ART Pro Channel II

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Class-A Röhrenvorverstärker

  • optischer Kompressor
  • Attack und Release separat regelbar
  • 4-Band EQ mit 2 Parametrischen Mitten
  • Bypass für Kompressor und EQ
  • Einschleifweg zwischen Preamp und Kompressor sowie Kompressor und EQ
  • +4/-10 dB schaltbarer Ausgangspegel
  • VU-Meter
  • 1/4" Klinke Instrumenteneingang
  • Mic-Eingang XLR
  • Line Ausgang XLR symmetrisch und 1/4" Klinke unsymmetrisch
  • 19" 2HE
  • Abmaße: 89 x 483 x 233 mm (HxBxT)
  • Gewicht: 5 kg
Kanäle 1
Anzahl der Mikrofoneingänge 1
Instrumenten Eingang Ja
Röhre Ja
Kompressor/Limiter Ja
Equalizer Ja
De-Esser Nein
Phantomspeisung Ja
Phasenumkehrung Ja
Externer Effektweg Ja
Analoge Ausgänge Klinke, XLR
Digitale Ausgänge Keine
Kopfhöreranschluss Nein
Pegelanzeige Ja
Erhältlich seit April 2012
Artikelnummer 282037
Bauform 19", 2 HE
498 €
529 €
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98 Verkaufsrang

29 Kundenbewertungen

F
Preamp für E-Bass
FelixD 09.10.2013
Ich nutze den Preamp exklusiv zur Verstärkung meiner E-Bässe (Cort Artisan C4H, Yamaha BB605) und kann daher nur meine Einschätzung zu dieser Verwendung abgeben. Als Preamp für Mikrofone habe ich ihn noch nicht getestet.

Der Pro Channel II bietet mir alles, was ich zur Klangregelung meiner Bässe brauche und was mir in dieser Art so gut wie alle Bassamps nicht bieten.

Die Aussteuerung ist über die LED-Anzeigen sehr gut machbar, ein Übersteuern in einer beliebigen Stufe wird ebenfalls angezeigt. Ein kurzes Aufleuchten bei Peaks, etwa bei Slaps macht sich aber klanglich nicht negativ bemerkbar.

Der Lowcut (1. Ordnung) ist mehr als Klangformung, denn als Lautsprecherschutz zu sehen. Dabei erweitert er die Klangregelung jedoch um einen interessanten Aspekt, da er vor dem Kompressor sitzt.

Selbiger besitzt alle benötigten Regelmöglichkeiten. Ich benutze ihn nur, um Peaks etwas abzuschwächen (3,5:1), da ich einen übermäßig komprimierten Basssound nicht mag. Er ist jedoch flexibel genug, um alle Soundwünsche zu realisieren. Besonders die einstellbaren Attack- und Release-Zeiten sind meiner Ansicht nach sehr wichtig, um den Kompressor passend auf seine Spielweise und die verwendeten Bässe einzustellen.

Die LED-Anzeige lässt einen nicht im Unklaren über die Gain-Reduktion, man hat also neben der akustischen auch eine optische Überprüfung der Kompressorfunktion.

Der EQ ist aus meiner Sicht eine der Stärken des Preamps. Er macht einfach das, was drauf steht und damit genau das, was man will. Schon Veränderungen um 3 dB sind deutlich hörbar. Wer weiß, wo er im Frequenzspektrum was verändern will, hat damit sehr viel Spaß. Eine Vollparametrik wäre sicher noch schöner, besonders für den Bass wäre eine Umschaltung auf Glockenfilter und die freie Wahl der Ansatzfrequenz gut.

Da aber der Tiefmittenregler bei Bedarf bis 20 Hz einstellbar ist, ist das zu verschmerzen, wenn man diesen nicht in einem anderen Frequenzbereich einsetzen will. Die Umschaltung der Güte in 2 Schritten empfinde ich als praxisgerecht und für mich ausreichend.

Soundbeschreibungen sind ja immer etwas schwierig. Ich empfinde den Sound des Pro Channel II als grundlegend neutral mit leichter Färbung, wenn man die Vorstufe etwas heißer anfährt. Dann fügt die Schaltung Obertöne hinzu, die den Bass etwas mehr ins Knurrige schieben. Richtige Verzerrung ist jedoch nicht zu erwarten. Die unterschiedlichen Klänge meiner Bässe werden sehr gut differenziert, alleine mit unterschiedlichen Spieltechniken lassen sich vielfältige Sounds erzeugen.

