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Behringer 2600

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Semi-Modularer Analogsynthesizer

  • monophon
  • 3 VCOs mit einstellbarer Pulsweite
  • Oszillator 1 mit Ausgängen für Sägezahn und Puls
  • Oszillatoren 2 und 3 mit schaltbarer Oszillator-Synchronisation und Ausgängen für Dreieck, Sägezahn, Sinus und Puls
  • Tiefpassfilter mit Resonanz und 2 schaltbaren Filtercharakteristiken
  • Rauschgenerator
  • Ringmodulator
  • Sample & Hold Stufe
  • Preamp und Envelope Follower für externe Signale
  • Voltage Prozessor
  • ADSR-Hüllkurve
  • AR-Hüllkurve
  • Stereo-VCA mit regelbarem Panorama
  • zumischbarer Reverb-Effekt
  • umfangreiche Modulationsmöglichkeiten für Oszillatoren und Filter durch vorgegeben Signalweg und freie Verschaltung aller Sektionen über Patch-Buchsen (3,5 mm Klinke) möglich
  • Stereo Line-Ausgang: 2x 6,3 mm Klinke
  • Stereo Kopfhörer-Ausgang: 3,5 mm Klinke
  • Fußschalter-Eingänge für Interval Latch und Portamento: 6,3 mm Klinke
  • MIDI In/Thru
  • USB-B Port (MIDI)
  • Format: 19" / 8 HE
  • Abmessungen (B x H x T): 482 x 356 x 108 mm
  • Gewicht: 5,1 kg
  • inkl. externem Netzteil (12 V DC, 2000 mA)
Bauweise 19"
Anzahl der Stimmen 1
Tonerzeugung Analog
Speichermedium Keine
USB Anschluss Ja
Effekte Ja
Arpeggiator Nein
Anzahl der analogen Ausgänge 2
Digitalausgang Nein
Display Nein
Artikelnummer 505590
579 €
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In 1-2 Wochen lieferbar
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10 Verkaufsrang

Moderne Version des semimodularen Klassikers

Der ARP 2600 war in den 1970ern auf dem Synthesizer-Markt äußerst beliebt und gilt heute als echter Klassiker: Mit einer semimodularen Struktur, dem duophonen Modus und dem separaten Keyboard verlieh der ARP 2600 Musikern wie Herbie Hancock, Vince Clark oder Joe Zawinul ganz neue Ausdrucksmöglichkeiten. Und Behringer stellt mit dem 2600 nun eine modernisierte, kompakte Version dieses Klassikers zur Verfügung. Er ist im Vergleich zu seiner Vorlage in einem deutlich kleineren Format gehalten und kann daher in ein 19“-Rack eingebaut werden. Zudem verfügt er nicht nur über die Features des Originals, sondern auch noch über zusätzliche Funktionen wie MIDI, dimmbare LED-Fader und einen digitalen Halleffekt. Wie das von Alan R. Pearlman geschaffene Vorbild kann auch der Behringer 2600 mit anderen modularen Synthesizern und Analogsequenzern direkt verbunden und so Teil eines mächtigen Gesamtsystems werden.

Duophoner Analogsynthesizer

Der 2600 ist ein kraftvoller Analogsynthesizer mit drei Oszillatoren und einem Tiefpassfilter, das zwischen den beiden Revisionen des Vorbilds umgeschaltet werden kann. Hinzu kommen VCA, Hüllkurven sowie Funktionen wie Noise, S&H und ein Voltage-Prozessor. Auch LFO und Portamento, die sich beim Original im separaten Keyboard befanden, sind hier bereits integriert. Der mechanische Federhall des Originals wurde durch einen digitalen Prozessor mit entsprechendem Algorithmus ersetzt. Der Audiosignalweg sowie die Zuweisungen von Modulationen werden praktischerweise über Fader geregelt, während letztere zusätzlich via LED-Farbcodierung visualisiert wird. Zur größeren Flexibilität kann der Signalfluss über Patch-Verbindungen abgeändert und mit externen Geräten erweitert werden. Eine Besonderheit des eigentlich monophonen Synthesizers ist sein duophoner Modus, bei dem die VCOs auf zwei Stimmen verteilt und anschließend paraphon gespielt werden können.

