beyerdynamic DT-1770 Pro 250 Ohm

Studio Kopfhörer

  • für Mixing, Mastering und Monitoring
  • Tesla 2.0 Technologie
  • geschlossen
  • ohrumschließend
  • dynamisch
  • Impedanz: 250 Ohm
  • Schalldruck: 102 dB/SPL
  • Übertragungsbereich: 5 - 40.000 Hz
  • Nennbelastbarkeit: 200 mW
  • glattes 3 m-Kabel und 5 m Wendelkabel (ausgestreckt), jeweils 3-pol. XLR Stecker
  • Gewicht mit Kabel: 440 g
  • Gewicht ohne Kabel: 376 g
  • inkl. 1 Paar Ohrpolster aus Kunstleder, 6,3 mm Adapter und Hardcase

Weitere Infos

Bauform Over-Ear
System Geschlossen
Impedanz 250 Ohm
Frequenzgang 5 Hz – 40000 Hz
Adapter Ja
Kabel austauschbar Ja
Farbe Schwarz

Geschlossener Kopfhörer mit Tesla-Treibertechnologie

Der DT 1770 Pro ist ein geschlossener Kopfhörer von beyerdynamic für Studio- und Monitoringanwendungen. Wie sein in offener Bauweise konstruiertes Pendant, der DT 1990 Pro, ist auch der 1770 mit der Tesla-Treibertechnologie ausgestattet. Diese verspricht eine kraftvolle und detaillierte Klangwiedergabe, die auch bei höheren Ausgangspegeln verzerrungsfrei ist. Dem DT 1770 Pro liegt einiges an Zubehör bei: Neben einem zweiten Ohrpolsterpaar aus Kunstleder befinden sich im Lieferumfang zwei Kabeloptionen (glattes 3m-Kabel, 5m-Spiralkabel), ein 6,3mm-Schraubadapter sowie ein Hardcase für einen sicheren Transport.

Gute Raumabbildung und solide Basswiedergabe

Trotz seiner Bauart zeichnet sich der DT 1770 Pro durch eine gute Raumabbildung aus. Besonders hervorzuheben sind die detaillierte Höhenwiedergabe, das präzise Impulsverhalten sowie die äußerst solide Basswiedergabe. Die Tesla-2.0-Treiber erzeugen einen hochauflösenden Klang und ihr hoher Wirkungsgrad ist besonders in lauten Umgebungen von Vorteil – Stichwort Live-Monitoring. Die Kabelführung des DT 1770 Pro erfolgt einseitig über einen Mini-XLR-Anschluss. Die Nennimpedanz ist mit 250 Ohm vergleichsweise hoch. Dennoch steht einer hohen Wiedergabelautstärke nichts im Weg – auch dann nicht, wenn der DT 1770 Pro mit mobilen Geräten verbunden wird.

Komfortkopfhörer für Profis

Neben einem spitzenmäßigen Klang bietet der Kopfhörer DT 1770 Pro einen hohen Tragekomfort, damit auch nach langer Einsatzzeit keine Ermüdungserscheinungen auftreten. Dank gepolsterter Federstahlbügelkonstruktion mit optimiertem Anpressdruck sitzen die austauschbaren Ohrpolster aus Velours und Kunstleder in den unterschiedlichsten Einsatzgebieten perfekt. Auf diese Weise trägt sich der DT 1770 Pro auch während längerer Studiosessions oder Live-Veranstaltungen sehr komfortabel. Demzufolge ist der DT 1770 Pro ein wunderbares Werkzeug für alle Techniker, Musiker und Produzenten, die jeden Tag im Einsatz sind.

Über beyerdynamic

Die Firma beyerdynamic wurde 1924 in Berlin als Hersteller von Kinolautsprechern gegründet. 1937 entwickelte Eugen Beyer mit dem DT 48 einen ersten dynamischen Kopfhörer, zwei Jahre später mit dem M 19 ein dynamisches Mikrofon. Nach dem Krieg siedelte das Unternehmen nach Heilbronn um, heute gibt es in Farmingdale, New York auch ein Tochterunternehmen in den USA. Zu den gefragtesten Produkten von beyerdynamic gehören traditionell Kopfhörer und Mikrofone - sowohl für den Live- als auch den Studiobetrieb. Auch in der Consumerbranche und in Sachen Konferenztechnik ist die Firma stark vertreten, außerdem bei Installationsmikrofonen, Dolmetscherpulten und Tour-Guide-Systemen.

