Behringer 2600

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Semi-Modularer Analogsynthesizer

  • monophon
  • 3 VCOs mit einstellbarer Pulsweite
  • Oszillator 1 mit Ausgängen für Sägezahn und Puls
  • Oszillatoren 2 und 3 mit schaltbarer Oszillator-Synchronisation und Ausgängen für Dreieck, Sägezahn, Sinus und Puls
  • Tiefpassfilter mit Resonanz und 2 schaltbaren Filtercharakteristiken
  • Rauschgenerator
  • Ringmodulator
  • Sample & Hold Stufe
  • Preamp und Envelope Follower für externe Signale
  • Voltage Prozessor
  • ADSR-Hüllkurve
  • AR-Hüllkurve
  • Stereo-VCA mit regelbarem Panorama
  • zumischbarer Reverb-Effekt
  • umfangreiche Modulationsmöglichkeiten für Oszillatoren und Filter durch vorgegeben Signalweg und freie Verschaltung aller Sektionen über Patch-Buchsen (3,5 mm Klinke) möglich
  • Stereo Line-Ausgang: 2x 6,3 mm Klinke
  • Stereo Kopfhörer-Ausgang: 3,5 mm Klinke
  • Fußschalter-Eingänge für Interval Latch und Portamento: 6,3 mm Klinke
  • MIDI In/Thru
  • USB-B Port (MIDI)
  • Format: 19" / 8 HE
  • Abmessungen (B x H x T): 482 x 356 x 108 mm
  • Gewicht: 5,1 kg
  • inkl. externem Netzteil (12 V DC, 2000 mA)
Erhältlich seit November 2020
Artikelnummer 505590
Verkaufseinheit 1 Stück
Bauweise 19"
Anzahl der Stimmen 1
Tonerzeugung Analog
Speichermedium Keine
USB Anschluss Ja
Effekte Ja
Arpeggiator Nein
Anzahl der analogen Ausgänge 2
Digitalausgang Nein
Display Nein
Optionale Erweiterungen keine
Besonderheiten Semi-Modular
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599 €
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Moderne Version des semimodularen Klassikers

Der ARP 2600 war in den 1970ern auf dem Synthesizer-Markt äußerst beliebt und gilt heute als echter Klassiker: Mit einer semimodularen Struktur, dem duophonen Modus und dem separaten Keyboard verlieh der ARP 2600 Musikern wie Herbie Hancock, Vince Clark oder Joe Zawinul ganz neue Ausdrucksmöglichkeiten. Und Behringer stellt mit dem 2600 nun eine modernisierte, kompakte Version dieses Klassikers zur Verfügung. Er ist im Vergleich zu seiner Vorlage in einem deutlich kleineren Format gehalten und kann daher in ein 19“-Rack eingebaut werden. Zudem verfügt er nicht nur über die Features des Originals, sondern auch noch über zusätzliche Funktionen wie MIDI, dimmbare LED-Fader und einen digitalen Halleffekt. Wie das von Alan R. Pearlman geschaffene Vorbild kann auch der Behringer 2600 mit anderen modularen Synthesizern und Analogsequenzern direkt verbunden und so Teil eines mächtigen Gesamtsystems werden.

Duophoner Analogsynthesizer

Der 2600 ist ein kraftvoller Analogsynthesizer mit drei Oszillatoren und einem Tiefpassfilter, das zwischen den beiden Revisionen des Vorbilds umgeschaltet werden kann. Hinzu kommen VCA, Hüllkurven sowie Funktionen wie Noise, S&H und ein Voltage-Prozessor. Auch LFO und Portamento, die sich beim Original im separaten Keyboard befanden, sind hier bereits integriert. Der mechanische Federhall des Originals wurde durch einen digitalen Prozessor mit entsprechendem Algorithmus ersetzt. Der Audiosignalweg sowie die Zuweisungen von Modulationen werden praktischerweise über Fader geregelt, während letztere zusätzlich via LED-Farbcodierung visualisiert wird. Zur größeren Flexibilität kann der Signalfluss über Patch-Verbindungen abgeändert und mit externen Geräten erweitert werden. Eine Besonderheit des eigentlich monophonen Synthesizers ist sein duophoner Modus, bei dem die VCOs auf zwei Stimmen verteilt und anschließend paraphon gespielt werden können.

