Akai Professional MPC Key 61

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Standalone MPC Synthesizer Keyboard

  • 61 halbgewichtete Tasten
  • Tasten anschlagdynamisch und mit Aftertouch
  • mehr als 6000 Preset Sounds und 25 Plug-In Instrumente
  • 100 Multi-Effekt-Algorithmen
  • 16 anschlagsempfindliche RGB-Pads (8 Pad-Bänke)
  • zuweisbarer Touch Strip-Controller
  • 7" Color Multi-Touch-Display mit Gestensteuerung
  • 4 Q-Link Encoder und Push-Encoder
  • 4GB RAM
  • 32 GB interner Speicher (erweiterbar über SATA-Anschluss für optionale Festplatte)
  • MPC DAW mit MIDI- und Audiorecording
  • WLAN- und Bluetooth-fähig
  • 4 Line-Ausgänge: 6,3 mm Klinke
  • Stereo.Kopfhörerausgang: 6,3 mm Klinke
  • 2 Mic/Line-Eingänge: XLR/TRS Combi-Buchse, 48 V Phantomspeisung
  • 8 CV/Gate Ausgänge: 3,5 mm Klinke
  • MIDI In / Out / Thru
  • 3 Eingänge für Pedale und Fußschalter: 6,3 mm Klinke
  • 2 USB-A 3.0 Ports für USB-Massenspeicher oder MIDI Controller
  • USB Host Port
  • Ethernet Link Port
  • Abmessungen (B x T x H): 986 x 313 x 96,7 mm
  • Gewicht: 8.1 kg
  • inkl. USB-Kabel, Netzkabel, Quickstart Guide und MPC2 Desktop DAW für Mac und PC (Download)
Erhältlich seit Juni 2022
Artikelnummer 541332
Verkaufseinheit 1 Stück
Anzahl der Tasten 61
Anschlagdynamik Ja
Aftertouch Ja
Keyboard Split Ja
Modulation Wheel Ja
Anzahl der Stimmen 64
Tonerzeugung Digital
Speichermedium SSD, USB to Device
USB Anschluss Ja
Effekte Multieffektprozessor
Arpeggiator Ja
Anzahl der analogen Ausgänge 4
Digitalausgang Nein
Display Ja
Sampler 1
Pedal Anschlüsse 3
Maße 986 x 313 x 967 mm
Optionale Expansion-Boards Keine
Gewicht 8,1 kg
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1.955 €
2.399,99 €
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Eine MPC als Keyboard

Mit ihrer Groove-orientierten und Sample-basierten Arbeitsweise ist um die Akai MPC-Maschinen eine feste Community gewachsen. Das Einspielen über die inzwischen legendären 4x4-Pads, mit denen Drums und Samples getriggert werden, hat eine eigene Ästhetik entwickelt, die vor allem im Hip Hop-Lager viele Anhänger hat. Mit der neuen MPC-Workstation erweitert Akai das Konzept, indem mit dem Keyboard und den installierten Plugin-Instrumenten ein größerer Kreis an Musikern angesprochen wird, die typische MPC-Grooves mit eigenen Melodien, Harmonien und vielfältigen Sounds kombinieren und parallel dazu Vocals und Instrumente in der Workstation aufnehmen wollen. Wie alle MPCs kann auch die Keyboard-Version externe Geräte ansteuern und komplexe Setups verwalten, wodurch sie zur Zentrale eines Studios ohne DAW wird.

Sampling-Workstation mit Plugins

Das Keyboard besitzt eine anschlagdynamische 61er Tastatur sowie 16 dynamische Pads zum Einspielen. Mit 4GB RAM, Quad ARM Prozessor, WLAN/Bluetooth und SATA-Slot ist das Keyboard leistungsfähiger als die bisherigen MPC-Maschinen ausgestattet. Es sind 25 Plugins implementiert, die ein großes Spektrum an akustischen Instrumenten, E-Pianos, Synthesizern und Drums bereitstellen. Die Instrumente und Sample-Sets können intern gemischt und mit einer Auswahl an über 100 Effekten bearbeitet werden. Die Workstation besitzt ein Audiointerface mit zwei hochwertigen Mic-Preamps worüber Samples, aber auch komplette Vocal- und Instrumenten-Parts aufgenommen werden können. Diese lassen sich in acht Audio-Tracks neben den 128 MIDI-Spuren des Sequenzers für komplette (Vor)-Produktionen arrangieren. Über die USB-, MIDI- und CV/Gate-Anschlüsse ist es möglich, weitere Synthesizer und Interfaces anzubinden.

