Ampeg V-4B Bass Head

Vollröhren-Topteil für E-Bass

  • Leistung: 100 W
  • Vorstufenröhren: 2 x 12AX7
  • Treiberröhren: 1 x 12AX7 und 1 x 12AU7
  • Endstufenröhren: 4 x 6L6GC
  • Vintage Wippschalter
  • gefederte Chassis-Aufhängung
  • 3-Band EQ: Bass, Mitten und Höhen
  • 3 Mittenfrequenzen per Kippschalter
  • Ultra Hi/Lo Boost
  • Lautsprecheranschlüsse: 1 x 8 Ohm, 2 x 4 Ohm und 2 x 2 Ohm
  • symmetrisches Direct Out mit Ground Lift
  • Power Amp In / Preamp Out
  • -15 dB input
  • Slave-Ausgang zum Anschluss weiterer Verstärker
  • Abmessungen (B x H x T): 610 x 279 x 279 mm
  • Gewicht: 18,6 kg
  • klassisches V-4B - Ampeg Black Line Design
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Soundbeispiele

 
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  • Funk Speaker
  • Jazz Speaker
  • Metal Speaker
  • Reggae Speaker
  • Rock Speaker
  • Funk Line
  • Jazz Line
  • Metal Line
  • Reggea Line
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Weitere Infos

Leistung 100 W
Equalizer 3-Band
Kompressor Nein
Limiter Nein
Effektprozessor Nein
Externer Effektweg Nein
Kopfhöreranschluss Nein
DI-Ausgang Ja
Tuner-Out Nein
Rackformat Nein

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Ampeg V-4B Bass Head
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31 Kundenbewertungen
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  • 4
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  • 1
4.9 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Ein Amp fürs Leben!
WF, 31.05.2016
Der Ampeg V-4B ist ein echter Spaßamp, mit einem echten "WOW" Effekt. Mit seinen 100 Röhrenwatt, ist er wirklich ausreichend laut, diesbezüglich hatte ich ein wenig Bedenken, die jedoch durch die gemachten Erfahrungen völlig gewichen sind.

Der Ampeg wird von mir an einer FMC 610 betrieben. Der Druck der da zustande kommt, ist schon enorm.

Erstaunt bin ich, wie gut der V-4B verarbeitet ist. Der Amp besitzt auch keinen nervigen Lüfter, ist also auch Studio- und Wohnzimmer geeignet.

Die Klangregelung ist wirklich intuitiv und ein passender Sound ist quasi sofort eingestellt. Ampeg merkt man seine große Erfahrung an.

Eine Empfehlung: Bass und Höhen 12 Uhr, Mitten variabel - 9 Uhr für ruhigen Hifi Sound und 15 Uhr für einen durchsetzungsfähigen Bühnen Sound. Zusätzlche Schalter - nach Bedarf

Das Design des Amps ist Vintage, der Sound aber nicht unbedingt. Hier zeigt sich der V4B für mich recht modern. Der Sound ist sehr offen, frei und dynamisch, mit einer sehr großen Portion Druck, den eben nur Röhrenamps wirklich schaffen.

Schon bei wohngebäudefreundlichen Lautstärken, flattern einem da schon mal die Hosenbeine. Kein Transistor,- geschweige Class D - Amp schafft den Druck, einer Röhre.

Die 100 Watt des V4B sind sehr laut, mit einer entsprechenden Box wird der Amp fast immer ausreichen. Es gibt Amps, die ich schon getestet habe, die sehr viel mehr Leistung als der Ampeg haben, aber den Druck und die Lautstärke einfach nicht reproduzieren können.

Der V4B ist in jedem Genere zuhause. Ein bisschen Mühe muss in die Auswahl der Boxen investiert werden. Ein möglichst guter Wirkungsgrad und Speaker mit großen Membranflächen, dann passt es.

2*12 und 2*10 Boxen sind für Amp zu wenig. Mindestens 4*10 sind mEn notwendig, besser aber eine 4*12, 6*10 oder 8*10 Variante verwenden.

Ein echter Vorteil des V4B ist, dass er Impedanzen von 2/4/8 Ohm verträgt, damit ist er schon sehr praktikabel ausgerüstet. Wenn er noch Speakon Lautsprecherbuchsen hätte, wäre er für mich perfekt. Beim Kauf also darauf achten, dass entsprechende Kabel - Klinke auch Speakon mit erworben werden.


Nachtrag:
Erweiterung meiner Bewertung nach einigen Monaten der Benutzung.
Der Ampeg wird im laufe der Zeit irgendwie immer besser.
Es ist der beste Amp, den ich jemals gespielt habe.
Ich habe mir den Amp inzwischen noch ein zweites mal gekauft.

Die Verwendung einer 610 Box hat sich für mich optimal raus gestellt. Der Ampeg ist an einer solchen Box wirklich enorm laut.
So eine Kombination ist nicht mit einem 100 Watt Combo zu vergleichen.

