Arturia Keystep

Masterkeyboard

  • 32 anschlagdynamische Slimkey-Tasten
  • mit Aftertouch
  • integrierter polyphoner Step-Sequenzer
  • bis zu 64 Steps und 8 gleichzeitige Noten pro Step
  • 8-Mode Arpeggiator
  • Chord Play-Modus
  • Transport-Taster
  • Pitch- und Modulation Touch Fader
  • Farbe. Weiß
  • Eingang für 9 V DC 0.5 A Netzteil (Netzteil nicht im Lieferumfang enthalten)
  • USB bus-powered

Anschlüsse:

  • USB
  • MIDI In/Out
  • CV/Gate Ausgang
  • Sync Ein- und Ausgang
  • Sustain-Pedal Eingang

Weitere Infos

Aftertouch Ja
Splitzonen 0
Layerfunktion Nein
Pitch Bend / Modulation Ja
Drehregler 0
Fader 0
Pads 0
Display Nein
MIDI Schnittstelle 1x In, 1x Out
Anschluss für Sustainpedal Ja
USB Anschluss Ja
Netzbetrieb Ja
Batteriebetrieb Nein
Bus-Powered Ja

Here come the Keystepper

Der Arturia Keystep ist die kompakte, transportable Steuerzentrale für jedes Setup, egal ob mit oder ohne Computer. Mit seinem integrierten Sequenzer / Arpeggiator steuert der Keystep sowohl Hardware- als auch Software-Synthesizer. Und dank eingebauter CV/Gate- und Sync-Buchsen versteht sich das schlanke Keyboard auch mit analogen Synthesizern, Modularsystemen und Drummachines.

Kompakter Performance-Controller

Der Keystep ist eine Kombination aus Masterkeyboard, Step-Sequenzer und Arpeggiator. Er bietet acht Speicherplätze für Sequenzen, die jeweils bis zu 64 Steps umfassen können, sowie acht verschiedene Arpeggiator-Patterns. Mit dem achtstimmig polyphonen Step-Sequenzer sind auch Akkorde kein Problem. Der Performance-Aspekt steht beim Keystep ganz oben. So können Sequenzen in Echtzeit eingespielt und verändert werden, und die Notenlängen und das Swing-Feel lassen sich spontan anpassen. Fast alle Bedienschritte können bei laufendem Sequenzer erfolgen, sodass die Performance nicht unterbrochen werden muss.

Jederzeit gut verbunden

Mit seinen umfangreichen Anschlussmöglichkeiten ist der Arturia Keystep eine transportable Steuerzentrale für elektronische Setups. Er verfügt über USB-MIDI und MIDI-Anschlüsse, wodurch er mit Software-Instrumenten im Computer sowie mit externen Hardware-Synthesizern kommunizieren kann. Zur Steuerung von Analogsynthesizern und Modularsystemen bietet er zusätzlich CV/Gate-Anschlüsse (Gate Out, Pitch CV Out, Modulation CV Out) und kann als MIDI-to-CV-Konverter eingesetzt werden. Die Synchronisation erfolgt über MIDI oder analoge Sync-In/Out-Buchsen. So ausgestattet, bietet der Keystep alles, was man für eine überzeugende Performance braucht – und das in einem sehr kompakten Format.

Über Arturia

Die Erfolgsgeschichte von Arturia begann mit Software-Emulationen bekannter Analogsynthesizer wie Moog Minimoog, Sequential Prophet-5 und Oberheim SEM. Noch immer nehmen die Software-Instrumente der V Collection einen wichtigen Platz im Produktportfolio des französischen Herstellers ein. Schrittweise erweiterte Arturia das Angebot später um Hardware-Geräte wie Synthesizer, Controller-Keyboards und Sequenzer. So ist der einstige Software-Hersteller auch in der Welt der analogen Synthesizer zu einer festen Größe geworden.

Brücke zwischen den Welten

Obwohl er so dezent aussieht, ist der Arturia Keystep ein echtes Multitalent. Einerseits ist er ein USB/MIDI-Controllerkeyboard mit 32 Tasten, mit dem man Software-Synthesizer in einer DAW oder Hardware-Synths über MIDI steuern kann. Andererseits ist er mit seinen CV/Gate-Anschlüssen auch der perfekte Controller für analoge Modularsysteme und schlägt eine Brücke zwischen beiden Welten. Mit seinem intuitiven Sequenzer, der analoges und digitales Equipment gleichermaßen auf Trab bringen kann, hat sich der Keystep als universelles Performance-Instrument bei unzähligen elektronischen Live-Acts bewährt.