Professionelles Monitoring und High-End-Genuss zu Hause

Der DT 1770 Pro ist eine ausgezeichnete Wahl für das professionelle Monitoring – live und im Studio. Aufgrund seiner geschlossenen Bauweise werden Umgebungsgeräusche äußerst gut gedämpft – die beiliegenden Kunstlederohrpolster helfen in der Not sogar mit noch höheren Dämmwerten. Seine bassstarke Wiedergabe erfreut alle Ohren und lässt zudem jede Mischung druckvoll erscheinen. Diese Eigenschaften machen ihn auch zu einem Top-Kandidaten für Freizeitanwendungen, sei es in öffentlichen Verkehrsmitteln, um ausschließlich den Sound der Lieblingsband zu hören, oder zu Hause im Sessel für den High-End-Hörgenuss.

146 Kundenbewertungen
  • 5
  • 4
  • 3
  • 2
  • 1
4.7 /5
  • Sound
  • Tragekomfort
  • Verarbeitung
Gesamt
Sound
Tragekomfort
Verarbeitung
Nichts für empfindliche Köpfe
MoSchn, 08.03.2021
Ich habe mir den Dt1770 bestellt, weil ich fürs Home Office einen geschlossenen Kopfhörer brauchte. Deswegen war mir besonders wichtig, dass er für lange Zeit tragen auch bequem ist. Leider ist er das überhaupt nicht und ich habe ihn zurückgeschickt. Trotzdem ist es ein hervorragendes Produkt und ich kann ihn definitiv empfehlen, warum genau möchte ich hier kurz erklären:

Kommen wir gleich zum wichtigsten Teil; der Sound:
Was einem sofort auffällt, der Bass. Diese Kopfhörer können viel Luft bewegen. Das ist in keinster Weise schlecht gemeint, denn es macht wirklich spaß mal Musik mit so richtig Wumss zu hören, auch wenn der Dt1770 dort nicht so detailreich ist. Die Mitten sind sehr gut gelungen, allerdings durch das V-Shape etwas leiser (das muss man mögen). Die Höhen sind für meinen Geschmack etwas zu hoch. S/Z Laute kommen bei manchen Liedern deutlich hervor und bei manchen Liedern fangen die Ohren auch an zu bluten. Insgesamt bin ich aber mit der Signatur dennoch sehr zufrieden, nur die S/Z Laute sorgen hier für einen Punkt Abzug. Die Soundstage ist für einen geschlossenen Kopfhörer in meinen Augen wirklich gut. Es gab den ein oder anderen Moment wo ich dachte etwas im Zimmer gehört zu haben, obwohl es eigentlich die Kopfhörer waren. Das Imaging ist mindestens genauso gut, wird allerdings durch die Soundstage limitiert. Diese Kopfhörer erzeugen keinen Kreis um einen, sondern eher ein Oval. Das sorgt dafür, dass man zwar mit dem Finger genau auf die Richtung deuten kann, allerdings die Tiefe nicht wirklich erkennt. Vor allem im Bereich Gaming fällt das deutlich auf. Das ist allerdings meckern auf sehr hohem Niveau. Insgesamt kann man sagen der DT1770 hört sich extrem gut an, nur die S/Z laute sind in meinen Augen ein Problem, weswegen es hier nur 5 Sterne gibt.

Die Verarbeitung:
Um es kurz zu fassen, perfekt und man kann nichts dagegen sagen. Volle Punktzahl!

Der Tragekomfort:
Ja, das ist ein Problem. Auch wenn viele den DT1770 als bequem bezeichnen, kann ich persönlich es nicht verstehen. Der Anpassdruck ist für meinen Kopf viel zu stark. Anfangs musste ich ihn nach rund 5 Minuten wieder runter nehmen. Nach nun einer Woche kann ich ihn für eine Stunde tragen, allerdings nicht länger. Ich finde ihn wirklich unbequem und wenn man dazu noch sehr höhenlastige Musik hört, wird das nochmal schlimmer. Eigentlich würde ich hier keinen Stern hergeben wollen, da allerdings viele kein Problem damit haben, gebe ich hier mal zwei Sterne.

