Behringer Xenyx Q802 USB

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Mischpult

  • 2 Mikrofon-Eingänge mit 48 Volt Phantomspeisung, 3-Band EQ, Kompressor und Peak LED
  • 1 Aux Weg (post)
  • 2 Stereo Line Eingänge
  • 2Track Ein- und Ausgang über Cinch
  • mit USB Audio Interface
  • Master Potentiometer
  • externes Netzteil
  • Abmessungen: 195 x 248 x 50 mm
  • Gewicht: 1,1 kg
  • passende Tasche: Art. 481194 (nicht im Lieferumfang enthalten)
Erhältlich seit September 2012
Artikelnummer 281982
Verkaufseinheit 1 Stück
Recording / Playback Kanäle 2x2
Anzahl der Mikrofoneingänge 2
Anzahl der Line Eingänge 8
Anzahl der Instrumenten Eingänge 0
Anzahl der Line Ausgänge 2
Kopfhöreranschlüsse 1
Phantomspeisung Ja
S/PDIF Anschlüsse 0
ADAT Anschlüsse 0
AES/EBU Anschlüsse 0
MADI Anschlüsse 0
Ethernet 0
Sonstige Schnittstellen Keine
MIDI Schnittstelle Nein
Word Clock Nein
Maximale Abtastrate in kHz 48 kHz
Maximale Auflösung in bit 16 bit
USB Bus-Powered Nein
Inkl. Netzteil Ja
USB Version 1.1
Breite in mm 195 mm
Tiefe in mm 248 mm
Höhe in mm 50 mm
Anschlussformat USB-Buchse Typ B
Breite 195 mm
Tiefe 248 mm
Höhe 50 mm
Gewicht 1,1 kg
zeitgleich verwendbare Kanäle 4
Mic-In 2
Mono Line-in 2
Stereo-In 2
Hi-Z Input 0
Phantom Power 48V
Master Out 6,3 mm bal.
Auxwege 1
Anzahl Pre Aux maximal 0
PC-Schnittstelle USB-B
Interface Input 2
Interface Output 2
USB/SD Direkt Record Nein
Kompressor 1
Panorama 1
Effekt Prozessor 0
USB Play Nein
Bluetooth Play Nein
Lampen Anschluss Nein
Lieferumfang -
Fußschalter Nein
Tasche 203410
Zonen 0
19" Rackmount Nein
19" Nein
Rackmount Nein
110V fähig Nein
Case Thomann 268315
Case Thon Nein
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in USB Audiointerfaces

751 Kundenbewertungen

392 Rezensionen

B
Wäre ein supertolles günstiges Mischpult wenn die Potis nicht grottenschlecht wären
Bitschieber 29.05.2020
Behringer Xenyx Q802USB

Negatives
- Miserabel schlechter L/R-Gleichlauf der Main Mix und Phones Potis. Äußerst sehr hässlicher Lautstärkesprung am Main-Poti z.B. bei ca. 8:30. Was sehr ähnliches habe ich am Phones-Poti meines 1204USB. Scheint also bei den von Behringer verbauten Potis verbreitet zu sein. Wenn man langsam hochdreht springt ca. bei besagten 8:30 erst der rechte Kanal um ca. 7-8dB rauf, etwas später folgt der linke Kanal. D.h. man hat a) einen riesigen Sprung und b) nur auf einem Stereo-Kanal und c) kumuliert sich das ganze ja. D.h. wenn ich wie bei mir den Ch5/6 und den Main Mix an den kritischen Punkt bringe, habe ich eine L/R Pegeldifferenz von 15dB(!!!!). Kann das im Jahr 2020 so ein Problem sein eine Widerstandsschicht gleichmäßig auf die Schleifbahn aufzubringen frage ich mich da ernsthaft? Das Problem besteht glücklicherweise scheinbar nur an dieser einen Stelle, d.h. wenn man im Bereich oberhalb von 9:00 arbeitet sind die Gleichlauffehler im unkritischen Bereich +/-1dB. Grad am Kopfhörer ist es aber fies wenn wenn die gewünschte Lautstärke genau in dem Sprung liegt. Ich könnte mich aufregen! Scheinbar sind alle Potis irgendwie betroffen auch z.B. Balance.
- USB-Recording: Miserables Rauschen und Störgeräusche wenn man nicht weiss, wie mans richtig macht. Siehe unten.
- USB/2-Track: Es geht nur unidirektional, nicht bidirekional, das heisst entweder ins Mischpult (USB-Play) oder Main Mix raus (USB-Record). Ich frage mich warum. Ursächlich ist jedenfalls irgendwas im analogen Routing, denn man kann aus PC/USB-Sicht tatsächlich während Play aufnehmen, erhält aber nur Rauschen als Aufnahme bzw. bekommt den Main Mix, kann dann aber nicht einspeisen. Entscheidend ist die Stellung des Tasters. Einen Trick gibts allerdings, siehe unten. Aber es ist alles tricky.
- Netzteilstecker tendiert dazu, aus seiner Buchse rauszufallen