Erschwingliche, gelungene Replika

Der Traum von einem ARP 2600 ließ sich von den meisten bislang nur schwer erfüllen: Originalgeräte sind kaum noch erhältlich und wenn, dann sind diese sehr teuer. DIY-Projekte, die es immer wieder mal gibt, benötigen viel Zeit und Fachkenntnis für den Bau und sind ebenfalls recht kostspielig. Mit dem Behringer 2600 ist erstmals eine günstige Version des Klassikers verfügbar, die auch für kleine Studios erschwinglich ist und die man bedenkenlos mit auf Tour nehmen kann. Der vielseitige Synthesizer spricht vorwiegend Musiker an, die mit semimodularen Konzepten vertraut sind und ihn in einer komplexeren Umgebung einbinden wollen. Der originale ARP 2600 ist in vielen älteren Produktionen aus den Bereichen Prog-Rock, Fusion und Electronic zu hören, wofür sich nun natürlich auch die moderne Version anbietet. Ebenso prädestiniert ihn seine Struktur für Sounddesign und SFX, wobei die „Stimme“ von R2-D2 nur die bekannteste aller Anwendungen ist.

Über Behringer

Das in Deutschland von Uli Behringer gegründete und heute in China ansässige Unternehmen steht seit dem ersten Produkt, dem Studio Exciter F, für preiswertes Equipment. Mischpulte, wie das Eurodesk MX8000, sowie unzählige Signalprozessoren und später auch Beschallungsequipment ermöglichten es unzähligen Musikern auch bei begrenztem Budget ihre Heimstudios, Übungsräume und mobilen PAs mit Equipment auszurüsten, das sonst nicht erschwinglich war. Die Produktpalette von Behringer wuchs über die Jahre ständig weiter. Durch die Übernahme weiterer Firmen, u.a. Midas, Klark Teknik und TC Electronic, kamen nicht nur neue Produktgruppen hinzu, sondern es floss auch deren technisches Know How in die Produktentwicklung mit ein.

Kompakter Rack-Synth

Als semimodularer Synthesizer kann der 2600 in einem modularen Setup die Stärken seiner Klangerzeugung natürlich voll ausspielen und sogar noch ausbauen. Im Studio lässt er sich hervorragend mit einem mehrspurigen Analogsequenzer verbinden, der nicht nur die Oszillatoren, sondern auch weitere Funktionen rhythmisch steuert. Dazu kommen die Möglichkeiten der Interaktion mit Modularsystemen, über die sich zusätzliche Klang- und Steuermodule einbinden lassen. Schon das Original von ARP war in einem kofferähnlichen Case für den Transport untergebracht, wenn auch noch ziemlich schwer und sperrig. Behringers 2600 kann hingegen in ein herkömmliches 19“-Transport-Case eingebaut und so mit zu Live-Gigs genommen werden. Und in diesem Rahmen gibt sich der Synthesizer auch als Soloinstrument nicht weniger ausdrucksstark als im modularen Kontext: Dank seiner flexiblen und übersichtlichen Struktur lassen sich Sounds schnell einstellen und direkt am Gerät oder über Spielhilfen intuitiv modulieren.

66 Kundenbewertungen

5 60 Kunden
4 5 Kunden
3 0 Kunden
2 1 Kunde
1 0 Kunden

Bedienung

Features

Sound

Verarbeitung

RG
Semimodularer Traumsynth
Richard Gear 05.12.2020
Der 2600 ist da, und er überzeugt auf voller Linie.

Ich zähle jetzt nicht die technischen Details auf, über die ist sich jeder Käufer bewusst wenn er/sie sich für diesen Synthesizer entscheidet.

Schaut euch einfach an wen Behringer zur Produktentwicklung ins Boot geholt hat.

Ich empfehle schon fast YT Videos zu ignorieren und sich selbst eine Meinung zu verschaffen, denn die meisten Liebhaber des Originals sind nicht aus meiner Generation und erzeugen komplett andere Sounds als die Möglichkeiten des Synthesizers bieten.

Sound: Mächtig, druckvoll, 80s ("Stranger Things-ig") - aber auch quietschend, blubbernd, bellend - alles möglich. Durch und durch authentisch - ein Stück Musikgeschichte in bezahlbarer Form.