Sonstiges:
Ich war sehr überrascht, wie einfach man den DT1770 betreiben kann. Auf meinem Interface (M- Audio - M-Track Hub) hatte ich schon bei ca. 9 Uhr eine angemessene Lautstärke. Weiter als 12 habe ich ihn nicht einmal aufdrehen müssen. Selbst auf meinem Handy (iPhone 11) hatte ich keine Probleme. Allerdings kann ich mir schon vorstellen, dass er da etwas zu leise für den ein oder anderen ist.
Die Geräuschabdeckung ist auch super. Wenn man den Kopfhörer auf hat, hört man deutlich weniger von der Außenwelt und die Außenwelt hört nichts vom Kopfhörer. Die eigene Stimme hört sich dabei auch gut an und nicht wirklich verfälscht. Keine Ahnung wie Beyerdynamic das macht, aber da können sich andere Marken ein Beispiel dran nehmen.

Fazit:
Ein wirklich geiler und beeindruckender Kopfhörer und nahezu ein muss für Bassliebhaber. Allerdings ist er nichts für Leute mit einem empfindlichen Kopf oder für Leute die keine Höhen abkönnen.
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Gesamt
Sound
Tragekomfort
Verarbeitung
Zwiegespalten
Christoph Licht, 28.10.2020
Der DT-1770 ist ein guter Kopfhörer. Leider hat er einige Macken die zu einem Preis von Knapp 400€ nicht OK sind. Schweren Herzens habe ich mich entschlossen, ihn zurückzuschicken.

Einsatzzweck:
Sowohl Analyse-Hören im Mix und beim Mastern als auch als Freizeithörer / HiFi.

Sound:
Unglaublich klar, die Bühne ist genau richtig, sehr gut zum Mastering um Fehler und schwächen zu erkennen. Aber: Der Bass ist zu dominant klingt dabei leicht pappig, es gibt mehrere "dips" im Frequenzverlauf die eine Überbetonung die auf anderen Abhören negativ auffällt, kaschiert. Die im Bereich 4khz ist zwar sichtbar und in den Messungen (bei kopfhoerer.de) stärker, aber für mich am meisten störend ist die Delle bei 200hz, da dort bei Gitarrenmusik viel passiert. Erfordert in jedem Fall einen zweiten Hörer. Ich habe versucht mit dem entsprechenden Preset von Sonarworks auszugleichen. Damit ist der Klang allerdings insgesamt schlechter.

Verarbeitung und Handling:
Auf den ersten Blick wertig und klasse! Auf den zweiten Blick ergeben sich einige Probleme. Der Tausch von Velourpolstern auf Kunstleder geht gar nicht. Entweder hab ich Montags-Pads bekommen oder Beyerdynamic hat sich hier schlicht was geleistet, was nicht geht. Ich habe ca. 15 Minuten pro Pad gebraucht. JA, ich habe die Nut gefunden. Ja ich habe richtig herum gearbeitet. Mein Gefühl ist, dass die Pads das nicht oft mitmachen. Lustig: Der Tausch zurück (die Velourpads) ging einwandfrei.

Der Mini XLR Stecker ist zwar exotisch aber für hochwertige Kopfhörer verbreitet. Steckverbindungen sind ja durchaus im Sinne der Hochwertigkeit. Mein Exemplar ließ sich allerdings kaum lösen. Nur ein Hereindrück-Dreh Manöver mit gedrücktem Knopf konnte die Verbindung lösen. Das galt für beide Kabel, das Problem liegt also vermutlich an der Buchse.

