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Apogee Groove

USB 2.0 DAC und Kopfhörerverstärker

  • bis zu 24 Bit / 192 kHz
  • ESS Sabre DA-Converter
  • 4 DACs pro Kanal für höchsten Dynamikbereich
  • asynchrones Clocking
  • Multi-Color LED für Status und Level Anzeige
  • Frequenzbereich (+/- 0.2 dB): 10 Hz - 20 kHz
  • Dynamikbereich (a-gewichtet): 117 dB
  • THD+N: -107 dB bei 600 Ohm load, 16 dBu
  • THD+N: -100 dB bei 30 Ohm load, 10.5 dBu
  • max. Ausgangslevel: 225 mW an 30 Ohm, 40 mW an 600 Ohm
  • USB buspowered
  • Aluminiumgehäuse
  • Systemanforderungen: Mac OSX 10.8 oder neuer (kein Treiber erforderlich), Windows 7 oder neuer (32 und 64 bit, Treiberdownload erforderlich)
  • Abmaße (L x B x H): 95 x 30 x 16 mm
  • inkl. 25 mm USB Kabel, Transporttasche
  • built in the USA

Weitere Infos

Recording / Playback Kanäle 0/2
Anzahl der Mikrofoneingänge 0
Anzahl der Line Eingänge 0
Anzahl der Instrumenten Eingänge 0
Anzahl der Line Ausgänge 0
Kopfhöreranschlüsse 1
Phantomspeisung Nein
S/PDIF Anschlüsse 0
ADAT Anschlüsse 0
AES/EBU Anschlüsse 0
MADI Anschlüsse 0
Ethernet 0
Sonstige Schnittstellen Keine
MIDI Schnittstelle Nein
Word Clock Nein
Maximale Abtastrate in kHz 192 kHz
Maximale Auflösung in bit 24 bit
USB Bus-Powered Ja
Inkl. Netzteil Nein
USB Version 2.0
Breite in mm 95 mm
Tiefe in mm 30 mm
Höhe in mm 16 mm
Anschlussformat USB-Buchse Micro B
41 Kundenbewertungen
  • 5
  • 4
  • 3
  • 2
  • 1
4.7 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Ein zwar guter DAC, aber auch nicht mehr
S.Merk, 03.07.2021
Viele Rezensionen sind eher emotional, als analytisch, dem möchte ich etwas entgegen setzen. Wobei ich grundsätzlich die Ansicht teile, dass der Groove zweifellos ein wirklich gut klingender Kopfhörerverstärker bzw. DAC ist, der allerdings nüchtern betrachtet nicht viel besser oder schlechter klingt, als andere DACs in ähnlicher Konfiguration. Es ist zwar richtig, dass viele günstige Audio-Interfaces oft nicht so gut klingen, ebenso nicht die integrierten Ausgänge der Computer. Die Gründe lagen früher häufig in einfachen DAC-Chips und zumeist fehlenden Operationsverstärkern, das geht natürlich zu Lasten der Dynamik und Antrieb impedanzreicher Kopfhörer. Aber diese Vorurteile berücksichtigen nicht den technischen Fortschritt. Unlängst sind die DACs in Notebooks und Barebones wesentlich besser geworden, liefern oft sogar bis zu 24 Bit bei 192 kHz aus und Dank der Digitalverstärker sogar mehr Leistung. In der c't hatte man dies irgendwann mal getestet, Aktivmonitore am iMac-Ausgang im Vergleich zu Mittelklasse-Interfaces. Natürlich gibt es immer klangliche Unterschiede bei verschiedenen Produkten, aber sind diese wirklich so groß, wie man zu hnören glaubt?

