Behringer Xenyx Q802 USB

Mischpult

  • 2 Mikrofon-Eingänge mit 48 Volt Phantomspeisung, 3-Band EQ, Kompressor und Peak LED
  • 1 Aux Weg (post)
  • 2 Stereo Line Eingänge
  • 2Track Ein- und Ausgang über Cinch
  • mit USB Audio Interface
  • Master Potentiometer
  • externes Netzteil
  • Abmessungen: 195 x 248 x 50 mm
  • Gewicht: 1,1 kg
  • passende Tasche: Art. 481194 (nicht im Lieferumfang enthalten)

Weitere Infos

110V fähig Nein
19" Nein
Anzahl Pre Aux maximal 0
Auxwege 1
Bluetooth Play Nein
Direct Out Nein
Effekt Prozessor 0
Fußschalter Nein
Hi-Z Input 0
Insert Nein
Interface Input 2
Interface Output 2
Kompressor Ja
Lampen Anschluss Nein
Low Cut Nein
Master Out 6,3 mm bal.
Matrixmixer Nein
Mic-In 2
Mono Line-in 2
Multitrack-Recording Nein
PC-Schnittstelle USB-B
Panorama Ja
Parameteric Nein
PFL Nein
Phantom Power 48V
Rec Out (Analog) Nein
Stereo-In 2
Tasche 203410
USB Play Nein
USB/SD Direkt Record Nein
Zonen 0
zeitgleich verwendbare Kanäle 4

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  • 5
  • 4
  • 3
  • 2
  • 1
4.3 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Wäre ein supertolles günstiges Mischpult wenn die Potis nicht grottenschlecht wären
Bitschieber, 29.05.2020
Behringer Xenyx Q802USB

Negatives
- Miserabel schlechter L/R-Gleichlauf der Main Mix und Phones Potis. Äußerst sehr hässlicher Lautstärkesprung am Main-Poti z.B. bei ca. 8:30. Was sehr ähnliches habe ich am Phones-Poti meines 1204USB. Scheint also bei den von Behringer verbauten Potis verbreitet zu sein. Wenn man langsam hochdreht springt ca. bei besagten 8:30 erst der rechte Kanal um ca. 7-8dB rauf, etwas später folgt der linke Kanal. D.h. man hat a) einen riesigen Sprung und b) nur auf einem Stereo-Kanal und c) kumuliert sich das ganze ja. D.h. wenn ich wie bei mir den Ch5/6 und den Main Mix an den kritischen Punkt bringe, habe ich eine L/R Pegeldifferenz von 15dB(!!!!). Kann das im Jahr 2020 so ein Problem sein eine Widerstandsschicht gleichmäßig auf die Schleifbahn aufzubringen frage ich mich da ernsthaft? Das Problem besteht glücklicherweise scheinbar nur an dieser einen Stelle, d.h. wenn man im Bereich oberhalb von 9:00 arbeitet sind die Gleichlauffehler im unkritischen Bereich +/-1dB. Grad am Kopfhörer ist es aber fies wenn wenn die gewünschte Lautstärke genau in dem Sprung liegt. Ich könnte mich aufregen! Scheinbar sind alle Potis irgendwie betroffen auch z.B. Balance.
- USB-Recording: Miserables Rauschen und Störgeräusche wenn man nicht weiss, wie mans richtig macht. Siehe unten.
- USB/2-Track: Es geht nur unidirektional, nicht bidirekional, das heisst entweder ins Mischpult (USB-Play) oder Main Mix raus (USB-Record). Ich frage mich warum. Ursächlich ist jedenfalls irgendwas im analogen Routing, denn man kann aus PC/USB-Sicht tatsächlich während Play aufnehmen, erhält aber nur Rauschen als Aufnahme bzw. bekommt den Main Mix, kann dann aber nicht einspeisen. Entscheidend ist die Stellung des Tasters. Einen Trick gibts allerdings, siehe unten. Aber es ist alles tricky.
- Netzteilstecker tendiert dazu, aus seiner Buchse rauszufallen