Dann noch Kleinigkeiten: Der linke Hörer ist mit "L" markiert, der rechte trägt die Adresse des Herstellers. Leider schaue ich intuitiv nach rechts. Die gebürstete Alu Oberfläche der Halterung ist schick, sorgt bei polierten Oberflächen aber (bei mir) für Kratzer. Der Hörer liegt eben auf dieser Kante.
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Sound
Tragekomfort
Verarbeitung
Professioneller (closed-back) Recording-/ Mixing-/ Musikhörer
Jan Grimm, 19.11.2018
? das ist der Grund, warum ich mir den DT 1770 zugelegt habe. Bisher habe ich nahezu jeden derzeit auf dem Markt verfügbaren Beyerdynamic-Kopfhörer gehört und alle gängigen Modelle selbst besessen (DT770/880/990/T70/T90/T1/T5p/?). Nachdem die Heilbronner Kopfhörerspezialisten nun vor einiger Zeit die neuen Modelle DT 1770 und 1990 auf den Markt brachten, war ich also sehr gespannt auf die beiden neuen Hörer, und besonders auf den DT 1770 ? wegen der geschlossenen Bauweise, die ich auch täglich benötige. Sei es im Studio beim Recording oder beim Reisen in öffentlichen Verkehrsmitteln, der Kopfhörer sollte gut isoliert sein und dennoch nicht die typischen Kinderkrankheiten geschlossener Hörer mit sich bringen (beispielsweise In-Kopf-Lokalisation, etc.) ? das würde man bei einem Kopfhörer dieser Preisklasse ohnehin nicht erwarten.
Im September habe ich dann im Rahmes eines allgemeinen Studioupgrades auch meine(n) DT 770 Pro (80, 250 Ohm) durch den neuen DT 1770 ersetzt. Für das etwa vier- bis fünffache des Kostenaufwandes des DT 770 bekommt man mit dem DT 1770 aber auch ein richtiges Upgrade ? von außen bis innen. Die Verarbeitung dieses Kopfhörers ist herausragend und er fühlt sich extrem wertig an. Er kommt dazu mit zwei verschiedenen Ohrpolstern (Kunstleder und Velours), die auch unterschiedliche Klangabstimmungen versprechen (dies kann ich größtenteils bestätigen, man darf hier allerdings auch keine zu großen Unterschiede erwarten). Der Wechsel dieser Ohrpolster geht leider etwas zögerlich voran, obwohl Beyerdynamic versucht hat, genau das besser zu machen. Für mich haben sie es mit diesem Einfädelungssystem nur noch etwas komplizierter gemacht. :-/
Der DT 1770 trägt sich (für mich!) über Stunden hinweg vorzüglich und problemlos, besonders mit den Velours-Pads. Mit den Kunstlederpolstern (die ich ?for the sake of recording? nutze (bessere Schallisolation nach außen)) kann ich nach 1-2-3 Stunden beim Abnehmen der Hörer feststellen, dass durch den etwas schmaleren ?Ohreingang? der Polster, meine Ohren etwas gedrückt sind (nicht schmerzhaft, aber fühlbar). Wenn ich also, und dazu komme ich gleich nochmal, den Kopfhörer wirklich nur zum Musikhören nutzen möchte, dann ist es mir die Mühe des Wechselns auf die Velours-Polster wert, denn so trägt sich der Kopfhörer, ähnlich wie der seichte T1, für mich über Stunden hinweg bei der Arbeit.