Ich habe den Preamp auch schon für den Bassisten der Band (HeavyMetal/Hardrock), die ich als Tontechniker betreue eingesetzt und konnte damit einen ebenfalls sehr zufriedenstellenden Sound erzeugen. Dabei bin ich direkt vom Preamp ins Pult gegangen, Monitoring lief über Wedges und InEar und der Bassist war damit absolut glücklich.

Ich selber spiele den Preamp zur Zeit über einen Samson-Endstufe in eine Ashdown MAG410, allerdings im selbstgebauten Gehäuse.

Als Kritikpunkt muss ich leichte Schwächen in der Verarbeiten anführen. So sitzen manche Regler nicht richtig mittig in den Bohrungen der Frontplatte und schleifen leicht. Da ich diese aber eh selten verstelle, fällt das kaum auf. Die XLR-Buchsen auf der Rückseite fassen extrem eng, sodass eine Verriegelung fast überflüssig ist und man mehr Gewalt als man eigentlich will aufwenden muss, um das Kabel zu entfernen.

Die Größe und das Gewicht können natürlich nicht mit den kleinen ClassD-Topteilen mithalten, vor allem, wenn man noch die Endstufe hinzurechnet. Der Ausgangspegel wird per Zeiger dargestellt, leider ist dieser (prinzipbedingt) sehr träge. Ich hätte mir hier zusätzlich auch eine LED-Anzeige gewünscht, damit auch die Peaks dargestellt werden.

Ich sehe jedoch die Vorteile des Preamps in dieser Verwendung als klar überlegen: Sound, Flexibilität und eine für einen Tontechniker gewohnte Bedienung. Der Grundsound ist hervorragend und mir sind alle Möglichkeiten gegeben, gezielt Korrekturen vorzunehmen. Wer auf der Suche nach einem Preamp für E-Bass ist, sollte sich den Pro Channel II mal anschauen.

Ich bin mir sicher, dass er auch in seiner eigentlichen Verwendung als Mikrofon-Preamp gute Dienste leistet.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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M
Guter allround Preamp.
Matthias573 06.11.2013
Ich nutze den ART PC2 als bass-preamp in Kombination it Peavey IPR1600 Endstufe und fEARful cabinets.

Der Art pro ist glaub ich der beste channel strip den man für unter 500 euro kriegen kann - und auch darüber ist die auswahl ein wenig dünn manchmal.
Die Idee war, den Studio-sound, den der Techniker ja sowieso aus der DI holt und mittels channel strip ein wenig in Form drückt, eben auch auf der Bühne zu haben.

Der Pre-Amp is nicht steril, aber doch sehr clean und rauschfrei, auch sehr transparent und verbietet es beim Bass, irgendwas im Spektrum zu verstecken. Die Werksröhre ist wirklich ganz großer Mist, ich rate dazu gleich was anderes mit zu bestellen (ich habe eine TAD 030 12AX7 reingebaut - gibt ein bisschen mehr Charakter).
der Kompressor ist schon ne ganz feine Sache, und der EQ ist soziemlich das Beste was ich bisher in der Preisklasse gehört habe. Sehr griffig und punktgenau, dazu mit diversen Möglichkeiten um jeder Frequenz beizukommen.
Zwischen jede Sektion können via Rückseite andere Geräte in Reihe geschaltet werden - Ich habe zwischen Pre-amp und Kompressor einen FDECK HPF um meinen Kompressor und meine Lautsprecher zu schützen.

Grosartig sind die 2 Ausgänge - XLR ist sofort klar fürs Mischpult (keine DI mehr nötig) und parallel gehts in die Endstufe. Der ART PC2 hat genug Saft um Endstufen vernünftig Dampf unterm Hintern zu machen.
Alle Komponenten (van den Röhren abgesehen) sind recht hochwertig, Knöpfe gehen nicht zu leicht und nicht zu schwer. Die LED bars und das VU Meter helfen, die gesamte GAIN chain 100% unter Kontrolle zu kriegen.
In dieser Preisklasse wirklich ein absoluter No-Brainer!