Und der beste semimodulare Synthesizer um subtraktive Synthese zu verstehen und zu erlernen, wenn man das will. Eine Quelle für Samples und analoge Percussion, analoge Bass-Sequenzen, Leads, Stems, etc.

Ladet euch das Original Manual von ARP & das Patchbook als Startpunkt herunter, denn das zum jetzigen Zeitpunkt verfügbare Quick Start Guide kratzt nur an der Oberfläche.

Passt sich perfekt in ein semimodulares Setup ein, vergesst nicht euch Patchkabel zu bestellen denn diese liegen nicht bei. Und ihr werdet sie brauchen, vorausgesetzt ihr habt Lust auf viele Stunden an freudigen Entdeckungsreisen durch den Soundkosmos, der sich hier offenbart.

Verarbeitung: Fader mit angenehmen Widerstand, Schalter rasten angenehm ein, ich kann für den Preis beim besten Willen nichts negatives finden. Ausser das der Routing Switch für die Mittelstellung des AR Envelope nicht in der Mittelstellung einrastet, mann muss ihn da stehen lassen ohne haptisches Feedback (er rastet nur oben und unten ein). Ich kann das verschmerzen. Ich mag das der Synth die Quirks des Originals übernommen hat.

Ich empfehle in ein aufrecht stehendes, angewinkeltes 8HE Rackgehäuse zu investieren. Dann bekommt man richtiges ARP Feeling, auch optisch, wenn das erwünscht ist. Aber auch auf den 4 Gummifüssen lässt sich der Synth problemfrei bedienen. Er schreit meiner Meinung aber danach aufrecht angewinkelt bedient zu werden.

Fazit: Ob Originalkäufer oder Neueinsteiger, Behringer hat mit diesem Synthesizer ein Stück Musikgeschichte wiederbelebt und bezahlbar gemacht. Das Original stand als Lehrgerät an Universitäten und war der erste bezahlbare und portable semimodulare Synthesizer seiner Zeit.

Jetzt für einen bezahlbaren Preis für alle verfügbar. Ich kann ihn nur wärmstens empfehlen und freue mich sehr darüber, werde ihn nicht wieder hergeben.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
11
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K
Phantastico - Was für eine Teil!!!!
Kly 11.03.2021
Der Hype um diesen Behringer-Klon ist absolut nachvollziehbar. Ein Synthie wie aus einem Guss mit einem Höllen Sound.

Wohlgemerkt: Meine Beurteilung kommt am Morgen nach einer kurzen Nacht bedingt durch den "Ich will doch nur spielen"-Faktor, nachdem ich gestern das lang ersehnte Modul bekommen und nach dem Auspacken und Klimatisieren des Gerätes die ersten Gehversuche auf dem 2600 gemacht habe. Bewusst habe ich nur einen Kopfhörer eingestöpselt also ohne Keyboard und nur versucht die Möglichkeiten der Vorverdrahtung auszuloten. Patchkabel waren vorerst tabu. Da kein Sequencer an Bord ist, habe ich das S/H-Modul genutzt, um einige ostinate Tonfolgen zu erzeugen.