Positives
- Den Mix aus XLR, 6.3mm Klinke und bischen Cinch finde ich gelungen.
- Schön ist wieder dass ALLE 6.3mm-Klinkenbuchen symmetrisch beschaltet sind bis auf den Phones natürlich. Die Mono/Stereo-Buchsen auf Ch 3/4 und 5/6 sind praktisch.
- In meinen Augen das Killerfeature an dem Mischer im Vergleich zu den kleineren und größeren Bros (502/1002/1202) ist, dass man zwei Stereokanäle mit vollem 3-Band-EQ hat. Die Schwestermodelle haben alle die EQs nur auf den Monokanälen und tote Hose auf den Stereokanälen. Deswegen bin ich schon seit einer Weile sehr genau auf eben den 802 fixiert, obwohl mir der Main-Fader der 1002/1202 auch sehr gefallen hätte. Aber ein Mischpult ist halt kein Baukasten, selbst bei Behringer nicht, wo es ja schon wirklich eine enorme Modellvielfalt gibt.
- Mit dem CTRL room Trick s. unter Negatives kann man den USB-Play pegeln und EQen.
- schöne Peak-LEDs an allen Monochannels

Ishaltso-Spiegelstriche
- kein Pre Fader Listen
- kein Mute

Ansonsten
Das Netzteil mit 2x 18.5 VAC und dem Mini-DIN-Stecker ist natürlich extrem speziell. Sollte es mal kaputt gehen, wird man definitiv auf ein Originalersatzteil zurückgreifen müssen. Aber das ist natürlich OK. Der Stecker sitzt etwa 1cm vertieft im Gerät was sehr schön ist. Aber er sitzt nicht sonderlich fest, was wiederum nicht so schön ist. Das Netzteil hat sowohl vor als auch nach dem Trafo ein langes Kabel wodurch man das Netzteil jederzeit sowohl am Tisch als auch am Fußboden platzieren kann.

Das LED-Band ist mit nur 4 LEDs pro Kanal natürlich etwas kurz, speziell könnte man sich natürlich zusätzlich eine -10 oder -6 LED wünschen, aber so ist es halt auf begrenztem Raum.

Schnelle Pegelmessung (1kHz Sinus, LEDs vs. Main-Out in dBu, symmetrisch gemessen)
.................L...........R...
CLIP.....+17.5.....+17.6
..+6........+6.2.......+6.0
....0........+0.4.......+0.1
.-20.......-18.2......-18.4

Der Gleichlauf der Anzeige ist also durchaus OK, und die Anzeige ist gut "auf dBu geeicht". Die Wahl auf die 0 und +6 LEDs macht damit wieder Sinn, weil die Standard Studiopegel +4dBu und +6dBu gut erfassbar sind. Was auch positiv anzumerken ist: Wenn die CLIP-LED angeht ist das Signal noch einwandfrei. Zumindest in meinem Belastungsszenario des Main-Out mit einem MPAA1 dran hängend. Maximaler unverzerrter Ausgangspegel ca. 21.3dBu, wie mans von diesen kleinen Behrigermischpulten kennt. Der Kopfhörerausgang ist sehr potent ohne das ich da was gemessen hätte. Evtl. gibts da ein leichtes Rauschen, habe aber nur mit USB-Play getestet. Kommt vermutlich eher aus der Ecke.

Leidiges Kapitel Rauschen+Störgeräusche beim USB-Recording
Ich habe neben dem Q802USB auch den zwei Steps kleineren 302USB und den wesentlich größeren 1204USB. Mit dem kleinen kann ich super per USB aufnehmen. Rauschen+Störgeräusche sind subjektiv wunderbar. Der große 1204USB bekommt hingegen ganz klar die Schulnote 6, damit ist aufnahmetechnisch überhaupt kein Blumentopf zu gewinnen. Starkes Rauschen und Fieptöne bei 1,2,3,4,5kHz. Habe bisher aber nur mit einem einzigen Laptop probiert. Aber USB sollte sich nunmal digital sein und damit sollte die Qualität nicht von angeschlossenen Peripherien abhängen. Wiedergabe geht mit beiden anderen Mischpulten perfekt. Wie schaut aber jetzt das Q802USB aus? Leider: Es verhält sich genau wie das 1204USB. USB-Playback einwandfrei. USB-Recording völlig unbrauchbar. Habe es mit einem anderen Laptop probiert (Lenovo W500, Win10, Audacity, MME-Treiber). Keine Ahnung was die Behringers da anscheinend quer durchs Produktspektrum verbockt haben. Der Test war: Alle Regler auf Null, keinerlei Eingänge angeschlossen. Bei Audacity sagt die Pegelanzeige ca. -48dB, d.h. wir reden von einer nutzbaren Restdynamik von 48dB, was nur 8(!) Bit entspricht.
Nun ist ein halber Tag vergangen und ich habe geforscht weil ichs nicht wahrhaben wollte, dass das USB-Recording quer durchs Produktspektrum so schlecht sein kann. Die Kurzfassung bzw. mein Tipp man z.B. mit Audacity unter Windows aufnimmt: Der A/D-Wandler geht bei knapp über +10dBu (bezogen auf die LEDs und den symmetrischen Main Out Level) in Sättigung. D.h. man sollte fürs Recording seinen Analogteil etwa so fahren, dass die +6 LED gelegentlich "arbeitet". Im Audacity muss der Aufnahmeregler ca. auf "0.04" stehen (entsprechend "4" im Windows). Technisch kann ichs mir noch nicht so richtig herleiten. "4% Volume" entspricht ca. 26dB Dämpfung. Ich weiss nicht, ob Windows ein Steuersignal übers USB ins Mischpult schickt was dann einen analogen Gain vor dem A/D-Wandler steuert? Kann mir das weder von der Windows-Seite wirklich vorstellen (obwohl technisch natürlich möglich), noch kann ich glauben dass so eine Architektur in so einem Preissegment im Mischpult verbaut ist und v.a. wozu? Wahrscheinlicher ist, dass Audacity einfach knapp über 4 Bit von den 16 Bit wegschmeisst sodass letztlich ~11.5 Bit übrig bleiben. 16 Bit sinds jedenfalls definitiv, die max. über USB reinkommen, das sieht man ja in den Windows-Soundkarten-Einstellungen, selbst wenn der Wandler im Mischpult intern vielleicht 20 Bit hätte. Aber dafür klingts eigentlich zu gut. Vielleicht bekomme ich es noch irgendwann genau raus.
Egal. Der Rausch+Störgeräusch-Teppich liegt jedenfalls mit einem idealen Setting um Größenordnungen tiefer und man kann dann wunderbar aufnehmen.

