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ART Tube MP Studio V3 Röhren-Mikrofonvorverstärker

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Röhren Mikrofonvorverstärker

  • handselektierte 12 AX7A Röhre
  • OPL - integrierter Ausgangslimiter
  • bis zu 70 dB Gain
  • analoges VU Meter
  • 48 V Phantomspeisung
  • Phasenumkehrschalter
  • verschiedene Röhrenvoicings einstellbar
  • +20 dB Gain Schalter
  • Abmessungen (BxHxT): ca. 14 x 5.08 x 12.7 cm
  • Gewicht: 680 g
  • Farbe: Blau
  • inkl. externem 9 V Netzteil

Symmetrische Anschlüsse:

  • Mikrofoneingang: XLR
  • Hi-Z Instrument Eingang: 6.3 mm Klinke
  • Line-Ausgang: XLR und 6.3 mm Klinke
Kanäle 1
Anzahl der Mikrofoneingänge 1
Instrumenten Eingang Ja
Röhre Ja
Kompressor/Limiter Ja
Equalizer Nein
De-Esser Nein
Phantomspeisung Ja
Phasenumkehrung Ja
Externer Effektweg Nein
Analoge Ausgänge Klinke, XLR
Digitale Ausgänge Keine
Kopfhöreranschluss Nein
Pegelanzeige Ja
Artikelnummer 155628
149 €
189 €
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101 Verkaufsrang

Voiced Valve Preamplifier

Der Tube MP Studio V3 des US-amerikanischen Herstellers ART ist ein leistungsstarker Mono-Röhrenmikrofonvorverstärker, der eine Doppeltriode des Typs 12AX7 verwendet, um die nichtlinearen Eigenschaften für Sättigungseffekte zu nutzen. Im Gegensatz zum rudimentärer konzipierten Tube MP ist der Studio V3 mit bewährter Schaltungstechnik ausgestattet, die eine Anpassung des Vorverstärkers an die Signalquelle erlaubt. Als kompaktes, portables Gerät beschränkt sich der Studio V3 ansonsten auf die wichtigen Grundfunktionen: Die Verstärkung wird über das Input-Poti mit auswählbarem Regelbereich (+6 bis +40dB und +26 bis +60dB) eingestellt, anschließend erfolgt die finale Abstimmung über das Output-Poti. Außerdem gibt es Schalter für 48V-Phantomspeisung und die Invertierung des Signals.

Ergänzt mit V3, OPL und VU-Meter

Der Tube MP Studio V3 verwendet die bewährte V3™-Technologie (Variable Valve Voicing) zur Anpassung der Geräteeigenschaften an die vorliegende Signalquelle. Die Anwender können dabei aus unterschiedlichen Voreinstellungen unter anderem für Gitarre, Bass, Vocals oder Piano wählen, wobei die Auswahl anwenderfreundlich über einen einzigen Drehregler erfolgt. Ergänzend dazu verfügt der Studio V3 über OPL™ (Output Protection Limiting), eine Limiter-Schaltung, die direkt nachfolgende Komponenten in der Signalkette vor Übersteuerung schützt. Eine weitere Verbesserung gegenüber dem Tube MP stellt das analoge VU-Meter für das Output-Level dar.

Röhren-Preamp für alle!

In seiner Klasse schlägt sich der Tube MP Studio V3 mit nur wenig Konkurrenz herum, die ein vergleichbares Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Neben seiner robusten Verarbeitung, der Transportfähigkeit und allen wichtigen Grundfunktionen, verfügt er über ein äußerst ansehnliches VU-Meter und bewährte Schaltungskonzepte für eine Adaption des Gerätes an unterschiedliche Signalquellen. Abgesehen davon können die Ausgänge parallel betrieben werden, sodass Instrumentensignale gesplittet werden können. Auf diese Weise kann der Tube MP als Vorstufe für Amps dienen, während zur gleichen Zeit ein DI-Signal aufgezeichnet werden kann.

Über ART

Der Name ART steht für "Applied Research and Technology", was im Deutschen so viel bedeutet wie "angewandte Forschung und Technologie". Die 1984 gegründete Firma hat es sich als Ziel gesetzt, leistungsfähige Geräte für vergleichsweise geringe Budgets zu produzieren. Im großen Portfolio des Herstellers, das die Bereiche Studio- und Bühnen-Equipment bedient, steckt also Entwicklungserfahrung aus über 35 Jahren. Zu dieser Produktpalette gehören Digital-Interfaces und -Mixer, Rack-Mixer, Verstärker und Monitorlautsprecher, ebenso wie Kopfhörerverstärker, Power Conditioner, Patchbays, aber auch intelligente Grafik-Equalizer, Vorverstärker und Kompressoren mit Röhrentechnik sowie Mikrofone.

