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Behringer Model D

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Analog Desktop-Synthesizer mit klassischem Aufbau

  • analoger Signalweg (VCO-Mixer-VCF-VCA)
  • 3 VCOs mit 5 Wellenformen
  • 24 dB Ladder-Filter mit Resonanz
  • Hochpass / Tiefpass Modi
  • analoger LFO mit Rechteck / Dreieck Wellenformen
  • monophone Klangerzeugung mit Polychain-Möglichkeit für bis zu 16 Stimmen
  • Rauschgenerator
  • Overdrive-Schaltung
  • semi-modular mit 13 Patch-Punkten
  • 49 Kontrollelemente für direkten Zugriff
  • kann als vollständige Eurorack-Synthesizerstimme verwendet werden (Breite: 70 TE)
  • 3,5 mm Audioeingang zur Klangbearbeitung externer Quellen
  • 2 Line-Ausgänge (6,3 mm) mit unterschiedlichen Pegeln
  • 3,5 mm Kopfhörer-Ausgang
  • MIDI In/Thru und USB-MIDI
  • Abmessungen: 90 x 374 x 136 mm
  • Gewicht: 1,7 kg
  • inkl. Netzteil (12 VDC, 1000 mA)
  • passende Koffer: Art. 480288 und Art. 483012 (beide nicht im Lieferumfang enthalten)
Erhältlich seit September 2018
Artikelnummer 447871
Verkaufseinheit 1 Stück
Bauweise Desktop
Anzahl der Stimmen 1
Tonerzeugung Analog, Synthese
MIDI Schnittstelle 1x In, 1x Thru
Speichermedium Keine
USB Anschluss Ja
Effekte Nein
Arpeggiator Nein
Anzahl der analogen Ausgänge 2
Digitalausgang Nein
Display Nein
Optionale Erweiterungen 0
Besonderheiten semi modular, Eurorack-kompatibel
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255 €
Alle Preise inkl. MwSt.
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Wiederbelebung eines Analogklassikers

Behringers Model D ist eine modernisierte, kompakte und preiswerte Anlehnung an einen Synth-Klassiker, der in den 70er-Jahren die generelle Struktur von Synthesizern prägte und Klangkategorien wie Synth-Bass und Leadsound etablierte. Hier finden sich alle Elemente des Originals, wie die drei VCOs mit je fünf Wellenformen, das berühmte 24-dB-Tiefpassfilter nach der Kaskadenschaltung sowie ein Mixer mit Schaltern, Noise-Generator und ADS-Hüllkurven. Dem fügt Model D nun noch einige sinnvolle Funktionen hinzu. So kann das Filter auch als Hochpass genutzt werden und es gibt einen separaten LFO. Darüber hinaus sind 13 Patch-Punkte für eine Anbindung an modulare Geräte vorhanden. Via MIDI lassen sich bis zu 16 Einheiten verketten (Polychain), um die Synthesizer dann polyphon spielen zu können. Davon konnte man zu Zeiten des originalen Synth-Klassikers nur träumen.

Behringers Model D Analogsynthesizer

Monophoner Analogsynthesizer mit semimodularer Anbindung

Model D kann entweder mit seinem pultförmigen Gehäuse als Desktop-Synthesizer aufgestellt werden oder aus dem Gehäuse entnommen und in ein Eurorack-Modularsystem eingebaut werden. Als monophoner Synthesizer entwickelt er mit seinen drei VCOs einen sehr kräftigen Grundklang. Die VCOs können für Schwebungen leicht gegeneinander verstimmt werden, aber auch mit bis zu fünf einstellbaren Oktavlagen beliebige, sogar extreme Intervalle erzeugen. Das 24-dB-Filter hat mit seiner markanten Resonanz einen großen Anteil am Sound und kann bei Selbstoszillation sogar als Klangerzeuger, etwa für analoge Percussions oder SFX, genutzt werden. Mit seiner Ausstattung ist Model D wie sein Vorbild für äußerst kräftige Bässe und durchsetzungsfähige Leadsounds prädestiniert. Doch über die Patch-Punkte lässt sich sein Potenzial zur Ansteuerung von externen Modulationsquellen und Stepsequenzern noch deutlich erweitern.

Linke Seite des Behringers Model D mit USB und MIDI

Kompaktes Modul für jedes Setup

Als monophoner Synthesizer ist auch das Model D immer nur Teil eines Setups, sei es im Studio oder auf der Bühne. Mit seiner kompakten Bauweise findet es jedoch überall Platz. Im Studio kann der Synthesizer von einer DAW aus via USB/MIDI angesteuert werden oder von einem normalen Masterkeyboard auch über die herkömmliche DIN-MIDI-Buchse. Die analogen CV/Gate-Anschlüsse lassen sich sowohl im Desktopgehäuse als auch beim Rack-Einbau uneingeschränkt nutzen. Ein Synthesizer wie das Model D ist besonders für Musiker geeignet, die während des Spielens in die Klanggestaltung eingreifen wollen. Sowohl während des einhändigen Spielens eines Keyboards als auch bei der Ansteuerung durch einen Sequenzer lebt der Sound gerade erst durch das intuitive Drehen an den Reglern so richtig auf.

