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Audix OM6

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Erstklassiges dynamisches Mikrofon

  • für Lead und Background-Gesang
  • geeignet für Live- und Recording-Applikationen
  • die dynamische Kaspel in Hypernierencharakteristik bietet eine klare und saubere Quellenaufnahme mit einer hohen Rückkopplungssicherheit
  • Impedanz: 150 Ohm
  • Übertragungsbereich 40 Hz-19 kHz
  • Grenzschalldruck SPL: 144 dB
  • Länge 176 mm
  • Gewicht 307 g
  • inkl. Softbag und Mikrofonklemme
Schalter Nein
Charakteristik Superniere
Erhältlich seit Dezember 2005
Artikelnummer 187258
Farbe schwarz
Durchmesser 60 mm
Länge 176 mm
Gewicht 307 g
Frequenzgang von 40 Hz
Frequenzgang bis 19 kHz
Mikrofonklemme 1
Tasche 1
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195 €
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1
53 Verkaufsrang

50 Kundenbewertungen

F
DER HAMMER unter den DYNAMISCHEN!!!!!
Frank593 22.02.2012
Ich habe nun alles an namhaften Kondensatormics als auch Dynamischen ausgiebig testen können. Der Sieger aller dynamischen Mics stand für mich relativ schnell fest, wobei natürlich zu beachten ist, dass so eine Bewertung aufgrund der verschiedenen Klangfarben der jeweiligen Stimme immer rein subjektiv ist!!!
Folgende dynamischen Mics konnte ich ausgiebig und über einen längeren Zeitraum testen, sowohl im Bandmix als auch ohne Instrumente und nur Gesang mit Gitarrenbegleitung:

1. Shure Beta 58 a
2. Audix OM 5,6,7
3. Audio Technica 6100
4. Sennheiser e945
5. AKG D7
6. Beyerdynamic v71d (sowie Vorgänger Opus 89)

Zu erwähnen ist vielleicht noch, dass wir Im Bandmix zwar wirklich sehr laut sind, jedoch nicht so laut, dass alles `matschig`klingt ..... eben Heavy-like ;-)
Richtig schlecht hat mir persönlich keins der o.g. Mikrofone gefallen. Jedes hat irgendwo seinen eigenen Klangcharakter. Jedoch waren insbesondere die Audix OM EXTREM feedbackresistent. Bei besagter hoher Lautstärke im Proberaum, zeigten die Audix OM 5,6,7 keinerlei Rückkopplungen!!! Selbst bei einem übertriebenen Test, mit geringem Abstand zu den PA-Boxen = keinerlei Reaktion, was ohrenbetäubendes Piepen angeht!
Alle anderen o.g. Mics fielen beim "normal durchgeführten Test" im Bandmix mit teilweise richtig üblen Rückkopplungen durch! Da bei den Audix das Gesamtpaket, Durchsetzung im lauten Bandmix, deutliche Verständlichkeit und detailgetreue Stimmwiedergabe, bestens passte, fiel meine Wahl ohne `wenn und aber" total begeistert und überzeugt auf Audix!!! Die Wahl zwischen den OM 5,6,7 fiel mir letztendlich auch nicht wirklich schwer. Was Rückkopplungsresistenz angeht, sind alle DER HAMMER und UNFASSBAR, wobei man das OM 7 schon quasi in die PA-Box `reinstecken`muss, damit es endlich pfeift :-) Das OM 6 klingt jedoch für mich am besten. Es ist sehr linear, trotzdem etwas `wärmer`als das OM 5 und etwas `höhenbetonter`als das OM 7. Das OM 5 klingt von allen am `luftigsten`, jedoch hört man gerade die `zisch-Laute` auch hier am deutlichsten. Das OM 5, aber vor allem das OM 6 kommt für mich von allen Dynamischen am nähsten an ein Kondensatormikrofon heran und gibt genau das an Stimme wunderbar klar und deutlich wieder, was auch reingeht! Dabei kann man durchaus einen gewissen Abstand zum Mic halten, wobei das OM 7 idealerweise mit Lippenkontakt besungen werden muss, um "richtig abzuliefern". Während das OM 5 schon einen richtig guten Output hat, muss der `Regler`beim OM 6+7 mal richtig nach oben geschoben werden, da man zunächst bei `normaler Reglerstellung`denkt "das ist`s jetzt?" OM 6+7 brauchen RICHTIG Gain, um voll zur Entfaltung zu kommen, aber dann ..... meine Herren (und Damen) ..... schnallt euch an, ein WAHNSINN!!! ;-)