Nun zum (fast) wichtigsten Punkt ? dem Sound und der Klangqualität. Natürlich erwartete ich keine vier- bis fünffache Steigerung/Verbesserung gegenüber den DT 770, nur weil der Preis sich entsprechend verhält. Besonders im Bereich HiFi/Sound gilt: Je teurer das Produkt (bei Produktvergleichen), desto marginaler die Verbesserung. Ich erwartete also allenfalls eine Art ?DT 770 Pro Plus Premium Extra Superduper?, der allerdings meine Ansprüche weiterhin erfüllt oder sogar leicht anhebt (die der DT 770 größtenteils auch erfüllte; zur Musikwiedergabe nutze ich i.d.R. offene Kopfhörer, daher war der 770 für mich ein Arbeitstier auf meinen Ohren, wenn ich entsprechend in der Booth vor dem Mikrofon stand). Tatsächlich ist eine deutliche Verbesserung gegenüber dem DT 770 zu hören. Der DT 1770 weiß mit Präzision und angenehmer Abstimmung im Höhenbereich zu überzeugen, gleichfalls aber auch Druck zu machen mit zielgenauen und knackigen Bässen. Auch der DT 1770 hat seine Schwächen, v.a. wenn man ihn gegen Flagschiffe wie T1 oder (Sennheiser) HD800 laufen lässt. Hier wirkt der DT 1770 im Vergleich (besonders beim Aufziehen des Hörers) besonders bei Vocalaufnahmen deutlich weniger transparent und gesellt sich somit zur Mittelklassereihe von Beyer, die beispielsweise auch die T70/T90 einschließen, die im Vergleich zu Referenzhörern (T1/HD800) einfach weniger sanft und seidig mit den Stimmen klingen. Natürlich fällt auch eine klarer Unterschied im Bassbereich auf, denn hier macht der DT 1770 mit seiner geschlossenen Bauweise mehr Druck und vibriert manchmal sogar leicht auf den Ohren (das habe ich bisher, wenn ÜBERHAUPT, nur beim Sennheiser HD820 so verspürt), was für mich ein sehr angenehmes Gefühl ist, da es die Musik (auch hier wieder: für mich!) etwas lebendiger macht und ich allgemein gerne den Bass sensorisch spüre.
Aufgrund der geschlossenen Bauweise und der klanglich etwas weniger neutralen, linearen Abstimmung der DT 1770 hätte ich nicht gedacht, dass ich mit diesen Kopfhörern mixen könnte. Für mich war beim Mixing bisher nur der T1/HD800 vorstellbar, da ich sonst das Gefühl hatte, ich könnte nicht alles hören bzw. einfließen lassen ? und trotz des anders abgestimmten Klangbildes habe ich bisher mit diesem Kopfhörer exzellente Mixingergebnisse erzielen können (man möge sich seinen Mix danach einfach mit einem T1 anhören, und man bekommt die Wahrheit in das Gehör gehaucht), die eine absolut grundsolide Basis für das spätere Mastering boten und mich daher vollkommen glücklich machten.
Tatsächlich nutze ich mittlerweile den DT 1770 auch sehr gerne zum Musikhören (i. S. v. Musikgenuss), da seine klangliche Charakteristik vielen Tracks einzigartiges Leben gibt ? besonders im Hip-Hop-/ Rap-Bereich. Er macht einfach mehr Druck, ?er macht mehr her? ? denn strenggenommen klingen viele Referenzabspieler (ob Studiomonitore oder Kopfhörer) eigentlich überhaupt gar nicht gut bzw. ? ?geil?, sondern halt komplett ehrlich. Das ist hier ein bisschen anders ? ich finde die Mischung aus Studio- und HiFi-Hörer absolut gelungen.
Ein letztes Wort (zum Thema Sound) möchte ich allerdings noch hinzufügen. Ich habe für alle meine Tests ausschließlich beste Kopfhörerverstärker und Digitalwandler gewählt (dieselben, die auch mein Studio zieren). Besonders die Wahl des KHV/DAC und auch der Input-Quelle haben maßgeblichen Einfluss auf das Hörerlebnis. In meinem Falle kam ein Fostex HP A8C als DAC-KHV-Kombi bzw. ein Mytek Digital Brooklyn DAC+ in Kombination mit einem Beyerdynamic A2 zum Einsatz. Als Zuspielquelle wurden Standard-CD, HiRes-Audio, der Streamingservice Tidal in ?Master?-Qualität (= MQA) sowie analoge Vinyl (Thorens TD 309) gewählt.