Erschwingliche, gelungene Replika

Der Traum von einem ARP 2600 ließ sich von den meisten bislang nur schwer erfüllen: Originalgeräte sind kaum noch erhältlich und wenn, dann sind diese sehr teuer. DIY-Projekte, die es immer wieder mal gibt, benötigen viel Zeit und Fachkenntnis für den Bau und sind ebenfalls recht kostspielig. Mit dem Behringer 2600 ist erstmals eine günstige Version des Klassikers verfügbar, die auch für kleine Studios erschwinglich ist und die man bedenkenlos mit auf Tour nehmen kann. Der vielseitige Synthesizer spricht vorwiegend Musiker an, die mit semimodularen Konzepten vertraut sind und ihn in einer komplexeren Umgebung einbinden wollen. Der originale ARP 2600 ist in vielen älteren Produktionen aus den Bereichen Prog-Rock, Fusion und Electronic zu hören, wofür sich nun natürlich auch die moderne Version anbietet. Ebenso prädestiniert ihn seine Struktur für Sounddesign und SFX, wobei die „Stimme“ von R2-D2 nur die bekannteste aller Anwendungen ist.

Über Behringer

Das in Deutschland von Uli Behringer gegründete und heute in China ansässige Unternehmen steht seit dem ersten Produkt, dem Studio Exciter F, für preiswertes Equipment. Mischpulte, wie das Eurodesk MX8000, sowie unzählige Signalprozessoren und später auch Beschallungsequipment ermöglichten es unzähligen Musikern auch bei begrenztem Budget ihre Heimstudios, Übungsräume und mobilen PAs mit Equipment auszurüsten, das sonst nicht erschwinglich war. Die Produktpalette von Behringer wuchs über die Jahre ständig weiter. Durch die Übernahme weiterer Firmen, u.a. Midas, Klark Teknik und TC Electronic, kamen nicht nur neue Produktgruppen hinzu, sondern es floss auch deren technisches Know How in die Produktentwicklung mit ein.

Kompakter Rack-Synth

Als semimodularer Synthesizer kann der 2600 in einem modularen Setup die Stärken seiner Klangerzeugung natürlich voll ausspielen und sogar noch ausbauen. Im Studio lässt er sich hervorragend mit einem mehrspurigen Analogsequenzer verbinden, der nicht nur die Oszillatoren, sondern auch weitere Funktionen rhythmisch steuert. Dazu kommen die Möglichkeiten der Interaktion mit Modularsystemen, über die sich zusätzliche Klang- und Steuermodule einbinden lassen. Schon das Original von ARP war in einem kofferähnlichen Case für den Transport untergebracht, wenn auch noch ziemlich schwer und sperrig. Behringers 2600 kann hingegen in ein herkömmliches 19“-Transport-Case eingebaut und so mit zu Live-Gigs genommen werden. Und in diesem Rahmen gibt sich der Synthesizer auch als Soloinstrument nicht weniger ausdrucksstark als im modularen Kontext: Dank seiner flexiblen und übersichtlichen Struktur lassen sich Sounds schnell einstellen und direkt am Gerät oder über Spielhilfen intuitiv modulieren.

91 Kundenbewertungen

64 Rezensionen

N
Super Synthesizer
Norbert224 13.03.2022
Dies ist nicht mein erster Behringer Synthesizer, ich hatte vor einiger Zeit schon einen Neutron erworben. Und genau wie bei diesem muss ich sagen: Das Konzept ist aufgegangen. Das Gerät tut genau was es soll, klingt super und ist top verarbeitet.

