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Behringer CAT

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Analoger Synthesizer

  • VCO 1 mit 4 mischbaren Wellenformen (Sägezahn, Dreieck, Pulse und Suboktave), Pulsweitenmodulation und 2 regelbaren Modulationsquellen
  • VCO 2 mit 3 mischbaren Wellenformen (Sägezahn, Dreieck und Suboktave) und 2 regelbaren Modulationsquellen
  • Tiefpassfilter mit Resonanz, 2 regelbaren Modulationsquellen und regelbarem Keytracking
  • 2 analoge Hüllkurven: ADSR und AR
  • analoger LFO
  • Rauschgenerator und Sample&Hold-Einheit
  • Duophon spielbar
  • 3.5 mm Audioeingang zur Klangbearbeitung externer Quellen
  • kann als vollständige Eurorack-Synthesizerstimme verwendet werden (Breite: 70 TE)
  • Poly-Chain Funktion zum Verbinden von bis zu 16 Geräten
  • Main Out über 3,5 mm Klinke und 2x 6,3 mm Klinke (High- und Low-Pegel)
  • Kopfhörer-Ausgang: 3,5 mm Klinke
  • MIDI In/Thru und USB-MIDI
  • Abmessungen: 87 x 374 x 136 mm
  • inkl. Netzteil (12 V DC, 1000 mA)
Bauweise Desktop
Anzahl der Stimmen 1
Tonerzeugung Analog
MIDI Schnittstelle 1x In, 1x Out
Speichermedium Keine
USB Anschluss Ja
Effekte Nein
Arpeggiator Nein
Anzahl der analogen Ausgänge 2
Digitalausgang Nein
Display Nein
Erhältlich seit Mai 2020
Artikelnummer 489868
Optionale Erweiterungen keine
Besonderheiten keine
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259 €
Alle Preise inkl. MwSt.
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50 Verkaufsrang

Wiedergeborene Urgewalt aus den 80ern

Mit dem CAT stellt Behringer einen duophonischen Analogsynthesizer vor, dessen Design an den Octave Cat aus den 80er-Jahren angelehnt ist – auch wenn er etwas kompakter gestaltet ist. Er bedient sich der subtraktiven Synthese und besteht aus zwei Oszillatoren, einem Filter, zwei Hüllkurven und einem LFO. Zusätzlich ist bei diesem Modell von Behringer noch eine kleine Patchbay vorhanden, sodass auch andere Synthesizer mit in den Eurorack-Workflow integriert werden können. Verbaut ist der Synthesizer in einem Eurorack-kompatiblen Miniaturgehäuse – samt aufgedruckter Katze. Synth-Kenner erleben mit diesem Modell eine freudige Zeitreise.

Zwei für eine Stimme - oder: zwei für zwei Stimmen

Ausgestattet ist der Synthesizer mit zwei verschiedenen VCOs, die die Wellenformen Sägezahn, Dreieck und Suboctave umsetzen können. VCO 1 verfügt zudem noch über eine einstellbare Pulsweitenmodulation. Mit jeweils einem Fader können die einzelnen Wellenformen gemischt werden. Beide Oszillatoren lassen sich mit einem Fine-Tune-Regler stimmen, wobei VCO 1 einen zusätzlichen Coarse-Regler besitzt, mit dem man gröbere Einstellungen umsetzen kann. Die zwei Oszillatoren können synchronisiert werden. Der Keyboard Control-Modus lässt sich zwischen Off, Poly und Mono umschalten. Im Mono-Modus bilden beide dabei eine Stimme, im Poly-Modus werden sie hingegen in zwei Stimmen aufgeteilt. Bei der Paraphonie teilen sich die Stimmen ein Filter und eine Hüllkurve. Moduliert werden können sie von einem resonsanzfähigen 24-dB-Tiefpass-Filter, einer ADSR-Hüllkurve und einer AR-Hüllkurve sowie auch einem LFO.