Mir gefällt am V-4B wirklich die Wandlungsfähigkeit. Er ist super als "Wohnzimmeramp" geeignet- da klingt er sehr clean und ist trotzdem druckvoll im Bass. Auf der Bühne wird der Amp zur "wilden Sau"! - Schmutz, Druck, und Sound, machen den Ampeg zu dem was er eigentlich ist, ein Klassiker!

Ich kann nur jedem den Rat geben, diesen Spaßamp zu kaufen, das ist ein Kauf fürs Leben!
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Hammer Teil!
07.12.2016
Ich spiele den V-4B jetzt seit ca. 3 Monaten und bin super happy mit dem Amp. Vorher spielte ich verschiedenste Transistor Amps (Orange Terror Bass, etc.) und bin nun soundtechnisch endlich zu Hause angekommen.

Als Hauptinstrument spiele ich einen Fender American Deluxe Jazz Bass Fünfseiter. Ab und an noch einen Musicman Stingray Fünfseiter. Als Box kommt die passende Ampeg SVT-410HLF zum Einsatz.

Der Sound ist nun über das gesamte Frequenzspektrum sehr ausgeglichen und die Dynamik ist absolut fantastisch. Bei meinen vorherigen Amps musste ich immer viel mit dem Equalizer machen, um halbwegs zufrieden zu sein. Inzwischen dreh ich nur etwas die Mitten rein und schon klingt?s hammer.

Bisher habe ich den Amp nur in unserem Proberaum gespielt von daher kann ich noch nicht sagen, ob er live laut genug ist (dafür gäbe es aber ja einen DI Out). Im Proberaum reicht?s locker aus. Ich spiele in einer gechillten Rockband mit zwei Gitarristen und mittellautem Drummer und hab sowohl Gain als auch den Master auf 50% und bin damit klar und deutlich zu hören. Auch auf meine Effekte (Verzerrer, Chorus, Phaser, etc.) reagiert der Amp sehr gut.

Der Sound erinnert sehr an den klassischen SVT Sound, wenn auch nicht ganz so brachial. Soll aber nicht heißen, dass der Amp nicht auch Vollgas kann... Richtig aufgedreht wackeln auch hier die Hosenbeine ordentlich.
Die Einstellmöglichkeiten halten sich zwar in Grenzen, reichen mir aber völlig aus, da der Grundsound einfach schon so gut klingt.

Die Nachteile sind gering: die Verarbeitung ist grundsätzlich sehr solide und gut, allerdings war auf der Hinterseite bereits bei Ankunft des Amps das Holz, auf dem das Gitter befestigt ist, gespalten. Soundtechnisch kein Problem, allerdings sollte so was doch nicht vorkommen... Ansonsten ist die Verarbeitung top.
Ausserdem würde ich mir wünschen, dass man den DI Out extra regeln kann, bzw. vor oder nach den EQ schalten kann. Dies geht leider nicht. Dennoch bin ich froh, dass überhaupt ein DI Out vorhanden ist (ist ja nicht bei allen Röhrenamps so (Orange...).
Im Vergleich zu anderen Röhrenamps ist der Ampeg eher leicht. Ist man aber kleine moderne Class D Amps gewohnt, muss man etwas mehr Gewicht in Kauf nehmen.

Mein Fazit: Ich würde den Amp sofort wieder kaufen. Besonders der geringe Preis im Vergleich zum SVT oder zum Orange machen diesen Amp interessant. Klare Kaufempfehlung!
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Verarbeitung
Astrein! \m/
Michael059, 15.03.2017
+ Alles
- Nix

Im Ernst; der Amp selbst ist praktisch rausch- und brummfrei, auch bei aufgedrehtem Gain und Master. Brummen habe ich ganz wenig durch ein Netzteil von einem anderen Gerät, wenn es am selben Verteiler hängt. Hat nix mit dem Amp zu tun, aber als Tipp - wenn was brummt, nacheinander andere Geräte vom Netz nehmen und ausmachen, wer der Störenfried ist. Der V-4B sollte es nicht sein.

Der EQ greift richtig; das erlaubt, den Sound regelrecht zurechtzuschnitzen, von Vintage über brutal bis modern, wenn man's braucht. Der Amp kann's - ist meiner Meinung nach eher die Frage, ob die Boxen zum gewünschten Sound passen.

Ich verwende den V-4B mit meinem '77er Rickenbacker in einer Hard-/PunkRock-Band mit lautem Schlagzeuger. Mit 2x 210AV ist der Amp laut genug. Kaum zu glauben. Die Bässe dröhnen nicht, es gibt keinen Matsch sondern satten Bass - mit angezerrtem Gain, wohlgemerkt. Für lauten Clean-Bass machen 4x 210AV (oder andere Boxen) eher Sinn.

Unser Nachbar hat den Amp mit seinem MusicMan Stingray ausprobiert - klang auch erste Sahne; der Amp macht einen guten Allrounder-Eindruck.