Zum Sound: Viele haben es schon so gesagt, irgendwie klingt er in jeder Einstellung super. Mir kommt es dabei weniger auf historische Authentizität an als an den Klang an sich. Der ist immer sehr durchsetzungsfähig und muss im Mix schon ein wenig gebändigt werden. Der eingebaute Hall ist wohl nur zur Andickung von Sounds geeignet. Nachdem ich persönlich den Klang von Federhall nicht wirklich mag (ob real oder digital nachgebildet), ist der Regler meist im unteren Bereich. Auch schön ist der zusätzliche Oszillatorsync.

Die Bedienung: So wie erwartet - sehr nah am Original, ich komme gut damit zurecht. Schön ist der 19" Formfaktor. Das ARP Konzept mit vorbelegten Patchpunkten, die geändert werden können gefällt mir nach wie vor gut.
Die beleuchteten Slider helfen sehr, das Gerät auch bei schlechten Lichtverhältnissen zu bedienen. Zudem sind sie farbkodiert, so dass ersichtlich ist, was zusammen gehört.

Die Verarbeitung: Ich finde die Verarbeitung sehr hochwertig. Das ging mir auch schon beim Neutron so. Da könnten sich die Hersteller mancher teurer Boutique-Hardware gut eine Scheibe davon abschneiden. Alle Potis und Slider haben einen guten Widerstand, der beim drehen auch konstant bleibt. Und alle reagieren gleich.
Behringer wird ja sehr kontrovers diskutiert. Die einen sehen in ihm den schlimmen Billigheimer, der nur Schrott baut, andere sehen ihn als Robin Hood der Branche, der Geräte fast zum Selbstkostenpreis anbietet. Ich denke keine der Positionen ist richtig.
Wenn ich mir mal die Großhandelspreise von Elektronikkomponenten bei großen Stückzahlen ansehe, kann das Produkt unmöglich viel teurer sein. Ein einstimmiger Synth wie der 2600 besteht eben nur aus einem Sack voll Transistoren, Operationsverstärkern, Kondensatoren etc. Und die Schaltung des Synths ist ja wohlbekannt, da können die Engineeringkosten wohl auch nicht explodiert sein (Das Filter hatte Perlmann ja früher schon bei Moog geklaut, deswegen war es in vielen ARPs in Harz eingegossen) . Das teuerste sind wohl die Bedienelemente.

Und deswegen ist es bei mir auch ein BARP geworden und kein KORG ARP, deren Preisgestaltung ich überhaupt nicht nachvollziehen kann.
Als der 2600er rauskam war das noch teures Hightech, aber das ist lange her. Heute ist ist das LowTech, jedes Handy ist um den Faktor 100 komplexer, jeder Intel-Prozessor ein technisches Wunderwerk dagegen.

Umso schöner, dass es jemand für einen realistischen Preis wieder baut und verkauft. Ich hatte bis jetzt viel Spaß damit.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
6
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W
Tipp zur Ansteuerung der ADSR mittels GATE
Wound 02.01.2022
Ich schließe mich den anderen Bewertungen an und möchte deren Beschreibungen, auch der kleinen Macken nicht wiederholen. Aber ich denke, es ist nützlich hier den kurzen Tipp unterzubringen, wie die ADSR-Hüllkurve inklusive Attack-Phase design-gemäß per GATE getriggert wird, ohne dass man GATE-IN und TRIG-IN einzeln/gleichzeitig befeuern muss.

Das GATE-Signal sollte in den "S&H Clock" (22) Patch Point des AR gehen und der ROUTING SWITCH (20/33) in der unteren Position stehen. Dann wirkt das GATE-Signal implizit auch als Trigger und wird an den ADSR durchgeroutet, der somit vollständig inklusive Attack abläuft.

Es bedeutet allerdings, dass AR und ADSR in dem Fall natürlich synchron starten. Mir ist gerade noch nicht klar, ob AR und ADSR vollständig getrennt genutzt werden können, wenn man bei der ADSR-Hüllkurve nicht auf die A-Phase verzichten kann.

Auf jeden Fall Danke an den Thoman Support, die meine besorgte Anfrage diesbezüglich zwischen den Jahren blitzschnell und mit Link zu einem YT-Video von Ralph Baumgartl ("How to make a Sequencer CV/Gate connection to Behringer 2600, ARP 2600 and 2600 Clones") beantwortet haben.