Voice Schalter und Behringer Logo am Behringers Model D Synthesizer

Über Behringer

Das in Deutschland von Uli Behringer gegründete und heute in China ansässige Unternehmen steht seit dem ersten Produkt, dem Studio Exciter F, für preiswertes Equipment. Mischpulte, wie das Eurodesk MX8000, sowie unzählige Signalprozessoren und später auch Beschallungsequipment ermöglichten es unzähligen Musikern auch bei begrenztem Budget ihre Heimstudios, Übungsräume und mobilen PAs mit Equipment auszurüsten, das sonst nicht erschwinglich war. Die Produktpalette von Behringer wuchs über die Jahre ständig weiter. Durch die Übernahme weiterer Firmen, u.a. Midas, Klark Teknik und TC Electronic, kamen nicht nur neue Produktgruppen hinzu, sondern es floss auch deren technisches Know How in die Produktentwicklung mit ein.

Spezialist für mächtige Sounds

Das Original-Vorbild des Model D war von Anfang an die erste Adresse für donnernde Synthbässe, cremige Leads, knackige Sequenzerfiguren und Synth-FX. Er ist in Rock, Funk, klassischer Elektronik, modernem R&B, G-Funk oder Pop gleichermaßen verbreitet, wird nach wie vor geschätzt und macht in Retro-Tracks eine ebenso gute Figur wie in aktuellen Produktionen. Die Kombination der drei VCOs mit dem stilprägenden Filter erzeugt wirklich druckvolle Bässe. Gleichermaßen sind die VCOs, mit Portamento gespielt, perfekt für weiche, eingängige Leadsounds. Und ein externer Sequenzer bzw. Arpeggiator ist ein dankbarer Abnehmer, wenn er beispielsweise die zackigen Hüllkurven triggert, die ihrerseits das resonierende Filter steuern. Die Klänge dieses Synthesizers sind weder an eine Ära noch einen Stil gebunden, doch sie verleihen mit ihrer unverkennbaren Präsenz einem Song all die positiven Aspekte, die man analogen Synthesizern zuspricht.

Rückseite des Synthesizers Behringers Model D mit Anschlüssen

Im Detail erklärt: Polychain

Wenn kleinere Synthesizer nur eine begrenzte Anzahl an Stimmen erzeugen können, ist die Verkettung mehrerer Geräte eine Möglichkeit, die Polyphonie zu erhöhen bzw. wie in diesem Fall überhaupt erst eine Mehrstimmigkeit zu erzielen. Dafür ist die Implementation einer sogenannten Polychain-Funktion Voraussetzung. Die Geräte werden dafür via MIDI in Reihe geschaltet. Beim Eintreffen von MIDI-Noten werden die Noten, die die Stimmanzahl des ersten Gerätes übersteigen, an das nachfolgende weitergeleitet. Dieser Vorgang kann so oft wiederholt werden, bis die gesamte Gerätekette ausgelastet ist. So kann das eigentlich monophone Model D auch mehrstimmige Flächen erzeugen. Dafür muss bei allen Geräten natürlich der gleiche Sound eingestellt sein. Es ist aber auch möglich, mit unterschiedlichen Sounds in der Polychain zu experimentieren.

306 Kundenbewertungen

4.7 / 5

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Bedienung

Features

Sound

Verarbeitung

202 Rezensionen

A
Tolle Ergänzung
Andreas957 07.12.2021
Da ich bereits einen Poly-D besitze und gerne Klänge "schraube" und die additive Synthese liebe, habe ich den Model-D als platzsparende Ergänzung hinzugekauft.
Der Sound ist untadelig, die Midi-Implementierung reicht mir und die Parameter des Instruments hat man im Handumdrehen "intus". Es macht einfach Spass, so ziemlich jeden Sound damit "anzufetten".
Beim ersten Bewegen aller drei Drehknöpfe für die Wellenform-Vorwahl musste ich richtig zupacken. Ich hatte Angst, irgendetwas kaputt zu machen, aber das Teil ist robuster als es aussieht. Die Kippschalter wirken etwas billig und sehen nicht besonders schön aus, dafür ist der Expander aber auch ausgesprochen preiswert!
Fazit: einfach zu bedienen, super Sound, super Preis-Leistungsverhältnis. Noch ein Tipp: wenn ich mir eine gute Einstellung merken will, mache ich ein Foto!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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2
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L
Sound super, Verarbeitung OK, Handling nicht ganz so befriedigend wie das Original
Lakritzmusik 23.08.2021
Um das Wichtigste vorweg zu sagen: Der Sound ist da. Das Model D kommt für mich sehr nah an das Original ran und ist auf jeden Fall ein brauchbarer Ersatz - mit extra Features - wenn seine Vorbilder außer Reichweite sind. Dafür macht man andernorts Kompromisse, auch wenn diese für den Preis als gering empfunden werden können - es kommt halt darauf an worauf man Wert legt.