Positives
- Den Mix aus XLR, 6.3mm Klinke und bischen Cinch finde ich gelungen.
- Schön ist wieder dass ALLE 6.3mm-Klinkenbuchen symmetrisch beschaltet sind bis auf den Phones natürlich. Die Mono/Stereo-Buchsen auf Ch 3/4 und 5/6 sind praktisch.
- In meinen Augen das Killerfeature an dem Mischer im Vergleich zu den kleineren und größeren Bros (502/1002/1202) ist, dass man zwei Stereokanäle mit vollem 3-Band-EQ hat. Die Schwestermodelle haben alle die EQs nur auf den Monokanälen und tote Hose auf den Stereokanälen. Deswegen bin ich schon seit einer Weile sehr genau auf eben den 802 fixiert, obwohl mir der Main-Fader der 1002/1202 auch sehr gefallen hätte. Aber ein Mischpult ist halt kein Baukasten, selbst bei Behringer nicht, wo es ja schon wirklich eine enorme Modellvielfalt gibt.
- Mit dem CTRL room Trick s. unter Negatives kann man den USB-Play pegeln und EQen.
- schöne Peak-LEDs an allen Monochannels

Ishaltso-Spiegelstriche
- kein Pre Fader Listen
- kein Mute

Ansonsten
Das Netzteil mit 2x 18.5 VAC und dem Mini-DIN-Stecker ist natürlich extrem speziell. Sollte es mal kaputt gehen, wird man definitiv auf ein Originalersatzteil zurückgreifen müssen. Aber das ist natürlich OK. Der Stecker sitzt etwa 1cm vertieft im Gerät was sehr schön ist. Aber er sitzt nicht sonderlich fest, was wiederum nicht so schön ist. Das Netzteil hat sowohl vor als auch nach dem Trafo ein langes Kabel wodurch man das Netzteil jederzeit sowohl am Tisch als auch am Fußboden platzieren kann.

Das LED-Band ist mit nur 4 LEDs pro Kanal natürlich etwas kurz, speziell könnte man sich natürlich zusätzlich eine -10 oder -6 LED wünschen, aber so ist es halt auf begrenztem Raum.

Schnelle Pegelmessung (1kHz Sinus, LEDs vs. Main-Out in dBu, symmetrisch gemessen)
.................L...........R...
CLIP.....+17.5.....+17.6
..+6........+6.2.......+6.0
....0........+0.4.......+0.1
.-20.......-18.2......-18.4

Der Gleichlauf der Anzeige ist also durchaus OK, und die Anzeige ist gut "auf dBu geeicht". Die Wahl auf die 0 und +6 LEDs macht damit wieder Sinn, weil die Standard Studiopegel +4dBu und +6dBu gut erfassbar sind. Was auch positiv anzumerken ist: Wenn die CLIP-LED angeht ist das Signal noch einwandfrei. Zumindest in meinem Belastungsszenario des Main-Out mit einem MPAA1 dran hängend. Maximaler unverzerrter Ausgangspegel ca. 21.3dBu, wie mans von diesen kleinen Behrigermischpulten kennt. Der Kopfhörerausgang ist sehr potent ohne das ich da was gemessen hätte. Evtl. gibts da ein leichtes Rauschen, habe aber nur mit USB-Play getestet. Kommt vermutlich eher aus der Ecke.