Wie gesagt, die Details des Synths haben die anderen schon sehr gut beschrieben. Ich bin persönlich höchst zufrieden mit der großartigen Soundbandbreite, den Modulationsmöglichkeiten und dem soliden Gehäuse. Auch ich hätte mir allerdings ein besseres Handbuch gewünscht, dass die Funktionsweise der Parameter "hinter dem Blech" klärt und das Gerät aus der Perspektive eines modernen Eurorack-Fricklers beleuchtet, der den Synth an Midi und USB vorbei in sein analoges Setup integrieren möchte. Aber ich sehe trotzdem keinen Grund, irgendwelche Sterne abzuziehen. Der Behringer 2600 tut das, was er tut, für mich absolut überzeugend und satt bis zur Gänsehaut.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
4
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RG
Semimodularer Traumsynth
Richard Gear 05.12.2020
Der 2600 ist da, und er überzeugt auf voller Linie.

Ich zähle jetzt nicht die technischen Details auf, über die ist sich jeder Käufer bewusst wenn er/sie sich für diesen Synthesizer entscheidet.

Schaut euch einfach an wen Behringer zur Produktentwicklung ins Boot geholt hat.

Ich empfehle schon fast YT Videos zu ignorieren und sich selbst eine Meinung zu verschaffen, denn die meisten Liebhaber des Originals sind nicht aus meiner Generation und erzeugen komplett andere Sounds als die Möglichkeiten des Synthesizers bieten.

Sound: Mächtig, druckvoll, 80s ("Stranger Things-ig") - aber auch quietschend, blubbernd, bellend - alles möglich. Durch und durch authentisch - ein Stück Musikgeschichte in bezahlbarer Form.

Und der beste semimodulare Synthesizer um subtraktive Synthese zu verstehen und zu erlernen, wenn man das will. Eine Quelle für Samples und analoge Percussion, analoge Bass-Sequenzen, Leads, Stems, etc.

Ladet euch das Original Manual von ARP & das Patchbook als Startpunkt herunter, denn das zum jetzigen Zeitpunkt verfügbare Quick Start Guide kratzt nur an der Oberfläche.

Passt sich perfekt in ein semimodulares Setup ein, vergesst nicht euch Patchkabel zu bestellen denn diese liegen nicht bei. Und ihr werdet sie brauchen, vorausgesetzt ihr habt Lust auf viele Stunden an freudigen Entdeckungsreisen durch den Soundkosmos, der sich hier offenbart.

Verarbeitung: Fader mit angenehmen Widerstand, Schalter rasten angenehm ein, ich kann für den Preis beim besten Willen nichts negatives finden. Ausser das der Routing Switch für die Mittelstellung des AR Envelope nicht in der Mittelstellung einrastet, mann muss ihn da stehen lassen ohne haptisches Feedback (er rastet nur oben und unten ein). Ich kann das verschmerzen. Ich mag das der Synth die Quirks des Originals übernommen hat.

Ich empfehle in ein aufrecht stehendes, angewinkeltes 8HE Rackgehäuse zu investieren. Dann bekommt man richtiges ARP Feeling, auch optisch, wenn das erwünscht ist. Aber auch auf den 4 Gummifüssen lässt sich der Synth problemfrei bedienen. Er schreit meiner Meinung aber danach aufrecht angewinkelt bedient zu werden.

Fazit: Ob Originalkäufer oder Neueinsteiger, Behringer hat mit diesem Synthesizer ein Stück Musikgeschichte wiederbelebt und bezahlbar gemacht. Das Original stand als Lehrgerät an Universitäten und war der erste bezahlbare und portable semimodulare Synthesizer seiner Zeit.