Gedanklicher Schwenk, diesen Kalauer der per se schlechteren Kopfhörerausgänge hat mir auch Lehmannaudio verkaufen wollen und ein Linear USB wurde wieder abgegeben, weil der klangliche Zugewinn meines Sennheiser HD 800 die 900 Euro Preisaufschlag im Gegensatz zur Rotel-Vorstufe nicht rechtfertigen konnte. Dasselbe Problem habe ich nun mit dem Groove, der an sich toll ist, aber entgegen vieler Rezensionen hier auch nur mit Wasser bzw. betagten DACs aufspielt. Grundsätzlich gut, das ist keine Frage, aber im Vergleich zu den Unterschieden bei Schallwandlern für eine Person mit absolutem Gehör eher suggestiv und vernachlässigbar. Bei den 219 Euro auf der Sollseite überlege ich dann doch, mir lieber ein moderneres MOTU M4 zu kaufen. Nach heutigem Stand und gemessen am Umstand, dass viele Premium-Hersteller sicher nicht grundlos die exakte Chip-Bezeichnung weglassen, ist eine gesunde Skepsis durchaus angebracht. Auf den Herstellerseiten von ESS Tech und AKM kann man die Whitepapers sehr schön vergleichen und findet zuweilen erstaunliches, auch in umgekehrter Richtung. So werden in chinesischen Produkten die Vorteile des aktuelleren Chips aus Kostengründen nicht berücksichtigt, geht also auch umgekehrt.

So gesehen macht Apogee technisch alles richtig und packt ordentliche Komponenten in ein kompaktes Gehäuse, wobei nicht ganz ersichtlich ist, wozu die Vierfachverschaltung der DACs wirklich dienen. Erweiterung des Headrooms bei der Lautstärke oder überhaupt zum Erweitern des Dynamikumfangs? Schaut man in die technischen Daten, sind 120 dB Dynamikumfang gemessen an aktuellen Mittelklasse-Interfaces und dem Headroom von 24-Bit-Audiofiles nicht wirklich spektakulär, Audient und MOTU können das besser. Der Groove wurde technisch auch nicht aktualisiert, ich hätte angenommen, dass die neuesten Versionen der 30th Anniversary Edition entsprechen. Rückfrage bei Apogee ergab, dass dem nicht so ist, man hat lediglich nun zwei Kabel mit je einem Meter Länge beigelegt, eines mit USB-C für neue Macs, läuft aber auch nativ am Android-Smartphone Motorola One Vision. Okay, ich hätte das kurze Kabel bevorzugt.

Abschließend noch einige Punkte, die vielleicht kaufentscheidend sein könnten. Apogee warnt im Handbuch davor, den Groove in Verbindung mit IMEs zu nutzen, die auf mehrere BAR-Treiber oder Frequenzweichen setzen, darauf sei Constant Drive nicht ausgelegt. Das ist übrigens ein essenzieller Vorteil, dass der Groove jeden Kopfhörer ambitioniert antreiben und kontrollieren kann. Weiterhin läuft der Groove unter Windows 10 auch nativ und treiberlos, dann allerdings ohne ASIO. Wundert mich auch nicht, denn die ESS-Chips sind schließlich Standardkost. Unschön ist, dass nach der Installation ein Firmware-Updater startet, der auf zwei Rechnern bei mir Crashes verursacht hat und - das ist wichtig - für den Groove nicht mal nötig ist, denn für diesen gibt es keine Updates. Was da im Ordner C:\Program Files\Apogee\Maestro abgelegt wird, ist zu 90 % nicht nötig. Hätte man auch schöner machen können, wenn man schon ein Installationspaket speziell für den Groove rausgibt. Am Mac läuft er natürlich Dank CoreAudio treiberlos. Entgegen anderer Aussagen unterstützt der Groove kein natives DSD, auch kein DoP, das wird in den FAQs bei Apogee auch bestätigt. Alles jenseits der 192 kHz und 24 Bit wird nicht abgespielt, obwohl der Groove entsprechend dem Naturell der ESS-Chips intern auf 32 Bit hochrechnet. Die älteren Versionen ESS9018 und ESS9023 erkennt man nämlich an dem Umstand, dass sie nur 24 Bit Wortbreite entgegen nehmen.