Tipp: Ich regel den Bass runter, aktiviere Ultra-low; damit rutscht das Knurren meines Ric nach "vorne", Ultra-low rundet den Bass ab. Das Runterregeln der Bässe passt mir klanglich, weil es sonst wirklich zuviel wird. Der Amp macht in Verbindung mit den kleinen aber feinen 210AV unglaublich viel Dampf. Geht klanglich sehr stark in Richtung einer (alten) 810er Flatback oder der neuen 810er Heritage - aber nicht in Richtung einer 410HLF (mehr Woof) oder einer PN-115 ("moderner").

Zurück zum Amp: An all diesen anderen Boxen machte der Amp auch einen klasse Eindruck; die passten klanglich nur nicht ins Band-Konzept, eben Geschmacksache, aber kein Mangel des Amp.

Fazit: Super Allrounder, dank greifendem EQ. Mit den passenden Boxen hat er mehr als genug Dampf. Und im Vergleich zum Transistor-Pendant ist der Röhrensound tatsächlich ein Erlebnis. Geschmacksache, aber für mich genau das wonach ich mich gesehnt hatte :D
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Absolute Empfehlung
cjvsp, 12.04.2017
+ Sound
+ EQ
+ Gewicht
+ Verarbeitung
+ Lautstärkemöglichkeiten
+ Optik

- Griff
- Lautsprecheranschlüsse

Der Ampeg v4b ist der nunmehr dritte Vollröhrenverstärker, den ich für den Bass besitze oder besessen habe. 80er SVT, Mywatt 200 und nun der V4B. Um es vorweg zu nehmen: von diesen Verstärkern ist dieser mein Favorit.

Gespielt wird in einer Postpunk-/Punkband auf einem Fender American Standard P-Bass/Flatwounds oder seltener auf einem Jazz/Roundwounds, mit zwei sehr höhenlastigen, crunchigen Gitarren (Tele und Strat mit Vox AC30 und Fender drri) und relativ lautem Schlagzeug. Der SVT muss in diesem Umfeld zu laut gespielt werden, um richtig gut zu klingen. Dabei geht es nicht um einen verzerrten, sondern um einen vollen, tiefmittigen und eher weichen, fast schon souligen Ton. Das wiederum ist das Problem des ansonsten wunderbaren Mywatt, der in den Mitten einfach zu dünn ist und mehr Höhen hat, als ich je brauchen werde.
Genau in diese Nische passt der V4b absolut perfekt. Er hat keine Probleme sich durchzusetzen, im Gegenteil hat auch er noch einige Reserven, falls doch einmal noch mehr Lautstärke benötigt wird. Sowohl clean als auch angeraut lässt sich der Charakter des Tons beliebig einstellen. Der EQ erweist sich als genau so intuitiv wie wirkungsvoll. Die Presets für den zu bearbeitenden Mittenbereich sind meiner Meinung nach fast optimal gewählt. Die Höhen stören in keinem Moment, selbst für Slapper ist hier genug Raum nach oben. Erstaunt war ich über den Bassbereich, der sehr fett und rund ist und keine Wünsche offen lässt.
Sehr gut gefällt mir ebenfalls die natürliche Kompression bei "normalem" Spiel und die trotzdem erhaltene Dynamik bei extrem leichtem oder hartem Anschlag. So erklingen begleitende Parts gleichmäßig, für Akzente hervorzutreten bleibt dennoch kein Problem. Insgesamt bietet der Verstärker ein Attack und anhaltendes Signal, dass kein Class D Verstärker mit seinen kurzen Peaks bieten kann.

Auch über die Verarbeitung lässt sich, gerade im Hinblick auf die häufige "made in china" Schelte, nichts negatives sagen. Mein Exemplar hat keine sichtbaren Verarbeitungsmängel. Alle Potis haben einen angenehmen Widerstand und laufen gut. Tolex, Standfüße und Ecken sind ebenfalls sauber ausgeführt.
Ich habe mich persönlich für Röhrenamps entschieden und nehme damit auch das Gewicht gern in Kauf. Ich spiele in Bands und nicht allein. Deswegen ist zur Not auch immer jemand bereit, ohne zu murren beim Tragen zu helfen. 18kg sind hier schon wirklich leicht und allein gut zu bewältigen. Zwei Griffe an den Seiten wären zwar praktischer, über nicht zu lange Strecken ist aber auch der einsame Griff am Gehäusedach nicht weiter schlimm.
Das größte Manko bleibt für mich das Fehlen von Speakonanschlüssen für Lautsprecher. Das sollte heutzutage eigentlich Standard sein. Zwar sind zahlreiche Klinkeneingänge vorhanden, die auch idiotensicher mit Anleitungen für die Verwendung verschiedener Impedanzen beschriftet sind, jedoch habe ich mich gerne an die sichere Verbindung moderner Buchsen gewöhnt. Sehr schade.
Insgesamt bin ich aber absolut begeistert und kann den Verstärker uneingeschränkt empfehlen.
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