Audix OM7 dynamisches Gesangsmikrofon

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Professionelles dynamisches Vocalmikrofon

  • Charakteristik: Hyperniere
  • für höchste Schalldrücke (über 140 dB)
  • stabiles Gehäuse
  • extrem rückkopplungsarm
  • für extrem laute Bühnen-/Monitoranwendungen
Schalter Nein
Charakteristik Hyperniere
Farbe schwarz
Kabel Nein
Erhältlich seit Februar 2003
Artikelnummer 160140
Verkaufseinheit 1 Stück
Durchmesser 62 mm
Länge 176 mm
Gewicht 307 g
Frequenzgang von 48 Hz
Frequenzgang bis 19 kHz
Mikrofonklemme 1
Tasche 1
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265 €
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93 Kundenbewertungen

BF
Pfeift nie :-)
Bernhard F. 12.03.2011
Ich bin Live- & Studiotechniker und hatte bereits ganz gute Erfahrungen mit dem Audix OM-3 im Livebetrieb und bestellte mir daraufhin das Audix OM-7. Der Grundsound ist hervorragend. Ich war besonders von den fein aufgelösten Höhen begeistert, die ich beí einem dynamischen Mikrofon so nicht erwartet hätte. Ich hatte das Mikrofon bisher bei drei Live-Konzerten im Einsatz. Bei keinem habe ich den Channel EQ benutzen müssen, weil der Sound einfach schon gut war, wie er aus dem Mikro kam. Das einzige was mich ein wenig stört ist, dass Explosivlaute vielleicht ein wenig stärker übertragen werden als man sie brauchen kann. Das stört nicht weiter, ist mir aber aufgefallen.
Was mich sprichwörtlich weggeblasen hat ist die Nebengeräuschdämpfung und Feddbackunempfindlichkeit des Mikros. Szenario: laute Band, kleine Bühne, Frontsänger mit extrem lautem Bühnenmonitor. Audix OM-7 koppelt noch lange nicht und hat sogar noch Reserven. Wenn man nun glaubt die Übersprechnungen würden einem den FOH-Sound versauen = Fehlanzeige. Als ich mittels PFL mit Kopfhörern in den Front Vocal Kanal hineinhörte, hörte ich nur den Sänger und sonst nichts. Als ich mir später den Multitrack-Mitschnitt im Studio anhörte, hörte man das ganze noch einmal genauer. Obwohl Drums genau hinter dem Sänger standen, hörte man nur extrem leise die HH oder mal ein klein wenig Snare. Toll.
Letztens habe ich das gut Stück sogar bei einer Studiosession eingesetzt. Die Band wollte ihre Demo Live einspielen. Mit einem Kondensatormikrofon an den Vocals hätte ich mir da wohl ein Eigentor geschossen. Aber das Audix machte einen super Job. Wenig Übersprechnungen, Super Sound.
Das Mikrofon ist genau das richtige für die sog. "Mikrofonfresser "Sänger. Die Charakteristik (Superniere) ist supereng. Bei ca. 15 cm abstand zu Kapsel mekrt man schon wie der Sound spürbar leiser wird. Also weniger etwas für Sänger die viel mit Abstand arbeiten. Hier gibt es andere Spezialisten.
Features
Verarbeitung
Sound
8
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M
Das perfekte Live-Gesangsmikrofon
MIX 05.01.2010
Der Haupteinsatzbereich in unserem Fall ist das simultane Recording einer kompletten Band, wobei die Raumverhältnisse es nicht gestatten, wirklich große Entfernungen zwischen den einzelnen Klangquellen zu haben.

Der Gesamtschalldruck ist immens, da schon vom Drummer infernale Lautstärke in den Raum abgegeben wird. Was für das Recording anderer Instrumente ein weniger großes Problem ist (wegen Close-Miking), ist für den Gesang ein Killer: Alles rotzt in die Gesangsspuren mit herein.

Trotz umfangreicher Positionierungsexperimente, u.a. auch mit Einsatz von Trennwänden und Noisegates, war das Problem mit den vormals eingesetzten Gesangsmics (SM 58, SM57, E-Voice ND478, auch mal Sennheise MD421) überhaupt nicht in den Griff zu kriegen.

Nachdem vor wir vor allem in US-Foren für Recording immer wieder über das OM7 stolperten, das scheinbar in den USA eine viel weitere Verbreitung geniesst, als das bei uns der Fall ist (vor allem im lauten Metal-Bereich), haben wir - mangels Testmöglichkeit - das OM7 auf Verdacht gekauft.

Der erste Test war unfassbar: Das Ding verkraftet wirklich sehr hohe Schallpegel klaglos, schirmt sehr, sehr gut den Umgebungsschall ab, gibt praktisch keinen Körperschall in die Leitung und hat eine DEUTLICH bessere Klangqualität als der Klassiker Shure SM58!!!

Das Audix OM7 ist ein absoluter Volltreffer gewesen. Wir hätten nie gedacht, dass die Probleme bei unsere speziellen Recording-Situation so einfach gelöst werden könnten.

Mir ist im Nachhinein unerklärlich, wieso sich das SM58 immer noch hält! Zwischen dem OM7 und dem SM58 liegen schlicht Welten!!! Vor allem auch die Rückkopplungsunempfindlichkeit muss sehr lobend erwähnt werden: Wo andere Kandidaten schon satt pfeifen, tut sich beim OM7 gar nichts. Toll!