80er-Sounds für Studio und Bühne

Der Octave Cat aus den 80er-Jahren war bekannt dafür, den mittig-schneidigen Retrosound des ARP-Synthesizers nachzubilden. Diesen findet man auch im CAT von Behringer, der zudem einen erstaunlich frischen Workflow bietet, bei dem die Modulationsquellen direkt in der betreffenden Sektion angesteuert werden können. Durch das Low-Note-Priority-Verhalten hat die tiefste gespielte Note Vorrang, was beim Spielen von fetten Basslines und Leads durchaus Vorteile bietet. Die Holzseitenteile und die Gehäuserückseite lassen sich vor dem Einbau ins Eurorack problemlos entfernen. Der Synthesizer ist zwar kompakt gehalten, dennoch ist genügend Abstand zwischen den Reglern und Fadern vorhanden, sodass ein angenehmes Spielgefühl gewährleistet ist. Als Ausgänge sind ein Main-Out im Low- und High-Format vorhanden. Auf dem Front-Panel findet man sowohl die MIDI- als auch die USB-Anschlüsse. Mit der Poly-Chain-Funktion lassen sich hier bis zu 16 Geräte verbinden.

Über Behringer

Das in Deutschland von Uli Behringer gegründete und heute in China ansässige Unternehmen steht seit dem ersten Produkt, dem Studio Exciter F, für preiswertes Equipment. Mischpulte, wie das Eurodesk MX8000, sowie unzählige Signalprozessoren und später auch Beschallungsequipment ermöglichten es unzähligen Musikern auch bei begrenztem Budget ihre Heimstudios, Übungsräume und mobilen PAs mit Equipment auszurüsten, das sonst nicht erschwinglich war. Die Produktpalette von Behringer wuchs über die Jahre ständig weiter. Durch die Übernahme weiterer Firmen, u.a. Midas, Klark Teknik und TC Electronic, kamen nicht nur neue Produktgruppen hinzu, sondern es floss auch deren technisches Know How in die Produktentwicklung mit ein.

Abwechslungsreiche Sounds dank zahlreicher Features

An der kleinen Patchbay oben rechts findet man Ein- und Ausgänge für die Filterfrequenz, Hüllkurven, CV/Gate-Spannung und einen Eingang für externes Audio, wodurch man auch andere Signale, wie zum Beispiel eine E-Gitarre, mit dem CAT bearbeiten kann. Neben den beiden Oszillatoren ist auch ein Rauschgenerator vorhanden. Der LFO kann ungefähr zwischen 0,03 und 30 Hz schwingen. Außerdem befindet sich eine Sample-and-Hold-Funktion mit an Bord, die den LFO nutzt und wahlweise aus VCO 1 oder dem Rauschen ein Zufallssignal generieren kann. Mit der Octave-Shift-Taste lassen sich die Klänge um zwei Oktaven nach unten oder oben transponieren. Der daneben befindliche Pitchbender kann den Tonhöhenumfang um eine weitere Oktave nach oben oder unten transponieren. Zusammenfassend kann man mit insgesamt 47 Kontrollmöglichkeiten in Echtzeit Klangveränderungen vornehmen.

21 Kundenbewertungen

J
Super Synth Sound aber MIDI Probleme hat er auch!
JS-SOUND 24.01.2021
Ich habe zuerst K-2 gekauft, sein Sound hat mir nicht gefallen. Ich habe dann CAT gekauft und sein Sound mag ich sehr gut. Der Cat hat kleine Nachteile: LFO hat nur Sinus und Square, mir fehlt SAW. Der Filter gefällt mir, nur er sehr empfindlich, wenn die Griffe klein sind. Und für VCO sind die Knobs sehr klein für feine Kontrolle.

Ich habe bereits den 2ten CAT von Thomann bekommen. Der Grund war, dass der CAT über MIDI mit Yamaha Montage, Clavia Nord Lead Keyboard, Novation Supernova 2 verbinden, keine Reaktion zeigte. Der CAT funktioniert über MIDI Interface nur mit eigenen Behringer Keys wie MonoPoly, Poly-D und mit anderen hat er Probleme. Sein Port erfüllt den alten MIDI Protokoll Standard nicht 100% oder was sein könnte, dass sein MIDI einfach zu langsam ist.

