Behringer Eurorack Go

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Eurorack-Gehäuse

  • 2 Reihen mit je 140 TE
  • integriertes Busboard mit 32 Steckplätzen für Eurorack-Module
  • senkrechte Aufstellung durch integrierten Standfuß möglich
  • 96 Gleitmuttern (M3) vorinstalliert
  • maximale Modultiefe: 40 mm (untere Reihe), 62 mm (obere Reihe)
  • Netzteil: +12V / 3000mA, -12V / 1000mA, +5V / 1000mA
  • Abmessungen (H x B x T): 112 x 723 x 311 mm
  • Gewicht: 3.9 kg
  • inkl. externem Netzteil (13 V D C, 5 A)
System Eurorack
Breite 2x 140 HP / TE
Höhe 6 HE
Netzteil Ja
Format Case
Erhältlich seit Mai 2020
Artikelnummer 490726
Netzteil-Spezifikationen +12V / 3000mA, -12V / 1000mA, +5V / 1000mA
255 €
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2 Verkaufsrang

Tragbares Case mit reichlich Platz

Die Basis für alle Modularsysteme ist ein Rahmen, in den die Module eingesetzt werden. Behringers Eurorack Go ist ein zweizeiliges Case, das sowohl liegend als auch mit Hilfe eines ausklappbaren Ständers in aufrechter Position genutzt werden kann. Mit einer Breite von 2x 140 Teileinheiten (TE) bietet es deutlich mehr Platz als die gängigen 19"-Rahmen. Die obere Zeile ist dabei gegenüber der unteren leicht geneigt. Das Case ist mit einem integrierten Griff versehen, damit es problemlos transportiert werden kann. In das Case können sowohl Eurorack-Module als auch Eurorack-fähige Synthesizer eingesetzt werden. An den Systembus können bis zu 32 Module angeschlossen werden. Die Stromversorgung ist dafür mit 3000mA ausreichend stark dimensioniert.

Großzügiges Desktop-Case

Das stabile Case besteht aus Aluminium. Die beiden Zeilen bieten insgesamt 280 TE Platz, sind ein wenig zueinander geneigt, und das Case kann liegend oder in einer 50°-Position aufgestellt werden, damit die Module leicht zugänglich gepatcht und bedient werden können. Große Gummifüße garantieren einen stabilen Stand. Mit dem integrierten Griff lässt sich der Rahmen einfach zu einem anderen Arbeitsplatz oder einem Gig mitnehmen. In die Schienen sind 96 verschiebbare Muttern eingelassen, die passend zu den eingesetzten Modulen frei platziert werden können. Aufgrund der Konstruktion variiert die Einbautiefe an den verschiedenen Stellen des Cases. 40mm sind überall möglich, in der unteren Zeile können links und rechts Module mit bis zu 62mm Tiefe eingesetzt werden. Damit passen sowohl Skiff-Module als auch viele Module mit quer stehenden Platinen in das Case.

Großes System immer mit dabei

Eurorack Go ist ein relativ großes Case, in dem man ein anspruchsvolles System konfigurieren kann. Hier lassen sich individuelle Synthesizer und Drummaschinen in modularer Form samt Sequenzer problemlos unterbringen. Ebenso können ein oder mehrere Eurorack-fähige, semi-modulare Synthesizer eingebaut werden, die um zusätzliche Module erweitert werden. Der Rahmen ist leicht zu transportieren, um ihn etwa in ein anderes Studio, zu einer Session oder einem Gig mitzunehmen. Für eine ausgedehnte Livetour ist jedoch ein zusätzliches Flightcase empfehlenswert. Übrigens passt sich das Netzteil automatisch an jede Spannung an - wichtig für Reisen in andere Länder! Im Studio lässt sich das Case sowohl als Teil eines Desktop-Setups als auch als "klassisch" vertikales Modularsystem platzieren, je nachdem, welche Arbeitsweise man bevorzugt.

Über Behringer

Das in Deutschland von Uli Behringer gegründete und heute in China ansässige Unternehmen steht seit dem ersten Produkt, dem Studio Exciter F, für preiswertes Equipment. Mischpulte, wie das Eurodesk MX8000, sowie unzählige Signalprozessoren und später auch Beschallungsequipment ermöglichten es unzähligen Musikern auch bei begrenztem Budget ihre Heimstudios, Übungsräume und mobilen PAs mit Equipment auszurüsten, das sonst nicht erschwinglich war. Die Produktpalette von Behringer wuchs über die Jahre ständig weiter. Durch die Übernahme weiterer Firmen, u.a. Midas, Klark Teknik und TC Electronic, kamen nicht nur neue Produktgruppen hinzu, sondern es floss auch deren technisches Know How in die Produktentwicklung mit ein.