Sättigungseffekte von weich bis hart

In seiner cleansten Einstellung (Input niedrig, Output voll aufgedreht, Voicing neutral) liefert der Tube MP Studio V3 äußerst solide Ergebnisse, die sauber und angenehm zurückhaltend ausfallen. Das Signal ist dicht; kein Frequenzbereich ist überbetont. Wird der Input-Regler weiter aufgedreht, erzeugt die hybride Schaltung aus Halbleiter- und Röhrentechnik Sättigungseffekte, die von leichter Sättigung bis zum absoluten Overdrive reichen. Im Klirrspektrum findet sich insbesondere die zweite Harmonische, was typisch für Triodenröhren ist und die grundsätzlich einen angenehmen Sound zur Folge hat.

293 Kundenbewertungen

5 164 Kunden
4 93 Kunden
3 26 Kunden
2 6 Kunden
1 4 Kunden

Bedienung

Features

Sound

Verarbeitung

ST
Faires Produkt in Preis/Leistung
Sixstring Tom 10.03.2019
Meine Verwendungsart:

- als Preamp für Mikrofon RODE NT1 A mit anschließender
Signalweitergabe an TASCAM Recorder SP24 SD
- als Preamp (über Mikrofon) für Gesang Signalweg
- als Preamp (über Mikrofon) für Akustik Gitarre Signalweg

Also, vorab und kompakt in die Runde gerufen: "Dieses Gerät darf und sollte (muss) man tatsächlich im Preis/Leistung Geschehen rezensieren."

Wer im Bereich "Hobbymusiker" eine Möglichkeit sucht sein Mikrofonsignal merklich aufzuwerten, bekommt hier eine wirklich interessante und erschwingliche Technik. Und, dieses Gerät wird wahrscheinlich eher begeistern als enttäuschen, wenn man sich nicht gerade in einer professionellen Studioumgebung oder einer semiprofessionellen Homerecording Umgebung befindet. Aber selbst da, sieht man so?n Ding schonmal rumfliegen. Ne Art Paradoxon vielleicht. Oder vergessene Artefakte aus der Zeit der Anfänge.

Leute mit professionellen Ambitionen werden aber eher ganz andere Technik in der Präferenz haben. Ich denke, dass es in einer professionellen Umgebung so ab 300-400 Euro losgeht. Und selbst da, ist aber nicht jedes Gerät grundsätzlich der Olymp - bezüglich ART Studio V3 lässt sich aus meiner Sicht jedoch feststellen, dass er, in seiner Preisklasse, echt eine MiniOlymp-gute,- und- solide Figur abgibt.

Praxis:
Die einzelnen Presets lassen merklich Soundunterschiede wahrnehmen, assoziierend lässt sich auch eine Röhrensättigung spüren.
Insgesammt muss auch nur wenig rumgefummelt werden um Ergebnisse zu generieren.
Ich denke, dass die "Erfinder" des ART Studio V3 bei dem Teil, auch zusätzlich einfach durch das harmonische arrangieren von: Höhen, Mitten und Bass, die anwählbaren Presets so ins performing gebracht haben. Also, dies kann man auch mit anderen Geräten erreichen, nämlich mit EQ - dafür braucht es nicht zwingend einen Preamp. Aber, der Kleine kann tatsächlich schon etwas mehr.

Natürlich sind da, je nach Einsatzstruktur und Signalkette/Kompatibilität, Nebengeräuche zu notieren, aber echt verhalten/Leise - und im Preis/Leistung Geschehen gesehen, absolut akzeptierbar. Fast erstaunlich. Man kann da nicht meckern.

Mein Tipp an Euch:
Manchmal bleibt man bei einem Gerät hängen, irgendwann, weil eben mal so gewählt, und nie etwas anderes ausprobiert wurde. Ein Preamp ist allerdings mit das Allerwichtigste im Recording/bei Live. Probiert also aus, bevor Ihr Euch festlegt. Wenn am Anfang, ganz weit "vorne", schon das Beste rausgeholt wird, wird ganz "hinten" eine solide und beherrschbare Situation vorliegen. Vergleichsweise, für die BigBlock Motoriker unter Uns: Der geilste V8 Motor läuft dann wie ein Sack Nüsse, wenn man die Wichtigkeit der Zündkerzen unterschätzt. Das gilt auch für diese Geschichte hier um das Thema: Preamp.

Grüße an Euch
ToM
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
4
3
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CF
handlicher pre-Amp ob Live oder im Studio
Christoph F. 15.10.2009
Ich benutze den Art Tube MP Studio V3 in Verbindung mit verschiedenen Setups. Live "veredele" ich damit den Sound meines Digitalboards für Gitarre. Die Sounds kommen wesentlich definierter, wenn die entsprechende Einstellung gefunden ist.