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4.7 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Verarbeitung
Gesamt
Bedienung
Features
Verarbeitung
Nummer Eins unter den Midi-Controllern
Scherenhand, 30.09.2020
Aufgrund einer kleinen Umgestaltung meines bescheidenen Homestudios wurde mir mein Alesis V61 Plastikbomber doch etwas zu sperrig und unästhetisch.
Klein, überschaubar und mit allen Möglichkeiten für zukünftige Spielereien.. da kommt man am Arturia Keystep einfach nicht vorbei, zum Glück auch. Man bekommt einfach so viel mehr als einen einfachen Controller für VSTs, die Konnektivität des Geräts ist einfach beruhigend. Vor allem wenn in der Zukunft schon der Desktopsynthesizer winkt oder man nur drei YouTube-Videos davon entfernt ist, sich in Eurorack-Module zu stürzen, man deckt ziemlich viel zu einem außerordentlich guten Preis/Leistungsverhältnis ab.
Dazu fühlt sich das Gerät sehr wertig an und sofort fällt das recht hohe Gewicht auf, da der Boden komplett aus Metall besteht. Gefällt mir gut, da wackelt nichts und es bleibt auch bei wilderen Passagen an Ort und Stelle. Stromversorgung ist über USB oder Netzteil möglich, sehr praktisch, auch wenn das Netzteil nicht im Lieferumfang enthalten ist.
Die Klaviatur fühlt sich trotz der Slimkeys richtig gut an, ich bin kein großer Fan von kleinen Tasten, aber da mache ich gerne eine Ausnahme. An die Pitch- und Modulationsfader musste ich mich etwas gewöhnen, was aber auch kein wirklich langer Prozess war.
Ansonsten habe ich viele Funktionen noch nicht getestet, jedoch ist alles gut auf der Arturia-Website beschrieben.
Ich bin sehr zufrieden mit dem Keystep und habe das erste Mal bei einem Controller das Gefühl vor mehr als einem leeren Stück Plastik zu sitzen.
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Gesamt
Bedienung
Features
Verarbeitung
Ein besseres Preis/Leistungs-Verhältnis gibt es nicht.
Nils Gröne, 19.10.2019
Auf den ersten Blick nach dem Auspacken besticht dieses Midi-Keyboard nicht nut durch das Design, sondern auch durch das überraschend hohe Gewicht. Immerhin ist die Rückplatte komplett aus Metall, das restliche Plastik fühlt sich auch sehr qualitativ an. Die Tasten fühlen sich nicht so an, als ob da einfach eine einfache Feder drunter wäre, es lässt sich eine Art Druchpunkt erahnen. Sehr angenehm zu spielen, auch in schnellen Passagen. Auch die Knöpfe und Drehregler sind von hoher Qualität, da wackelt nichts.

Über die Anschlüsse brauch ich wohl nicht viel zu schreiben, diese Ausstattung ist einfach einzigartig.
An die Bedienung muss man sich jedoch erst etwas gewöhnen. Hier wurden viele Features in wenige Knöpfe und Regler gepackt. Beschäftigt man sich aber etwas mit der Anleitung auf der Arturia Website kann man auch in diesem Punkt gut durchblicken. Und dann steht einem tatsächlich ein ziemlich großen Repertoire an Performancemöglichkeiten zur Verfügung.

Arpeggiator und Sequenzer funktionieren grundsätzlich sehr gut und einfach. Einzige Makel wären, dass der Appegiator (zumindest bei meinem Modell) bei höherem Tempo etwas eiert. Außerdem finde ich es schade, dass der Sequenzer nur ein Gate von bis zu 90% hat. Will man darüber hinaus, muss man die "Tie"-Taste während der Einprogrammierung gedrückt halten und die einzelnen Noten während so miteinander verbinden. Schade ist auch, dass zu bereits bestehenden Sequenzen nichts hinzugefügt werden kann - spielt man drüber, werden bereits vorhandene Noten gelöscht und ersetzt. Die lange Stepfolge, die Polyphonie und die Möglichkeit, Sequenzen abzuspeichern, lassen das aber doch in den Hintergrund treten.

Mit der Software hatte ich soweit keine Probleme. Auf der Arturia Website das Produnkt registiert und direkt über den Downloadlink heruntergeladen und installiert. Am Anfang hat es etwas gedauert, bis das Gerät erkannt wurde, nun passiert aber alles in Bruchteilen einer Sekunde. Auch das Herunterladen und Updaten der Firmware ging schnell und einfach.
Die Software (das sog. "Midi-Control-Center") gibt einem außerdem die Möglichkeit, Einstellungen an Arpeggiator & Co. vorzunehmen. Ein sehr nützliches Featrue ist dazu die Möglichkeit, eingespeicherte Sequenzen auszulesen oder neue einzufügen, zu verändern, etc.

Alles in allem auf jeden Fall ein Must-Have für jeden, der nach günstigen Alternativen zu sonst viel zu teuren Midi-Keyboards mit gleichem Funktionsumfang sucht. Hohe Qualität und viele Features machen dieses Midi-Keyboard zu einem der Preiswertesten überhaupt.
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Gesamt
Bedienung
Features
Verarbeitung
Darf in keinem Analog-Setup fehlen
Randmusiker, 18.03.2021
Den enthusiastischen Bewertungen hier kann ich mich nur anschließen: Das Ding macht Laune, besonders in der "analogen Welt".

