrumenten mit Bass- und Tiefbassanteilen liefert das Mikrofon einen satten Sound: immer definiert und trocken und niemals bauchig oder schwammig. Live und im Studio ist das beyerdynamic auch der perfekte Partner für Blechbläser. Hohe Schalldruckpegel steckt es locker weg und klingt dabei immer hervorragend. Kein Wunder, dass das M 88 TG zur Standardausrüstung vieler Tontechniker gehört.

Über beyerdynamic

Die Firma beyerdynamic wurde 1924 in Berlin als Hersteller von Kinolautsprechern gegründet. 1937 entwickelte Eugen Beyer mit dem DT 48 einen ersten dynamischen Kopfhörer, zwei Jahre später mit dem M 19 ein dynamisches Mikrofon. Nach dem Krieg siedelte das Unternehmen nach Heilbronn um, heute gibt es in Farmingdale, New York auch ein Tochterunternehmen in den USA. Zu den gefragtesten Produkten von beyerdynamic gehören traditionell Kopfhörer und Mikrofone - sowohl für den Live- als auch den Studiobetrieb. Auch in der Consumerbranche und in Sachen Konferenztechnik ist die Firma stark vertreten, außerdem bei Installationsmikrofonen, Dolmetscherpulten und Tour-Guide-Systemen.

Perfekt für Studio und Bühne

Der außergewöhnlich breite Übertragungsbereich lädt zum Experimentieren ein, denn das M 88 TG fühlt sich an vielen Instrumenten wohl. Das Saxofon klingt nicht warm genug? Dieses Mikro könnte die Lösung sein. Darf es etwas mehr Subbass an der Bassdrum sein? Dann einfach die Membran näher ans Resonanzfell rücken, schon wirkt der Nahbesprechungseffekt des dynamischen Mikrofons wahre Wunder. Vom ausgeprägten Bass profitieren E- und Akustikbässe, Basstrommeln aller Art, Rack- und Floortoms, Cajons, Leslie-Cabinets und alles, was ordentlich Schub braucht. Andere Instrumente, die präsent und knackig klingen sollen, bringt das M 88 TG ebenso zur Geltung. Warum nicht mal dieses Modell vor dem Gitarrenamp verwenden? Oft klingt es frischer und druckvoller als die üblichen Alternativen. Keine Frage: beyerdynamic hat mit dem M 88 TG eine ungemein wandlungsfähige Mikrofonlegende im Programm.

91 Kundenbewertungen

A
Ein legitimer Klassiker mit Nebenwirkungen
Anona 24.04.2021
Das M88 ist eigentlich ein hervorragendes dynamisches Mikrofon - eigentlich.
Gut, das erste Exemplar musste ich zurückschicken, denn die XLR-Buchse war so locker, dass an einen reibungslosen Gebrauch nicht zu denken war. Ein Negativpunkt an die Endkontrolle bei Beyer.
Beim zweiten Exemplar war endlich alles so, wie es sein sollte, leider auch die Handhabungsgeräusche am Schaft. Um an dieser Stelle Beyer selbst zu zitieren: Das Werk bezeichnet das M88 als Gesangs- und Instrumentalmikrofon. Aber ein Mikro, das derartig schlecht gegen Handgeräusche isoliert ist, kann eigentlich nur bedingt als Gesangsmikrofon bezeichnet werden, es sei denn, die Firma denkt, dass Sänger ihre Mikros generell auf dem Stativ belassen.
Außerdem entpuppt sich das M88 auch nicht als immun gegenüber Plosiven, d.h. den bekannten Luft nach vorne schleudernden Konsonanten. Eine dementsprechend angepasste Mikrofontechnik oder ein Popschutz ist daher notwendig.
Aber das ist nicht alles.
Wer kam bei Beyer auf die abstruse Idee, die wunderbaren alten MKV-Klemmen gegen deutlich schlechtere zu ersetzen? Sie versprühen echten China-Charme und erweisen sich des Mikrofons als absolut unwürdig. Konkret: Die neue Klemme ist in etwa eine Nummer zu klein und Biegsamkeit ist für sie ein echtes Fremdwort. Falls man das Mikro in sie "hineinwürgen" möchte, sollte man vorher etwas Bodybuilding betrieben haben. Ein Witz!
Frage: Welcher Sänger - ein "/in" bitte selbständig hinzudenken - wird sich diese Prozedur freiwillig antun? Auf der Bühne, vor Publikum?
Die einzige Abhilfe bestünde darin, sich auf dem Gebrauchtmarkt nach einer alten MKV8 umzusehen. Die passt und besitzt genau die richtige Mischung aus Festigkeit und Flexibilität.
Als Gesangsmikrofon kann ich das M88 aus all diesen Gründen also nur bedingt empfehlen. Als Instrumentalmikrofon dagegen uneingeschränkt - abgesehen von der elenden Klemme.
Es umfasst einen weiten Frequenzbereich, besitzt eine gute Auflösung und tendiert tief unten nicht zum Dröhnen und hoch oben nicht zum Zischen. Ein homogenes, detailreiches und eher weiches Klangbild ist das Resultat.
Zum Schluss - falls es sich noch nicht herumgesprochen hat: Das M88 kann auch Kick-Drum, und wie! Aber bei der Nutzung bitte immer an einen Popschutz denken, denn ohne den könnte die Membran auf einen Besuch bei Beyer bestehen.
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c
Das flexibelste und beste dynamische Mikro was ich kenne!
coltn' 31.03.2021
Was für eine Entdeckung! Ich habe lange mit diesem Mikro geliebäugelt weil ich es im Studio oder live immer wieder gesehen habe. Das es mich dermaßen begeistert habe ich nicht erwartet. Vorweg: ich habe gleich ein Zweites bestellt.
Ich habe kein dynamisches Mikro in meinem Studio was derart flexibel form- und damit einsetzbar ist. Ob an der Bassdrum, an Bass- oder Gitarrenamps, Bläser, Snare....An den Toms klingt es besser als die Geliebten MD421. Nichts was es nicht kann..
Als Gesangsmikro war ich anfangs gespalten. Genialer Klang und konkurrenzlos allen anderen dynamischen Mikros ( von Shure bis Sennheiser) gegenüber weil sich JEDER Sound daraus formen lässt. Aber starke Pop und Handgeräusche dämpften die Euphorie. Schade dachte ich. Dann fiel mir ein dass dieses Mikro bis 30 HZ überträgt. Klar sind da Pop Geräusche lauter zu hören. Also einfach einen LowCut gesetzt. Fertig. Ich hatte mit allen Gesangsmikros zu tun und kann sagen, dass ich kein dynamisches Mikro kenne was besser klingt und vielseitiger ist. Ein Muss in jedem Studio. Auch eine günstigere Alternative zum Sm7b. Ich habe beide Mikros. Das Beyer kann alles was das shure kann, einiges sogar etwas besser. Das Shure ist natürlich auch toll und macht optisch mehr her.