Jetzt für einen bezahlbaren Preis für alle verfügbar. Ich kann ihn nur wärmstens empfehlen und freue mich sehr darüber, werde ihn nicht wieder hergeben.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
17
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TD
Comeback eines Klassikers
T. D. 12.12.2020
Nachdem ich in der Vergangenheit schon mehrmals einen Arp 2600 mein Eigen nennen durfte, diese jedoch aus finanziellen Gründen immer wieder verkaufen musste, bestellte ich den Behringer 2600 direkt nach der Vorankündigung. Patchkabel waren vorhanden, dem Gerät liegen keine dabei.
Nun steht er also seit 14 Tagen bei mir im Studio und durfte schon ausgiebig zum Einsatz kommen. Wie haltbar und hochwertig die Verarbeitung ist, muss sich erst noch zeigen. Sehr vertrauenserweckend wirken die Kunstoff-Fader und die Steckbuchsen nicht auf mich. Grundsätzlich fühlt sich das beim Bedienen aber in Ordnung an.
Als erstes habe ich versucht, damit meine Lieblingspatches von früher zu verwirklichen. Alle Möglichkeiten des Originals sind im Behringer 2600 ebenso vorhanden, sodass es mir nicht schwer fiel, die gleichen Sounds wie früher damit zu erzeugen. Klanglich ist der Behringer absolut überzeugend, wenn auch um einiges moderner und präziser klingend als ein alter Elektronikschrank aus den 70ern. Dies ist umso mehr erstaunlich, wenn man auf den Preis schaut.
Hier wurde an vielem gespart, aber definitiv nicht am Sound.

Positiv:
- Soundqualität
- Stabilität und sauberes Tracking der Oszillatoren und der Filter
- handliches 19 Zoll Format und so auch als Tischgerät nutzbar
- Als zusätzliche Features sind der LFO und der duophone Modus des 3620 Keyboards direkt im 2600 integriert - praktisch!
- Fader LEDS sind dimmbar
- Midi Interface, inkl. Midi over USB ist direkt integriert (class compliant, kein Treiber nötig)
- erwähnte ich bereits die Soundqualität? ;-)
- erweiterter Funktionsumfang inkl. kleinerer Verbesserungen der Schaltung

Negativ:
- Leider keine Kabel zum patchen und kein USB Kabel im Lieferumfang
- Steckbuchsen/Patchpunkte, nicht mit der Frontplatte verschraubt (das ist wohl nichts für die Ewigkeit)
- Persönlich vermisse ich den scheppernden Federhall des Originals kein bisschen, aber das interne Digitalreverb macht den Sound eigentlich nur schlechter. Hätte man sich mE sparen können und lieber ein digitales Delay dafür einbauen können.
- Dass Behringer die Schaltung nicht so geändert hat, dass man den steuerbaren Switch von außen synchronisieren kann, versteht wohl kein Mensch. Das ist mir ein wenig zu authentisch, aber sei's drum.
-Keine Dokumentation der Funktionen. Der mitgelieferte Quick Start Guide ist teilweise falsch und viel zu wenig. Nun gut, man kann sich im Netz die Infos ja zusammensuchen, aber schön ist das nicht.
-Externes Netzteil
-Die Hüllkurven neigen zum Knacksen bei kurzen Attack und Releasezeiten, das klingt teilweise sehr nervig und ist beim Vorbild so stark nicht vorhanden.

Mein Fazit:
Ein starker Auftritt, den Behringer mit diesem Remake hinlegt.
Man bekommt mit dem 2600 definitiv einen sehr gut klingenden, semimodularen Synthesizer der sich zum Lernen von subtraktiver Modularsynthese hervorragend eignet. Er lässt sich sehr gut mit Eurorackmodulen ergänzen oder in ein solches Setup einbinden.


Was man nicht bekommt, ist ein Synthesizer mit dem authentischen Klang des Synths der 70er Jahre. Wer den mal warmen, mal metallischen, manchmal kratzigen, dank Federhall auch mal blechernen Klang eines Arp 2600 liebt, wird mit dem Behringer vielleicht nicht glücklich werden. Auch wenn er die DNA seines Vorbilds weiterträgt, identisch über alle Bereiche klingt er nicht.

Ich bereue den Kauf jedenfalls nicht und werde den 2600 behalten und nutzen.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
8
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