Fazit: Ich bin echt am Überlegen und werde mir jetzt noch die Specs des MOTU M4 genauer anschauen. Das ist zwar weniger kompakt, kostet aber unwesentlich mehr, bietet dafür aber wesentlich mehr Ausstattung und ich möchte wetten, es klingt nicht mal schlechter. Aber an die Kompaktheit des Apogee Groove kommt es nicht ran und schaut man sich um, sind die Alternativen durchaus dürftig. Der Impacto Essential klingt ähnlich gut, ist aber nur für die T-Serie von Beyerdynamic gedacht, ansonsten lässt der HighRes-Wahn zu Gunsten von Streaming und immer besseren Smartphone-Ausgängen eh wieder nach, das dünnt natürlich auch die Hardware aus. Heute lässt sich eben mit veralteten Android-Playern, maroder Firmware und begrenzter Haltbarkeit zu hohen Kursen wenig Geld verdienen, die Leute haben das inzwischen verstanden, da ist der Apogee Groove in Verbindung mit einem einfachen Windows-Tablet ein absoluter Segen. Aber nach über sechs Jahren wäre ein Update bitter nötig, selbst der Impacto wartet mit aktuelleren Wandlern auf, die auch natives DSD verstehen. So ist es am Ende immer eine Frage des Budges, des Einsatzes und wie bei aller Elektronik im Audiobereich eine Frage des guten Gefühls. Und immer schön dran denken, das Gehör lässt sich wesentlich leichter vereppeln, als die bekanntermaßen mitessenden Augen. Das gilt auch für schöne Firmenlogos.
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Verarbeitung
Guter Headphone Amp für Unterwegs & im Studio
Lukas aus G., 21.05.2018
Ich habe mir den Kopfhörerverstärker ursprünglich für unterwegs gekauft, mittlerweile nutze ich ihn auf Grund des hochauflösenden Sounds aber auch im Studio zum Mischen und Mastern in Verbindung mit meinen AKG K812.

Das Groove hat mehr als genug Leistungsreserven für all meine Kopfhörer (AKG 812,701,271; Beyerdynamics DT-990, Bose Quiet Comfort), was man in dieser Preisklasse auch erwarten kann. Ich betreibe das Groove sowohl am Macbook (kein Treiber notwendig) als auch unter Windows. Auf beiden Systemen liefert das Gerät eine ausreichende Performance um auch große Projekte mit vernünftigen Latenzzeiten zu mischen (ca. 11ms roundtrip bei 512 Samples Buffer).

Soundmäßig ist das Groove echt top, und bei weitem besser als alle in meinen bisherigen Audiointerfaces verbauten Kopfhörerverstärker (Focusrite Scarlett, Audient iD22, Motu Ultralight).

Das mitgelieferte USB Verbindungskabel hätte aber etwas länger sein können!
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Phantastischer Sound!!!
14.01.2017
Nachdem ich schon viele Jahre mit meinem Apogee Duet glücklich bin, war ich auf der Suche nach einem hochwertigen Kopfhörerverstärker für meine Beyerdynamic DT 880 Pro. Ohne Treiberinstallation ist der kleine Groove sofort startklar und das klangliche Ergebnis ist wirklich beeindruckend: obwohl der DT 880 Pro für sich schon ausgezeichnet klingt, scheint er erst jetzt sein ganzes Potential zu entfalten. Durch den Apogee Groove entsteht ein unglaublich klares, räumliches und vor allem wahnsinnig detailliertes und transparentes Klangbild - damit macht nicht nur das Mixing viel Spaß, sondern auch das "Neuerleben" seiner Lieblingstracks. Neben dem Duet und dem Mic 96k wieder ein Gerät von Apogee, dass neben sehr guter Verarbeitung (wenn auch der Eindruck entsteht, dass nicht ganz die extrem gute Verarbeitung des Duet FireWire erreicht wird) vor allem Soundseitig nicht nur überzeugt, sondern begeistert!
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One Trick Pony
Joscha_A, 23.06.2015
Wunderbare Kiste mit nur einer Funktion, die sie dann aber auch fabelhaft erfüllt. Ich betreibe den Groove mit meinen Audeze LCD-2 Kopfhörern und der Klang des Vorverstärkers ist um Längen besser als die normalen Ausgänge des RME Babyfaces, das ich sonst oft verwende. Unglaublich leicht, sehr kompakt und denkbar einfach in der Bedienung.
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