Kleiner Nachtrag: Dass Mikro ist etwas Griffgeräusch und Pop empfindlicher als das Beta 58. Wenn man mit einem Mikrofon umgehen kann aber kein Problem. Der klang und die Vielseitigkeit sind genial.
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M-
Super Klang durch extrem gute Frequenzauflösung
Martin - Mr. Music Trio 03.11.2019
Meines Erachtens ist dieses Mikrofon bestens geeignet, wenn man ohne große Lautstärke ein gut verständliches Klangbild erzeugen möchte. Erst mit hochwertigen Lautsprechern wie Fohhn oder Seeburg Acoustic, die extrem hoch auflösen, merkt man den feinen Unterschied im Vergleich zu anderen Mikrofonen. An die perfektionierte Trittschalldämpfung des leider nicht mehr erhältlichen TG60X kommt leider der aktuelle Nachfolger (TG V70) nicht heran und LEIDER aber auch nicht dieses M88TG, obwohl beide tolle Klangeigenschaften haben. Das muss an der Materialeigenschaft des Schaftes liegen, der beim TG60X noch megadick war. Leider - und ausschließlich aus diesem Grund - geht das M88TG zurück. Ein Klopfen gegen den Mikroständer macht sich durch ein mittiges Tock Tock bemerkbar und leider nicht mehr durch ein dumpfes und verzeihliches Muff Muff. Wer jedoch nicht gegen den Ständer kommt, für den ist das Mikro absolut empfehlenswert.
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AS
Posaunenklang - beyerdynamic M88TG vs Shure SM57 LC vs AKG C214
Anne Salvej 08.12.2020
Auf der Suche nach einem Mikrofon mit dem Posaune auch nach Posaune klingt und nicht so, als käme sie aus dem Keyboard, habe ich das Shure SM57 LC, das beyerdynamic M88TG und das AKG C214 miteinander verglichen.
Das AKG C214 ist das einzige, was dem authentischen Klang nahe kommt, allerdings ohne die Druckpegelabsenkung. Mit der Druckpegelabsenkung klingt es genauso wie das beyerdynamic: Ganz nett, aber eben nicht nach Posaune. Ohne Druckabsenkung wird aber ein Abstand von ca. 1,4 m benötigt. Das ist auf der Bühne nicht so einfach, im Homerecording schon.

Das Shure ist natürlich nur halb so teuer. Aber beyerdynamic M88TG kostet fast so viel wie das AKG C214. Da ist letzteres auf jeden Fall zu bevorzugen.

Der Unterschied kommt noch klarer mit dem entsprechenden Verstärker heraus. Das AKG C214 ist brillianter, Kraftvoller auch in den Tiefen und authentisch.

Wohl gemerkt, es geht um Posaune. Mit anderen Instrumenten habe ich es nicht getestet.
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