Drei Punkte aus anderen Rezessionen waren mir beim Antesten im Ohr und in den Fingern. 1. Die Stimmung der VCOs mit einem Schiebepoti ist schwieriger als mit einem Drehpoti: stimmt. 2. Der Digitalhall macht nicht so viel Spaß: stimmt auch, aber ich habe rausgefunden, dass ein ganz bisschen Hall den Sound nett andickt. Aber nicht mehr als 3-4mm dürfen die Reverb-Regler hochgeschoben werden, sonst klingt es irgendwie nur schwammig. 3. Alles klingt gut: Stimmt auch. Ein Rezensent meinte, dass man durch die Schieberegler verleitet wird, immer etwas mehr (Filter, Modulation usw.) rein zu machen, als geplant. Da bin ich mit Ihm einer Meinung: Das macht gar nichts, weil es immer neue Facetten in den Klang hereinbringt.
Wenn ich mir vorstelle, dass der Urahn dieses Gerätes vor 50 Jahren auf den Tischen der Musiker auftauchte und ihnen diesen unvorstellbaren Klangkosmos quasi aus dem Nichts ermöglichte - total irre.
Mit mächtigen Drones und verrückten Effectsounds ging der Abend vorüber wie im Fluge. Wenn eine Maschine so gut durchdacht und klangmächtig ist, wie dieses Gerät, wirkt das sehr inspirierend für den User.
Nach dem Ausschalten stand für mich fest, dass das ein absolut überzeugender Kauf war. Gehäuse und Verarbeitung machen einen verdammt guten Eindruck. Die Schieberegler haben mich letztendlich auch überzeugt. Ein Teil hat auch die LED-Beleuchtung dazu beigetragen. Zum einen weil sie wirklich bei der Orientierung hilft und zum anderen weil der Regelbereich der Helligkeit extrem breit ist. Von grade mal leicht schimmernd bis blendend hell ist alles möglich. Ich vermute, die Max-Position macht die LEDs auch bei tagheller Umgebung noch gut sichtbar.
Auf das Gerät bin ich gekommen, weil ich seit langem an historischen Synthesizern interessiert bin. Dabei ist mittlerweile eine ganz gute Sammlung zusammen gekommen, die aber nur aus Nachbauten und Reissues besteht. Meinen einziger Originalen - ein MS20 - hatte ich irgendwann verkauft, nicht wegen des Klangs, sondern weil sich abzeichnete, dass irgendwann eine Revision für die Potis und Klinkenbuchsen fällig wird. Da es zu der Zeit bereits ein interessantes Angebot an Klonen gab, habe ich mich da bedient und bin dabei geblieben. Als dann der Korg ARP 2600 angekündigt wurde, bin ich total heiß gelaufen, musste dann aber feststellen, dass bei dieser geradezu lächerlichen Auflage für mich keiner abfällt. Besonders enttäuscht war ich wegen des relativ günstigen Preises für das Gerät mit Tastatur und toller Kiste mit Rollen. Der Synth schien in Reichweite - nicht wie die Moog-Modular-Reissues, die quasi unbezahlbar sind.
Behringer ist mittlerweile der Messias, wenn es um Nachbauten historisch wichtiger Synthesizer geht. Es ist doch einfach super, dass man sich für schmales Geld echte Ikonen ins (Heim-)Studio holen kann. Als die 2600er bestellbar wurden, habe ich sofort zugeschlagen und es wird bestimmt nicht der letzte Synth aus Ulis heiligen Hallen sein. Wie großartig, dass ein erfolgreicher Unternehmer sich dem Wagnis aussetzt alte Elektronik (fast) 1:1 nachzubauen. Ich finde wirklich, der Mann ist auf einer Mission. Bitte, bitte weiter so.

Unterm Strich: Das ist der Synthesizer der einem vom ersten Moment an glücklich macht. Hier wird soviel fürs Geld geboten, dass man es kaum glauben kann. Ich sage nur: Ran an die Schieber, Leute!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
2
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VL
Amazing Clone of the ARP 2600
Vox Lover 12.03.2021
For the price, this is a no-brainer, if you're interested in a fully functional analog, monophonic synth based on the legendary ARP 2600, this is it.. Once again, as with the clone of the Odyssey by Behringer, which I have and really love, there is more available than the original had. Two things worth mentioning, are 2 more wave forms on oscillator 3, and two filters (the original had only one...). The much anticipated, and over-sold limited edition of the grey-faced 2600 by Korg, who bought the name (ARP), was way overpriced, and created a market for second sales at stupid prices; there's a guy in Vienna who managed to get two, when most people couldn't get their orders in fast enough. He's selling his second one for almost 9,000 euros...They cost 4000 when they were available. I certainly wouldn't pay that, even with the vintage vibe, when I can have the Behringer clone with more sound options, and for a fraction of the cost.

Yes, it's a bit smaller, than even the Korg Arp 2600 Mini (which is over 3 times the price...), but it fits in a 19 inch rack, and I was surprised to find that the size is fine. No issues. All sliders and patch inputs/outputs are a good size and not too small. Somehow I feel the original was perhaps too big?

Sound is what you would expect. Perfect analog subtractive synthesis. Great oscillators. Fab filters, and envelope generators with time-manipulation, which I don't think the original ARPs had. Very useful. Patching is almost intuitive, and makes the synth incredibly versatile, as was the original, without being so complex and expensive as the Moog modulars of the time.