Einen Punkt Abzug gibts bei Bedienung weil die Oberfläche wirklich ziemlich voll ist mit kleinen und großen Knöpfen und das Handbuch diesbezüglich ein wenig deutlicher sein könnte.
Es dauert ein wenig bis man das gefühl hat zu wissen was all die Köpfe machen
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
6
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n
Idealer Preamp als Interface-Ergänzung und für virtuelle Amps
nachbelichtet 06.10.2013
Vor einigen Jahren hätte man nicht geglaubt, welche Qualität und Ausstattung man für 300 Euro bekommt. Nicht nur dass der Channelstrip komplett ausgestattet ist und mit der variablen Impedanz und dem sehr flexiblen Hochpassfilter noch ein paar Goodies mitbringt - er klingt auch hervorragend.

Besonders zeigt sich das bei der Verwendung als Gitarren- und Bass-Preamp. Mit den 2,5 MOhm Eingangsimpedanz werden auch empfindliche Quellen wie eine Fender Strat nicht zu sehr belastet, was sich im offenen Sound wiederspiegelt.

Mein Motu 828 Mk II hat zwar auch einen Eingangswiderstand von 220 kOhm bei den High-Z Eingängen, trotzdem klingt die Start mit virtuellen Amps wie IK Amplitube 3 am Pro Channel deutlich dynamischer und höhenreicher.

Die Röhrensektion des Amps arbeitet wahlweise mit 150 V oder 60 Volt, ist also entweder ein "vollwertiger" Röhrenpreamp oder im "Starved-Plate" Modus, also mit verringerter Anodenspannung. Der 60 Volt Modus fügt dabei deutlich mehr Obertöne und Verzerrungen hinzu.

Equalizer und Kompressor arbeiten wirklich sehr musikalisch und transparent.

Bassisten wie ich erhalten mit dem Pro Channel II auch gleichzeitig einen hervorragenden Bass-Preamp.

Mit insgesamt 70dB Verstärkung ist der Mikrofonpreamp auch für Aufnahmen mit Bändchenmikrofonen gerüstet und bleibt dabei extrem rauscharm. Überhaupt sind -128 db Rauschabstand einen Ansage!

Ich bin rundum zufrieden und im Vergleich zu meinen deutlich teureren Preamps ist der Pro Channel II ein absolutes Schnäppchen und klingt in jeder Situation hervorragend.

Alleine der Einsatz als Bass-Preamp rechtfertigt den Preis! Ich hole mir auf jeden Fall noch einen zweiten!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
9
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J
Guter Channelstrip
Johannes072 17.11.2014
Der ART PRO CHANNEL gefällt mir als normaler Channelstrip sehr gut.

Bedienung:
Die Potis sind gerastert und lassen sich gut bedienen.
Alle Taster sind beleuchtet und zeigen so gut sichtbar ihren Zustand an. Etwas irreführend ist die Beschriftung der Schalter (oberhalb ist notiert für Schalterstellung drinnen, unterhalb für Schalterstellung draußen) doch daran gewöhnt man sich.

Features:
Insgesamt sehr gut ausgestattet. Mic und HiZ Eingang. Optischer Kompressor mit regelbarem Attack und Release. Sehr flexibler EQ.
Ich hatte mir den Channel wegen der Röhrenstufe bestellt. Diese wollte ich auch für effektmäßige starke Sättigung/Verzerrung einsetzen. Vor die Röhrenstufe ist jedoch für den Mic/Line und den HiZ - eingang jeweils eine normale Vorstufe geschalten. Diese hat einen regelbaren Gain, während die Verstärkung der Röhre fest ist. Das Problem ist nun folgendes: bevor die Röhre wirklich in eine Sättigung kommt, die man als Effekt verwenden kann, clipt die Vorstufe. Die Röhre ist also nur für subtile Wärme (oder eben für eine bessere Bewerbung des Produktes) gut.

Sound:
Ich konnte kein Rauschen ausmachen. Insgesamt klingt der Channel sehr neutral. Der EQ kann vieles bewirken. Auch mit dem Kompressor lässt sich arbeiten. Jedoch sollte man nicht auf die eingebaute Auto-Attack-Release-Funktion setzten. Diese erzeugt im bei mir zum Beispiel bei einer Akustikgitarre (Strumming) starkes pumpen.

Verarbeitung:
Hier gibt es nichts auszusetzen.

Fazit:
Der Channelstrip ist ein gutes Geräut. Man sollte sich nur nicht allzu viel von der verbauten Röhre versprechen.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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