Noch kurz zu den anderen Testkandidaten:
Shure Beta 58 hatte ich über ein Jahr in Gebrauch und wurde als schlechtestes der o.g. Mics aussortiert. Audio Technica 6100 war nach den Audix am rückkopplungssichersten mit `warmen` Klang, jedoch sehr ausgeprägten `zisch-Lauten`, was gerade bei deutschsprachigem Gesang sehr störend war. Das Beyerdynamic überzeugte mich vom Klang absolut, da es mehr Bassanteil aufwies und dadurch sehr warm klang, jedoch bei uns im Bandmix nicht feedbackresistent genug. Gleiches galt für das Sennheiser e945 und AKG D7, denen ich persönlich jedoch das Beyer klanglich noch vorziehen würde.

Abschließend kann ich jedoch nur sagen, dass es mir ein absolutes Rätsel ist, warum SOOOOO VIELE Sänger ständig nur von Shure reden und dann auch noch vom verstaubten SM58!!! Was dynamische Mics angeht, ist Shure seit Jahren stehen geblieben!!!
Wer sich also mal richtig klar hören will im lauten Mix im Proberaum und das, ohne seine Stimmbänder zu quälen, der sollte einfach mal AUDIX bestellen und testen!!!! Thomann macht es doch möglich und ihr werdet es nicht bereuen....... versprochen!!! ;-)
Features
Sound
Verarbeitung
20
2
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B
Enttäuschend
Bernd_H 20.04.2021
Als allererstes muss man hier natürlich zwei Dinge klarstellen: Sound ist subjektiv, die Geschmäcker sind verschieden. Zweitens gibt es so viele verschiedenartige Gesangsstimmen, dass man diese Beurteilung sicher nicht als allgemeingültig sehen kann und sollte. Der Metal Shouter wird vieles anders sehen als die feinfühlige Chanson Sängerin.

Sowohl meine Frau als auch ich arbeiten seit vielen Jahren mit dem Sennheiser E845 S. In dieser Preisklasse absolut empfehlenswerte Mikros und scheinbar unverwüstlich. Musikstil geht von Mainstream bis zum Classic Rock in einer 6-köpfigen Cover Band. Trotz aller Zufriedenheit hat mir schon immer das letzte Quäntchen "Volumen" in ihrem Sound gefehlt. Daher nun das Experiment mit folgenden Mikros:
- Shure SM58 S
- Audix OM6
- Sennheiser E 865 S
- Sennheiser E 965
Als Referenz galt das gute alte 845. Abgemischt mit einem Soundcraft EFX8 und als Aufnamegerät ein Tyos 4. Sicherlich eher suboptimal, allerdings für meine Zwecke erstmal ausreichend. Am Klang wurde absichtlich nichts verändert, nur jeweils der Gain angepasst:

Shure SM58S: Es ist immer wieder erstaunlich, wie gut dieser "Dinosaurier" immer noch klingt. Ähnlich wie das 845, aber mit unten herum etwas mehr Fülle. Allerdings fehlt auch hier im oberen Bereich das gewisse Etwas. Wenn ich das beschreiben müsste: Es ist so, als wenn man Bette Midler erwartet, aber Cindy Lauper hört.
Ansonsten kann man mit dem Teil gefühlt die nächsten 20 Jahre Bierflaschen öffnen, Nägel in die Wand schlagen und den Marshall drauffallen lassen. In der 100,- € Klasse nach wie vor oberste Liga.

Audix OM6: Da hatte ich anhand der vielen positiven Kommentare eine hohe Erwartungshaltung. Gerade in Bezug auf weibliche Stimmen gibt es da ja sehr viel Lob in den Rezessionen. Das Ergebnis war allerdings sehr ernüchternd. Gefühlt fehlt es da im Klangbild an allem. Es wirkt irgendwie zugeknöpft im Vergleich mit den anderen. Ich habe mir die Aufnamen extra am nächsten Tag nochmal angehört und auch andere neutrale Personen hören lassen. Die Meinung war immer die selbe. Vielleicht mag es der ein oder andere neutral nennen, für jemand mit einer voluminösen, bombastischen Stimme. Für meine "Cindy Lauper" jedenfalls nicht geeignet.
Schlussendlich wirkt es mit dem schmalen Griff und dem seltsamen großen Korb auch irgendwie unhandlich. Und das alles für einen recht stolzen Preis. Hoecker…sie sind raus!

