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Amt SS-11A

Effektpedal für E-Gitarre

  • Preamp
  • 3 Kanäle
  • deckt viele klassischen Jazz-, Overdrive- und Rock-Klänge von Vintage-Röhrenverstärkern ab
  • Ausgang umschaltbar zwischen einem 0 dB Amp-Modus und einem -10 dB Mixer-Modus mit Boxensimulation
  • Röhren: 2x 12AX7
  • Regler: Clean: Gain, High, Middle, Bass, Level, Crunch/Lead: CR Gain, LD Gain, High, Middle, Bass, CR Level, LD Level
  • Schalter: Output Amp / Mixer Mode
  • Stromaufnahme: 600 mA
  • Stromversorgung mit einem 12 V DC Netzadapter
  • Maße (B x T x H): 140 x 206 x 140 mm
  • Gewicht: 0,8 kg
  • inkl. Netzteil
  • made in Russia

Anschlüsse:

  • Eingang: 6,3 mm Klinke
  • Ausgang: 6,3 mm Klinke
  • FX Send & Return: 2x 6,3 mm Klinke
  • Netzadapter Anschluss: Hohlstecker Buchse 5,5 x 2,1 mm, Minuspol Innen
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Soundbeispiele

 
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  • Blues
  • Funk
  • Metal
  • Rock
  • Blues Line
  • Funk Line
  • Metal Line
  • Rock Line

Weitere Infos

Design Stompbox
Röhre Ja
Amp Modeling Nein
Effekte Nein
Kopfhöreranschluss Nein
Direkt Out Nein
MIDI-Schnittstelle Nein
Integriertes Expression Pedal Nein
Anschlüsse für Pedale oder Fußleiste Nein
Aux-in Nein
Integriertes Stimmgerät Nein
USB Anschluss Nein
Drumcomputer Nein
35 Kundenbewertungen
  • 5
  • 4
  • 3
  • 2
  • 1
4.6 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Riesensound im Hosentaschenformat
Frank646, 25.04.2015
Ich habe das Teil jetzt seit ca 9 Monaten mit der Band im Betrieb und benutze 2 Setups - direkt in die PA oder in einen Röhren Poweramp und 2 12er Boxen. Man kann mit dem Gerät auf kleinstem Raum beste Ergebnisse erzielen. Mittlerweile passt meine gesamte Gitarrenanlage auf ein Pedaltrain junior und klingt göttlich. Das Sounderlebnis vor der Box ist natürlich unvergleichlich, aber der Sound über die PA ist auch super. Das Grundrauschen des Gerätes ist minimal (v.a. nach dem Röhrentausch).

BEDIENUNG: ist sehr einfach. Man hat einen Clean, einen Crunch und einen Leadkanal. Der linke Schalter schaltet Clean nach Crunch/Lead und der rechte zwischen Crunch und Lead. Im Clean Betrieb schaltet der rechte Schalter zwar um aber bleibt in Clean. Jeder Kanal hat eine separate Lautstärke (Klasse!). Der Clean Kanal hat einen eigenen E.Q., Crunch und Lead teilen sich einen. Jeder Kanal hat einen eigenen Gainregler Es gibt einen Effects Loop. Auf den Ausgang kann man eine Boxensimulation schalten (nicht sonderlich gut, ich benutze eine Redbox, leider auch kein XLR Ausgang). Der Cleankanal hat einen Bright switch, die Crunch und Lead Kanäle jeweils einen "shift" der die Klangfarbe etwas ändert.

SOUNDS: der Cleankanal klingt sehr nach Fender Blackface. Er bleibt über den grössten Teil des Gain Bereiches Clean, man kann aber angecrunchte Sounds durchaus machen. Mit bright on ist es mir zu schrill und ab Werk finde ich den Sound etwas dünn (mit gain auf mindestens 50% wird es lebendiger) Die Crunch und Leadkanäle sind dunkler in der Klangfarbe. Mir persönlich klangen sie zu aggressiv und hatten zu viel gain. Es ist zwar die "classic rock" Variante, aber es war mir immer noch zu Heavy Metal artig. Ein Röhrenwechsel schafft aber Abhilfe. Der Lead Kanal hat mehr Gain. Er klingt ungefähr so, als ob man den Crunch Kanal mit einem Tubescreamer pusht. Sehr fett.

RÖHRENWECHSEL: ein bischen trickreich. Ich empfehle den Grill und die Bodenplatte abzuschrauben (Strom weg! vorsicht heisse röhren!) dann kann man die Röhren bequem abziehen. Einmal offen sieht man oben, Mitte 2 Plastiklaschen. Das sind Jumper, die beim Röhrentausch wahrscheinlich versetzt werden müssen (nix steht im Manual!) die gelieferten Röhren sagen zwar ECC83, stimmt aber nicht ganz. Normale 12AX7/ECC83 Röhren machen erst mal gar nix. Man muss die Jumper so setzen, dass jeweils 2 Pins besetzt sind (also Jumper 1 auf 1+2 und Jumper 2 auf 3+4. ab Werk brückt ein Jumper Pins 2 und 3 und der zweite Jumper ist auf Pin 4 und macht nix). Dann klappt alles und normale Röhren gehen. Vorsicht - nch dem Tausch wird das Pedal wahrscheinlich nach dem einschalten 5-6 sec. Blinken. Das ist ok und geht vorbei (Netzteil währen dem Röhrenwärmen überlastet).