Leidiges Kapitel Rauschen+Störgeräusche beim USB-Recording
Ich habe neben dem Q802USB auch den zwei Steps kleineren 302USB und den wesentlich größeren 1204USB. Mit dem kleinen kann ich super per USB aufnehmen. Rauschen+Störgeräusche sind subjektiv wunderbar. Der große 1204USB bekommt hingegen ganz klar die Schulnote 6, damit ist aufnahmetechnisch überhaupt kein Blumentopf zu gewinnen. Starkes Rauschen und Fieptöne bei 1,2,3,4,5kHz. Habe bisher aber nur mit einem einzigen Laptop probiert. Aber USB sollte sich nunmal digital sein und damit sollte die Qualität nicht von angeschlossenen Peripherien abhängen. Wiedergabe geht mit beiden anderen Mischpulten perfekt. Wie schaut aber jetzt das Q802USB aus? Leider: Es verhält sich genau wie das 1204USB. USB-Playback einwandfrei. USB-Recording völlig unbrauchbar. Habe es mit einem anderen Laptop probiert (Lenovo W500, Win10, Audacity, MME-Treiber). Keine Ahnung was die Behringers da anscheinend quer durchs Produktspektrum verbockt haben. Der Test war: Alle Regler auf Null, keinerlei Eingänge angeschlossen. Bei Audacity sagt die Pegelanzeige ca. -48dB, d.h. wir reden von einer nutzbaren Restdynamik von 48dB, was nur 8(!) Bit entspricht.
Nun ist ein halber Tag vergangen und ich habe geforscht weil ichs nicht wahrhaben wollte, dass das USB-Recording quer durchs Produktspektrum so schlecht sein kann. Die Kurzfassung bzw. mein Tipp man z.B. mit Audacity unter Windows aufnimmt: Der A/D-Wandler geht bei knapp über +10dBu (bezogen auf die LEDs und den symmetrischen Main Out Level) in Sättigung. D.h. man sollte fürs Recording seinen Analogteil etwa so fahren, dass die +6 LED gelegentlich "arbeitet". Im Audacity muss der Aufnahmeregler ca. auf "0.04" stehen (entsprechend "4" im Windows). Technisch kann ichs mir noch nicht so richtig herleiten. "4% Volume" entspricht ca. 26dB Dämpfung. Ich weiss nicht, ob Windows ein Steuersignal übers USB ins Mischpult schickt was dann einen analogen Gain vor dem A/D-Wandler steuert? Kann mir das weder von der Windows-Seite wirklich vorstellen (obwohl technisch natürlich möglich), noch kann ich glauben dass so eine Architektur in so einem Preissegment im Mischpult verbaut ist und v.a. wozu? Wahrscheinlicher ist, dass Audacity einfach knapp über 4 Bit von den 16 Bit wegschmeisst sodass letztlich ~11.5 Bit übrig bleiben. 16 Bit sinds jedenfalls definitiv, die max. über USB reinkommen, das sieht man ja in den Windows-Soundkarten-Einstellungen, selbst wenn der Wandler im Mischpult intern vielleicht 20 Bit hätte. Aber dafür klingts eigentlich zu gut. Vielleicht bekomme ich es noch irgendwann genau raus.
Egal. Der Rausch+Störgeräusch-Teppich liegt jedenfalls mit einem idealen Setting um Größenordnungen tiefer und man kann dann wunderbar aufnehmen.

Bidirektioanle USB Tricks
Man kann den USB-Play auf nur Control Room/Phones routen (also eben nicht auch auf Main Mix). Dadurch ergeben sich zwei Möglichkeiten.
1) Man kann per Kopfhörer seinen PC "Probehören". D.h. man kann z.B. die Aufnahme die z.B. der Audacity gerade macht und softwaremäßig wieder aufs USB ausspielt per Kopfhörer abhören. Alternativ kann man youtube oder zu spielende Playback vorbereiten (die man dann ja aber wieder nicht aufgenommen bekommt sowie man den USB-Play auf den Main Mix schaltet, hmmm).
2) Man kann den Control Room mit zwei Klinkenkabeln aus CTRL auf Ch 3/4 oder 4/5 zurückrouten. Dadurch hat man dann auch erst die Möglichkeit den USB-Play zu pegeln (jetzt gleich doppelt allerdings mit CTRL Room und dem Kanalregler) und EQ zu machen, weil der ja auf direktem Weg volle Kanne auf den Main Mix draufgeht. D.h. normal muss man an seiner USB-Quelle pegeln. Der Preis ist aber relativ hoch: Der Schalter USB-Play auf Control Room "klaut" sich die Pegelanzeige, d.h. man ist in dieser "Betriebsart" dann immer "blind" unterwegs.

