BBE Sonic Maximizer 482i

80

Effektgerät

Der BBE Sonic Maximizer ist eigentlich schon ein Klassiker, er ist ein Studioeffekt, der meistens dazu verwendet wird, die Stereosumme "aufzufrischen". Das ist für Live-PA wie Studioanwendungen gleichermaßen sinnvoll.

Technisch geschieht dies durch eine Art Multibandkompression, bei der die Phasenverschiebungen der verschiedenen Frequenzbereiche so angepasst werden, dass Auslöschungen, die in Lautsprechern und Gehör auftauchen, weitgehend entfallen. Das Signal wird druckvoller, frischer und subjektiv lauter. Mit dem Process-Regler stellt man den Höheneffekt ein; mit dem Lo-Contour-Regler werden straffe Bässe hinzugefügt. Vereinfacht ausgedrückt, kann man sich das wie einen (allerdings sehr musikalischen) Loudness-Schalter an der Stereoanlage vorstellen.

Das Gerät macht süchtig, und man sollte es grundsätzlich so regeln, dass man die Stelle findet, wo man den Effekt deutlich hört, und dann einfach noch ein bisschen runterschrauben - ganz nach dem Prinzip: Weniger ist oft mehr! Der 482i ist so ausgelegt, dass er sowohl stereo wie auch 2 x mono verwendet werden kann.

  • 2 Kanäle zur Stereonutzung oder oder getrennten Mono Nutzung
  • 5-Segment LED Ausgangspegel Anzeige
  • 18 dBu Headroom
  • RCA und Klinke Ein- und Ausgänge
  • Hardwire Bypass
  • Bypass Schalter zum Vergleich des bearbeiteten und unbearbeiteten Signales
  • Gehäuseformat: 19”/1 HE
Erhältlich seit Oktober 2008
Artikelnummer 218738
Verkaufseinheit 1 Stück
19" fähig Ja
Anzahl der Eingangskanäle 2
159 €
Versandkostenfrei und inkl. MwSt.
In 8-10 Wochen lieferbar
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80 Kundenbewertungen

39 Rezensionen

E
Zauberei zum Budgetpreis
Eibensang 01.10.2018
Spontan angeschafft (auch aufgrund lobender Kundenrezensionen), obwohl ich bis heute nicht kapiere, was das Ding eigentlich genau macht. Aber jeder Mix, den ich da durchschicke, klingt hinterher grundsätzlich klarer, sauberer, deutlicher und... einfach besser.

Kleiner Meckerer am Rande: Einer der Drehknöpfe ist merkwürdig schwergängig an einer Stelle (man muss Kraft aufwenden, ihn über 12 Uhr zu drehen: Kurz davor bremst er erstmal - als ob er da in seiner Einfassung reibt), und ich hab das Gerät nur mit etwas Mühe, um nicht zu sagen, halbsanfter Gewalt in mein Studiorack geschraubt gekriegt: so ganz haarfein und locker wollte es nicht passen. Aber ging dann so einigermaßen.

Die Bedienung ist simpel (so mag ich das) - viel lässt sich nicht einstellen, aber das Wenige überzeugt spontan. Ich hatte es erst gar nicht so recht glauben wollen... mich ja auch in langen, mühseligen Jahren ambitionierten Homerecordings damit abzufinden begonnen, dass es keinen "Alles-klingt-besser-Knopf" gibt. Aber dieses Zauberkistchen hat sozusagen vier davon. In Maßen gedreht, sind diskutable und überaus erstaunliche Ergebnisse erzielbar. (Noch habe ich nicht probiert, zusätzlich Einzelsignale - vor dem Endmix - damit zu bearbeiten. Aber mal gucken, was da geht.)

Für den finalen Mix - zumindest im Homerecordingbereich (ambitioniert, wie gesagt: Was heißen soll, dass ich mir gewöhnlich kein teures Profimastering leiste, sondern schaue, wie weit ich meine Mucke mit eigenen "Bordmitteln" Publikum und Fans andienen kann) - macht das Gerät richtig was her. Natürlich repariert es keine Dummheiten, Schlampereien oder Fehler. Aber der vorher bestenfalls passable Mix, der sonst nur zeigt, wo die Reise ungefähr langgehen soll, atmet plötzlich Luft und erstrahlt in einem gewissen Glanz. Und das für knapp 160 Euro (die nur etwas teurere Version bietet zusätzlich XLR-Buchsen, die ich aber für meine Zwecke nicht wirklich brauche. Mir reichen die Klinkenbuchsen dieses dafür auch besonders günstigen Modells). Chapeau!
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A
Die Offenbarung
Anonym 18.10.2016
Hallo,

mit der Überschrift habe ich bewusst die Messlatte sehr hoch angelegt.

Ich nenne einen Marshall 6100 mein eigen, und irgendwie war ich immer auf der Suche nach der Technik die mir den Grundsound so bearbeitet, wie ich es wünsche. EQ`s haben es nicht geschafft.
Ein anderer Amp stand nicht zu Debatte, weil die Kosten dafür leider mein Kontingent überschritten hätten. Dazu kommt noch, dass der Amp grundsätzlich ein, für mich, gelungenes Gerät ist.

Der Sonic Maximizer 482i stellt genau diese Technik dar. Bei mir hängt er im Effekt-Loop, und macht da einen sehr guten Job. Die so oft beschriebene "Decke" die vorher über dem Amp/die Box hing konnte ich bei mir ebenfalls lüften. Wichtig ist nur, dass man es mit den Einstellungen nicht übertreibt. Bei mir sind es nur Nuancen die geändert werden. Die aber treffen genau auf den Punkt. Das Tonestack aller drei Pre-Amps habe ich in die Mittelstellung gebracht, die können jetzt zur Feinjustierung genutzt werden.

Das Gerät bleibt, und abgeschaltet wird es ganz sicher nicht mehr.
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PD
Schallplatten hören
Prof. Dr. med. Wurst 20.10.2020
Mit der Gewöhnung an aktuelles Sounddesign und zunehmendem Alter erscheinen mir meine alten Lieblingsschallplatten oft etwas fade. Der BBE ist ein ideales Werkzeug, um beim Hören ein paar mehr Endorphine freizusetzen - er pumpt den Sound auf, ohne ihn zu schrill zu machen. Für mich besonders wichtig: Die oft kritischen Zischlaute auf den Schallplatten werden nicht - oder nicht wesentlich - schärfer gemacht.

Ich habe zu diesem Zweck über die Jahre mit verschiedenen Geräten experimentiert (Exciter, graph./param. EQs, Kompressoren und Stereobasis-Verbreiterer). Doch der BBE ist das erste Gerät, das mich hier wirklich überzeugt.

Ich kann ihn nur empfehlen.
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AA
Amaro Almeida 15.11.2021
Excellent performance live and studio
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