Wer im Live-Bereich mit hohem Schalldruck auf der Bühne zu kämpfen hat und entsprechend viel Umgebungsschall auf den Gesangskanal bekommt, wer dazu noch ständig mit Rückkopplungen zu tun hat, sollte das Audix OM7 unbedingt testen.

Es ist deutlich teurer als z.B. das SM58, aber jeden Euro wert. Eigentlich unbegreiflich, dass es hierzulande so wenig verbreitet ist... Das wird sich sicher bald ändern...
Features
Verarbeitung
Sound
8
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G
Rückkopplung? Was ist das?
Günter283 05.06.2012
Zum Kauf dieses Mics hat mich nur bewogen, dass es als sehr feedbacksicher gilt und ich im Proberaum meiner neuen, lauten Rockband keine Position finden konnte, wo meine Mics nicht rückkoppelten oder so leise waren, dass ich mich nicht hören konnte. Die Mics: Neumann KMS105, Audix VX5 und AKG D7 (letzteres dynamisch, koppelfester als die beiden Kondenser, aber nicht ausreichend).

Die Erfahrungsberichte zum OM7 waren vielversprechend, aber auf der Webpage stand nichts von kleinen Proberäumen: Einsatzgebiet laute, große Bühnen. Große Bühnen sehe ich meist nur von der Publikumsseite. Egal: Mit der Rückgabegarantie von Thomann als Sicherheit bestellte ich das Audix. Im Proberaum bemühte ich mich nicht um exakte Positionierung für die Hypernierencharakteristik. Provokant stellte ich das Mic in Richtung der Monitorboxen und seitlich der Gitarrencombos. Meine Bassbox stand rechts neben mir, also noch in Einsprechrichtung. Einstecken, aufdrehen, das schrille Pfeifen erwarten. Aber da kam nichts. Ich sang, während die beiden Gitarristen Metal-Riffs hämmerten, und hörte mich deutlich über die Brüller hinweg. Ich ging vom Mic weg, sodass es ohne Schallschutz durch meinen Kopf mitten im Getöse stand. Rückkopplung? Nix. Gar nix. Das war einmal.
Da ich Rückkopplung zu den "Features" zähle, in diesem Fall sogar mein Kaufgrund-"Feature", kriegt das Mic klare 5 Sterne; ich hätte auch 6 vergeben, wenn das möglich wäre.

Zum Klang: Erwartungsgemäß nicht ganz so rein wie die Kondensatoren, und ein wenig schärfer (nicht brillanter) als das D7. Den Eindruck der Schärfe führe ich darauf zurück, dass das OM7 Pop-Geräusche weniger gut schluckt als das D7. Ein guter Vorverstärker mit Gate und Deesser und gute Tontechnik beim Bühneneinsatz sind gefragt. Da würde ich gern einen halben Stern abziehen, wenn das ginge. Zu meiner Stimme passen das Neumann und das D7 besser, finde ich, aber bei der Probe hat ein Mitglied der Band gemeint, so gut hätte ich noch nie geklungen. Ist halt alles subjektiv, und deshalb auch die vollen Punkte für den Sound.

Über die Verarbeitung gibt's nichts zu meckern. Grundsolide, liegt satt in der Hand, und während mein VX5 in seiner Halterung ein wenig zu schwimmen scheint, sitzt das OM7 sicher in seiner. (Audix liefert offenbar dieselbe Klammer für beide Mics, sie passt aber besser zum OM.)

Fazit: Wer mit Rückkopplungen kämpft, sollte dieses Mic testen. Für mich insgesamt ein 5-Sterne-Microphon.
Features
Verarbeitung
Sound
3
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A
cooler sound, aber!
Anonym 12.01.2016
wir sind eine 'tech-rock-band' mit sänger & teilzeit-sängerin: viele sounds auf kleinem raum, laut, frequenzspektrum dicht, boxennah - also mit denkbar problematischer grundsituation. gerade daher hatten wir desöfteren insbesondere probleme mit feedbacks (gerade das shure beta 58a war furchtbar).
nach recherche und eingängigem test einer vielzahl sehr verschiedener mikros (u.a. shure, sennheiser, akg, neumann ...). hat sich unsere sängerin dann für dieses entschieden, da es schön dynamisch-druckvoll, vom frequenzspektrum (für sie) gut ist und im feedbackverhalten besser als unsere alten.

ähem..., ABER: es ist durchaus schwierig das mikro erstmal in den mix zu integrieren. bisher hatte ich das meist so gehandhabt, dass ich die lautstärke recht hoch eingepegelt hatte. das ist hier aber keinesfalls so einfach: das om7 ist äußerst leise und braucht unendlich viel gain (ohne compressor fast auf anschlag). naja und wie ja jeder weiß liegt bei solch extremen einstellungen zwischen korrekt und fett sowie muchtelig und feedback nur ein milimeter. auch gilt es das mikro richtig zu positionieren, den richtigen abstand und winkel zum mikro zu finden (hyperniere!). mit kompressor und nicht voll aufgedrehtem gain klingt das dann aber ziemlich gut.

entsprechend ist das mikro aufgrund der richtcharakteristik (hyperniere) und dem erfordernis einer bestimmten lautstärke des/r sängers/in schon etwas gewöhnungsbedürftig. daher gilt hier ausprobieren, wer damit klarkommt bekommt durchaus das was viele bewertungen hier versprechen...
Features
Verarbeitung
Sound
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