In Summe eigentlich ein toller Behringer-Mischer. "Nur" das mit den harten Sprüngen in den Potis ist definitiv unverzeihlich und nur halbwegs tolerierbar wenn man nie in diesen kritischen Potistellungen fein arbeiten will. Muss man sich sehr genau überlegen ob man sich das antun will. Der Sprung ist ja definitiv bei jedem Einfaden eines Signals deutlichst hörbar. Das ist wirklich schade und Behringer sollte sich seinen Poti-Hersteller da mal an die Brust nehmen oder ihn wechseln. Der Mischer hätte volle Punktzahl von mir bekommen aber so muss ich massiv einkürzen.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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f
Solide, gute Features
frank46 07.06.2019
Gekauft wurde d. Mixer f. Synths/Keys (kein Mikrophon)
Parallel bestellt wurde einen vergleichbarer Mixer einer UK-Firma (kanalgetrenntes Recording , 24bit Audio, doppelter Preis)

Gut (aus meiner pers. Sicht):
+ stabiles Metallgehauese (gefaellt mir)
+ Regler sind solide, nichts kratzt (UK-Geraet: heftiges Kratzen)
+ Effektiv 10 Eingangskanaele
+ bestes Verhaeltnis Kompaktheit vs Eingaenge aller Kleinmixer
+ In/Out f. FX-Pedal (viel flexibler als eingebaute FX)
+ PC: die Verwendung des robusten Asio4All Treibers sehe ich als klaren Vorteil (der proprietaere Treiber des UK-Geraets hat sich als verbuggte Katastrophe erwiesen)
+ Android: COOL: der Behringer ist kompatibel zu Android-Audio (ab Andro Version 5) , d.h. mit OTG-Kabel + App ( "USB Audio Recorder Free", Pfizinger Field Recorder o.ae.) kann ich nun einfach mit dem Smartphone statt sperrigem Laptop aufnehmen (Aufnahmequalitaet ist identisch)
+ 16Bit USB-Audiointerface: Vergleich (Aufnahme Hi-Res Mucke auf Hi-Res Anlage) mit 24-Bit des UK-Mixers = null Unterschied
+ Mein Q802 tut weder rauschen noch ueberhitzt er

Schlecht:
- Stromstecker ist ein Boxenkiller. Kleinste Beruehrung = Strom weg = Knall in Boxen (zur "Entschuldung" kann lediglich gesagt werden, dass dieser "Stecker" auch v. anderen Herstellern verbaut wird...)
Hab das Ding durch einen 3pol GX16 (verschraubbare "Aviation-Stecker", 1,50 incl. Versand bei Aliexpress) ersetzt. Die GX-Buchse passt nach Kuerzen der Loetbeinchen perfekt ins Gehaeuseloch u. wird mit 3 Kabeln an die Loetpunkte d. Platine angeloetet (originale Buchse bleibt erhalten!).

Mein Fazit:
Eine Netzbuchse kann ich selber umbauen und hab dann was richtig g'scheites, eine verstrubbelte Firmware hingegen (mangels Verfuegbarkeit *grins*) nicht fixen.
Daher hab ich den Behringer behalten. Grundsolides Teil mit guter Ausstattung, mehr Mixer bekommt man nirgends fuers Geld (andere kochen auch nur mit Wasser).
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MG
Licht und Schatten...aber am Ende alles gut.
Marko G. 05.12.2020
Ich habe das Gerät für folgende Aufgaben gekauft. Zum Aufnehmen zuhause und zum Online Jam brauche ich ein Gerät mit dem ich 1.) E-Gitarre, Mikrofon und ein Jam Track Audiogerät mixen kann und 2.) den Mix über ein ASIO fähiges Audio Interface der DAW zu Verfügung stellen kann.

Das Gerät kann das auf dem Papier soweit auch, aber nach den ersten paar Minuten die Ernüchterung. Neben dem viel besungenen Kontaktproblemen beim Stromanschluß (dazu später mehr), liegt für mich das größte Problem beim USB 1.0 Anschluß. JamKazam schließt den Betrieb mit solchen Geräten aus. Das heißt Online Jam ade. Verschlimmert wird das Problem noch durch die Empfehlung/Verwendung der Asio4all Treiber. Also bleibt zum Schluss ein Mixer der zwar mischt aber ansonsten über USB nicht vernünftig zu gebrauchen ist. Die Mixer Features sind gut, die Drehregler gewöhnungsbedürftig. Nebengeräusche sind merkwürdigerweise bei mir kein Problem. Lediglich ein leichtes Pfiepen ist über USB bei nahezu voller Lautstärke zu hören. Abhilfe schafft eine günstige Signal to Noise Ratio. Das Pfiepen wir übrigens nicht mit aufgenommen. Das Problem mit dem losen Stromkabel konnte bei mir dadurch gelöst werden, dass ich den Stecker "etwas" kräftiger in die Buchse gedrückt habe. Die Raste des Steckers ist etwas sträffer, jetzt sitzt der Stecker bombenfest.