Dies ist etwas Abhängig von der eignene Soundvorstellung. Bei mir entspricht sie der Voreinstellung Warm-Egit. Somit gilt es nur zu pegeln und dann kanns los gehn. In meinem Heimstudio habe ich den Bass schon direkt ins Pult gespielt. Das hat immer ganz gut funktioniert. Nachdem ich den Art Tube MP Studio V3 dazwischen geschaltet habe, komme ich um keine andere Variante mehr rum. Die verschiedenen Wahlmöglichkeiten zur Ansteuerung der Röhre bedienen hier völlig meine Vorstellungen eines Bass-Sounds.

Von knackig rockig bis motown opl ist alles drin. Die Gesangspassagen in Verbindung meines Großmembranmikros wirken mit dem Vorverstärker (mit integrierter Phantompower) lebhafter und wesentlich presenter. Einzig sollte man darauf achten, dass der alte Röhrenbildschirm etwas entfernt steht. Da hatte ich schon mit Einstreuungen zu kämpfen.

In Punkto Verarbeitung habe ich nicht die vollen Sterne Verteilt, da die Taster (Phantom, Padabdämpfung, Reversschalter) etwas wackelig sind und sicherlich auch im Druckpunkt verbessert werden könnten. Anmerkung. ich kippe auch gern mal einen Schalter ;)
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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m
ART TUBE MP STUDIO V3 - Erfahrungsbericht
mr_brownstone 07.11.2009
Wofür braucht man dieses Teil eigentlich? Es gibt ne Menge Preamps, es gibt eine Menge DI-Boxen.

Ich habe mir dieses Teil aus keinen der beiden Nutzungsmöglichkeiten gekauft. Sondern habe ihn gekauft, um ihn vor meinen Bass Amp (GK 400RB-IV) zu hängen. Ich war immer etwas unzufrieden mit dem Sound und wollte etwas Kompression reinbringen.
Ein Tontechniker gab mir dann dieses Teil mit und ich hing es vor den Amp. Vom ersten Ton an war ich begeistert! Das Teil veredelte den Sound des Amps ungemein. Etwas Kompression war dank Röhre auch vorhanden.

Der Vorteil des Studio V3 ist ja, dass er verschiedene Sound-Presets bereitstellt. Diese eigenen sich bestens zum Recording, aber auch um seinen Sound so etwas anzupassen. Für meinen Bass habe ich entweder das Setting "Bass" oder "Valve" benutzt. Je nach Soundwunsch.

Mittlerweile nutze ich das Teil sehr oft. Da ich viel In-Ear-Monitoring spiele, gehe ich in das Teil und dann in die PA und bekomme so meinen Bass Sound aufs Ohr. Was soll ich sagen? Top Sound!
Jeder Mischer, bei dem ich das Teil bis jetzt eingesetzt habe, war begeistert über den Sound und die Reinheit des Signals.

Also: Egal ob ein Mic-Preamp, eine gut klingende DI-Box oder einen Klangveredler gesucht wird. Hier findet man alles in einem Gerät!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
4
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L
Rückblick nach 10 Jahren Nutzung
Lookas 12.11.2020
Ja, der Kleine ist jetzt schon seit 10 Jahren für alles Mögliche bei mir im Einsatz - im Hobbybereich. Und dafür ist er perfekt. Profis oder ambitionierte Amateure kommen hier wohl weniger auf ihre Kosten.
Was hat er alles mitgemacht: Er war bereits Giratten-Preamp (mit einer Fender Stratocaster großartig, Telecaster kann er auch sehr gut, für einen Bass ist er fantastisch), Gesang mit Großmembran, Kleinmembran und dynamisch, letzteres (Rode Procaster) auch für Sprachaufnahmen, aber dann kommt das leichte Grundrauschen doch etwas durch. Hier benötigt man noch einen vorgeschalteten Preamp wie das SE Electronics D1 oder den Fethead. Dann jedoch ist der Klang sehr schön und lässt sich mit etwas Geduld sehr schön einfärben.
Der Wechsel der Röhre ist einfach: Aufschrauben, behutsam aufklappen, Röhre wechseln, zuschrauben. Ich empfehle, die China-Röhre gleich gegen eine hochwertigere zu wechseln, das macht sich wirklich bezahlt.
Fazit: Für Einsteiger und genügsame Fortgeschrittene ideal, der Kleine steckt auch physisch erstaunlich was ein (was man aber trotzdem vermeiden sollte, aber was halt so in Proberäumen und beim Transport mal passieren kann). Preis/Leistungsmäßig - gerade im Vergleich zum ähnlichen Behringer Ultragain - einfach unschlagbar.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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