Bidirektioanle USB Tricks
Man kann den USB-Play auf nur Control Room/Phones routen (also eben nicht auch auf Main Mix). Dadurch ergeben sich zwei Möglichkeiten.
1) Man kann per Kopfhörer seinen PC "Probehören". D.h. man kann z.B. die Aufnahme die z.B. der Audacity gerade macht und softwaremäßig wieder aufs USB ausspielt per Kopfhörer abhören. Alternativ kann man youtube oder zu spielende Playback vorbereiten (die man dann ja aber wieder nicht aufgenommen bekommt sowie man den USB-Play auf den Main Mix schaltet, hmmm).
2) Man kann den Control Room mit zwei Klinkenkabeln aus CTRL auf Ch 3/4 oder 4/5 zurückrouten. Dadurch hat man dann auch erst die Möglichkeit den USB-Play zu pegeln (jetzt gleich doppelt allerdings mit CTRL Room und dem Kanalregler) und EQ zu machen, weil der ja auf direktem Weg volle Kanne auf den Main Mix draufgeht. D.h. normal muss man an seiner USB-Quelle pegeln. Der Preis ist aber relativ hoch: Der Schalter USB-Play auf Control Room "klaut" sich die Pegelanzeige, d.h. man ist in dieser "Betriebsart" dann immer "blind" unterwegs.

In Summe eigentlich ein toller Behringer-Mischer. "Nur" das mit den harten Sprüngen in den Potis ist definitiv unverzeihlich und nur halbwegs tolerierbar wenn man nie in diesen kritischen Potistellungen fein arbeiten will. Muss man sich sehr genau überlegen ob man sich das antun will. Der Sprung ist ja definitiv bei jedem Einfaden eines Signals deutlichst hörbar. Das ist wirklich schade und Behringer sollte sich seinen Poti-Hersteller da mal an die Brust nehmen oder ihn wechseln. Der Mischer hätte volle Punktzahl von mir bekommen aber so muss ich massiv einkürzen.
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Gesamt
Solide, gute Features
frank46, 07.06.2019
Gekauft wurde d. Mixer f. Synths/Keys (kein Mikrophon)
Parallel bestellt wurde einen vergleichbarer Mixer einer UK-Firma (kanalgetrenntes Recording , 24bit Audio, doppelter Preis)

Gut (aus meiner pers. Sicht):
+ stabiles Metallgehauese (gefaellt mir)
+ Regler sind solide, nichts kratzt (UK-Geraet: heftiges Kratzen)
+ Effektiv 10 Eingangskanaele
+ bestes Verhaeltnis Kompaktheit vs Eingaenge aller Kleinmixer
+ In/Out f. FX-Pedal (viel flexibler als eingebaute FX)
+ PC: die Verwendung des robusten Asio4All Treibers sehe ich als klaren Vorteil (der proprietaere Treiber des UK-Geraets hat sich als verbuggte Katastrophe erwiesen)
+ Android: COOL: der Behringer ist kompatibel zu Android-Audio (ab Andro Version 5) , d.h. mit OTG-Kabel + App ( "USB Audio Recorder Free", Pfizinger Field Recorder o.ae.) kann ich nun einfach mit dem Smartphone statt sperrigem Laptop aufnehmen (Aufnahmequalitaet ist identisch)
+ 16Bit USB-Audiointerface: Vergleich (Aufnahme Hi-Res Mucke auf Hi-Res Anlage) mit 24-Bit des UK-Mixers = null Unterschied
+ Mein Q802 tut weder rauschen noch ueberhitzt er