Sennheiser E 865 S: Nun ja, andere Preisklasse, aber das hört man auch gegenüber dem 845 und dem SM58. Das Audix lasse ich ab hier außen vor. Die beiden nächsten Probanden sind Kondensatormikros und benötigen folglich Phantomspeisung mit 48V. Gefühlt kann das 865 alles etwas besser. Das merkt man im tieffrequenten Bereich noch nicht so deutlich, da kommt das SM 58 mit seinem bekannten Nahbesprechungseffekt teilweise sogar noch gut mit. Es sei denn, man haucht ganz gefühlvoll rein, dann kommt das Shure an seine Grenzen. Im Mitten,- und Höhenbereich öffnet sich dann aber eine Türe. Allerdings frage ich mich an diesem Punkt, ob es den saftigen Aufpreis zum SM58 wirklich wert wäre. Nicht falsch verstehen, ein tolles Mikro, aber noch nichts was mich vom Hocker schmeißt.
Ansonsten gibt es die gewohnte Sennheiser Qualität. Sauber verarbeitet, schwer, handlich, sogar mit Schalter. Über dessen Daseinsfunktion streiten sich die Geister. Ich finde ihn absolut sinnvoll. Aber das mit dem popeligem Täschchen… das muss mit Punktabzug bestraft werden.

Sennheiser E 965: So, und dann geht die Sonne auf. Gleich nach den ersten paar Takten war für mich schon alles klar. Da springt dich die Stimme fast an, voll und rund. die oberen Höhen nicht so präsent, dafür auch nicht bissig. Das lässt sich über den EQ noch schön bearbeiten. Aber grundsätzlich kommt da das rüber, was ich die ganze Zeit vermisst habe. Alter Schwede, was ein Druck!
Der Rest ist wie gewohnt. Schön wäre noch eine Version mit Schalter. Und was in dieser Preisklasse schon unverschämt ist - das Täschchen. Gerade für ein empfindlicheres Kondensatormikro fände ich ein ordentliches Case schon angebracht.

Aufgrund mangelnder Möglichkeiten kann ich bislang noch nichts zur Feedbackempfindlichkeit beim Livebetrieb sagen. Das reiche ich, wenn möglich noch nach.

Fazit: Vermutlich wird es seine Stimmen finden. Eventuell hatte ich auch ein Montagsgerät bekommen, wer weiß. In diesem Vergleich jedenfalls, ganz weit hinten abgeschlagen.
Features
Sound
Verarbeitung
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N
Vergleich: Audix OM6 mit Sennh.E835S/45S, div.Shure SM58
Nargothrond 01.12.2017
Hallo allerseits,

ich denke, da ausgesprochen viele Musiker in vergleichbar kleinen Bands (Clubgigs mit bis 10-300 Personen) wie unseren die gleichen Mikrophone verwenden, die wir vor dem OM6 verwendeten und sich überlegen, ob sich die Anschaffung eines 2-4mal so teuren Mikros lohnt, lohnt hier eine kurze Bewertung inkl. Vergleich.

Was haben wir getan:
- Wir haben das OM6 nach langer Auswertung diverser im Internet zugänglicher Testergebnisse und Rezensionen ausgewählt, um in zwei Bands (1: Post-Metal, cleane weibliche Gesangsstimme; 2: Rock, cleane bis angezerrte weibliche Gesangsstimme) das Gesangsmikro der Sängerin zu ersetzen.

Was wollten wir:
- Wir wollten eine deutliche Verbesserung der Klangqualität im Gesang (Eigenwahrnehmung der Sängerin, Fremdwahrnehmung durch Band, Wahrnehmung im Publikum, kein Studio) und mehr mögliche Lautstärke bzw. weniger Koppelprobleme.

Einsatzgebiet:
- Genutzt wird das OM6 nun live und in zwei Proberäumen. Es muss sich jeweils gegen die übliche Besetzung (d,b,g,g, sowie in einer Band Samples) durchsetzen. Die Gitarren spielen viel im High-Gain-Bereich, da braucht die Stimme trotzdem eine klare Dominanz und Präsenz (teilweise auch neben Lead-Parts) und viel leise cleane Riffe (hier wollen wir meist eine natürliche, klare Stimme hören).