Genug Platz für Ambitionen

Eurorack Go bietet genügend Platz, um große Modularklassiker in moderner Form umzusetzen, wie z.B. ein System 35 mit dem Moog-Modulen oder einen komplexen ARP2500 mit den entsprechenden Modulen von Behringer. Natürlich sind auch Module aller anderen Eurorack-Hersteller einsetzbar, sodass man sich sein Wunschsystem großzügig konfigurieren kann. Auch eine Kombination aus einem Eurorack-tauglichen Synthesizer mit beliebigen Modulen ist dank des Platzes von 2x 140 TE kein Problem. Behringer hat mit Neutron, K2, Pro-1, Cat und Model D mehrere geeignete Synthesizer dafür im Programm.

C
Wo ist die Konkurrenz...?
Codeman1965 31.05.2021
Über das Behringer Go ist hier schon Einiges geschrieben worden, von daher gibt es nicht Viel hinzuzufügen.

Meine (persönliche!) Meinung:
Die Sliding Nuts sollten kein Problem darstellen, solange man keine zwei linken Hände mit zehn Daumen hat. Ich finde sie besser als Schienen.

Der Hauptgrund, dieses Gehäuse zu kaufen, war, daß es 2x 140 HP/TE hat und somit genug Reserven bietet, um das System erst einmal sorgenfrei ausbauen zu können! Dazu eine großzügig bemessene Stromversorgung mit reichlich Anschlüssen...
Andere Anbieter ähnlicher Gehäuse fangen beim zwei- bis dreifachen Preis an, Qualität und Haptik hin oder her...

Die Verarbeitung ist gut, nichts klappert oder wackelt, und mit Spaltmaßen von 1mm kann ich gut leben.
Das "GO" Im Namen irritiert natürlich, keine Abdeckung und sicherlich nicht für On-The-Road ausgelegt, aber wer es sich zulegt, weiss sicherlich, was er (nicht) bekommt...

Alles in Allem ein sehr gutes Case, das (zu Hause) keine Wünsche offen lässt. Und der günstige Preis lässt es zu, daß die Knete dann eher in ein weiteres Modul gesteckt werden kann...!

Auch und gerade für Einsteiger einen Blick wert...
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S
Ist echt OK, aber ....
Steffan 02.10.2020
In das Case gehen eine Menge Module rein, keine Frage. Auch der Aufsteller ist ok. Aber:
- das Kabel am Netzteil ist sehr kurz, das Netzkabel ist OK. Aber leider kein Kaltgeräte-Stecker.
- Das Gehäuse ist nicht geerdet, man kann also Hallspiralen, die eine geerdete Abschirmung brauchen, nur verwenden, wenn man das Gehäuse mit einem geerdeten Audio-Interface oder so verwendet.
- Statt dieser losen Muttern in den Schienen würde ich Gewindestreifen wie sonst üblich bevorzugen.
Dennoch, es sieht gut aus und das Netzteil liefert richtig viel Power. Man kann also viele Digital-Module verwenden, ohne sich den Kopf darüber zu zerbrechen, ob die Stromversorgung ausreicht.
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DM
Schick!
Dr. Mo 02.12.2020
Nach langem Hin und Her habe ich mich entschieden, dass mein erstes Eurorack nicht unbedingt die Welt kosten sollte, und da ist man bei Behringer ja immer gut aufgehoben. Außerdem gefällt mir die Größe. Bei 280 TE muss ich kaum befürchten, mir schon nächstes Jahr ein zweites Rack besorgen zu müssen.
Abstriche muss man machen: Ganz sicher sind Rackschienen mit Gewindelöchern komfortabler als verschiebbare Muttern, vor allem, wenn man beim Einbau zusätzlicher Module umstrukturieren möchte. Hat man aber Rangierplatz, ist die Montage überhaupt kein Problem, da man die einzelnen Löcher ja immer über die Muttern schieben kann. Nachdem das erste Modul (ein Doepfer-VCO) sich aufgrund etwas zu kurzer Schrauben etwas sträubte, ließen sich die nachfolgenden Module aus den drei verschiedenen Behringerserien bequem einbauen. Auch die Zugänglichkeit der Buchsen ist okay, die kriegt man zur Not auch blind gesteckt. Die Elektronik der Spannungsversorgung macht einen robusten Eindruck, und alles funktionierte auf Anhieb.

Fazit: Als ich vor zwei Monaten zum ersten Mal das Wort Eurorack gehört habe, hätte ich nie gedacht, dass ich jetzt schon mein erstes einfaches Modularsystem in Betrieb haben würde. Die Kampfpreise der Behringer-Module machen's möglich. Und wenn's richtig Spaß macht, kann man in Zukunft immer noch mit ein paar High-End-Modulen aufstocken.
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f
gut, aber diese muttern ...
felixer 16.09.2021
gute stromversorgung aber die schiebe muttern sind ein desaster. habe lieber durchgehende mutterleisten. und die kwalitäts kontrole ist nicht gut: das erste rack was ich bekommen habe war kaput. wurde schnell und unbürokratisch von thomann ersetzt.
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