Also der Sound ist prima, aber die Nutzung ist sehr problematisch! Auf dem YouTube gibt es ein Video Behringer CAT Midi Probleme. Dieses Video zeigt, was der CAT mit MIDI Kabel Verbindung tut.
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Sound
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P
Brachial und analog.
Philipp535 22.05.2020
Klanglich eine Urgewalt, von den Features nah am Odyssey, aber doch ein ganz eigenes Ding. Sehr durchsetzungsfähiger, direkter Sound mit vielen Gestaltungsmöglichkeiten.
Genau darauf habe ich gewartet.

Schalter und Potis sind ordentlich verarbeitet. Die Fader sind ok, machen jetzt aber nicht den stabilsten Eindruck. Wenn man mit der nötigen Vorsicht ans Werk geht, kein Problem, aber für die Bühne wäre mir das zu riskant.

Bei meinem Exemplar lag noch nichtmal ein Quickstart- Guide bei. Das prangere ich an!
Hätte ich nicht noch eine vom Model D, dann wäre das Einstellen des gewünschten Midikanals ein Gefummel.
Für Einsteiger tun sich da mehr Schwierigkeiten auf, denn die komplexen Synthesemöglichkeiten werden überhaupt nicht erläutert.
Ansonsten ein Top- Teil, zusammen mit dem Model D ein unglaubliches Gespann.

Nachtrag: Das Einzige, was wirklich etwas nervt, ist, dass man für eine andere Key Priority (ich habe am liebsten Last- Retrigger) den Polychain- Modus bemühen muss und dadurch auch die Duophonie verliert. Da wäre ein Update seitens Behringer wünschenswert :)
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R
Sounds die ich so noch nicht kannte
Richard990 27.10.2020
Vorab kommt der CAT bei mir gelgentlich beim Sounddesign zum Einsatz, Richtung Tanzmusik.

Preislich schlägt Behringer ja gerade allen anderen den Boden unter den Füßen weg, was natürlich ein zweischneidiges Schwert sein kann.

Positiv:
-Das Konzept des zumischens jedes einzelnen Oszillators lernte ich schon beim Intellijel Atlantis zu schätzen. Vor allem weil es eine andere Herangehensweise ist als sonst üblich.
-Für mich persönlich habe ich einige Sounds entdeckt die ich so noch nicht kannte, vermutlich ist das die "ARP" Ähnlichkeit die dem Cat nachgesagt wird
-Er funktioniert , kostet nicht viel, braucht nicht viel Platz
- Ist besser verarbeitet wie Anfangs "befürchtet"

Negatives:
- Die Angst, das aufgrund des geringen Preises an Ecken und Enden gespart wurde die sich in Zukunft vllt. noch rächen.

Fazit:
Toller Synthesizer für wenig Geld, der Sound ist absolut in Ordnung, aber auch nicht so gut das einem die Kinnlade runterfällt.
Solides Gerät, ob es auch die Jahre überdauert wird sich zeigen.
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S
The Cat is back
Stratoking 02.06.2020
Da ich vor 40 Jahren einen Cat von Octave hatte, war ich sehr gespannt auf den Behringer Nachbau. Erster Eindruck nach dem auspacken: Oh wie niedlich! Alles ist etwas kleiner als beim Orginal. ADSR und AR Generator sind von links oben nach rechts unten verlegt worden, ansonsten ist alles wie beim Orginal. Er ist sauber verarbeitet und macht einen stabileren Eindruck als der Cat von Octave, der an der Unterseite nur eine Hartfaserplatte hatte. Auch lassen sich die Knöpfe auf den Schiebereglern nicht abziehen und können so auch nicht verloren gehen. Im Sound konnte ich keinen Unterschied feststellen. Der Behringer klingt genauso fett wie der Octave vor 40 Jahren. Ich bekam das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht. Mein guter alter Freund ist wieder da! Ich bin mehr als zufrieden. Ein Dankeschön an Uli Behringer, dass er dieses seltene Instrument nachgebaut hat.
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