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ARP 2600 M B-Stock

B-Stock mit voller Garantie
Versandrückläufer, ggf. mit leichten Gebrauchsspuren

Semi-Modularer Analog Synthesizer

  • maximale Polyphonie: 2-stimmig duophon
  • 3 VCOs
  • VCF
  • VCA
  • Rauschgenerator
  • Ringmodulator
  • Sample & Hold
  • 2 originale ARP 2600 Filter: Typ 4012 und Typ 4072
  • eingebaute Lautsprecher
  • Pitch-bend, Modulation und Portamento Ein/Aus via MIDI CC steuerbar
  • Plug and Play - direkter Anschluss von class compliant MIDI Controllern wie z.B. Korg microKeys, nanokeys oder SQ-64
  • Line-Eingang: 3,5 mm Miniklinke
  • 2 Line-Ausgänge: 3.5 mm Miniklinke
  • Stereo Kopfhörerausgang: 35 mm Miniklinke
  • MIDI-Eingang
  • USB A und B
  • Eingang für externes Netzteil
  • Abmessungen (B x H x T): 520 x 311 x 129 mm
  • Gewicht: 5,9 kg
  • inkl. Transportkoffer und Patchkabel
Erhältlich seit Januar 2022
Artikelnummer 542805
Verkaufseinheit 1 Stück
Bauweise Desktop
Anzahl der Stimmen 1
Tonerzeugung Analog
MIDI Schnittstelle 1x In
Speichermedium Keine
USB Anschluss Ja
Effekte Nein
Arpeggiator Nein
Anzahl der analogen Ausgänge 2
Digitalausgang Nein
Display Nein
Optionale Erweiterungen keine
Besonderheiten inkl. Transportkoffer
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Auch als Neuware verfügbar 1.369 €
1.179 €
Alle Preise inkl. MwSt.
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Verkleinerter Klassiker

Der originale ARP 2600 von 1971 war ein großer Erfolg: Mit seinem semi-modularen Konzept begeisterte er viele Musiker, wurde aber auch oft von Sounddesignern für SFX-Klänge (u.a. in "Star Wars" als Stimme von R2-D2) genutzt. Universitäten und Hochschulen setzten den Synthesizer gern als Lehrinstrument ein. Es gab ihn in drei Varianten und speziell die spätere Kofferversion ließ ihn zum beliebten Live-Instrument werden. Die von Korg produzierte M-Variante entspricht dem Original, ist jedoch um ca. 40% kleiner und damit noch transportabler. Außerdem bringt sie einige zeitgemäße Verbesserungen mit: MIDI und USB, zwei Filter-Varianten, symmetrische Ausgänge, leichtgängige Fader und einige Optimierungen bei der Schaltung gehören nun zur Ausstattung. Die Patch-Buchsen im 3,5mm-Format und die auf den 5V-Standard angepassten Gate-Spannungen entsprechen der Eurorack-Norm, sodass der Synthesizer problemlos mit Modularsystemen kombiniert werden kann.

Arp 2600M Analog-Synthesizer

Semi-modularer Koffersynth

Die Klangerzeugung besteht aus drei VCOs, einem Tiefpassfilter mit zwei Schaltungen, Noise Generator, Mixer, VCA und zwei Hüllkurven und wurde um zusätzliche Elemente ergänzt: Ringmodulator, Preamp, Envelope Follower, Sample&Hold sowie Voltage-Prozessoren erweitern hier die klanglichen Möglichkeiten. Der eigentliche Signalweg ist intern vorverbunden, wobei die Modulationen mit den Fadern schnell zugewiesen sind. Die Patch-Punkte lassen alternative Verbindungen sowie die Einbindung von externen CV-Quellen zu. Das übersichtliche Panel macht die Rückverfolgung des Signalweges äußerst einfach. Dank des integrierten Federhalls und der Lautsprecher kann der Synthesizer auch autark betrieben werden – dafür braucht es lediglich ein Keyboard oder einen Sequenzer. Der ARP 2600 M wird in Anlehnung an das Original zusammen mit einem Transportkoffer ausgeliefert.

Arp 2600M Analog-Synthesizer Bedienoberfläche

Für ARP-Fans und Modular-Freaks

Die moderne Variante des 2600 eröffnet vielen Musikern endlich die Chance, den ARP-Klassiker im eigenen Studio oder live auf der Bühne spielen zu können – das Original ist nur noch selten zu finden, in der Regel immens teuer und oft auch wartungsbedürftig. Ob man Funk, Electronic oder Fusion im Stile der damaligen Ära spielt oder den Synthesizer modern und im eigenen Kontext nutzen will: Sein spezieller Klang und die praktische Bedienung machen den 2600 zum zentralen Instrument für ambitionierte Musiker. Die semi-modulare Struktur, die dem ARP einst im Education-Sektor zu großer Bedeutung verhalf, macht den Synthesizer für Sounddesigner und Klangbastler auch heute noch zu einem ergiebigen und vielseitigen Klangwerkzeug.

Arp 2600M semi-modularer Analog-Synthesizer

Über ARP

ARP wurde 1969 von Alan R. Pearlman gegründet. Die meisten der ARP-Synthesizer zählen heute zu den großen Klassikern, wie das Modularsystem 2500, der semi-modulare Koffersynth 2600 oder das Keyboard Odyssey. Musiker wie Stevie Wonder, Joe Zawinul, Herbie Hancock, George Duke, Kraftwerk, YMO etc. nutzen die ARP-Instrumente sowohl live als auch auf Aufnahmen. Spätere Produkte wie Omni, Axxe oder Quadra waren hingegen weniger erfolgreich, sodass ARP seine Geschäftstätigkeit 1981 einstellte. Im Jahr 2015 übernahm Korg die Marke und belebte sie wieder. In Zusammenarbeit mit dem früheren ARP-Entwickler Daniel Friend und der Alan R. Pearlman Foundation veröffentlichte Korg zunächst eine modernisierte Version des Odyssey und später den 2600. Beide wurden jeweils als Full-Size wie auch im verkleinerten Format gebaut.

Synthesizer & SFX-Maschine

Als subtraktiver Synthesizer erzeugt der ARP 2600 die typischen, analogen Bass- und Lead-Sounds, jedoch gehen seine Klangmöglichkeiten noch viel weiter. Mit den Fadern lassen sich Sound und Modulationen fix und spontan kontrollieren, sodass man die Klänge auch im Live-Betrieb schnell verändern kann. Speziell mit der Voltage-Processors-Sektion können die Modulationssignale für mehr Ausdruck sehr dynamisch variiert werden. Die separate Tastatur ARP 3629 (vom Original oder dem FS-Modell) spielt den Synthesizer sogar duophon. Externes Audio wird über den Preamp eingespeist und kann dabei auch parallel über den Envelope Follower als Modulator genutzt werden. Das Tabletop-Gerät lässt sich gut neben einem Eurorack-Modularsystem platzieren. Dessen Module können die Möglichkeiten des ARP 2600 erweitern, während er sich mit einem Analogsequenzer unmittelbar ansteuern lässt.