Der Kauf hat sich für mich definitiv gelohnt. Ich habe nun einen neuen, fast universell einsetzbaren, geschlossenen Kopfhörer der Beyerdynamic-Mittelklasse, der mir sicherlich noch einige Zeit Freude bereiten wird.

ETWAS, DAS MIR ALLERDINGS KEINE LANGE FREUDE BEREITET?

ist das Spiralkabel. Obwohl es nicht einmal auf dem Erdboden lag (o.Ä.), pfleglich behandelt wurde, und nichts auffälliges passierte, war das Spiralkabel nach nicht einmal 48 Stunden schon ?angebrochen? ? irgendwo in der Kabelspirale, und das hört man leider. Ich habe das Kabel noch einige weitere Zeit genutzt, bevor es mir dann nach einem Monat ganz den Geist aufgab. Dank der zügigen Bearbeitung meiner Reklamation bei Thomann (der Versand von Beyer an Thomann dauerte allerdings leider etwas länger) erhielt ich nach 3 Wochen ein neues Set an Kabeln (Spiral- als auch Glattkabel). Leider weist das gelieferte Spiralkabel nach nun zirka 7 Tagen wieder ähnliche Fehlercharakteristika auf. SEHR SCHADE, denn das gehört sich nicht für einen Kopfhörer dieser Preisklasse. Im Studio möge man noch darauf verzichten könnten, aber mit 3m Glattkabel im ICE sitzen??
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Jaaaa! Nein? Doch?
Toc6, 02.04.2021
Als jahrelanger Nutzer des DT770 entschloss ich mich vor etwas mehr als zwei Jahren zum Kauf des DT1770. Mittlerweile habe ich meinen steinalten DT770 durch einen neuen ersetzt und einige Überraschungen erlebt.

Beim 1770er waren die Höhen am Anfang sehr harsch. Das spielte sich allerdings nach wenigen Stunden ein. Wer sich also daran stört, sollte nicht gleich zurückschicken sondern vielleicht den Kopfhörer mal ein paar Stunden spielen lassen. Hätte ich nicht gedacht!

In jüngerer Zeit hatte ich mehrere Livestreams auf dem 1770 gemischt. Das war nicht schlecht. Ich wusste allerdings schon, dass er im Bereich "Wärme" (grob 100 bis 250Hz) doch deutlich überbetont. Man muss also so mischen, dass es leicht wummert vom Gefühl her, dann passt es.

Dann war mir der 1770er doch etwas zu heilig, um ihn bei mittelschlecht bezahlten Streams herumzuschleppen und für Recording kann man mehrere 770er immer brauchen, also den nochmal in neu gekauft, weil mein 14 Jahre altes Modell doch deutlich abgenudelt war. Der erste Mix ging gut von der Hand. Als ich ihn dann hinterher auf meiner Abhöre anhörte, war ich allerdings ganz wenig begeistert.

Es stellte sich heraus, dass der 3 bis 4x so teure dt1770 doch deutlich genauere Einschätzungen erlaubt als der dt770, wenn man es schafft, eben im Kopf den Wummerer zu kompensieren. Viel weniger leicht lässt sich offenbar der sehr saftige Tiefbass des 770 "wegdenken".

Wo sich der dt1770 richtig gut gemacht hat, das war beim mobilen Recording, wo er zur Kontrolle von Signalen diente. Denn das Feintuning findet dort ja hinterher im Mix statt, sodass 2 oder 3db mehr oder weniger bei 150Hz ein Problem sind, das sich mit jedem passablen EQ beheben lässt. Für den Recording-Engineer im mobilen Setup würde ich den dt1770 uneingeschränkt empfehlen. Auch für einen raumunabhängigen Check eines Mixes ist er gut, immer eben den Wummsbauch mit bedacht. Für Recording-Musiker zum Monitoring tut's aber der günstige 770er auch.

Ebenso ist er natürlich toll, um einfach Musik zu hören, ohne dass andere was hören (wegen der geschlossenen Bauweise).

Fürs Livestreaming probiere ich derzeit noch andere Modelle aus, denen nachgesagt wird, dass sie neutraler klingen sollen. Da das alles "Fernsehen ohne Budget" ist, befindet man sich meist mit den Musikern in einem Raum, braucht also unbedingt ein geschlossenes System. Die Außendämpfung der beiden genannten geschlossenen Hörer von Beyerdynamic finde ich sehr gut.

In der Verarbeitung fällt vor allem das abnehmbare Kabel sowie das schöne aber eher sperrige Transportbehältnis auf. Der Tragekomfort ist gut und die Ohrpolster sind bei Bedarf auswechselbar.
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Bey­er­dy­namic DT-1770 Pro
 
 
 
 
 
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