Musikproduktion ohne DAW

Ob man die Arbeitsweise am Rechner oder mit Hardware bevorzugt, ist keine Frage von "besser" oder "schlechter", sondern eine persönliche Entscheidung. Sampling-Grooveboxen wie die MPC haben sich vor allem im Hip Hop-Sektor etabliert. Für Musikstile, die mehr melodiöse Bestandteile und ein harmonisches Gefüge haben, ist MPC Key 61 mit dem Keyboard und den Plug-in-Instrumenten deutlich flexibler gerüstet, womit die "DAW-less"-Produktionsweise auch für anspruchsvollen R&B, progressiven Pop, Vocal-House oder treibenden Drum'n'Bass besser zugänglich wird. Ohne Bildschirm und Maus kann man sich ganz auf Hände, Gehör und Gefühl verlassen, hat aber trotzdem alle Werkzeuge und Optionen für moderne Musikproduktionen parat.

Über Akai Professional

Die Marke Akai Professional hat ihren Ursprung im japanischen Traditionsunternehmen Akai, das zum Zeitpunkt seiner Gründung 1929 zunächst Elektromotoren und etwas später auch Tonbandgeräte und Hi-Fi-Produkte herstellte. Spätestens seit 1988 steht der Name Akai schließlich aber auch für Hip-Hop wie kaum ein anderer. Mit der Entwicklung des ersten MIDI-Production-Centers, oder kurz MPC, das in Zusammenarbeit mit Roger Linn entstand, gelang Akai ein legendärer Wurf: Das MPC prägt den Sound von Hip-Hop- und Elektromusik noch bis heute maßgeblich. Bekannte Nutzer der MPC-Reihe sind u. a. DJ Shadow, Eminem und Kanye West. Heute ist Akai bekannt für seine robusten und vielseitigen USB-MIDI-Controller, zu denen nicht zuletzt die langlebige APC-Reihe von Ableton-Controllern gehört.

Die neue Studiozentrale

Obwohl die MPC Key 61 mit Sampler, Sequenzer und Plugins bereits umfassend ausgestattet ist, lässt sich die Produktionszentrale mit externem Equipment erweitern. Via USB können bis zu 32 MIDI-Geräte angesteuert werden. Passend dazu ist eine Erweiterung der Audioeingänge mit einem class compliant Audio-Interface möglich. Ebenso können analoge Synthesizer und Modularsysteme über die 8 konfigurierbaren CV/Gate-Buchsen angesteuert werden, von denen man zum Beispiel Sounds und Sequenzen aufnehmen und im Sampler dann weiterbearbeiten kann. Für große Projekte kann die MPC Key 61 über die mitgelieferte MPC2 Desktop-DAW verbunden werden. Darüber lassen sich noch mehr Spuren sowie zusätzliche VST/AU-Plug-ins nutzen und das Keyboard in die Software integrieren. Alternativ kann MPC2 wiederum in anderen DAWs als Plug-in verwendet werden.

6 Kundenbewertungen

5 Rezensionen

d
Next Step
d4duke 12.07.2022
Vielleicht nicht das Gerät für jedermann, aber jedenfalls genau das, auf das ich seit Jahren gewartet habe.

Pros:
+Sampling at it´s best
+Sequenzer
+"Produktions-Studio" onbord
+Bearbeitungsmöglichkeiten (Sounds, Potis, Synth, Pianoroll, Samples und und und) schier unbegrenzt
+diverse Synth Engines aus denen man unglaubliche Sounds herauskitzeln kann (neben den über 6000 Top Presets, die auch nach Belieben editiert werden können)
+Anschlussmöglichkeit für 8 (!) externe Synths bzw. Modulare Synths
+trotz Kunststoff-Gehäuse sehr hochwertig und stabil verarbeitet.
+Keyboard-Tastatur muss natürlich getestet werden, aber ich war aufgrund meiner relativ schlechten Erfahrung mit der Haptik der Akai Keys positiv überrascht wie gut sich das Keyboard anfühlt und spielen lässt.

Cons:
-kein Phono-Eingang
-kein SD Card Reader
-bedingt Live tauglich für "Standardkeyboarder" (bei den High-End Samples etwas zu lange Ladezeiten und man muss ein wenig darauf achten, welche Sounds man fürs Layering verwendet (Stichwort: Speicher) - - man kann das, je nach Setup der einzelnen Sequenzen, im Großen und Ganzen aber gut umgehen, bzw. an die Bedürfnisse anpassen.