Die Verarbeitung kann mit der eines echten Moogs nicht ganz mithalten - würde wohl auch niemand erwarten - ist aber immer noch OK. Die Potis machen nach ein paar Monaten relativ häufiger Nutzung immer noch eine gute Figur, allerdings tue ich mir beim Model D ein bisschen schwerer als beim Original, Sounds ganz präzise einzustellen, es dauert einfach eine Spur länger, die perfekten Positionen mit den Potis zu finden und es ist dann oft nicht ganz so befriedigend wenn man sie glaubt gefunden zu haben. Das Tuning ist auf Dauer nicht stabil und muss korrigiert werden. Der On/Off-Schalter ist eine Schwachstelle die früher oder später Probleme machen könnte. Aber er funktioniert bisher einwandfrei und ohne Ausfälle.

In jedem Fall ein super Kauf für mich, das Model D ist bei mir im Dauereinsatz.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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T
Was Analoges zum Anfassen
TommyGuitar 22.05.2024
Das Original habe ich nie gespielt aber die virtuellen Versionen als VST und für das iPad habe ich lange und oft genutzt.
Das Model D klingt wie erwartet und die analogen Regler zu nutzen, um direkt den Sound zu beeinflussen macht sehr viel Spaß. Die Haptik ist super. Der Sound ist pur und schnörkellos. Ich liebe das voreingestellte Feedback-Routing auf den externen Eingang, das übersteuert herrlich und bootet den Bass ordentlich (wenn man es will).
Im Vergleich zu den VSTs genieße ich den puren analogen Klang mit den feinen Schwebungen vermisse aber gleichzeitig die Effekte, die die meisten virtuellen als Zugabe mit dabei haben. Also habe ich fest drei Bodentreter in der Reihenfolge Modulation, Delay und Reverb hinter das Model D geschaltet. Das ist nun mein Setting.
War ich vorher Presets gewohnt, genieße ich jetzt die Langsamkeit der Soundveränderung. Durch das analoge Interface mit nur einem Sound ist das Model D für mich eher ein „lebendes“ Instrument als ein virtuelles Preset Soundmodul.
Bisher läuft es fast täglich tadellos.
Schade nur, dass Behringer keine einheitliche Breite für diese Art Geräte nutzt und damit das Gruppieren der Geräte (z.B. mit dem K-2, der ist ein paar Zentimeter breiter) im Rack etwas schwierig ist bzw. etwas asymmetrisch aussieht.
Klares Plus für Sound und analoge Haptik.
Ach ja, nach spätestens 10 Minuten Warmlaufen ist das Model D bei mir stimmstabil.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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E
Volksmoog
Eibensang 05.01.2019
Was soll man noch sagen? Sound und Bedienkonzept des berühmtesten Monoquietschers aller Zeiten für weniger als ein Zehntel des Preises. Einen Schönheitspreis kriegt der freche Kleinklon von mir nicht, aber die Ergonomie ist ganz die meine: das Panel noch gut bedienbar und das Gerät rucksacktauglich. Den Original-Minimoog hätte ich mir nie gekauft - auch dann nicht, wenn ich ihn mir hätte leisten können (und so geht es sicher vielen, die sich für Behringers Model D entschieden), zumal ich das Instrument eh nur im Studio brauche (und nicht live, wo das größere und bequemer bedienbare Original von Moog sicher mehr hermacht - nicht nur als Vorzeigemöbel). Mir aber taugt das Ding als kleines Expanderchen am besten.

Genial die MIDI-Thru-Buchse: so konnte ich das Teil bequem in mein Setup integrieren, ohne einen neuen MIDI-Verteiler anschaffen zu müssen (denn der vorhandene ist schon voll bestückt).

Soundspeicher vermisse ich nicht wirklich, ich schraube gern direkt am Gerät. (Die gelungene Soundeinstellung lässt sich - wenngleich nicht so ideal wie bei Arturia-Panels - fotografieren.) Nur MIDI-Controller wären noch ein schöner Luxus gewesen (wenn die Knöpfe und Regler MIDI-Daten senden und empfangen könnten). Aber angesichts des Kampfpreises kann ich auch das nicht ernsthaft bemeckern. Nicht bei diesem wunderbaren Sound in dieser umwerfenden Qualität! Jetzt kann ihn jede*r haben... was ich nur begrüßen kann.
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