Klar ist das kein DAW Controller.

Auch klar, dass das kein Masterkeyboard für Virtuosen ist.

Aber sonst: Arpeggiator, Sequencer - alles drin, was man zum inspirierten Frickeln braucht.

Die Drehschalter sind wertig und gut zu bedienen, das Keyboard hat das nötige Gewicht, die Tasten sind, soweit ich als Nicht-Keyboarder das bewerten kann, angenehm präzise und die Anschlagsdynamik und der Aftertouch (natürlich nur auf MIDI!) sind ausgewogen und gut spielbar.

Drei Dinge sollte man aber beachten (die ob des Preis/Leistungsverhältnisses aber keinen Stern kosten sollen):

• Pitch und Mod sind als "Touch-Strip" nicht wirklich "performance-optimiert", so what. Dafür geht der "Mod" CV-technisch eigene Wege und man kann mal so richtig verrückte Frickeleien damit anstellen

• Das DIP-Mäuseklavier für die Sync-Quelle ist suboptimal. Da wäre mir ein weiterer Vier-Positions-Schalter noch ein paar Euro mehr wert gewesen.

• Der Netzteilanschluss ist *center positiv*, mit einer üblichen Gitarreneffekt-Wandwarze passiert da nichts! Schnell ein Polarity Changer Käbelchen,. z. B. Artikelnr.: 453736, nachgeordert: alles gut.

Das Ding ist mir sogar den Decksaver wert, da es von nun ab immer in Reichweite stehen wird - so habe ich ein kreatives Setup in Armreichweite, immer wenn mich die Inspiration überfällt. Als nächstes vielleicht ein gescheites Gigbag, wenn ich mit leichtem Gepäck reise... #GAS 😊

Die Software ist etwas gewöhnungsbedürftig, tut aber was sie soll und wird selten gebraucht.

Bravo Arturia! Den Keystep mag ich nicht mehr missen.

Pro:
• MIDI, USB-MIDI, Sync, CV/Gate - alles an Bord
• intuitiv und kreativ bedienbare Arpeggiator und Sequencerfunktion
• Aftertouch und Anschlagsdynamik per MIDI
• Sequenzen speicherbar
• per MIDI auch polyphone Step-Sequenzen möglich
• angenehmes Gewicht, wertige Verarbeitung

klitzekleine Contras:
• DIP-Mäuseklavier für die sync-source Umschaltung ist fummelig
• am 9V Netzteilanschluss mit Center Positiv könnte ein Warnschild sein - übliche Gitarreneffekt-Netzteile sind anders gepolt.
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Inspirations-Maschine
Son of MooG, 29.01.2018
Die Bezeichnung "Controller & Sequencer" ist zwar richtig, aber auch ziemliches Understatement. Dank der zahlreichen YT-Videos (thanx mylarmelodies) war ich mit den Funktionen schon recht vertraut, und durch den MicroBrute kannte ich auch schon das Prinzip des Sequencers. Die "Slim-Keys" sind deutlich breiter und etwas länger als bei o.g. MicroBrute oder MicroKorg und gut zu spielen, auch Velocity und AT lassen sich nuanciert steuern.

Der KeyStep läuft gewöhnlich als Slave zum Akai RhythmWolf, aber die dafür zuständigen DIP-Schalter sind nicht für häufigen Gebrauch geeignet. Sämtliche Common-Parameter wie MIDI-Kanal, Velocity-Curve etc. lassen sich komfortabel per Arturias MIDI Control Center einstellen. Hier können auch Sequencen gespeichert und bearbeitet werden. Auf der Seq-Page kann man mit einem Piano-Roll-Display bequem Noten erzeugen, löschen, verschieben etc. Ich sehe das aber nur als willkommene Zugabe, denn die Stärke des KeySteps ist seine intuitive Arbeitsweise, durch die Sequenzen und Grooves sozusagen am Fließband erzeugt werden können. Hin und wieder sähe ich auch mal ein Display (wieviel Steps habe ich schon eingegeben?), aber so bleibt noch Platz für kreative Unfälle. Schade, dass es keine Black Edition mehr gibt...

Nachtrag: Da man ja Sequenzen nicht direkt real-time einspielen kann, behelfe ich mich des MCC: einfach in der Seq-Page die gewünschte Step-Anzahl eingeben, was eine Sequenz aus lauter Pausen ergibt. Auf diese "leere" Sequenz kann ich nun meine Akkorde (oder was auch immer) in real-time einspielen. Diese Methode ist etwas eleganter als die im Artikel von Amazona.de beschriebene...

Nachtrag 2: Ich hätte mir noch eine Beschriftung der Anschlüsse von oben gewünscht, da ich die CV/Gate-Outs häufig aus/umstecke. Das würde dann deutlich eleganter laufen...
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