Schlecht:
- Stromstecker ist ein Boxenkiller. Kleinste Beruehrung = Strom weg = Knall in Boxen (zur "Entschuldung" kann lediglich gesagt werden, dass dieser "Stecker" auch v. anderen Herstellern verbaut wird...)
Hab das Ding durch einen 3pol GX16 (verschraubbare "Aviation-Stecker", 1,50 incl. Versand bei Aliexpress) ersetzt. Die GX-Buchse passt nach Kuerzen der Loetbeinchen perfekt ins Gehaeuseloch u. wird mit 3 Kabeln an die Loetpunkte d. Platine angeloetet (originale Buchse bleibt erhalten!).

Mein Fazit:
Eine Netzbuchse kann ich selber umbauen und hab dann was richtig g'scheites, eine verstrubbelte Firmware hingegen (mangels Verfuegbarkeit *grins*) nicht fixen.
Daher hab ich den Behringer behalten. Grundsolides Teil mit guter Ausstattung, mehr Mixer bekommt man nirgends fuers Geld (andere kochen auch nur mit Wasser).
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Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Für den Preis muss man ein paar kleine Macken erwarten.
Ji-Ho Park, 22.03.2021
Ich nutzte das Interface für Vocal-Aufnahmen im Homebereich.
Verarbeitet ist das Gerät ganz ok, jedoch kippelt es hin und her weil es in sich entweder etwas verzogen, oder eins der Plastiknippel die als Füße dienen ist zu kurz. Erst war alles super. Dann nach 2 Monaten kam es zwischendurch zu massiven Störgeräuschen die sich durch knacken, rauschen und lauten pops bemerkbar gemacht haben. Dies geschah einfach zufällig während der Aufnahme sodass ich Teilweis Stunden an Material nicht verwenden konnte. Was das Problem war? Keine Ahnung. Jedenfalls ist es seit einiger Zeit wieder weg und trat bisher nicht wieder auf.
Positiv jedoch ist, dass das Stromkabel sehr lang ist, die Buchsen gut halten und die Kabel ordentlich fest aber nicht zu stramm sitzen, Die Regler sich gut drehen lassen und der Sound sehr gut ohne Hintergrundrauschen ist. Wenn die oben genannten Fehler nicht auftreten, sei gesagt.
Von Windows wird es sofort erkannt und kann Problemlos verwendet werden. Bei Mac habe ich das ganze noch nicht so ausführlich getestet, funktioniert aber auch mit Plug und Play und wird ebenfalls erkannt.

Mein Fazit: Wer nur ein kleines Budget zur Verfügung hat für den ist das Behringer Xenyx Q802 definitiv zu gebrauchen. Für Professionelles Vorhaben ist er aufgrund der Unzuverlässigkeit eher nicht zu empfehlen.
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Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Mixer für Online Unterricht
Gernot Blümel Gitarrenunterricht, 22.06.2021
Um mein Homeoffice Setup für Gitarren-Online-Unterricht noch etwas schlanker zu gestalten, habe ich mich nach Rücksprache mit einem sehr netten Thomann Mitarbeiter dazu entschlossen, den Behringer Xenyx Q802USB zu bestellen, um mir ein externes Interface zu sparen. Laut Auskunft erfüllt es den Zwecke.
Super schnelle Lieferung, ausgepackt - kurze Ernüchterung: Ich höre entweder meine Schüler über Skype ODER mich selbst, je nachdem, ob ich das Outsignal zu Control Room oder zu Main Out schicke.
Eine kurze Recherche im Internet ergab - das Xenyx besitzt tatsächlich keine Loopback Funktion ... ABER: es gibt einen Trick (für alle interssant, die ebenfalls sich selbst und ihr Gegenüber hören wollen): Control Room Knopf runter drücken, Main heraußen lassen, Audiosplitter (Y Kabel, 2xKlinke auf einen Headphone Input) in Phones Out und Main Out und schon hört man beides, sich selbst und die Schüler.
Wäre ein netter Hinweis in der Beschreibung, aber ansonsten gutes Gerät, mit recht klarem und druckvollem Sound!
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