Tja und damit bin ich schon am Ende... oder doch nicht?
Die USB Geschichte und die Unfähigkeit damit zu Jammen nagte dann doch heftig. Und nach einiger Recherche des im Gerät verbauten USB Audio Controllers (TI 2902), habe ich tatsächlich alte native Treiber sogar von Behringer incl. ASIO Support gefunden.

Einfach die Google Suche nach "BEHRINGER_2902_X64_2.8.40" oder "BEHRINGER_2902_WIN32_2.8.40" bemühen. ACHTUNG: VERWENDUNG AUF EIGENE GEFAHR!

Jedenfalls habe ich jetzt die Situation dass der WDM USB Treiber zwar Knackgeräusche bei der Wiedergabe erzeugt, der ASIO Treiber 2.8.4 allerdings in der DAW blitzsauberen Dienst leistet. Und das Sahnehäubchen am Schluß: Der ASIO Treiber funktioniert im Online Jam in der Einstellung "Highspeed" mit ~7ms Latenz bei 2,5ms Paketgröße auch mit USB 1.0 ohne Geräuschartefakte.

Auf die WDM Treiber kann ich verzichten, dazu nutze ich eh lieber die Soundkarte des PCs, Aber zum Aufnehmen und Jammen sind die uralten Treiber aus meiner Sicht ein echter Zugewinn. Und das sorgt für mich unter dem Strich für die Einsicht, dass der Mixer doch jeden ausgegebenen Euro wert ist. Ich bin versöhnt.

Update Sep.21:
Ich muss jetzt die Bewertung noch mal ergänzen. Mittlerweile benutze ich den Mixer auch in Linux-Umgebungen. Dort ist das Gerät noch besser geeignet. Ist die Linux Distribution Audio-echtzeitfähig konfiguriert (nutzer > audio-gruppe; rtprio 95 usw.), dann steckt man den Xenyx nur an den USB Port und ist sofort lauffähig. Die Datenpaketierung kann dann sowohl in ALSA oder auch in JACK entsprechend eingestellt werden. Den Rest erledigen die Standard ALSA Treiber. Das Ganze funktioniert über USB, wie in Win10, natürlich bidirektional in Echtzeit bei etwa 6ms Latenz. (getestet mit OpenSuSE Leap 15.2, Ubuntu 20.04 LTS, Ubuntustudio 20.04 LTS)
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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b
Preis Leistung - TOP
braveEROC 11.07.2017
Ich war skeptisch ... was für ein Mischpult soll es für Twitch-Streams und youtube Aufnahmen werden? Überall hörte man, die Behringer Mischpulte rauschen zu sehr ....

Blödsinn :)

Einmal ein Video bei youtube angeschaut, wie man ein Mikrofon richtig einpegelt, und schon war ich zufrieden. Jedes Mikrofon hat ein Hintergrundrauschen und da ich kein Rode benutze sondern ein t-bone SC400, was auch günstig zu erhaschen ist, bin ich erstaunt wie wenig rauschen in meinen Aufnahmen zu hören ist. Nahezu null.

Die Verarbeitung ... jaa für den Preis ok, aber doch alles sehr günstig verarbeitet. Aber es macht was es soll. Ich spiele mit dem Mischpult ja nicht Fußball.

Einige meckern über den fehlenden Ein- und Aus- Schalter. Echt jetzt Leute?
Ich habe mir eine 3-er Steckdose mit Schalter davor geklemmt und muss nicht immer den Stecker ziehen.

Die USB - Schnittstelle nutze ich in der tat NICHT ... denn diese rauscht wirklich! ... Das ist aber logisch, denn bei dem Preis müsste im Mischpult noch eine hochwerte Soundkarte verbaut sein.

Ich trenne PC Sound und Discord / Teamspeak und mische alles live über "phones" ab und lasse es wieder in den PC laufen für die Aufnahme mit OBS
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