Vergleich/Vorteile:
-- Das OM6 kann in jeder Situation (starke/schwache Beschallungssysteme, Proberaum/Live) deutlich (!!!) lauter eingestellt werden als die bisherigen Mikros (siehe hoher Schalldruckpegel), bevor es (moderat) zu koppeln beginnt (eigentlich lauter als jedes Mikro, das ich kenne, auch die sehr viel teureren). Dadurch muss sich die Sängerin nicht ungewollt mehr verausgaben, als sinnvoll ist und es kommt zu keinem dadurch bedingten Absinken der Gesangsqualität bei langen Sets mehr.
-- Dass das OM6 eine deutlich natürlichere und klarere Wiedergabe der weiblichen Stimme liefert (wie in diversen Rezensionen betont) können wir sehr bestätigen und wir finden es sehr vorteilhaft (gilt meiner Meinung nach auch für eine hohe männliche Stimme).
-- Die Aufnahme von Außengeräuschen (rund um den Sänger) ist gleich null (anders als beim Shure)
-- Ins Signal übertragene Griffgeräusche sind sehr moderat (aber höchstens unwesentlich besser als bei Shure/Sennheiser würde ich sagen)
-- Verarbeitung scheint supersolide (aber auch nicht besser als bei Shure/Sennheiser), es wird mit Tasche und Klemme geliefert - gut so

Diskutable Punkte/Nachteile (?)
-- Es hat keinen Schalter (Warum? Daher ein Punkt Abzug bei den Features). Gut - es braucht keinen, da es eh nahezu jedem Schalldruck standhält - aber sicher ist trotzdem sicher. Doch das soll hier wirklich nicht vom Kauf abhalten.
-- Es erscheint mir (ähnlich manchen Meinungen diverser Rezensionen) etwas (nicht viel) weniger Druckvoll bei Growls und tiefen Männerstimmen (keine Mittenanhebung).

Fazit:
-- Es lohnt sehr für cleane bis leicht angezerrte weibliche Gesangsstimmen, um die gängigen niedrig- bis mittelpreisigen Shure/Sennheiser zu ersetzen. Da der klangliche Unterschied (natürlicher, klarer) unserer Meinung nach deutlich hörbar ist und der Schalldruckpegel immens (was die mögliche verwendete Lautstärke sehr erhöht) ist das Mikro sowohl für sehr leise als auch sehr laute Kompositionen gut geeignet. Wir finden daher das Preisleistungsverhältnis gut und vergeben eine Kaufempfehlung.
Features
Sound
Verarbeitung
2
1
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K
Feedback ade
KungFu-Katze 09.06.2014
Ich habe mir das Audix OM6 gekauft, weil ich für meine Symphonische Metalband für kleine, laute Bühnen ein Mikrofon mit sehr sehr wenig Übersprechen brauchte und nicht koppelt. Für OM6 habe ich mich entschieden, weil ich klanglich mehr Wumms, also weniger luftig seidig als OM5 wollte und es etwas mehr Pegel lieferen sollte als das OM7.

Und ich sollte nicht enttäuscht werden! Man kann den Gesang so laut drehen und es kann in der Umgebung so laut sein (z.B. direkt vor dem Schlagzeug stehen), es pfeift nichts mehr! Tatsächlich muss man den Gain etwas höher stellen, als bei anderen Mikros, aber es koppelt gar nichts und es übersteuert auch nicht.

Neu ist, dass man für das Mikro relativ nah ran muss, quasi nur ne Daumenbreite vor dem Korb und da auch bleiben muss, damit das Gesangssignal nicht abfällt, aber mit etwas Kompression ist es kein Ding ob man laut reinbrüllt oder sanft vor sich hinsäuselt.

Klanglich ist das Mikro für ein Dynamisches super, kommt fast an ein Kondensator ran. Klanglich ist es meinem Primärmikro (Sennheiser e856) trotzdem unterlegen, deswegen nur 4* für Sound.

Das einzige, was mir am Mikro nicht gefällt ist die mitgelieferte Klemme. Man kriegt das Mikro nur mit etwas Fummelei ab und das Kabel hats mir mal ausgesteckt, weil der Knopf zum Einrasten nach unten gerichtet war und beim Mikro im Eifer des Gefechts rausrupfen in der Klemme hängen geblieben ist und Plopp, ab war das Kabel. Werde für das Mikro ne andere Klemme verwenden, wahrscheinlich passt es dank des schlanken Korpus auch aufs Sennheiser. Die Shure-Klemme erscheint mir zu weit dafür.

Insgesamt ist das Mikro klanglich zwar Topkondensatormikrofonen unterlegen, aber für das Preissegment und Tauglichkeit im Reallife einer Metalband bisher das beste, was mir je untergekommen ist!
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