Der Cleankanal benutzt wohl nur die linke Röhre, Crunch/Lead beide. Ich habe in den linken Slot ein etwas mittigere Röhre (TAD RT008) und in den rechten Slot eine Groovetubes 12AY7 gesetzt, um weniger Gain zu haben. Das Ergebnis ist super. Jetzt hat der Crunchkanal genau den Gainbereich den ich mag, supersatte Röhrenverzerrung. Der Cleankanal ist stark, laut, schön, seidig, der Leadkanal ist fett mit viel Sustain - wirklich super! So habe ich drei spitzemässige Röhrensounds auf kleinstem Raum - ein paar Minipedale von tc und Mooer dazu und ich muss nix mehr zu Auftritt schleppen.
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Verarbeitung
SS-11
Achainix, 24.03.2021
SS-11 ist der Name der sowjetischen ICBM aus der Sowjetzeit. Wer mit diesem russischen Pedal die totale Vernichtung z.B. für Metal oder Punk sucht wird leider enttäuscht und sollte zur weiterentwickelten SS-20 des gleichnamigen Herstellers greifen.
Das Pedal macht drei Klänge, clean, crunch, und overdrive, zwischen denen sich mit den zwei Fußtastern mühelos und knackfrei umschalten läßt. Die Klangreglung macht bei allen drei einen exzellenten Job und erlaubt eine tiefgreifende Klangformung, um den jeweiligen Sound optimal an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Lediglich beim Overdrive-Kanal hätte ich mir gerne noch ein oder zwei seperate Klangregler gewünscht, er nutzt abgesehen von Gain und Volume die Klangregler vom Crunch-Kanal mit. Der Clean-Kanal klingt sehr akustisch und sehr sauber. Die Röhren geben dem Klang eine warme, saubere Präsenz wie von einer Akustikgitarre. Im Crunch-Kanal empfinde ich den Klang als angenehm angezerrt. Es klingt nach American Desperation.
Der verzerrte Kanal reicht für ein paar gelegentliche harte Metal-Akkorde oder durchsetzungsfähige Leadmelodien, ohne die Brutalität in der Klanganmutung zu erreichen, die heute im Metal üblich ist. Ich bekomme damit für jeden Stil, den ich so spiele, jeweils einen hervorragenden Sound hin.
Verarbeitung und Design orientieren sich an der Schönheit und Nutzwert von reinem Stahl und erinnern an unverwüstliche russische Kamaz-Trucks.
Rauschen oder Netzbrummen sind quasi nicht vorhanden. Im direkten Hörvergleich auf thomann.de hat das SS-11 sich für mich klanglich auch gegen zahlreiche deutlich teurere Wettbewerber und Platzhirsche durchgesetzt...
Ich persönlich finde die drei Sounds sehr gelungen. Mit zwei Fußtastern kann ich nun 99% meiner Brot-und Butter Sound abdecken. Und wozu brauche ich die hunderte und tausende Sounds von Modeling-Verstärkern, wenn die drei echt gut sind?
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Guter Sound am Mixer
Detlef166, 18.08.2017
Ausgerechnet mit den eher "spillerigen" Yamaha-Studio-Monitoren MSP5 klang er am besten, das hatte ich nicht erwartet. Aber da hat er gegen den Kemper keine Chance. Die eigentliche Idee hingegen, dem VOX lil Nighttrain mit dieser Vorstufe etwas mehr Punch/Crunch oder gar Zerre zu verpassen, ist grandios gescheitert. Selbst mit Equalizer-Nachhilfe und Nightrain auf "Thick" (dann sind die Ton-Regler off) war kein brauchbares Bass-Fundament hinzukriegen (der nighttrain ist eh bass-schwach), oder etwas flapsiger formuliert, es klang immer wie "nasser Furz". Nachdem ich nun einen TubeScreamer (den Persian von One Control) davorhängen konnte, hat der SS-11A leider verloren. Jetzt hab ich Dynamik, geilen Crunch-Sound und bei Bedarf auch Zerre, die an dem kleinen Kistchen nach was klingt (Box ist die NanoCab von Bluguitar). Wenn AMT dem SS-11A eine ECC83-Gegentakt-Endstufe (2 W) wie im lil Nighttrain spendieren würde, würde ich ihn als vollwertigen Bedroom-Übungsverstärker gern wieder zu mir einladen.
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Röhrender Russe
C14, 12.10.2013
Höchst löblich das Unterfangen, unliebsamen Amp- Vorstufen schlicht das Wasser abzugraben und sich statt dessen direkt und röhrend selbstbestimmt in den Effekt Return einzustöpseln. Das ganze kompakt als Bodentreter, mit drei Gain- Stufen: Gute Idee.

Plus:
Wirklich handlich, mit Drehknöfen geradezu überkrustet. Sinnvoller Tretschutzbügel, wirkt insgesamt stabil. Einschleifweg vorhanden. "Clean" Kanal super klar, lebendig, durchsichtig, obertonreich. Mixer Out (nicht getestet).

Minus:
"Crunch" ist genauso britzelig wie "Clean", stilecht nur für schon recht metallische Musik. "Lead" dagegen ist so stark höhengedämpft, daß ich keine sinnvolle gemeinsame EQ- Einstellung der "Drive"- Sektion (die "Crunch" und "Lead" umfaßt) habe finden können. Auch dumpf eingestellt britzelt es trotzdem noch, beißt leicht in den Ohren. Leider kein eigener Hall, was sinnvoll wäre, denn viele Amps setzen ihr Hallgerät noch vor den Effekt Send, so steht man mit dem SS11A als Preamp dann ohne Hall da. Kein "Aus"/ Bypass- Schalter, daher nicht als Effekt einsetzbar.

Fazit:
Grundsound 1A, Highgain mittelprächtig, dafür recht teuer.
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