Meiner Meinung nach top für Studio und Live Einsatz geeignet
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
6
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FS
Fantastische Workstation! Aber.....
Frank Schröter 13.07.2022
Nachdem Akai vor 2 Jahren, einfach nur eine Grafik davon ins Netz stellte und ein großes Geheimnis darum machte ob es dieses Gerät überhaupt geben wird, ich seit dem heiß auf die Kiste war und die Händler nun doch klammheimlich damit beliefert wurden, habe ich das Instrument natürlich sofort gekauft.
Verarbeitung 1 A, Vollgestopft mit Features an denen sich wesendlich teurere Workstations was abgucken können und neue fantastische Instrumente!
Die Tastatur ist für mich etwas gewöhnungsbedürftig, aber das liegt sicher daran, daß ich Fatar verwöhnt bin.
Allerdings mußte ich auch zwei enorm gravierende Mankos feststellen.
1. Das Laden der Instrumente (gerade Pianos und Streicher) dauert eindeutig zu lange! Teilweise bis zu 8 Sekunden!
2. Wenn man schon eine Workstation für 2.000.-€ auf den Markt bringt, welches solche Ressourcen fressenden Instrumente wie die besagten Pianos, Streicher usw. beinhaltet, sollte man auf keinen Fall am Speicher sparen!
Hier wurde jedoch leider amtlich gespart!
Ein Track mit 2 Pianos und 2 Streichern und das Gerät meldet Memory Full! So etwas geht für den Preis gar nicht!
Ich überlege ernsthaft, ob ich den Key 61 wieder zurück schicke oder darauf hoffe, daß Akai ganz schnell ein Update heraus bringt, welches diese 2 drastischen Mankos ausbügelt?!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
20
1
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T
Tomm.y 09.07.2022
Wer eine MPC kauft, weiss was er bekommt.
Für die die es dennoch nicht wissen:

Man bekommt prinzipiell eine kleine DAW in the box.
Was kann sie?

Sie kann 8 sehr lange Audio Samples gestrecht abspielen und mit 4 Effekten versehen.

Sie kann zusätzlich hunderte kurze Samples wie Drums, Vocals etc gleichzeitig abspielen, und jedes davon mit 4 Effekten versehen.

Sie kann mehrere polyphon spielbare Multisamples laden und abspielen, auch diese sind mit 4 Effekten versehbar.

Sie kann 8 digitale Klangerzeuger gleichzeitig laden und abspielen, wie zb verschiedene Syntheziser, Pianos, Streicher, Drummachines etc, und auch diese mit jeweils 4 Effekten versehen (teilweise haben diese Klangerzeuger zusätzlich einige sinnvollgewählte Effekte mit an Board).

Immer, wenn es um Samples geht, stehen einem pro Sample natürlich die obligatorischen Bearbeitungsparameter zu verfügung, wie Hüllkurven, Filter, Pitch etc.

Samples geschnitten werden in einer grafisch anspruchsvollen Wellenformdarstellung, mit der Möglichkeit, bis in hundertstel Sekunden hineinzuzoomen.

Es giebt einen umfangreichen Midi Bereich, in dem mehrere externe Synths melodisch sequenct werden können, sämtliche Parameter der externen Synths können ferngesteuert werden.

Rythmen und Melodien von allen oben genannten Instanzen werden entweder in Stepsequenzern, oder der bekannten Piano Roll eingegeben.
Die Länge der Sequencen ist dabei quasi unendlich.

Umfangreiche Effekte wie Mastering Equalizer, Hall, Verzerrer, Parametrische Equalizer usw sind in vielfacher Ausführung an Board.

Nutzt man die mitgelieferte MPC Softwarwe auf dem Pc, wird die MPC Keys zu einem perfekt zugeschnittenen Controller, mit dem man weiterhin mit dem Touch Display, die MPC Daw auf dem Rechner steuern kann- sämtliche Limitierungen, wie 8 Lange Samples, und 8 gleichzeitig nutzbare Klangerzeuger, sind dann aufgehoben.

Alle erstellten Projekte sind mit allen Versionen der MPCs kompatibel.

Die Start-Stop Sektion wäre links besser aufgehoben gewesen, in der Nutzung mit dem PC zusammen ergeben sich verschiedene Nachteile durch die rechte Anordnung, da man die Maus in der Regel mit der rechten Hand bedient.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
4
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S(
Top oder Flop?
Sensium ( Award Winning Music Composer ) 17.08.2022
Es hätte so was geiles werden können...
Die Idee einer Standalone-Workstation hatte ich bereits vor 10 Jahren.
Akai hat das verstanden und bringt mit dieser Workstation was tolles raus.
Aus meiner Sicht geht es aber in der heutigen Zeit nicht mehr mit diesen Beschränkungen...
Ich arbeite mit Cubase, 200 Instrumenten-Spuren und 128 GB Ram.
Das kann man von Akai nicht erwarten.
Aber 4GB Ram und 8 Instrumente Beschränkung oder nach 5 Instrumenten ist der Memory-Full geht überhaupt nicht.
Ich will auch nicht die ganze Zeit Instrumente in Audio rendern... sondern
möchte weiter Änderungen vornehmen!
Die Tastatur ist sehr statisch und zu hart.
Der Workflow ist auch nicht logisch ( für mich ).
Die Anschlüsse und die Verarbeitung ist Top.
Für Beatproduzenten sicher eine tolle Sache diese Maschine.
Für diese Einschränkungen ist der Preis eindeutig zu hoch.
Ich musste das Produkt leider zurücksenden.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
4
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