I'm very pleased, and I think it's a great, no, a super synth at this price.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
2
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TD
Comeback eines Klassikers
T. D. 12.12.2020
Nachdem ich in der Vergangenheit schon mehrmals einen Arp 2600 mein Eigen nennen durfte, diese jedoch aus finanziellen Gründen immer wieder verkaufen musste, bestellte ich den Behringer 2600 direkt nach der Vorankündigung. Patchkabel waren vorhanden, dem Gerät liegen keine dabei.
Nun steht er also seit 14 Tagen bei mir im Studio und durfte schon ausgiebig zum Einsatz kommen. Wie haltbar und hochwertig die Verarbeitung ist, muss sich erst noch zeigen. Sehr vertrauenserweckend wirken die Kunstoff-Fader und die Steckbuchsen nicht auf mich. Grundsätzlich fühlt sich das beim Bedienen aber in Ordnung an.
Als erstes habe ich versucht, damit meine Lieblingspatches von früher zu verwirklichen. Alle Möglichkeiten des Originals sind im Behringer 2600 ebenso vorhanden, sodass es mir nicht schwer fiel, die gleichen Sounds wie früher damit zu erzeugen. Klanglich ist der Behringer absolut überzeugend, wenn auch um einiges moderner und präziser klingend als ein alter Elektronikschrank aus den 70ern. Dies ist umso mehr erstaunlich, wenn man auf den Preis schaut.
Hier wurde an vielem gespart, aber definitiv nicht am Sound.

Positiv:
- Soundqualität
- Stabilität und sauberes Tracking der Oszillatoren und der Filter
- handliches 19 Zoll Format und so auch als Tischgerät nutzbar
- Als zusätzliche Features sind der LFO und der duophone Modus des 3620 Keyboards direkt im 2600 integriert - praktisch!
- Fader LEDS sind dimmbar
- Midi Interface, inkl. Midi over USB ist direkt integriert (class compliant, kein Treiber nötig)
- erwähnte ich bereits die Soundqualität? ;-)
- erweiterter Funktionsumfang inkl. kleinerer Verbesserungen der Schaltung

Negativ:
- Leider keine Kabel zum patchen und kein USB Kabel im Lieferumfang
- Steckbuchsen/Patchpunkte, nicht mit der Frontplatte verschraubt (das ist wohl nichts für die Ewigkeit)
- Persönlich vermisse ich den scheppernden Federhall des Originals kein bisschen, aber das interne Digitalreverb macht den Sound eigentlich nur schlechter. Hätte man sich mE sparen können und lieber ein digitales Delay dafür einbauen können.
- Dass Behringer die Schaltung nicht so geändert hat, dass man den steuerbaren Switch von außen synchronisieren kann, versteht wohl kein Mensch. Das ist mir ein wenig zu authentisch, aber sei's drum.
-Keine Dokumentation der Funktionen. Der mitgelieferte Quick Start Guide ist teilweise falsch und viel zu wenig. Nun gut, man kann sich im Netz die Infos ja zusammensuchen, aber schön ist das nicht.
-Externes Netzteil
-Die Hüllkurven neigen zum Knacksen bei kurzen Attack und Releasezeiten, das klingt teilweise sehr nervig und ist beim Vorbild so stark nicht vorhanden.

Mein Fazit:
Ein starker Auftritt, den Behringer mit diesem Remake hinlegt.
Man bekommt mit dem 2600 definitiv einen sehr gut klingenden, semimodularen Synthesizer der sich zum Lernen von subtraktiver Modularsynthese hervorragend eignet. Er lässt sich sehr gut mit Eurorackmodulen ergänzen oder in ein solches Setup einbinden.


Was man nicht bekommt, ist ein Synthesizer mit dem authentischen Klang des Synths der 70er Jahre. Wer den mal warmen, mal metallischen, manchmal kratzigen, dank Federhall auch mal blechernen Klang eines Arp 2600 liebt, wird mit dem Behringer vielleicht nicht glücklich werden. Auch wenn er die DNA seines Vorbilds weiterträgt, identisch über alle Bereiche klingt er nicht.

Ich bereue den Kauf jedenfalls nicht und werde den 2600 behalten und nutzen.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
7
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